Vom 118d zum 325i compact, Rückschritt ?
Ich hab zwar noch ne Weile Zeit, bis ich meinen 118d zurückgeben muss, aber grüble schon, was kommt danach? Ich möchte nochmal einen wirklich genialen 6Zylinder Sauger fahren, bevor das alles unbezahlbar wird. 125i und 130i scheiden aus finanziellen Aspekten aus. Der Vorgänger wenn man so will, der 325i Compact E46 sollte technisch gar nicht so unterlegen sein. Es sei denn, ihr öffnet mir die Augen.
Klar wirkt der "alte" 3er eben altbackener, ist nicht so schick und war im Vergleich zum 1er erfolgloser, was ihn aber nicht zu einem schlechten Auto machen muss. Ich glaube Radstand, Lenkung etc. sind so ziemlich vergleichbar/identisch mit dem 1er, sodass das Gokart-Fahrgefühl auch gegeben sein sollte. Ich benötige wirklich nicht viel Schnickschnack, die typischen BMW-Stärken wie Sportlichkeit, gefühlvolle Lenkung, knackiges Getriebe, straffes Fahrwerk, Drehfreude des Motors, Haltbarkeit (geringe Reperaturkosten) und und und sollen vorhanden sein. Ein paar (unnötige) Extras bringen die 6ender meist schon mit.
Ich fahre rund 30.000km im Jahr, da ist mein Diesel sinnvoller. Ich möchte es mir schönrechnen😉 Meiner hat glaub ich 10000...11000€ Restwert, einen 325i Compact gibt´s 3000€ günstiger, damit kann ich die Mehrkosten beim Sprit auffangen.
So und nun seid ihr gefragt! Danke
Gruß ronmann
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von Mexoda
Und sei dir vorallem sicher was du dir von dem Auto versprichst .... auch wenns ein 6zylinder ist... mit deinem 118d kommst du da allemale hinterher. Der 3er wird sicher in der Höchstgeschindigkeit besser sein aber gut vorran geht der 1er auch. Schau vielleicht auch ob ein professionelles Chiptunig für dich in Frage kommst wenn du den 1er behalten würdest. Von 122PS auf ca143-150 und weniger Sprit nimmt er dann auch noch. Wie gesagt sollte aber wenn BMW oder eine Werkstat machen die dir Garantie gibt.
Ähmm😕
Entschuldigung, ich weiß ja nicht wie du darauf kommst aber das ist völliger Quatsch, du kommst mit einem 118d nicht einem 325ti allemal hinterher.
Lies dich doch mal durch die Fahrleistungen der Modelle, von mir aus auch von dem FL 118d mit 143PS, die liegen alle unter denen des 325ti ob Beschleunigung, Elastizität oder Höchstgeschwindigkeit.
Wie gesagt, ich bin beide Modelle gefahren (118d VFL und 325ti Handschalter) und der 1er geht nicht schlecht, keine Frage aber zu weit aus dem Fenster lehnen sollte man sich hier nicht, der 325ti fährt ihm davon.
Die modernen Dieselmotoren von BMW sind wirklich erste Sahne, je nach Bedarf aber 2,5l Hubraum und 192PS lassen sich nicht wegdiskutieren.😉
60 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von bbbbbbbbbbbb
Die Übersetzung des E46 325ti ist leider eine Frechheit, bei 100 km/h dreht der Motor wie ein 60 PS - Kleinwagen bereits 2800 U/min. und bei Topspeed klebt der Wagen am Drehzahlbegrenzer. Das Getriebe ist für schnelle Autobahnfahrten denkbar ungeeignet, außer man fährt mit Ohropax oder liebt das Gefühl, statt dem 5. den 3. Gang erwischt zu haben. Soll es ja auch geben (kenne ein paar Leute, die dauerhaft im 4. statt dem 6. oder 3. statt dem 5. Gang fahren, weil sie es nicht checken).
Zitat:
Original geschrieben von bbbbbbbbbbbb
Die Übersetzung des E46 325ti ist leider eine Frechheit, bei 100 km/h dreht der Motor wie ein 60 PS - Kleinwagen bereits 2800 U/min. und bei Topspeed klebt der Wagen am Drehzahlbegrenzer. Das Getriebe ist für schnelle Autobahnfahrten denkbar ungeeignet, außer man fährt mit Ohropax oder liebt das Gefühl, statt dem 5. den 3. Gang erwischt zu haben. Soll es ja auch geben (kenne ein paar Leute, die dauerhaft im 4. statt dem 6. oder 3. statt dem 5. Gang fahren, weil sie es nicht checken).
Seltsame Sichtweise: diese Auslegung ist die SCHNELLSTE aller möglichen Getriebeübersetzungen. Es war schon von jeher „Markenzeichen“ von BMW, dass zumindest bei den 5-Gang-Getrieben Höchstgeschindigkeit ungefähr bei Maximaldrehzahl erreicht wird.
Jede komfortablere Übersetzung würde den Wagen langsamer machen. Von daher passt das so.
Zitat:
Original geschrieben von ronmann
Naja notfalls kann man ja ein Diesel-Differential einbauen😉 Im 316i hatte ich bei 100km/h schon über 3000U/min, aber da gewöhnt man sich dran.
Vor allem klingt's ja auch gut 😉
Zitat:
Original geschrieben von ronmann
Naja notfalls kann man ja ein Diesel-Differential einbauen😉 Im 316i hatte ich bei 100km/h schon über 3000U/min, aber da gewöhnt man sich dran.
Ich habe mich bei meinem E39 523i in 6 Jahren nicht dran gewöhnt und deswegen kommt die Kiste jetzt weg. Ich hasse es, mir durch eine verkorkste Getriebeabstimmung vorschreiben zu lassen, dass ich permanent (auch bei sparsamer Fahrt) mit zu hohen Drehzahlen unterwegs zu sein habe. Dieseldifferentiale sind keine Lösung, da dann alle Gänge ellenlang werden und der Kupplungsverschleiß steigt.
Zitat:
diese Auslegung ist die SCHNELLSTE aller möglichen Getriebeübersetzungen.
Das ist nicht die schnellste, sondern die spritzigste. Schneller wird ein Fahrzeug (vor allem bergab) durch eine längere Übersetzung, da der Drehzahlbegrenzer nicht mehr bremst.
Zitat:
Original geschrieben von Jens Zerl
Seltsame Sichtweise: diese Auslegung ist die SCHNELLSTE aller möglichen Getriebeübersetzungen. Es war schon von jeher „Markenzeichen“ von BMW, dass zumindest bei den 5-Gang-Getrieben Höchstgeschindigkeit ungefähr bei Maximaldrehzahl erreicht wird.
Naja, idealerweise wäre der höchste Gang so übersetzt, dass die Höchstgeschwindigkeit und die Maximalleistung des Motors gleichzeitig anliegen. Da der Motor über diesen Punkt in der Regel noch hinausdrehen kann und die Leistung nach Erreichen der Höchstleistung wieder sinkt wäre eine etwas längere Gesamtübersetzung also durchaus problemlos möglich.
BMW hat seine Getriebe früher trotzdem gerne etwas kürzer übersetzt als möglich, da dadurch auch der Durchzug in den höheren Gängen etwas besser ist, was sich im Alltag durchaus auch wieder verbrauchssenkend auswirken kann.
In der heutigen Zeit, in der der Verbrauch direkt in die Besteuerung mit einfliesst und sich 6-Gang-Getriebe (oder noch mehr Gänge in Form einer Automatik) auf breiter Front durchsetzen, dürfte das wohl nicht mehr so sein.
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Zitat:
Original geschrieben von bbbbbbbbbbbb
Das ist nicht die schnellste, sondern die spritzigste. Schneller wird ein Fahrzeug (vor allem bergab) durch eine längere Übersetzung, da der Drehzahlbegrenzer nicht mehr bremst.Zitat:
diese Auslegung ist die SCHNELLSTE aller möglichen Getriebeübersetzungen.
Ich meinte natürlich nicht die schnellste in Bezug auf Vmax, sondern die schnellste in Bezug auf die Beschleunigung. Ich denke nicht, dass man die Auslegung eines Getriebes daran festmachen sollte, ob man bergab über vmax drehen kann oder nicht.
Zitat:
Original geschrieben von tomato
Naja, idealerweise wäre der höchste Gang so übersetzt, dass die Höchstgeschwindigkeit und die Maximalleistung des Motors gleichzeitig anliegen. Da der Motor über diesen Punkt in der Regel noch hinausdrehen kann und die Leistung nach Erreichen der Höchstleistung wieder sinkt wäre eine etwas längere Gesamtübersetzung also durchaus problemlos möglich.
Nein, das wäre für die Beschleunigung nicht besser, weil Du nur den Motor betrachtest und nicht den ganzen Antriebsstrang. Der Motor ist in unserer Betrachtung ja fix und es geht daraum, wie man die zur verfügung stehende Leistung in eine bestmögliche Radzugkraft über das gesamte Geschwindigkeitsspektrum gesehen umwandelt.
Zitat:
BMW hat seine Getriebe früher trotzdem gerne etwas kürzer übersetzt als möglich, da dadurch auch der Durchzug in den höheren Gängen etwas besser ist, was sich im Alltag durchaus auch wieder verbrauchssenkend auswirken kann.
Wie soll man ein Getriebe kürzer übersetzen als möglich und gleichzeitig Vmax erreichen - auskuppeln und bergab rollen? 😉
Zitat:
Original geschrieben von Jens Zerl
Wie soll man ein Getriebe kürzer übersetzen als möglich und gleichzeitig Vmax erreichen - auskuppeln und bergab rollen? 😉
Er hat schon recht. Besonders schlimm sind die hier kleinen R6 mit 2 oder 2.5 Liter Hubraum, so auch der 325ti. Wie man am unten angehängten Diagramm erkennen kann, ist z.B. ein 520i E39 so kurz übersetzt, dass das volle Drehvermögen nötig ist, um die Höchstgeschwindigkeit zu erreichen. Mit "kürzer als nötig" ist gemeint, dass der Motor bei Höchstgeschwindigkeit über seine Nenndrehzahl hinausdreht, denn die Nenndrehzahl ist nicht die Maximaldrehzahl.
Zitat:
Original geschrieben von grande_cochones
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Ähmm😕
Entschuldigung, ich weiß ja nicht wie du darauf kommst aber das ist völliger Quatsch, du kommst mit einem 118d nicht einem 325ti allemal hinterher.
Lies dich doch mal durch die Fahrleistungen der Modelle, von mir aus auch von dem FL 118d mit 143PS, die liegen alle unter denen des 325ti ob Beschleunigung, Elastizität oder Höchstgeschwindigkeit.
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Das stimmt allerdings; da braucht man nicht einmal ein 325ti; da reicht schon ein
alter318is mit 140 PS. Schon bei der Werksangabe gibts den Unterschied.
So, kleine Entscheidungshilfe 😉
Frisch gewaschen muss er sich nach meiner, natürlich vollkommen subjektiven Meinung nicht vor nem 1er verstecken (Zumindest nicht vor einem VFL ohne Sportpaket). TÜV habe ich heute auch nen neuen ohne Probleme bekommen.
Ich kann dich sehr gut verstehen, hab mir nach gründlicher Überlegung 2009 auch einen 325ti zugelegt. Bereue es keine einzige Sekunde. Klar, selbst der Kleine wiegt schon fast 1,5t, was man in Kurven doch merkt. Auch ist der Motor trotz Soundmodul nicht mehr so direkt wie noch im E30 zu hören. Trotzdem einer der letzten "echten" BMW.
Kurz noch die Unterschiede zwischen 5 und 6 Gang (ab mitte 2003):
-Fensterheber beifahrerseitig muss nicht ständig gedrückt bleiben, um ganz hochzufahren
-Seitenschweller und Heckklappe anderes Design
-Rückleuchten anderes Design
Das wars schon. An den Fahrleistungen ändert sich nichts, BMW hat laut eigenen Angaben im Kundenbetrieb einen Minderverbrauch von 4% festgestellt (Vorteil 6 zu 5 Gang).
Zu den Krankheiten (120tkm):
Nockenwellensensor Einlass und Auslass (je ca.80€), Heckwischer (230€!!!), Schiebedachhimmel klemmt (Teile keine 20€), Airbaglämpchen leuchtet (je nach Art des Fehlers 0-300€), Gurt zieht sich schlecht zurück (mit PTFE Spray für 10€ zu beheben).
Hört sich erstmal wild an, man kann aber fast alles selbst machen. Heckwischer ist ärgerlich, weil nur bei BMW zu erhalten. Rost habe ich keinen (Bj 06/2001), Verarbeitung sehr gut. Die restlichen Ersatz-und Verschleißteile sind alle leicht zu besorgen und relativ günstig (E46 eben).
Zum Verbrauch: Hab den 5 Gang, fahr oftmals auch AB recht flott (A92 Richtung Deggendorf). Verbrauch liegt nach knapp 30tkm bei 8,9Liter (gemessen). Stadtfahrten allerdings mag er nicht, da nimmt er schon mal 12 Liter.
Auch ist das "Problem" der kurzen Übersetzung meiner Meinung nach überhaupt nicht schlimm. Man hört den Motor bei hohen Geschwindigkeiten eh kaum wegen den Fahrgeräuschen, Verbrauch siehe Abschnitt vorher. Dafür rührt sich was beim Gasgeben ;-)
Auch so hat man alles was man braucht, mindestens 6 Airbags, DSC u DTC, Teilleder, Klima, Sportsitze, mehr Platz als der 1er (wenn auch nur gering, aber immerhin, längerer Radstand), Tempomat leicht nachzurüsten falls nicht dabei, meistens (Bi-)Xenon, Wendekreis kleiner als im Audi A1 (hehe).
Noch was: Versicherung günstiger als vergleichbare Limo oder Coupe.
Kann den 325ti also vorbehaltlos empfehlen. Sogar ab dem ersten Baujahr 2001.
Danke für deinen ausführlichen Bericht!
Wenn ich bei 180 bei meinem 118d auf den Momentanverbrauch schaue, einmal im 5. und einmal im 6., so gibt es kaum einen Unterschied, wenn der Motor gleich ziehen muss. Will ich bissl beschleunigen, muss ich im 6. mehr Gasgeben, damit es ähnlich vorwärts geht wie im 5. Ist natürlich nix gemessen, sondern mehr nach Gefühl. Ich meine der Unterschied ist nicht so groß, wie man glauben könnte. Eine bestimmte Drehzahl zu halten ist nicht so kraftstoffzerend, sondern sie nach oben zu ändern. Auch der Verbrauch von Stadt und nicht-Stadt passt zu meinen Vorstellungen und Erfahrungen im Verwandtenkreis. Zum Glück wohne ich nicht in einer Großstadt und muss beruflich die Elektromärkte (Media, Saturn usw.) in Thüringen, Sachsen, S. Anhalt, ... ansteuern, welche ich über weite Strecken über die Autobahn, am liebsten aber über ne kurvige Landstraße erreiche.
Womöglich lohnt es sich sogar über Autogas nachzudenken. Reserveradmulde gibt´s aber glaub ich nicht, oder? Bei Ingo Köth als Umrüster hätte ich da ein gutes Gefühl.
10 Liter auf 100km machen 1000Liter auf 10.000km ..... sind 3000Liter auf 30.000km. Das wären schon 5000€ Spritgeld im Jahr. Da hätte sich die Umrüstung auf Gas wohl schon nach einem Jahr amortisiert.
Gasumrüstung eines Compact ist jedoch ziemlich unpraktisch.
Der hat nämlich keine Reserveradmulde und ein nennenswert großer Unterflurtank passt auch nicht. Das heißt man muss einen Großteil des Kofferraums opfern.
Zitat:
Original geschrieben von Wollschaaf
Gasumrüstung eines Compact ist jedoch ziemlich unpraktisch.Der hat nämlich keine Reserveradmulde und ein nennenswert großer Unterflurtank passt auch nicht. Das heißt man muss einen Großteil des Kofferraums opfern.
Wie kommst du darauf, dass der keine Reserveradmulde hätte? Meiner hatte zumindest eine...
Weil ich mich da selber schon informiert hatte im Forum...
Ich habe nämlich vor meinem 1er-Kauf ebenfalls einen Compact mit LPG im Sinn gehabt.
Im E46-Forum war die Rede davon, dass der Kofferraum die einzige Möglichkeit ist den Tank zu montieren.
Zitat:
Original geschrieben von Wollschaaf
Weil ich mich da selber schon informiert hatte im Forum...Ich habe nämlich vor meinem 1er-Kauf ebenfalls einen Compact mit LPG im Sinn gehabt.
Im E46-Forum war die Rede davon, dass der Kofferraum die einzige Möglichkeit ist den Tank zu montieren.
Mit LPG kenne ich mich nicht aus, aber eine Reserveradmulde ist vorhanden.