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Ventile einstellen problem

Kawasaki GPZ 600 R
Themenstarteram 7. März 2017 um 13:33

Guten Tag,

ich wollte heute meine Ventile einstellen. Ich habe dass schon 3 mal erfolgreich durchgeführt und ist inzwischen eigentlich eine routine arbeit.

Das Problem liegt bei Zylinder 3. Die Federn scheinen länger zu sein als bei den anderen. selbst wenn ich die schrauben für das Ventilspiel vollständig raus drehe, drückt die Feder immernoch an den Kipphebel.

Dadurch haben diese Ventile kein Spiel und ich kann sie nicht Einstellen.

Ich habe die Nockenwellenmarkierung in-ex bündig. Die Markierung am Motor TDC ist ebenfalls bündig.

Daher Zyl. 1 oberer Totpunkt

--->

Zyl1. - ALLE

Zyl2. - Auslassventile

Zyl3. - Einlassventile

Zyl4. - KEINE

ich habe sowas noch nicht gesehen und auch nichts darüber gefunden und deshalb ratlos.

Woran kann dass liegen?

Was für eine Lösung gibt es?

Der Grund warum ich die Ventile einstellen wollte waren eigentlich die Typischen Symptome. (schlechter Kaltstart, unruhiger lauf)

Der Motor lief eigentlich noch gut ohne irgendwelche untypischen Problemen.

Der Kipphebel hat ausserdem in überhaupt keiner position Spiel.

Gruß

 

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19 Antworten

Ist möglicherweise der Ventilsitz bereits eingearbeitet?

Themenstarteram 7. März 2017 um 15:36

könntest du mir gerade sagen was das einarbeiten genau bedeutet bzw. wie es definiert ist?

das was ich darüber gelesen habe scheint auch bei mir zuzutreffen.

Es ist praktisch kein spiel mehr vorhanden der hebel wird die ganze zeit hoch gedrückt.

gruß

Das ist wenn sich das Ventil in den Sitz des Kopfes einschlägt/einschleift. So steht das Ventil oben höher hinaus. Daher verringert sich ein Ventilspiel in der Regel auch.

Was hat denn die kiste runter?

Die Position wo er entlasten sollte, findest du aber?

Themenstarteram 7. März 2017 um 20:35

fast 90k km. ja ich habe ihn auf der position indem er spiel haben sollte. zylinder 1 oberer totpunkt.

vor ca. 9 monate habe ich das letzte mal die ventile kontrolliert, dabei war nichts auffälliges.

ich nehme mal an, dass ich den stößel ausbauen und neu schleifen muss. Ist diese arbeit gut machbar oder benötigt man eine Werkstatt (nur das ausbauen).

gibt es eine möglichkeit, um den fehler zu bestätigen? oder sollte ich noch was anderes beachten/ versuchen?

gruß

Siehst du das die "Nocke" nach unten zeigt ? Ich kann mir das kaum vorstellen.

Themenstarteram 7. März 2017 um 20:43

die nocke zeigt nach oben

ich kann morgen bilder reinstellen falls es notwendig ist.

seltsame Geschichte .... auch wenn es an den Ventilsitze liegen wurde ,, das die Ventile SO weit in der Kopf eingedrungen sind erscheint mir echt fragwürdig. Leider kann ich dir nicht helfen, bleibe aber dabei um heraus zu finden was es war.

Themenstarteram 7. März 2017 um 20:51

ja der motor ist auch noch gut gelaufen und hatte sehr gute leistung. ich dachte ich mach diesmal etwas früher die einstellung, da ich gerade zeit habe. normalerweise müsste der motor sehr schlecht laufen wenn ein einlassventil überhaupt kein spiel mehr hat.

Ich zweifel irgendwie noch daran, dass du das richtig misst...

Aber sollte es doch so sein, sind 90tkm schon übelst viel. Was abschleifen? Neee, der ventilsitz wird ausgefräst und es kommt ein neuer rein. In meinen augen der wirtschaftliche tot...! Oder nen neuer kopf...

90000 ist eigentlich für den Motor noch nicht viel.

Da gibt es viele, die noch deutlich mehr haben.

Meine (ok, ist eine gpx, aber doch vergleichbar) hat auch gerade um die 93000 km auf der uhr und das spiel und auch einstellmöglichkeit ist noch ausreichend vorhanden.

Nen Bild wär nicht schlecht. Vielleicht hilft dies ja bei der Fehlersuche.

Themenstarteram 8. März 2017 um 10:49

Hier die Bilder.

Zum Vergleich habe ich ein Bild von dem Auslassventil von Zylinder 1 gemacht.

gruß

Naja an meiner GPX750 hatte ich das Problem auch mal.

Da waren die Einlassventile wirklich soweit eingeschlagen, dass man sich an der Restkante fast schneiden konnte. Entsprechend war der Einstellbereich bei einem komplett am Ende, die anderen 7 waren nicht viel besser.

Wird was bei ungefähr 80tkm gewesen sein.

Eingeschlagene Ventile würde ich also erstmal nicht ausschließen.

Bei mir wurde es dann ein neuer Kopf von ebay - wirklich neu. Der muss irgendwo 25 Jahre in einem Lager rumgelegen haben. Sowas fällt aber leider nicht alle Tage vom LKW, is klar.

Nur Einlassventile gabs damals schon weder für Geld, noch für gute Worte beim Kawa-Mann.

Themenstarteram 8. März 2017 um 16:38

vor 9 Monate waren der Einstellbereich noch im "Rahmen" also nicht auffällig.

kann es sich in diesem Zeitraum wirklich so extrem einarbeiten? (ca. 3- 5k km)

 

ich denke mal das es drauf raus laufen wird das ich den zylinderkopf austausche. habe schon geschaut und welche mit ca. 30k km für weniger als 100€ gesehen. ich denke dass es dann kein wirtschaftlicher tot sein wird.

 

gruß

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