Verbrauch Audi 100 C4 mit 2-Liter-Maschine?

Audi

Hallo,

ich schaue mich mit einem halben Auge gerade nach einem gepflegten C4 um. Gefühlt ist dieses Fahrzeeug preislich gerade im Tal der Tränen, da schon ziemlich alt, aber noch kein Youngtimer.
Da ich im Jahr doch ca. 15-20Tkm mit dem Fahrzeug fahren würde, ist der Verbrauch schon ein Thema. Die Sechszylinder-Modelle habe ich daher für mich ausgeschlossen und schaue eher nach einem Vierzylinder mit 101 oder 115 PS.
Den Verbrauch habe ich mal über Spritmonitor recherchiert und kam da auf ca. 9,5l beim 101PS und (zu meiner Verwunderung) ca. 8,5l beim 115 PS-Modell. Mehr Leistung mit weniger Verbrauch ist natürlich ein eindeutiges Argument. Der 101-PS ist allerdings häufiger im Angebot
Wie sehen denn hier die praktischen Erfahrungen der C4-Fahrer aus. Merkt man die 14 PS mehr denn überhaupt und ist der stärkere Motor tatsächlich soviel sparsamer?

René

62 Antworten

Hi,
der 101 PS im C4 ist ne lahme Krücke, und taugt nur zum Stadt fahren. Im Stadtbetrieb, wenig Autobahn, ab und an mal Landstrasse hat meiner 10 Liter verbraucht. Der 115PS (war allerdings in einem Audi 80) brauchte bei gleichen Profiel 0,5 Liter weniger.
Mein 2,6er im Cabrio, läuft mit 8,5-9 Liter, allerdings nur Landstrasse beim Cruisen, und eigentlich nie schneller wie 120km/h. Der 2,8er im Coupe nimmt 12 Liter im Stadtbetrieb, und 9 im Cruisermodus.

Für deine Zwecke fände ich den 2,6er optimal.
Für`n Zahnriemen gibts kein Wechselintervall, sondern von Fall zu Fall nach Sichtprüfung.
Ich wechsel die in jedem Fall immer irgendwo bei 120t +- ??; kost ja nix (wenn man es selbst kann 😁 )

Wenn ich für die Entscheidung die Werte von Spritmonitor zugrunde lege, wäre sicher der 2-Liter mit 115 PS die sinnvollste Motorisierung. Die Leistung würde mir völlig ausreichen und bei gleicher Fahrweise dürften die V6 wohl doch ein klein wenig durstiger sein.
Es ist aber auch durchaus erhellend, sich mal die tatsächlichen Mehrkosten durch den Mehrverbrauch auszurechnen. Bei 15.000 km bedeuten 1 Liter Mehrverbrauch rund € 225 Mehrkosten für das ganze Jahr (ich habe einfach 1,50€ pro Liter zugrunde gelegt). Ein überschaubarer Betrag meiner Meinung nach.
Gefühlt sind auf mobile.de fast mehr gute 2,6er zu finden als 2,0 (zumindest in der 115 PS-Version). Der Einstiegspreis ist beim 2,6 daher vielleicht sogar geringer als beim 2,0.
Wo liegen beim V6 denn sonst die höheren Kosten? Es ist wohl etwas mehr Öl drin und man braucht 2 Zündkerzen mehr. Gibt es da irgendetwas, das teuer ist im Unterhalt? Einen Tausch der Zylinderkofdichtung will ich jetzt einfach mal nicht einplanen. Das ist beim V-Motor sicher aufwändiger.

Hallo

Muss mich hier mal einklinken. Ich habe täglich eine Ähnliche Strecke zu fahren wie Barista.
Ich fahre seit kurzem auch den 2,0E mit 115 PS. Da ich ebenfalls eher der Cruiser bin muss ich sagen reicht der 2,0l völlig aus. Er läuft ruhig, der Verbrauch liegt so zwischen 8 und 9 l. Das ist völlig in Ordnung. Steuern und Versicherung geht auch
Bei den Verschleissteilen, die ich zu Anfang gebraucht habe war ich angenehm überrascht, wie günstig die sind.
Ich hatte vor einiger Zeit nen 2,8er, der war eigentlich in allem deutlich teurer. Ist überhaupt kein Vergleich.
Allerdings kann so ein 2,0 l auch schnell mal 10l oder mehr brauchen wenn man ihn tritt oder wirklich nur Kurzstrecken knattert. Ich finde ihn zum Cruisen zur Arbeit IDEAL. Kann ich nur empfehlen.

Gruß Mecci26

@Mecci26: Danke für diese rein subjektive Einschätzung. Ich denke, auf der Autobahn im 5. Gang beim cruisen ist es relativ egal, ob ich den 2l oder den 2,6l drin habe. Sicher muss man im 2l mal eher zurückschalten, wenn man überholen will. Damit kann ich aber leben. Die Vernunft spricht wahrscheinlich für den 2l.

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Hi,
kann dein Plan jetzt nichtmehr nachvollziehen!
Wer anfängt 2 Zündkerzen und ein Liter Öl aufzurechnen, sollte vieleicht nicht nach nem Uralten Audi 100 ausschau halten. Kauf dir ein Polo oder Twingo, da is wenig Öl drin, billige Reifen usw.

Ein 100er mit AAR 5-Zyl. Motor verbraucht auf der Langstrecke sehr wenig.
Das beschriebene Fahrprofil von Barista hat die richtigen Voraussetzungen,um den 5-Zyl. sparsam zu fahren.
Im Stadtverbrauch nimmt er sich gerne 13L und mehr aber nicht auf der Bahn,und da muss der Motor nichtmal zart behandelt werden.
Mit diesem Motor kann man locker 800km im Stück zurücklegen. Ich hatte damals eine Tour von Mittenwald-Berlin ohne Tankstopp geschafft und bin überwiegend 150km/h gefahren.
Also nicht wirklich langsam. Achja,nebenbei bemerkt:"Es war ein Fzg. mit Automatikgetriebe."

Gruß

Ich denke, dass bei mir die Entscheidung zwischen dem 115PS 4-Zylinder und dem 5-Zylinder fallen wird. Letzterer hätte dazu noch einen gewissen Kultstatus.
Die 6er wären sicher nett, unterm Strich gehe ich aber doch von einem höheren Verbrauch aus.

Aber denk daran, deine ganze Rechnerei ist für die Katz, wenn nur mal was kaputt geht! Und das wird passieren, egal ob 4 oder 5 oder 6 Zylinder. Und der TÜV wartet auch....

Der 2.0l mit 101PS ist ein Zentraleinspritzer mit Mono-Motronic und der 116PS Motor ein Mehrfacheinspritzer mit (wenn ich mich nicht irre ) Mono-Jetronic.
Kurz und knapp ist der 116Ps Motor die bessere Variante. Von den Reparaturenkosten bzw Aufwand ist sicherlich die 101PS Variante besser, aber auch nur wenn man ehr ein Hobbyschrauber mit begrenztem Fachwissen ist. Fehlersuche ist beim Zentraleinspritzer auch etwas einfacher, da es ein weniger modernes System ist ein als der Zentraleinspritzer.
Ich selbst kenne den Motor ABT (das ist der selbe Motor wie der 101PS im Audi 100, nur aus dem Audi 80 mit 90PS) recht gut.

Zitat:

@Lagebernd schrieb am 18. März 2015 um 07:50:24 Uhr:


Aber denk daran, deine ganze Rechnerei ist für die Katz, wenn nur mal was kaputt geht! Und das wird passieren, egal ob 4 oder 5 oder 6 Zylinder. Und der TÜV wartet auch....

Das sind aber Faktoren, die im Prinzip alle Modelle treffen.

Das pure Vernunftauto fahre ich aktuell, einen Daihatsu Cuore. Braucht 4,5-5 Liter und der Steuerbescheid über € 20,00 lässt mich immer grinsen. Kaputt geht (zumindest die letzten 50.000 km) absolut nichts.
Günstiger bin ich noch nie Auto gefahren.

Aber: Der Fahrkomfort auf der Autobahn ist sehr bescheiden. Fährt man mit der Kiste zwischen zwei Lkw, kann einem schon die Düse gehen und man stellt sich vor, wie das bei einer Massenkarambolage aussähe. Wenn ich unser anderes Auto nehme (Grand Scenic), merke ich, wie entspannt man auch zur Arbeit fahren kann. Ich merke, dass mir dieser Faktor durchaus Geld wert ist.
Da mir der letzte 100er schon immer sehr gut gefallen hat und wohl auch Langezitqualitäten hat, habe ich den als Ersatz ins Visier genommen. Bei einer älteren Kiste drohen vielleicht höhere laufende Kosten wegen des Verbrauchs und durch Reparaturen, dafür ist der Wertverlust vernachlässigbar.

Vor dem Daihatsu hatte ich einen W124, insofern habe ich schon ein wenig Erfahrungen mit (angehenden) Youngtimern. Der Benz war völlig problemlos, trotz fast 350.000 km am Ende.Angste vr hohen Laufleistungen und älteren Autos habe ich daher nicht mehr.
Ein geniales Auto, da ist es aber sehr schwer, etwas gescheites zu finden. Das Feld ist abgegrast.

Nun noch eine Frage an die Kenner: Der letzte 100er wurde ja durch den ersten A6 abgelöst. Optisch kann man da fast keinen Unterschied erkennen. Kann man da genausogut den erst A6 nehmen und ist der auch noch vollverzinkt?

Ja kannst du, aber dann könntest du auch einen A6 der 4b Generation nehmen. Und zum Thema V6 kann Ich aus aktueller Erfahrung sagen, reines Ölfass....
Durch die thermische Beanspruchung, suppen die öfters mal gerne....
Und wenn's um ein Spaßmobil geht, kann Ich sagen, über 250Ps und 12l/100km geht...

Das mit der Vollverzinkung ist ein Märchen, das sich hartnäckig hält!

Sie mal hier:

Bereits zur Markteinführung der Baureihe Audi 100/200 C3 (Typ 44) wurden bei 36% der Karosserie beidseitig verzinkte Bleche verwendet. Im September 1985, zum Modelljahr 1986, erhielt die Baureihe dann eine vollverzinkte Karosserie. Dabei wurden für die unteren Teile der Karosserie (Bodengruppe) feuerverzinkte Bleche und für die oberen Teile der Karosserie, wegen der besseren Oberflächenqualität, beidseitig elektrolytisch verzinkte Bleche verwendet. Die auf der gesamten Karosserie vorhandene Zinkschicht hat ein Gewicht von ca. 5 kg. Die bisherigen Korrosionsschutzmaßnahmen wie zum Beispiel Zinkphosphatierung, kataphoretische Tauchgrundierung, PVC-Unterbodenschutz und Nahtabdichtung, Elastischer Steinschlag-Schutzfüller und Heiß-Flutwachs-Konservierung blieben im vollen Umfang erhalten. Bei der Fertigung vollverzinkter Karosserien konnte Audi unter anderem von Erfahrungen bei der Produktion des Porsche 924 und 944 im Werk Neckarsulm profitieren und übernahm in der Großserienproduktion eine Vorreiterrolle. Die Einführung vollverzinkter Karosserien in der Großserienproduktion bei Audi resultierte aus langjährigen Fahrversuchen die seit 1975 in korrosionskritischen Umgebungen wie zum Beispiel Kanada durchgeführt wurden. Zusätzlich gab es Untersuchen in der damals weltweit modernsten Prüfanlage, dem Audi Korrosionsschutz-Zentrum Ingolstadt.[2]

Und zum Nachfolger des C4 findest du hier mehr. http://de.wikipedia.org/wiki/Audi_100_C4

Gruss

Bei der Verzinkung merkt man kein Unterschied. Ic hhabe schon 100er gesehen die übel Rosten und A6 C4 Modell wo kaum was drann zu sehen war. Genau so auch amders herum. Ich sehe es bei meinen Fahrzeugen, rosttechnisch nach 20 jahren sehr überschaubar.
Motoreinseitig sind die sogut wie identisch. Bis auf den 2,8 5v, den V8 AEC, den 1,8 5V und den 2,5 TDI 103 KW ist die Motorenauswahl gleich. Die Abgasnormen ( euro 2 ) sind halt besser.
Im Innenraum finde ich den A6 etwas besser verarbeitet , aber das ist eher Nebensache.

Zitat:

@Lagebernd schrieb am 18. März 2015 um 09:46:59 Uhr:


Das mit der Vollverzinkung ist ein Märchen, das sich hartnäckig hält!

Sie mal hier:

Bereits zur Markteinführung der Baureihe Audi 100/200 C3 (Typ 44) wurden bei 36% der Karosserie beidseitig verzinkte Bleche verwendet. Im September 1985, zum Modelljahr 1986, erhielt die Baureihe dann eine vollverzinkte Karosserie. Dabei wurden für die unteren Teile der Karosserie (Bodengruppe) feuerverzinkte Bleche und für die oberen Teile der Karosserie, wegen der besseren Oberflächenqualität, beidseitig elektrolytisch verzinkte Bleche verwendet. Die auf der gesamten Karosserie vorhandene Zinkschicht hat ein Gewicht von ca. 5 kg. Die bisherigen Korrosionsschutzmaßnahmen wie zum Beispiel Zinkphosphatierung, kataphoretische Tauchgrundierung, PVC-Unterbodenschutz und Nahtabdichtung, Elastischer Steinschlag-Schutzfüller und Heiß-Flutwachs-Konservierung blieben im vollen Umfang erhalten. Bei der Fertigung vollverzinkter Karosserien konnte Audi unter anderem von Erfahrungen bei der Produktion des Porsche 924 und 944 im Werk Neckarsulm profitieren und übernahm in der Großserienproduktion eine Vorreiterrolle. Die Einführung vollverzinkter Karosserien in der Großserienproduktion bei Audi resultierte aus langjährigen Fahrversuchen die seit 1975 in korrosionskritischen Umgebungen wie zum Beispiel Kanada durchgeführt wurden. Zusätzlich gab es Untersuchen in der damals weltweit modernsten Prüfanlage, dem Audi Korrosionsschutz-Zentrum Ingolstadt.[2]

Und zum Nachfolger des C4 findest du hier mehr. http://de.wikipedia.org/wiki/Audi_100_C4

Gruss

Ich erkenne nichts in dem Text was darauf hindeutet das der C4 nicht Vollverzinkt ist.

Alle Bleche sind elektrolytisch verzinkt. Im Tauchbahn ist somit das Zink beidseitig auf dem Blech.

Zu den Motoren im A6 habe ich gelesen, dass der 2,0 mit 115 PS (trotz nominell 10 PS weniger) eine bessere Figur machen soll, als der 1,8 mit 125 PS. Wie sieht es denn sprittechnisch im Vergleich bei den beiden Motoren aus? Ich meine, dass diese 1,8er immer als recht sparsam gelobt wurden, oder?
Optimal wäre an sich der 1,8 Turbo. Beim Cruisen sparsam, bei Bedarf aber mit Leistung. Kann man den empfehlen oder ist der Turbo schon ein wenig anfälliger?

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