Verkäufer machte falsche Angaben über diie Vorbesitzer

Hallo,
ich habe vor kurzem von Privat einen Gebrauchtwagen gekauft.
Das Fahrzeug wurde mit nur 2. Vorbesitzern im Internet angeboten.
Ich habe mit dem Verkäufer einen Kaufvertrag gemacht und ihn nach den Vorbesitzen gefragt. Er sagte mir, dass es vor ihm nur einen gab.
Das habe ich dann auch im Vertrag vermerkt.
Zuhause angekommen, finde ich in den Unterlagen eine Kopie vom alten KFZ-Brief.
Sa sind 2 Vorbesitzer vermerkt. In dem Neuen KFZ-Brief finde mit dem Verkäufer auch 2 Vorbesitzer. Damit hatte das Auto vor ihm 3 und nicht 1 Vorbesitzer.
Ich hab ihn gleich angerufen und ihm die Sache erklärt. Er behauptet, dass er nichts davon wusste und immer nur von einem Vorbesitzer ausging. Dabei war er es, der mir den alten Brief in Kopie mitgegeben hat. Und ich glaube auch, dass er bestimmt nicht daran gedacht hat, dass der alte Brief bei den anderen Papieren beiliegt.
Beim Kauf hat er mir den nicht gezeigt. Wie gesagt, ich fand den Brief bei den anderen Papieren.

Er würde zwar das Auto zurück nehmen, aber endschädigen will er mich nicht.
Ich bin bestimmt über 800 Kilometer gefahren, um das Auto zukaufen. Und dann sind da noch die Kosten vom ummelden usw.
Ich würde nur den Kaufpreis zurückbekommen, sonst nichts!

Auf das Angebot, dass er mir noch etwas auszahlt, wenn ich das Auto behalte, geht er auch nicht ein.
Was kann man machen? Gibt es da irgendein Urteil, oder hatte jemand von Euch schon mal solche Erfahrungen gemacht?

Ich bin kurz davor, dass ich zum Anwalt renne. Aber vielleicht bin ich ja doch im Unrecht. Was meint Ihr???

Beste Antwort im Thema

um was gehts hier mal wieder?

um eine 3 wo eine 2 stehen sollte und um nicht mehr? hättest du den wagen also nicht gekauft wens vorher feststand wieviel besitzer der wagen hatte? ALSO!

wieder ein typisches jammerposting. die anzahl der vorbesitzer steht auch im NEUEN brief....wen ich einen kaufvertrag abschliesse und nichtmal in den brief schaue dann ist das meiner meinung schon grob fahrlässig. ebenso wen man 800km für ein auto fahren muss. das ist dann meiner meinung nach dein problem.

rein rechtlich hast du das recht den karren zurückzugeben. dieses recht bietet dir der verkäufer ja auch an. die kosten für eine erneute anreise,ummelden etc kannst du gerichtlich geltend machen, das kostet abermals DEIN geld und dauert... ebenso wie der verkäufer die preisminderung weil jetzt ein besitzer mehr im brief steht gerichtlich von DIR geltend machen kann.

fazit:
für mich liegt der fall klar auf der hand. du hättest den wagen auch gekauft zu dem preis wen 10 vorbesitzer drinstanden. den wer 800km für ein auto fährt der hat entweder n wirklichen schnapper gefunden oder will unbedingt den wagen. somit finde ich es absolut lächerlich sich hier über eine zahl und sonst nix sich auszulassen. selbst alles falsch gemacht was man falsch machen kann und jetzt "zufällig" auch erst nach dem anmelden auf einmal fehler finden...

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Zitat:

Original geschrieben von Pepperduster


Bevor du nun zum Anwalt rennst versuche doch eine Wertminderung auszuhandeln, so das ihr euch einig werdet und keine teuren Anwälte braucht und  Rückkaufaktionen ect machen müsst. Oft ist so ein Kompromiss die günstigste Lösung für beide Seiten.

Hat er doch schon, und der Verkäufer ist nicht drauf eingegangen.

Ansonsten sehe ich's wie Onkel Howdy - das Problem ist doch wirklich marginal.

Zitat:

Original geschrieben von Neckarwelle



Zitat:

Original geschrieben von Pepperduster


Bevor du nun zum Anwalt rennst versuche doch eine Wertminderung auszuhandeln, so das ihr euch einig werdet und keine teuren Anwälte braucht und  Rückkaufaktionen ect machen müsst. Oft ist so ein Kompromiss die günstigste Lösung für beide Seiten.
Hat er doch schon, und der Verkäufer ist nicht drauf eingegangen.

Ansonsten sehe ich's wie Onkel Howdy - das Problem ist doch wirklich marginal.

Ich würde dennoch mit dem Verkäufer erstmal eine gütliche Einigung erreichen wollen bevor ich zum Anwalt renne.

Rein formal gesehen kann der Käufer den Kaufvertrag wegen arglistiger Täuschung anfechten (vier statt ein Vorbesitzer) und Rückabwicklung verlangen; denn die Anzahl der Vorbesitzer hat im Gebrauchtwagenhandel eine besondere Bedeutung.

Kommt er damit durch, erhält er den Kaufpreis zurück und Schadenersatz (z.B. Kosten der Fahrzeuganmeldung Überführungskosten). Er selbst muss den Nutzungsvorteil (mit dem Fahrzeug gefahrene Kilometer), den er aus dem Fahrzeug gezogen hat, bezahlen.

Ob sich der Aufwand hierfür lohnt, insbesondere wenn das Fahrzeug in gutem Zustand ist, muss jeder selbst entscheiden.

Eine gütliche Einigung über Kaufpreisreduzierung hängt davon ab, wer (Käufer oder Verkäufer) besser pokern kann:
Käufer droht mit Einleitung der (nicht gewollten) Rückwabwicklung, Verkäufer muss die Prozessrisikobereitschaft des Käufers ausloten.

O.

Zitat:

der neue Brief gibt darüber keine Auskunft mehr

das stimmt nicht -

in alten und neuen KFZ Briefen sind die Vorbesitzer

nachvollziebar.

wenn der TE beim Kauf nicht liest und sich auf die
Aussage des VK verlässt ist er selber schuld,
sorry

lg
wolfmuc

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Danke für die viele Resonanz.
Aber Tatsache ist doch, dass ich ihn vor dem Kauf nach den Vorbesitzern gefragt habe. Tatsache ist auch, dass er nur einen Vorbesitzer in der Anzeige angegeben hat. Ich hab eben erst gesehen, dass doch die letzten Halter im Brief angegeben sind. Das wusste ich vorher nicht. Ich hab so ein Teil ja auch nicht täglich in der Hand. Dank euch bin ich wieder ein Stück schlauer.
Trotzdem sollte bei so einem Kauf so eine Art von Vertrauensbasis bestehen. Hätte der Verkäufer die tatsächliche Halteranzahl in der Anzeige angegeben, hätte ich erst gar nicht mit ihm telefoniert. Ich werde in Kürze meinen W124 verkaufen. Ihr könnt davon ausgehen, dass ich dem Interessenten alles von dem Auto erzähle, was er wissen will. Das hab ich immer gemacht und das bleibt auch so.

Der Verkäufer hat mir auch garantiert, dass an dem Auto alles gemacht wurde und kein Rost zusehen ist.
Hier ist schon mal klar, dass einige Lager an der Achse und Aufhängung gewechselt werden müssen. Das sagte mir meine Werkstatt, der ich schon ewig vertraue. Und Rost habe ich auch inzwischen gefunden. Und der ist schon gut am blühen.

Für mich steht fest, der Verkäufer hat mir das mit den Vorbesitzern definitiv verschwiegen. Und da er fast alle Reparaturen selbst ausführte, hat er mir den Rost und das mit den Lagern auch verschwiegen.

Aber gut, jetzt ist das Kind im Brunnen gefallen und ich muss sehen was ich da machen kann.
Trotzdem danke für eure Meinungen.
Gruß
Andre

Lager und Buchsen leiern, wie Schwingungsdämpfer langsam aus, man merkt über die Zeit nicht das sie verschleissen.
Erst wenn sie ganz am Ende sind kann es zu Eigenlenkbewegungen wie auch zum Aufschaukeln kommen.
Kaum einer hat zu hause die Möglichkeit die Buchsen und Dämpfer auf Verschleiß hin zu untersuchen.
Unter Ausschluß der Gewährleistung von Privat gekaut, hat schon seinen Sinn.
Bei einem 11 Jahre alten Auto spielt die Laufleistung eine Rolle um abschätzen zu können, was wird das nächste sein, was getauscht werden muss.
Er hat gemacht oder machen lassen was dringend war.
Macht keiner anders, niemand tauscht voreilig Teile.
In Werkstätten sieht das anders aus, wenn der Fehler nicht gefunden werden kann, wird auf Verdacht getauscht was geht, in der Hoffnung die unbekannte Ursache behoben zu haben.

Hilfe mein Wagen hat 3 statt 2 Vorbesitzer!
Ist das lächerlich!

Zitat:

Original geschrieben von Andreevi


Hätte der Verkäufer die tatsächliche Halteranzahl in der Anzeige angegeben, hätte ich erst gar nicht mit ihm telefoniert. Ich werde in Kürze meinen W124 verkaufen.

Ich verstehe immer noch nicht, was die anzahl der Fahrzeugbesitzer mit dem Wagen zu tun hat.

Es gibt viele, die sich einen Neuwagen kaufen, ihn treten, bis es nicht mehr geht, und wenn die Garantie abläuft den Wagen wieder verkaufen. Somit war für den Wagen der erste Besitzer der tötlichste.
Guck doch mal rein, in welchen Abständen das Fahrzeug den Besitzer gewechselt hat, das ist zwar auxh nicht aussagekräftig, aber währe interessanter.

Die Reaktion, den Wagen jetzt wegen dieser Kleinigkeit zu verkaufen finde ich übertrieben.

Ein Autokauf ist Vertrauenssache, das stimmt, aber der Verkäufer ist nebensache. Es muss vertrauen zwischen dir, und dem Wagen bestehen. Da ist die Probefahrt wichtig, ob was zu hören ist, und auch der optissche Eindruck im innenraum. Wenn alles klebt, stinkt, oder etwas klackert ist der Wagen uninteressant, selbst wenn der Erstbesitzer vor dir steht.

Mein Spruch ist "wer weiß, wofür es gut ist"
Als ich früher Papas bequemes Auto "reserviert" hatte, und er es vergaß musste ich mit dem alten Kleinwagen meiner Mutter durch halb Frankreich düsen. Hab mich geärgert, wie sonstwas... Als ich wieder zuhause war stand ein anderes Fahrzeug vor der Türe... Kolbenklemmer... Währe ich mit dem Wagen meines vaters gefahren, dann währe ich irgendwo liegen geblieben, und käme nicht weiter.
Dafür gibt es einige weitere Beispiele... Vielleicht hat der Wagen das gewisse etwas.
Als Frau kann ich ja auch schreiben, das du vielleicht genau im richtigen Moment liegenbleibst, und die Liebe deines Lebens begegnest... wer weiß...

Zitat:

Original geschrieben von youngtimer ost


Hilfe mein Wagen hat 3 statt 2 Vorbesitzer!
Ist das lächerlich!

Ich rede nicht von 2 oder 3 Vorbesitzern.

Der Verkäufer erzählte mir etwas von 1 Vorbesitzer.

Tatsächlich waren es aber vor ihm schon 3 Vorbesitzer. Ich bin also der 5. Halter im Brief.

Wenn ich das Auto noch ein paar Monate fahren würde und dann zum Verschrotten abgebe, dann würde ich das nicht so eng sehen.
Aber ich hab schon vor dem Kauf extra auf die Anzahl der Vorbesitzer geachtet. Und dem Verkäufer auch darauf angesprochen.
Und du wirst ja nicht umsonst bei Autoscout und der Konkurrenz nach der Anzahl der Vorbesitzer gefragt, wenn du dein Auto da zum Verkauf anbietest.
Dann ist für mich die Anzahl der Vorbesitzer auch wichtig, wenn ich das Auto vielleicht in 1 oder 2 Jahren wieder verkaufen will.
Ich bin der Meinung, dass ich dann Mehr Geld bekomme, wenn halt nur 3 Vorbesitzer im Brief stehen, anstatt 6.
Wie ich schon sagte, ich habe einfach nicht aufgepasst und jetzt muss ich sehen, was ich daraus mache.

Zitat:

Original geschrieben von MvM



Ich verstehe immer noch nicht, was die anzahl der Fahrzeugbesitzer mit dem Wagen zu tun hat.

Es ist nun mal Fakt, dass im Gebrauchtwagenhandel die Anzahl der Vorbesitzer eine erhebliche Bedeutung hat und diese den Preis beeinflusst. Auch ein Markenhändler berücksichtigt dies bei Inzahlungnahme eines Gebrauchtwagen, obwohl dieser sich beim Ankauf vom technischen Zustand des Fahrzeuges leiten lässt.

Wer hier bei MT kauft dann schon einen einige Jahre alten Gebrauchtwagen nur nach technischem Zustand, ohne nach der Anzahl der Vorbesitzer zu fragen (Wagen der Klasse unter ca. 1000 €  außen vorgelassen).

O.

Mag ja sein, das die Anzahl der Vorbesitzer eine unwichtige Rolle spielt, die Zulassungsbescheinigung Teil II gibt max. 4 her, denn es steht nur die letzte gelöschte drin, und nicht alle "Briefe", die zuvor schon gelöscht wurden, weil sie schon vollgeschrieben waren.

Zitat:

Original geschrieben von Hartgummifelge


Mag ja sein, das die Anzahl der Vorbesitzer eine unwichtige Rolle spielt, die Zulassungsbescheinigung Teil II gibt max. 4 her, denn es steht nur die letzte gelöschte drin, und nicht alle "Briefe", die zuvor schon gelöscht wurden, weil sie schon vollgeschrieben waren.

Das ist so nicht richtig. Im Feld "Anzahl der Vorhalter" werden alle Halter erfasst, sofern bekannt, egal wieviele Briefe/ZB II vorher schon ausgestellt waren.

Zitat:

Original geschrieben von Hartgummifelge


Im neuen Brief, wenn einer erforderlich wird, steht lediglich, das die bisherige vollgeschriebe Zulassungsbesch. Teil II, mit der Nr. xx ..... eigezogen wurde. Daraus geht nicht hervor, wieviele Briefe schon zuvor eigezogen wurden und wieviele Halter es wirklich gab.

Würde ich meinen Wagen verkaufen, kann ich nicht sagen, ob er aus 2., 3., 4. oder mehr Hand stammt, der neue Brief gibt darüber keine Auskunft mehr.

dann rate ich dir mal DRINGEND zum optiker zu gehen 😉 den neben spalte b bei 1 steht riesengross ANZAHL DER HALTER. ob das nun einer 25 sind speilt dabei keine rolle. guggst du anhang neben b!

->

http://img267.imageshack.us/img267/8601/img13366li.jpg

@topic
sorry aber jetzt wirds ja immer besser....du kaufst einen 10 jahre alten verbrauchswagen für viel zuviel geld von privat. und jetzt sind aufeinmal auch sämtliche lager defekt? und ich mach mit dir eine wette das 25% oder mehr deiner angaben zu deinem 124 auch FALSCH sind. das ist jetzt net böd gemaint aber ein laie (und das bist du nunmal) der auchnoch den wagen x jahre lang gefahren hat der übersieht eben schonmal den einen oder anderen fehler bzw redet ihn sich schön so nach dem motto "hat mich nie gestört", oder "war schon immer so"....

hier hat der verkäufer einen fehler gemacht ohne zweifel (wens den auch wirklich so im kaufvertrag steht). du hast es aber verbummelt und bist viel zu naiv an die sache rangegangen. und nochmals...ob jetzt ne zahl anders ist die nichtgrad leistung, km oder anzahl der räder anders ist das is so interesant wie ob der verbandskasten jetzt abgelaufen ist oder net. der wagen schein dir doch zu gefallen sonst wärst keine 800km gefahren. somit KANN der wagen ja nicht schlecht sein. und jetzt sind wir wieder an einer zahl im schein....

Ich sehe das wie onkel-howdy. Ein 11 Jahre altes Fahrzeug ist durchschnittlich nur noch 2 Jahre von der Presse entfernt.
Es besteht die Möglichkeit, das Ding zurückzugeben. Das ist eine Möglichkeit, die Unkosten auf ca. 150€ zu beschränken.
Für 6500€ bekommt man 5 Jahre alte Toyota, Opel, Ford, Nissan und sämtliche Franzosen.

Zitat:

Original geschrieben von go-4-golf



Zitat:

Original geschrieben von MvM



Ich verstehe immer noch nicht, was die anzahl der Fahrzeugbesitzer mit dem Wagen zu tun hat.
Es ist nun mal Fakt, dass im Gebrauchtwagenhandel die Anzahl der Vorbesitzer eine erhebliche Bedeutung hat und diese den Preis beeinflusst. Auch ein Markenhändler berücksichtigt dies bei Inzahlungnahme eines Gebrauchtwagen, obwohl dieser sich beim Ankauf vom technischen Zustand des Fahrzeuges leiten lässt.

Wer hier bei MT kauft dann schon einen einige Jahre alten Gebrauchtwagen nur nach technischem Zustand, ohne nach der Anzahl der Vorbesitzer zu fragen (Wagen der Klasse unter ca. 1000 €  außen vorgelassen).

O.

Ja, aber nun hat er den Wagen, und der Wagen scheint ja gut zu sein. Es macht nun mehr Sinn ihn später zu verkaufen als jetzt, weil da später, wenn der Wagen noch älter ist nicht mehr so nachgefragt wird. Oder wurde der Wagen als Geldanlage gekauft, und nicht zum fahren?

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