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Vergaser Problem bei getunten Motor

Ford Capri ECJ
Themenstarteram 22. Juli 2015 um 16:52

Hallo Zusammen,

habe einen Ford V4 Motor getunt und fahre mit dem serienmäßigen Solex 32 tdid Vergaser. Nun mein Problem, im Leerlauf ca.800 U/min ist die Drosselklappe soweit auf, dass die erste Übergangsbohrung, komplett geöffnet ist. Im Leerlauf, spuckt Benzin aus dem Auspuff, ab ich kann mit der Leerlaufdüse, keine Nummer kleiner werden, sonst ruckelt der Motor beim Übergang. Im Leerlauf habe ich einen CO-Wert von 3,5% und einen Zündzeitpunkt von 4 Grad vor OT als wie vorgeschrieben.

Vielleicht kann mir einer einen Tipp geben, was ich noch tuen kann.

Würde mich um eine Antwort freuen

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16 Antworten

Foa kann ich mir es nicht vorstellen, dass da wirklich Sprit aus dem Auspuff kommt.

Dann wäre es vielleicht hilfreich zu wissen, was genau du denn getunt hast?

mfg

Klassischer Fehler ! Heiße Nockenwellen laufen nicht mit großen Saugrohrvolumen . Wirst Du mit leben müssen , oder auf 2 Doppelvergaser oder Spritze mit Einzeldrosseln umbauen . Mach mal Ventilspiel auf größer als 1mm , ob es dann besser wird .

Gruß : Rostklopfer

Zitat:

@Dressen schrieb am 22. Juli 2015 um 16:52:03 Uhr:

Hallo Zusammen,

habe einen Ford V4 Motor getunt und fahre mit dem serienmäßigen Solex 32 tdid Vergaser. Nun mein Problem, im Leerlauf ca.800 U/min ist die Drosselklappe soweit auf, dass die erste Übergangsbohrung, komplett geöffnet ist. das ist der Grund für's spucken.

Im Leerlauf, spuckt Benzin aus dem Auspuff, ab ich kann mit der Leerlaufdüse, keine Nummer kleiner werden, sonst ruckelt der Motor beim Übergang. Im Leerlauf habe ich einen CO-Wert von 3,5% und einen Zündzeitpunkt von 4 Grad vor OT als wie vorgeschrieben.

Vielleicht kann mir einer einen Tipp geben, was ich noch tuen kann.

Würde mich um eine Antwort freuen

Wahrscheinlich brauchst du bei diesem Vergaser ein 3mm Loch in der Drosseklappe. Ist 'ne gängige Methode, würde ich dir aber nicht empfehlen, außer du hast noch einen Vergaser in Reserve, falls es schief geht (zu groß gebohrt).

Eher schon wie die Vorredner schrieben :- Do-vergaser = einfacher zu händeln und mehr Leistung. Und dann kannste auch mit der Vorzündung rauf auf vllt. 7 oder 8 Grad - gibt auch mehr Bums. Aber auf klingeln achten..!

Zitat:

@Dressen schrieb am 22. Juli 2015 um 16:52:03 Uhr:

Im Leerlauf, spuckt Benzin aus dem Auspuff,

und bei Vollgas Flammen??:p

sorry,schon bei der blossen Vorstellung...:D

Themenstarteram 23. Juli 2015 um 20:31

Hallo Zusammen,

vielen Dank, für eure guten Tipps und euren Antworten. Versuche es mal mit einen Doppelvergaser, vielleicht mit dem aus dem V6 Solex 32 DDIST, hat da schon einer Erfahrung?

Ich sage dir jetzt was:- jeder halbwegs (etwas größer, etwas kleiner als Serie auch Do-vergaser egal)kriegt man hin. Auf fast jeden Motor. Man muss nur 3 Sachen im Kopf behalten:

1. plug and play ist selten - meist hängt der Kopf fragend über'n Schlund; ist aber kein Hexenwerk.

2. wenn man sich gebrauchte Vergaser kauft immer zerlegen, Düsen raus, reingucken ob Schmodder drin ist, alles durchpusten, ob die Kanäle frei sind inkl. Düsen. Düsengröße notieren, wenn du andere brauchen solltest, weißte welche du nicht brauchst:deine:D

3. zu 90% sind Vergaserprobleme immer Dreck, Undichtigkeiten, Falschluft = vernünftige Dichtungen ab Vergaser bis Kopf + nicht aushärtende Dichtmasse(Hylomar, Reinz) Nie Dichtmasse auf Vergaserdeckel! Da reicht Fett auf die Papierdichtung.

am 23. Juli 2015 um 22:28

-das liesst sich so komisch ... CO-Wert von 3,5% und einen Zündzeitpunkt 4° vor OT,

vermutlich fertan ist nach OT , die vorder ansicht dreht -Lingsrum '

und 2% CO-Wert reicht , und auf hellbraune Zündkerzen sollten's sein

-Ventiele = 0,20 / 0,25 = OK

Frage ist doch , welche Nockenwelle ? ab 280 Grad wirds problematisch mit Leerlauf und unterer Teillast . DDIST vergrößert doch nur das Saugrohrvolumen . Bei heißer Nocke gehöhrt vor jeden Saugkanal ne Klappe , sonst mußt Du mit Ruckeleien leben . Merke : Großes Sugrohrvolumen = bei großer Überschneidung holt sich der Motor die Abgase zurück in den Brennraum , und Du kannst den Vergaser anfetten oder abmagern , ab einem gewissen Abgasanteil im Brennraum geht nichts mehr (sozusagen interne Abgasrückführung ungeregelt )

Gruß: Rostklopfer

Zitat:

@flatfour schrieb am 23. Juli 2015 um 11:36:32 Uhr:

Zitat:

@Dressen schrieb am 22. Juli 2015 um 16:52:03 Uhr:

Hallo Zusammen,

habe einen Ford V4 Motor getunt und fahre mit dem serienmäßigen Solex 32 tdid Vergaser. Nun mein Problem, im Leerlauf ca.800 U/min ist die Drosselklappe soweit auf, dass die erste Übergangsbohrung, komplett geöffnet ist. das ist der Grund für's spucken.

Im Leerlauf, spuckt Benzin aus dem Auspuff, ab ich kann mit der Leerlaufdüse, keine Nummer kleiner werden, sonst ruckelt der Motor beim Übergang. Im Leerlauf habe ich einen CO-Wert von 3,5% und einen Zündzeitpunkt von 4 Grad vor OT als wie vorgeschrieben.

Vielleicht kann mir einer einen Tipp geben, was ich noch tuen kann.

Würde mich um eine Antwort freuen

Wahrscheinlich brauchst du bei diesem Vergaser ein 3mm Loch in der Drosseklappe. Ist 'ne gängige Methode, würde ich dir aber nicht empfehlen, außer du hast noch einen Vergaser in Reserve, falls es schief geht (zu groß gebohrt).

Eher schon wie die Vorredner schrieben :- Do-vergaser = einfacher zu händeln und mehr Leistung. Und dann kannste auch mit der Vorzündung rauf auf vllt. 7 oder 8 Grad - gibt auch mehr Bums. Aber auf klingeln achten..!

Um zu wissen worum es mit der 3mm Bohrung geht:- dadurch kannst du die Drossklappe weiter schließen bis die Übergangsbohrung verdeckt ist; er bekommt ja jetzt mehr Luft durch die Bohrung. Alles klar?

Es gibt, gab sogar Vergaser die wurden so serienmässig ausgeliefert.

Zitat:

@flatfour schrieb am 25. Juli 2015 um 08:54:16 Uhr:

Zitat:

@flatfour schrieb am 23. Juli 2015 um 11:36:32 Uhr:

 

Wahrscheinlich brauchst du bei diesem Vergaser ein 3mm Loch in der Drosseklappe. Ist 'ne gängige Methode, würde ich dir aber nicht empfehlen, außer du hast noch einen Vergaser in Reserve, falls es schief geht (zu groß gebohrt).

Eher schon wie die Vorredner schrieben :- Do-vergaser = einfacher zu händeln und mehr Leistung. Und dann kannste auch mit der Vorzündung rauf auf vllt. 7 oder 8 Grad - gibt auch mehr Bums. Aber auf klingeln achten..!

Um zu wissen worum es mit der 3mm Bohrung geht:- dadurch kannst du die Drossklappe weiter schließen bis die Übergangsbohrung verdeckt ist; er bekommt ja jetzt mehr Luft durch die Bohrung. Alles klar? Das geht im Extremfall - der einer zu großen Bohrung - das die Drosselklappe ganz zu ist und der Motor läuft weiter mit Luft aus der zu großen Bohrung.:(

Es gibt, gab sogar Vergaser die wurden so serienmässig ausgeliefert.

Themenstarteram 25. Juli 2015 um 11:09

Vielen Dank, für eure Antworten,

mit der Nockenwelle, weis ich nicht, die hatte ich beim Spezialist, werde mal schauen was ich jetzt weitermache.

Was Rostklopfer schrieb über NWGrade und Laufverhalten bei Einvergasern und scharfe NW hat schon Sinn. Man kann das abmildern indem man das Saugrohr(Ansaugrohr-)volumen vergrössert. Das puffert etwas die Überschneidungsproblematik.

Außerdem sind nicht nur die NW-grade entscheidend, eher die Spreizung der Nocke. Geringe Spreizung (z.B. unter 100Grad) + scharfe Nockengrade= reine Rennwelle, schlechter Leerlauf

Große Spreizung + " " = Leerlauf akzeptabel.

So gibt es z.B. von SCHLEICHER 2 (fast) gleiche NW:

a) 332Grad 10,xxmm Hub 98Grad Spreizung

b) 332 Grad 10,xxmm Hub, 103 Grad "

somit wäre für die Straße b)die bessere NW.

am 25. Juli 2015 um 13:10

Zündzeitpunkt 4° , da wurde auch mal die Keilriemenscheibe von der

Ausgleichswelle abgenommen um den Zahnraddecke zu entfernen ,

beim Zusammenbau ist dann der Halbmondstifft verloren geganngen -

ligt in der Oelwanne und deshalb luegt die Markierung der Keilriemenscheibe

Gruss Franz

Themenstarteram 29. Juli 2015 um 17:59

Habe mal, nochmal nachgesehen, die Passfeder auf der Ausgleichswelle und Keilrimenscheibe ist noch vorhanden und der Zündzeitpunkt ist 4 Grad vor OT.

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