Versicherung hat mir gekündigt - jetzt will mich keine andere

Hi,

ich habe in den letzten beiden Jahren zwei mal meine Vollkasko Versicherung in Anspruch genommen. Nach dem letzten mal erhielt ich dann prompt ein Kündigungschreiben von der Versicherung.

Nun muss ich mich innerhalb eines Monats neu versichern, und hab gleich mal 2-3 Anfragen gestartet. Alle Versicherungen, die ich angefragt habe, haben aufgrund der Kündigung meiner bisherigen Versicherung prompt dankend abgelehnt.

Und nun? Das kann doch nicht sein. Für was gibt es Versicherungen, wenn ich sie nicht in Anspruch nehmen darf?

Hat jemand mal einen Tip für eine Versicherung, die sich da nicht so anstellt?

Es geht um Vollkasko. Dass mir jedes Versicherungsunternehmen eine Haftpflicht anbieten muss, weiß ich.

Danke....

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von 3L-Flowerpower


geh zu nem Versicherungsvertretter der sucht mit dir ne Versicherung raus. Wenn wirklich keine dich versichern will dann musst du halt ohne Vollkasko vorsichtig sein. Evtl bekommst du ja nach einem Jahr wieder eine.

So, dann hol ich jetzt mal die Chips und das Bier. Auf die Antwort bin ich gespannt.

@TE: Anstatt dich über die Beiträge der anderen Poster zu beklagen, darfst Du sie ruhig genau lesen:
Es wurde Dir mehrfach auf Deine Frage geantwortet.
Im Klartext: Auch wenn die Pfefferminzia AG vor zwei Jahren einen Vetrag mit dem MT-User "318i-Power5897" abgeschlossen hat, der zuvor  bei einer anderen Geselllschaft rausgeflogen ist, heißt das für Dich gar nichts. Du kannst daraus weder ableiten, dass es eine generell "großzügige Gesellschaft" ist, noch dass sie  so ein Risiko nochmal versichert.

Rumfragen und probieren.

Hafi

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Du hast doch sicherlich noch andere Versicherungen (Rechtsschutz, Lebensvers., Hausrat, priv. HV usw.)! Bei der Gesellschaft, wo du diese Verträge hast, sind die Chancen größer, auch mit der Kaskoversicherung weiter zu kommen.

Und, wenn AXA dir ein Angebot macht, dann würde ich nicht so lange warten, bis sie diese Entscheidung evtl. noch einmal überdenken!

Manchmal hilft auch, wenn man die Eigenbeteiligung z.B. von 300 € auf 1.000 € o.ä. erhöht!

Und in Zukunft etwas defensiver fahren ;-))

Zitat:

Original geschrieben von funkahdafi



Zitat:

Original geschrieben von HighspeedRS


Ich würde das jetzt wie folgt machen.

Jetzt min. eine Hapfpflicht + TK abschließen da du ja keinen Vollkasko bekommst. Darauf achten das der nächste Kündigungstermin zum 31.12 möglich ist , dann am 30.11 Kündigen und für den 1.1 eine Neue Versicherung suchen. So hast du gekündigt und nicht die Versicherung und man wird dich wieder normal behandeln.

Das klingt gut! Merci! 🙂

Frag mal beim GDV nach, ob dich deine alte Versicherung im Uniwagnis eingemeldet hat. Falls ja, ist das ein NT (Nice Try) aber nicht sehr erfolgsversprechend. Davon ab fragen die ja (normalerweise) auch nach den VK/TK Schäden innerhalb der letzten x Jahre...

Gruß
Krypton

Wer letztlich seine Versicherungsverträge danach streut, wo es am günstigsten ist, darf sich auch nicht wundern, wenn ihm nach einem, zwei oder spätestens drei Schadenfällen gekündigt wird. Auch oder gerade die günstigen Anbieter können ja nur günstig anbieten, wenn deren Kunden keine und nur wenige Schadenfälle vorweisen. Und gerade diese günstigen Versicherer fragen bereits bei der Antragsaufnahme nach Vorschäden

Bestehen hingegen beim Kraftfahrzeugversicherer noch weitere Versicherungsverträge, liegt die Schmerzgrenze deutlich höher und gibt es zu dem noch eine Vertriebsorganisation, hat auch der Vermittler durchaus noch eine gewichtiges Wörtchen bei einer Kündigung mit zu reden

Dem TE sei daher ans Herz gelegt, dort nach einer Kraftfahrtversicherung nachzufragen, wo bereits andere Versicherungsverträge bestehen oder möglicherweise demnächst abgeschlossen werden könnten.

Nur zur Info, wie es bei mir weiter gegangen ist: Bin kurzerhand zu BMW, wo ich auch das Fahrzeug lease. Die haben mir ein prima Angebot gemacht, ich liege preislich sogar noch unter meiner vorherigen Versicherung, der HUK24 (Saftladen!).

Ende gut, alles gut.

Gruß und Danke nochmal für die Tips.

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Zitat:

Original geschrieben von krypton1973



Zitat:

Original geschrieben von funkahdafi


Das klingt gut! Merci! 🙂

Frag mal beim GDV nach, ob dich deine alte Versicherung im Uniwagnis eingemeldet hat. Falls ja, ist das ein NT (Nice Try) aber nicht sehr erfolgsversprechend. Davon ab fragen die ja (normalerweise) auch nach den VK/TK Schäden innerhalb der letzten x Jahre...

Gruß
Krypton

Zur Ergänzung für alle Interessierten, bei dieser Frage sollte man korrekt antworten und zudem kann es sein, dass eine Vesicherung eine Vorvesicherungsanfrage starten und nachfragt wieviele Schäden es wirklich waren und in welcher Höhe die lagen.

Hallo,
also das mit den Direktversicherungen steht mir auch bis zum Halse,so etwas wie die Axa oder Direktline sollte man meiden.

Aber nochmals das dich keine andere Versicherung genommen hat liegt daran das deine Versicherung wohlmöglich bei der Auskunft über die Schadensfreiheitsklasse deiner neuen den Komentar abgegeben hat das der Versicherungsnehmer viele Schäden hatte.Dieses ist gar nicht rechtens und verstößt erheblich gegen das Datenschutzgesetz.In diesem Falle würde ich gegen die Versicherung auf Schadensersatz klagen,denn dadurch wurde es unmöglich einen neuen Versicherer zu finden,darüber hinaus ist auch eine Strafanzeige angesagt.

Meisst fragt einen die neue Versicherung wer den letzten Vetrag gekündigt hat.Im großen und ganzen muß man dieses nicht mit der Wahrheit beantworten,da dieses kein Versicherungsrelevanter Bestandteil ist.

Ein guter Rat,weg von den Direktversicherungen.

Zitat:

Original geschrieben von wetter111


Hallo,
also das mit den Direktversicherungen steht mir auch bis zum Halse,so etwas wie die Axa oder Direktline sollte man meiden.

Aber nochmals das dich keine andere Versicherung genommen hat liegt daran das deine Versicherung wohlmöglich bei der Auskunft über die Schadensfreiheitsklasse deiner neuen den Komentar abgegeben hat das der Versicherungsnehmer viele Schäden hatte.Dieses ist gar nicht rechtens und verstößt erheblich gegen das Datenschutzgesetz Seit. In diesem Falle würde ich gegen die Versicherung auf Schadensersatz klagen,denn dadurch wurde es unmöglich einen neuen Versicherer zu finden,darüber hinaus ist auch eine Strafanzeige angesagt.

Meisst fragt einen die neue Versicherung wer den letzten Vetrag gekündigt hat.Im großen und ganzen muß man dieses nicht mit der Wahrheit beantworten,da dieses kein Versicherungsrelevanter Bestandteil ist.

Ein guter Rat,weg von den Direktversicherungen.

Selten so viel Unfug gelesen !

Wer noch nie ernsthafte Probleme hatte kann gut reden.Jetzt seit ich wieder bei einen Namhaften Versicherer mit Außendienst bin gibt es solche derartigen Vorfälle nicht.Und darüber hinaus mehr kosten tut es da auch nicht.

Hi,

das hat mit "gut reden" gar nix zu tun.

Es verstößt keinesfalls gegen irgendein Gesetz, dass Schäden mitgemeldet werden.
Selbstredend wird seit jeher bei Versichererwechsel dem Nachversicherer gemeldet, welche SF-Klasse der VN hatte und wieviel Schäden.
Das umgeht man nur, wenn man seine SF-Klassen nicht mitnehmen will.
Darin wiederum unterscheiden sich Direktversicherer nicht von den anderen.

Warum man überdies unterschriebene Aussagen, die man hoffentlich besten Gewissens trifft, nicht wahrheitsgemäß beantworten soll, erschließt sich mir nicht. Aber es mag jeder ein eigenes Verständnis davon haben, wie man mit Verträgen umgeht.

Insofern:
Für dich persönlich mag es zutreffen - die Aussagen waren jedoch grundlegend falsch.

Grüße
Schreddi

@Wetter:

Schon mal etwas von vorvertraglicher Anzeigepficht gehört? 😕

Wenn Du angibst, daß Du gekündigt hat und sich im Nachgang rausstellt, daß eigentlich Dir gekündigt wurde, dann kommt es für Dich als VN recht dicke....
Die Versicherng hat nun viele nette "Möglichkeiten", was sie machen kann:
- Rücktritt vom Vertrag + Rückzahlung der Beiträge
- Rücktritt vom Vertrag + Forderung der Jahresprämie
Diese beiden Dinge sind eigentlich auch gängige Praxis und laut VVG legitim.

Des weiteren kannst Du auch in Versicherungsbedingungen eines jeden KfZ-Versicherungsvertrages nachlesen, daß im Falle eines versicherungswechsels eine Versichererwecheslbescheinigung (VWB) erteilt wird. Mit dieser VWB wird dann dem Nachversicherer folgende Auskunft erteilt:
- Versicherte Zeit
- Anzahl an KH-/VK-Schäden + (un)Belastung der SFK

Mein Rat noch an Dich Wetter:
Bevor Du weiterhin "kluge" Ratschläge erteilst, die keinem etwas nützen und auch noch weiter gegen Versicherungen wetterst, die eigentlich nichts anderes machen als in den Bedingungen steht, solltest Du Dich vielleicht etwas besser mit der Materie auseinander setzen...😉

@Mod:
Ich hoffe, daß meine Ausführung gegen Wetter nicht als anmassend gilt 🙂

Gibt es nicht sowieso das Versicherungsverzeichnis, wo alle Versicherten eingetragen sind die gekündigt worden sind.
Von daher könnte es sogar nach der neuen Versicherung mit der nächsten Probleme geben.
Okay gut zu wissen dass es die Huk24 war. Sobald ich mal einen schaden haben, werde ich zuerst kündigen und abhauen. Fertig.

..zumal die AXA Versicherung noch immer ein Serviceversicherer ist und kein Direktversicherer.

Und wie wie schon gesagt wurde, vorvertragliche Anzeigepflichtsverletzung kann ganz böse ins Auge gehen....

Ja Versicherungen versichern gerne Leute die keine Unfälle haben. Mit 300 Euro mehr ihm Jahr musst du wahrscheinlich rechnen. Es ist klar, dass die Versicherungen deine schwache Verhandlungsposition ausnutzen werden, um noch den ein oder anderen Euro mehr zu verlangen. Aber schau dich lieber in Ruhe nochmal um. Vielleicht hast du ja Glück und findest noch etwas günstigeres.

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