Vergleich S4 4.2 gegen neuen Porsche 911

Audi A4 B7/8E

Liebe ForumsteilnehmerInnen,

Ich möchte Euch mal einen etwas unüblichen "privaten" Vergleichstest posten.

Nach ausgiebiger Probefahrt mit einem neuen 911 Carrera habe ich mich sehr gefreut, wieder in meinen S4 einzusteigen.

Der S4 ist fast so schnell aber dabei viel souveräner. Die Beschleunigung des Achtzylinders von unten herauf viel kräftiger und gleichmässiger, der Fahrcomfort, vor allem die Recaro-Sitze sind um Klassen bequemer als die auch sehr vielseitig einstellbaren Porsche-Sitze.

Interessanterweise ist der Porsche insgesamt weicher gefedert als der S4, er schluckt Unebenheiten besser. Jedoch ist der Porsche viel lauter. Er muss hochtouriger gefahren werden. Das ist wohl Geschmackssache, doch sind der Sound und die Geschmeidigkeit des Achtzylinders im S4 ein Genuss für sich.

Die Bremsen schienen mir im Porsche einiges kräftiger.
Was mir am Porsche sehr gefällt, ist das gesamte Design und das Finish, vor allem bei der Innenausstattung. Da könnte Audi für den S4 ruhig eine Nobelversion der Ausstattung entwickeln, die dem Niveau eines echten Oberklassefahrzeugs entstpricht. Der S4 macht hier doch einen eher billigen Eindruck und man merkt an vielen Stellen, dass der S4 auf einem viel günstigeren Grundmodell (dem A4 1.8) basiert. Ich denke an die Klimatisierung, die ganzen Schalter und Knöpfe, die Haptik, die Telefonvorbereitung etc. Leute bei Audi: Schaut Euch mal an, wie Porsche das macht!

(In England waren in den 60er Jahren Nobelversionen sehr verbreitet: Es gab technisch fast identische Fahrzeuge von unterschiedlichen Marken, die ein jeweils anderes Aussehen und Austattungsniveau hatten (sportlich, nobel etc.) So gab es diverse Austin und Morris-Modelle auch als Riley, Wolseley, Van den Plas; Jaguars gabs auch als noblere Daimler etc.)Bei diesen Fahrzeugen waren die Unterschiede viel grösser als Mercedes das beispielsweise mit den Ausstattungsvarianten Classic, Elegance und Avantgarde macht.

Hoffe, dass Euch auch ein so etwas exotisches Posting interessiert.

Liebe Grüsse

S4fun

37 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von walTTer


mich nervt, wenn ein hecktriebler, der unter optimalen bedingungen von 0 auf 100 vielleicht ein paar zehntel schneller ist, bei winterlichen bedingungen mit 50 vor mir herschwänzelt und ich mich nicht traue ihn zu überholen.
meiner meinung nach sollte man immer den alltagsbetrieb sehen und nicht nur die rennstrecke bei optimalen bedingungen. wer von uns fährt schon rennen ?

wie s4fun schon sagt: quattro muss sein

Als wenn es mit Fahrzeugen OHNE Allradantrieb überhaupt nicht möglich wäre, unfallfrei von A nach B zu kommen. 🙄

Wenn ich schon lese, "ich will auch bei winterlicher Strasse und bei Nässe schnell und sicher unterwegs sein", ist mir ja schon wieder vollkommen klar, dass bei einigen Leuten die alten Werbefloskeln aus den 80´ern immer noch im Hinterkopf herumschwirren.

Natürlich haben Allradfahrzeuge bei herabgesetzten Reibwerten Vorteile gegenüber Front- oder Heckgetriebenen, aber leider merkt man dann spätestens beim Bremsen wieder, dass doch alle im selben Boot sitzen.

Wann hat man denn überhaupt mal den Ausnahmezustand der völlig verschneiten und ungestreuten Strasse, ich schon über ein Jahr nicht mehr, und es ist schon über elf Jahre her, dass ich das letzte Mal mit einem heckgetriebene Auto bei schneeglatter Strasse Probleme hatte, und das auch nur aufgrund meiner damaligen Unerfahrenheit und Dummheit.

Natürlich gibt es auch Gegenden, wo sehr oft sehr viel Schnee liegt, aber da tun es meistens auch Winterreifen und, wenn´s denn sein muss, Schneeketten.

Dumpfsinn

... und wieder einer von diesen schwachsinnigen Vergleichen ohne jeglichen geistigen Nährwert.

Ich dachte, dass wir A4-ler uns von dem Prollgehabe der E30-Fraktion abheben, bzw. das unser Niveau ein höheres ist.

Da habe ich mich wohl getäuscht.

Letztlich frage ich mich, ob die Initiatoren derartiger Threats auf wirkliche Erfahrungswerte zurückgreifen oder nur von "Hörensagen" schreiben !?

Gruss

...

Die Aufwertung des Innenraumes sehe ich am Kombiinstrument, dem Material des Cockpits insgesamt, den Chromeinfassungen und dem Gesamteindruck.
Wenn ich mich nacheinander in einen A4 und dann ins A4 Cabrio setze, habe ich nicht das Gefühl, das sei innen das gleiche Auto.

Zitat:

Original geschrieben von Florian320


Wenn ich mich nacheinander in einen A4 und dann ins A4 Cabrio setze, habe ich nicht das Gefühl, das sei innen das gleiche Auto.

Schon alleine wegen der unterschiedlichen Lüftungsdüsen 😁

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Zitat:

Wenn ich schon lese, "ich will auch bei winterlicher Strasse und bei Nässe schnell und sicher unterwegs sein", ist mir ja schon wieder vollkommen klar, dass bei einigen Leuten die alten Werbefloskeln aus den 80´ern immer noch im Hinterkopf herumschwirren.

hi tomato,

meinst du die geniale werbung, wo ein quattro eine sprungschanze hochfährt ?
das müssen wohl auch die wrc-ralley teams gesehen haben. warum sonst sind die alle mit allrad unterwegs ;-)
winterliche verhältnisse im strassenverkehr sind für mich wenn man winterreifen aufziehen sollte also wenn die temperaturen unter 7 grad fallen. je niedriger das gripniveau je höher der vorteil für den quattro. es gibt in D sicherlich mehr regnerische und unter 7 grad kalte tage als schöne und da ich im winter morgens meistens schon unterwegs bin, wenn die strassen noch nicht gestreut sind, ist für mich quattro DAS killerargument.
ich jedenfalls kaufe nur noch autos mit quattro.

walTTer
ps: hole morgen meinen neuen a4 1.8t quattro aus in ab *freu*

Zitat:

Ich dachte, dass wir A4-ler uns von dem Prollgehabe der E30-Fraktion abheben, bzw. das unser Niveau ein höheres ist.

und ich dachte immer TT fahrer halten sich für was besseres ;-) (bin selber einer)

belustigte grüsse
walTTer

Zitat:

Original geschrieben von walTTer



das müssen wohl auch die wrc-ralley teams gesehen haben. warum sonst sind die alle mit allrad unterwegs ;-)

Wahrscheinlich weil die meistens auf Schotter und Sand unterwegs sind. 😉

Zitat:

winterliche verhältnisse im strassenverkehr sind für mich wenn man winterreifen aufziehen sollte also wenn die temperaturen unter 7 grad fallen.

Stimmt, dann zieht man Winterreifen drauf und gut ist.

Wer dann natürlich der Meinung ist, mit Sommerreifen im Breitformat weiterfahren zu müssen, könnte dann in der Tat Probleme bekommen, wenn das Wetter wieder Kapriolen schlägt.

Und darüberhinaus ist es vor allem wichtig, im Winter die Straße zu "lesen", die Wetterverhältnisse zu berücksichtigen und sich diesen Verhältnissen anzupassen, ganz gleich, mit welchem Antriebskonzept man unterwegs ist.

Unter Berücksichtigung dieser Faktoren gab es im letzten Jahr nur sehr sehr wenige Tage, an denen ein Allrad-Antrieb wirklich nutzbare Vorteile gehabt hätte, aber das mag von Gegend zu Gegend ja unterschiedlich sein.

Die Nachteile (Gewicht, Mehrverbrauch) schleppe ich jedoch das ganze Jahr mit mir rum.

Zitat:

Und darüberhinaus ist es vor allem wichtig, im Winter die Straße zu "lesen", die Wetterverhältnisse zu berücksichtigen und sich diesen Verhältnissen anzupassen, ganz gleich, mit welchem Antriebskonzept man unterwegs ist.

ganz deiner meinung tomato !

da liest man die strasse, da berücksichtigt man die wetterverhältnisse - und wird von einem schwänzelnden hecktriebler eingebremst, wobei wir wieder am anfang sind ;-)

walTTer

Oder man steht im Stau, weil sich mal wieder so ein Allrad-Held überschätzt hat und in der Leitplanke steckt.
Auch schon vorgekommen.

Das Problem sitzt sowieso meistens hinterm Lenkrad.

Zitat:

Original geschrieben von tomato


Das Problem sitzt sowieso meistens hinterm Lenkrad.

Ein wahres Wort, gelassen ausgesprochen.

Zitat:

Oder man steht im Stau, weil sich mal wieder so ein Allrad-Held überschätzt hat und in der Leitplanke steckt.

so so, das hast du sicherlich selbst gesehen und kannst das auch belegen. ansonsten könnte so ein allrad-held auf die idee kommen, dich als maulheld zu bezeichnen.

ich würde dir raten mal ein wintertraining z.b. bei audi driving experience mitzumachen, damit du weist wovon du redest.

walTTer

Ich kann das genauso wenig belegen, wie Du Deine Aussagen, nämlich gar nicht.
Fakt ist, beides ist schon vorgekommen, ob Du´s nun wahrhaben willst oder nicht.

Dass AUDI bei den Wintertrainings die Extremsituationen sucht, wundert natürlich nicht, da ist immer ´ne grosse Portion Marketing mit dabei, aber ich glaube Dir gerne, dass es Spaß macht und ich zweifel ja auch nicht an, dass unter diesen Umständen der Allradantrieb Vorteile hat, jedoch, und das habe ich hier auch schon geschrieben, hat man hier in Deutschland, bis auf wenige Ausnahmen, einfach zu selten diese Wetterverhältnisse, als dass man sagen könnte, ohne Allrad geht es nicht.

Hallo,

für mich war quattro gleichbedeutend mit Sicherheit und so hatte mein 3.0 Liter damals auch den Allrad. Die Sicherheit ließ sich die Versicherung allerdings mit einem saftigen Aufschlag bezahlen, dies scheint die Theorie von tomato zu stützen.

In 90 TKM hatte ich viel Spaß mit dem quattro, habe ihn aber nie wirklich gebraucht. Ballast und Mehrverbrauch waren allerdings wie schon erwähnt wurde das ganze Jahr über zu tragen.

Gruß, Peter

Hallo allerseits.

Zum Thema des Threads : Das ist wirklich in gewisser Weise ein Vergleich von Äpfel gegen Birnen. Hier ein Alltagswagen mit viel Kraft, da ein Sportwagen.

Zum Thema Allrad und Sicherheit :

Ich denke ein Allrad ist eigentlich nicht sicherer. Denn mit einem Allrad merkt man erstmal weniger ob es glatt ist beim Anfahren. Das merkt man dann aber beim Bremsen. Man unterschätzt die Gefahr im Allrad Auto viel häufiger, weil man sich sicherer fühlt.
Subjektiv sicherer aber objektiv durch schnelleres Fahren dann unsicherer.

Wenn es draussen richtig glatt ist, dann fahre ich langsam und vorsichtig. Ob mit Allrad, Hecktrieb oder Fronttrieb. Wer da dann von massiven Traktionsprobleme in Kurven spricht fährt einfach zu schnell und gefährdet damit das Auto und sich und andere eventuell.

In Krisensituationen fühlen sich 99% der Fahrer eh überfordert. Ich schätze wirklich weniger als 1% sind da in der Lage mit dem Gasfuß und Gefühl und Allrad mehr rauszuholen als ESP und die elektronischen Helferlein, wenn man einfach vom Gas geht.
Zumal Allrad im Hauptfall für Leute sympatisch ist, die es nicht so haben mit Gefühlvoll Gas geben. Beim Anfahren lieber Vollast und nicht drauf achten müssen ob Reifen durchdrehen ;-)

Allrad kann theoretisch bei widrigen Umständen etwas schneller durch die Kurve bewegt werden. Aber eben auch nur von Profis im Regelfall (meist auch ohne Eingreifen der kastrierenden Elektroniken). Und auf öffentlichen Straßen hat sowas einfach nichts zu suchen.
Ich sehe laufend "Allrad Helden" im Regen mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit vorbeiziehen. Daß weder ihre Kurvenlage, noch ihre Bremsen drastisch besser sind vergessen viele. Daher auch die Versicherung ... dort dürften Frontgetriebene Fahrzeuge immer noch am besten wegkommen. Die schwänzeln nicht so schnell mit dem Heck, wie Hecktriebler deren Fahrer aus "Spaßgründen" auf öffentlichen Straßen die Elektroniken abstellen und überschätzen sich nicht so wie Allradler, die gar nicht merken wie glatt es ist, weil sie immer volle Traktion haben und kein Gefühl im Gasfuß mehr brauchen.

Wer also gefühlvoll fahren kann und auf die äußeren Bedingungen achtet wird immer bei gefährlichen Zuständen lieber langsam fahren. Und dann merkt man wirklich kaum einen Unterschied. Man merkt halt eher mal, daß Reifen durchdrehen wenn man etwas zuviel Gas gibt ... aber das war es dann. Mit Steigungen habe ich bei Fronttrieb auch im tiefsten Winter keinerlei Probleme. Fronttrieb/Frontmotor reichen da wirklich in den meisten Gegenden aus.

EDIT : Oh, merke gerade, daß der Thread von 2004 war 😉

Tja, hättest du noch einen Tag gewartet, wäre das Jahr voll gewesen. 😉

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