Vierter und letzter Teil der Phaeton Saga

VW Phaeton 3D

Es hätte so schön werden können – und das genau passend vor Weihnachten. Für die, die die vorhergehenden Folgen verpasst haben eine kleine Zusammenfassung was bisher geschah:

Auf der Suche nach meinem neuen Geschäftsfahrzeug bin ich hier über dieses Forum „gestolpert“. Ich habe so manchen Abend mein gutes Buch beiseite gelassen und stattdessen den VW Phaeton durch die interessanten Beiträge schätzen gelernt. Anfangs nur theoretischer Art.

Dann der mutige Schritt zum Freundlichen. Die ersten Versuche waren, um es deutlich zu sagen, der totale Reinfall. Von der großen P-Mentalität war da nichts zu spüren. Eher schon typische Verkäufermaschen. Nunja. Dann eben das tolle 1%- Leasing.

Es hat geschlagene 3,5 Wochen gedauert, um die Antwort bei einem anderen Freundlichen zu bekommen ob „mein“ Traum Phaeton mit dem 1% Leasing gesegnet ist oder eben nicht. Ist er nicht, so die ernüchternde Antowort auf meine Frage. Und die Antwort kam nur zustande als sich der Geschäftsführer des VW-Hauses mit einschaltete – der machte einen Anruf und schon war die Information da. Redet man als Verkäufer nicht mehr bei Problemen mit seinem Chef?
Mein Projekt Phaeton schien zu diesem Zeitpunkt am seidenen Faden zu hängen. Ich hatte eigentlich keine Lust mehr. VW, behaltet doch euren Phaeton!

Soweit die vorangegangenen Folgen der Saga.

Im vierten Teil geht es nach Dresden. Frauchen hat Geburtstag; also mal einen Ausflug ohne die Kids mit Übernachtung unternehmen. Den Besuch in der GMD habe ich natürlich mit eingeplant- hehe. Doch aufgrund der Wettersituation konnten wir nicht sicherstellen ob wir pünktlich in Dresden zur Führung bei laufender Produktion bis 14 Uhr eintreffen würden. Um nicht den extra dafür abgestellten VW-Mitarbeiern das WE zu rauben haben wir abgesagt. Ein ausgedehnter Weihnachtsbummel, Stadtbesichtigung und ein gutes Lokal waren aber auch nicht zu verachten. Frischer Christstollen aus dem Ofen mit Buchenholz – der HAMMER!

Wir machen einen kleinen Verdauungspaziergang. Rein „zufällig“ in Richtung GMD (gut wenn man vorher den Stadtplan studiert hat 😁) unweit des besuchten Lokals. Vor den verschlossenen Türen der GMD am Abend ein schöner, na, was wohl? Richtig! Ein Phaeton (Einen Tag später habe ich mir natürlich die GMD gegönnt). Meine Frau bemerkte: „Die Farbe ist aber schön (cairo grey)“.

Ich schöpfe wieder neuen Mut und setze meine Suche nach einem Phaeton weiter fort. Bingo! In Saarbrücken steht einer beim großen VW-Händler. Der Freundliche am anderen Ende erklärt, dass sich bereits ein weiterer Kunde für den Wagen interessiert und eine Probefahrt vereinbart hat. Man ruft am Montag zurück wenn er sich anders entscheiden sollte. Der Anruf erfolgt überraschenderweise eine Tag später am Samstag Morgen. Der Kunde hat sich anders entschieden. Hurra! Also Probefahrt wann? Da noch ein Geschäftstermin in Salzburg anliegt vereinbare ich Mittwoch nach meiner Rückreise.

Es ist Mittwoch, ich fahre vom Flugplatz Frankfurt aus extra einen kleinen Umweg nach Saarbrücken. Freundliche Begrüßung, Schriftkram, Schlüssel, „Wie lange wollen Sie fahren? Bis heute Abend (4 Stunden!)? Kein Problem! Ok, gebongt. Man begleitet mich auf den Parkplatz. Doch der Phaeton, den ich erwartet hatte (der, der im Inserat stand) steht nicht da. Es ist ein V 10 mit anderer Ausstattung etc.
Nein, den möchte ich nicht Oh tut uns Leid, aneinander vorbei geredet usw. Na toll! Wieder ein Reinfall und das obwohl der Wagen bis vorgestern 16.Dez!!!! im Internet unter Mobile noch immer angeboten wurde.

Ich bin jetzt erst einmal bedient. Die beiden Versuche bei dem ich zwei unterschiedliche VW Händler anrief und man mir versprach zurückzurufen, der Rückruf aber bis dato nicht erfolgte, lasse ich hier bei meinem Résumée einmal außer acht.

Das Fazit nach über 4 Wochen Phaeton Suche ist niederschmetternd. Würde ich so in meinem Unternehmen arbeiten, stände ich bereits nach dieser kurzen Zeit ohne Kunden da und könnte den Laden zu machen. Scheinbar kann sich VW so etwas leisten. Wäre es bei Einzelfällen geblieben so könnte man sagen, dass Ausnahmen die Regel bestätigen. Doch dem ist nicht so – zumindest bei meiner Phaeton Odyssee. Die einzige rühmliche Ausnahme stellt mein Besuch bei VW in Bitburg dar, auch wenn dieser Besuch ebenfalls nicht ohne Makel war (hier wollte ich einen V6 Tdi Probefahren, der wurde aber noch am Tag meiner Terminvereinbahrung verkauft. Der Verkäufer konnte mir glaubhaft machen, dass er versucht hatte sich bei mir telefonisch über diesen geänderten Umstand zu melden, ich aber nicht erreichbar war. Ok, geschenkt. Dafür konnte ich hier den V10 fahren).

Ich fasse zur Übersichtlichkeit alle meine Versuche nachfolgend in Stichworten zusammen und mache schon jetzt darauf aufmerksam, dass es sich hierbei nicht um eine fiktive Geschichte handelt!

Trier. Anfrage nach Phaeton; soll mich selber kümmern, man hat kein passendes Fahrzeug in Trier (große VW-Gruppe mit vielen Autohäusern in ganz RhPf), Probefahrt dito
Wittlich, V6 Probefahrt, Tank im roten Bereich, ich weiß nicht ob man dort weiß wie man mit Phaeton Kunden umgeht; aber insgesamt befriedigend
Bitburg, V6 ist verkauft als ich eintreffe zur Probefahrt, stattdessen V10 TDI gefahren – auch ok
Anruf bei VW Gießen, 3,5 Wochen dauert es bis Antwort zum 1% Leasing eintrifft
Anfrage beim Fähnchenhändler in Öhringen: man kapiert meine Frage nach der Reparaturhistorie nicht; ich lasse es, war eh nur ein (ich gebe es zu: blöder) Versuch
ich rufe doch noch einmal in Trier an, ja, goldfarbener kommt in den nächsten Tagen, Rückfruf wenn da – auf den warte ich heute noch (der P stand auf dem Hof, habe ihn selber bei einem „Kontrollbesuch“ gesehen)
Anruf bei VW in Wetzlar; wir rufen zurück - auf den warte ich auch heute noch
Probefahrtvereinbarung bei VW in Saarbrücken; Auto ist bereits bei meinem Eintreffen verkauft, angeblich haben wir aneinander vorbeigeredet – ach, echt?

Ehrlich, ich habe mich bemüht einen Phaeton zu erwerben. Doch schlussendlich ist mein Bemühen gescheitert. Nicht am Auto selbst, sondern am - sagen wir mal diplomatisch - am „Service“. Für dieses Jahr ist Schluss mit Phaeton. Dieses Projekt hat mich viel Zeit, zu viel Zeit, gekostet. So viel Anstrengnung habe ich noch nie bei einem Fahrzeugkauf vergebens in den Wind gesetzt. Ich freue mich für die, bei denen es problemloser geklappt hat! Und damit schließt der vierte teil der Phaeton Saga – leider ohne schönes Happyend. Schaun wir mal in 2011 ….

Beste Antwort im Thema

Es hätte so schön werden können – und das genau passend vor Weihnachten. Für die, die die vorhergehenden Folgen verpasst haben eine kleine Zusammenfassung was bisher geschah:

Auf der Suche nach meinem neuen Geschäftsfahrzeug bin ich hier über dieses Forum „gestolpert“. Ich habe so manchen Abend mein gutes Buch beiseite gelassen und stattdessen den VW Phaeton durch die interessanten Beiträge schätzen gelernt. Anfangs nur theoretischer Art.

Dann der mutige Schritt zum Freundlichen. Die ersten Versuche waren, um es deutlich zu sagen, der totale Reinfall. Von der großen P-Mentalität war da nichts zu spüren. Eher schon typische Verkäufermaschen. Nunja. Dann eben das tolle 1%- Leasing.

Es hat geschlagene 3,5 Wochen gedauert, um die Antwort bei einem anderen Freundlichen zu bekommen ob „mein“ Traum Phaeton mit dem 1% Leasing gesegnet ist oder eben nicht. Ist er nicht, so die ernüchternde Antowort auf meine Frage. Und die Antwort kam nur zustande als sich der Geschäftsführer des VW-Hauses mit einschaltete – der machte einen Anruf und schon war die Information da. Redet man als Verkäufer nicht mehr bei Problemen mit seinem Chef?
Mein Projekt Phaeton schien zu diesem Zeitpunkt am seidenen Faden zu hängen. Ich hatte eigentlich keine Lust mehr. VW, behaltet doch euren Phaeton!

Soweit die vorangegangenen Folgen der Saga.

Im vierten Teil geht es nach Dresden. Frauchen hat Geburtstag; also mal einen Ausflug ohne die Kids mit Übernachtung unternehmen. Den Besuch in der GMD habe ich natürlich mit eingeplant- hehe. Doch aufgrund der Wettersituation konnten wir nicht sicherstellen ob wir pünktlich in Dresden zur Führung bei laufender Produktion bis 14 Uhr eintreffen würden. Um nicht den extra dafür abgestellten VW-Mitarbeiern das WE zu rauben haben wir abgesagt. Ein ausgedehnter Weihnachtsbummel, Stadtbesichtigung und ein gutes Lokal waren aber auch nicht zu verachten. Frischer Christstollen aus dem Ofen mit Buchenholz – der HAMMER!

Wir machen einen kleinen Verdauungspaziergang. Rein „zufällig“ in Richtung GMD (gut wenn man vorher den Stadtplan studiert hat 😁) unweit des besuchten Lokals. Vor den verschlossenen Türen der GMD am Abend ein schöner, na, was wohl? Richtig! Ein Phaeton (Einen Tag später habe ich mir natürlich die GMD gegönnt). Meine Frau bemerkte: „Die Farbe ist aber schön (cairo grey)“.

Ich schöpfe wieder neuen Mut und setze meine Suche nach einem Phaeton weiter fort. Bingo! In Saarbrücken steht einer beim großen VW-Händler. Der Freundliche am anderen Ende erklärt, dass sich bereits ein weiterer Kunde für den Wagen interessiert und eine Probefahrt vereinbart hat. Man ruft am Montag zurück wenn er sich anders entscheiden sollte. Der Anruf erfolgt überraschenderweise eine Tag später am Samstag Morgen. Der Kunde hat sich anders entschieden. Hurra! Also Probefahrt wann? Da noch ein Geschäftstermin in Salzburg anliegt vereinbare ich Mittwoch nach meiner Rückreise.

Es ist Mittwoch, ich fahre vom Flugplatz Frankfurt aus extra einen kleinen Umweg nach Saarbrücken. Freundliche Begrüßung, Schriftkram, Schlüssel, „Wie lange wollen Sie fahren? Bis heute Abend (4 Stunden!)? Kein Problem! Ok, gebongt. Man begleitet mich auf den Parkplatz. Doch der Phaeton, den ich erwartet hatte (der, der im Inserat stand) steht nicht da. Es ist ein V 10 mit anderer Ausstattung etc.
Nein, den möchte ich nicht Oh tut uns Leid, aneinander vorbei geredet usw. Na toll! Wieder ein Reinfall und das obwohl der Wagen bis vorgestern 16.Dez!!!! im Internet unter Mobile noch immer angeboten wurde.

Ich bin jetzt erst einmal bedient. Die beiden Versuche bei dem ich zwei unterschiedliche VW Händler anrief und man mir versprach zurückzurufen, der Rückruf aber bis dato nicht erfolgte, lasse ich hier bei meinem Résumée einmal außer acht.

Das Fazit nach über 4 Wochen Phaeton Suche ist niederschmetternd. Würde ich so in meinem Unternehmen arbeiten, stände ich bereits nach dieser kurzen Zeit ohne Kunden da und könnte den Laden zu machen. Scheinbar kann sich VW so etwas leisten. Wäre es bei Einzelfällen geblieben so könnte man sagen, dass Ausnahmen die Regel bestätigen. Doch dem ist nicht so – zumindest bei meiner Phaeton Odyssee. Die einzige rühmliche Ausnahme stellt mein Besuch bei VW in Bitburg dar, auch wenn dieser Besuch ebenfalls nicht ohne Makel war (hier wollte ich einen V6 Tdi Probefahren, der wurde aber noch am Tag meiner Terminvereinbahrung verkauft. Der Verkäufer konnte mir glaubhaft machen, dass er versucht hatte sich bei mir telefonisch über diesen geänderten Umstand zu melden, ich aber nicht erreichbar war. Ok, geschenkt. Dafür konnte ich hier den V10 fahren).

Ich fasse zur Übersichtlichkeit alle meine Versuche nachfolgend in Stichworten zusammen und mache schon jetzt darauf aufmerksam, dass es sich hierbei nicht um eine fiktive Geschichte handelt!

Trier. Anfrage nach Phaeton; soll mich selber kümmern, man hat kein passendes Fahrzeug in Trier (große VW-Gruppe mit vielen Autohäusern in ganz RhPf), Probefahrt dito
Wittlich, V6 Probefahrt, Tank im roten Bereich, ich weiß nicht ob man dort weiß wie man mit Phaeton Kunden umgeht; aber insgesamt befriedigend
Bitburg, V6 ist verkauft als ich eintreffe zur Probefahrt, stattdessen V10 TDI gefahren – auch ok
Anruf bei VW Gießen, 3,5 Wochen dauert es bis Antwort zum 1% Leasing eintrifft
Anfrage beim Fähnchenhändler in Öhringen: man kapiert meine Frage nach der Reparaturhistorie nicht; ich lasse es, war eh nur ein (ich gebe es zu: blöder) Versuch
ich rufe doch noch einmal in Trier an, ja, goldfarbener kommt in den nächsten Tagen, Rückfruf wenn da – auf den warte ich heute noch (der P stand auf dem Hof, habe ihn selber bei einem „Kontrollbesuch“ gesehen)
Anruf bei VW in Wetzlar; wir rufen zurück - auf den warte ich auch heute noch
Probefahrtvereinbarung bei VW in Saarbrücken; Auto ist bereits bei meinem Eintreffen verkauft, angeblich haben wir aneinander vorbeigeredet – ach, echt?

Ehrlich, ich habe mich bemüht einen Phaeton zu erwerben. Doch schlussendlich ist mein Bemühen gescheitert. Nicht am Auto selbst, sondern am - sagen wir mal diplomatisch - am „Service“. Für dieses Jahr ist Schluss mit Phaeton. Dieses Projekt hat mich viel Zeit, zu viel Zeit, gekostet. So viel Anstrengnung habe ich noch nie bei einem Fahrzeugkauf vergebens in den Wind gesetzt. Ich freue mich für die, bei denen es problemloser geklappt hat! Und damit schließt der vierte teil der Phaeton Saga – leider ohne schönes Happyend. Schaun wir mal in 2011 ….

17 weitere Antworten
17 Antworten

@ronntar
Köstlich! Kurzweilig und SEHR unterhaltsam. Ja, sehr gut nachvollziehbar - ich spreche da auch aus Erfahrung😛 - leider.

Hallo Lieber "Phaeton" Freund!
Habe selber einen diesen mit 100 % wohlbefinden ...gekauft
Wirklich gutes Auto - Punkt.
Ich bitte dich mir in einer PM mitzuteilen welcher es sein soll,bzw. wie ich dich erreiche.
kann dir gerne behilflich sein.
Mein Freund ist Verkaufsleiter bei einem VW-Audi Grosshändler
es gibt immer Angebote,die aber nicht immer bei mobile.de landen.
Es ist alles Seriös und Ok.
Kann dir gerne einen Kontakt herstellen.

@carline4you

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