USA- Crash-Test

Mercedes GLK X204

Im Augenblick geistern Schreckensmeldungen durch die Gazetten, dass Mercedes, Audi und Co bei USA-Crash-Tests mit nur 25% Überlappung durchgefallen seien. 
Aufgrund der Tatsache, das Mercedes eine intensive Unfallforschung betreibt und aussagt, dass die knappe Überlappung im Verkehrsalltag keine wesentliche Rolle spielt, halte ich die amerikanischen Tests nicht für aussagekräftig .

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Zitat:

Original geschrieben von martinm12


Eine Katastrohe!!! Deutsche Premiumhersteller mit absolut miserablen Crashtestergebnissen!!! War kurz davor mir einen neuen BMW 320d zu bestellen! - jetzt sicher nicht mehr! Ein 41000 Euro teures Fahrzeug mit solchen Ergebnissen!? Was Soll das???

Das schlechte Ergebniss in dem Test kommt für gewisse Fahrzeuge vor allem daher, dass die Fahrzeug unglücklicherweise nicht vom Hinderniss abgeprallt sind. Der Volvo ist knapp durchgeschlittert. Das kann auch als glückliche Konstellation angesehen werden. Vielleicht lag es an den Felgen oder auch einfach an einem Zufall. Hätte sich der Volvo auch verfangen, dann hätte es wohl für ihn auch nicht besser ausgesehen.

Ganz Praxisgerecht ist der Test auch nicht. Das Hindernis war auf der Fahrerseite. Normalerweise würde man aber auf dieser Seite keine feste Betonwand treffen, ausser man fährt im Linksverkehr. Es wäre vielmehr ein anderes Fahrzeug. Und hier würde durch beide Knautschzone sehr viel Energie abgetragen. Vor allem machen in Europa solche Unfälle nur 4% aus im Gegensatz zu den USA mit fast 10%. 

Die Angst ist also unbegründet. Ich würde sagen, dass heute kein Auto mehr aus westlicher Produktion als unsicher zu bezeichnen ist. Sterben kann man aber im Strassenverkehr immer. Auch im sichersten Auto der Welt.

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Zitat:

Original geschrieben von Tamino


Im Augenblick geistern Schreckensmeldungen durch die Gazetten, dass Mercedes, Audi und Co bei USA-Crash-Tests mit nur 25% Überlappung durchgefallen seien. 
Aufgrund der Tatsache, das Mercedes eine intensive Unfallforschung betreibt und aussagt, dass die knappe Überlappung im Verkehrsalltag keine wesentliche Rolle spielt, halte ich die amerikanischen Tests nicht für aussagekräftig .

Ein Unfall läuft immer anders ab, als man das vorher in einem Test nachstellt. Insofern ist es mir lieber, Tests werden auf ganz unterschiedliche Weisen durchgeführt, v.a. weil das auch dazu führt, dass ein Hersteller die Konstruktion der Karosserie nicht auf einen Test auslegt. Fahrzeuge, die bspw. nicht am amerikanischen Markt verkauft werden (z.B. Peugeot), müssen nur den Euro NCAP durchlaufen. Ein Schelm wer böses dabei denkt...

Der ADAC hat übrigens eine andere Sicht der Dinge als MB: Link

😁Es gibt einen weiteren Test der von der Bundeswehr gemacht wurde. Danach hat kein Autohersteller der Welt einen Zusammenprall mit einem LEOII bestanden. Bei einem weiteren Test wurde ein Flugzeugabsturz auf Fahrzeuge der Premiumklasse simuliert. In diesem Fall hat nur Porsche bestanden, da diese Fahrzeuge zu schnell waren.
😁

Chrash-Test USA,
ich glaube, das die Amerikaner etwas übertreiben und die Deutschen Automarken zu schlecht bewerten,
weil sie mehr amerikanische Autos verkaufen wollen. Die amerikanische Autolobby hat mal wieder zugeschlagen.
Schaut euch mal den Test genau an, da kann man sehen wie amerikanische Autos anders chrashen als unsere Deutschen.

Gruß
GLKnrw

Von was bitte sprichst du? Im Test befindet sich auch ein amerikanisches Auto (Lincoln), das auch nur mit "marginal" (also grenzwertig) bewertet wurde. Gewonnen haben den Test der Honda-Ableger Acura und Volvo - beides keine amerikanischen Marken. Bitte orientiere dich mit den Aussagen an den Fakten.

Wir sollten einfach zur Kenntnis nehmen, dass in diesem Test die deutschen Marken einige Schwächen gezeigt haben. Besonders bedauerlich ist das, weil MB eine eigene Unfallforschung betreibt und gleichzeitig auch noch einen Versuch startete, den Test als wenig praxistauglich abzustempeln, was vom ADAC aber umgehend dementiert wurde.

Auch wenn die C-Klasse und der A4 kein gutes Bild abgeben (und der BMW als neuestes Auto auch nicht glänzt), darf nicht vergessen werden, dass die Insassen diesen Unfall überlebt hätten - allerdings mit schwerwiegenderen Verletzungen als im Acura oder Volvo. Bei noch höheren Geschwindigkeiten könnte es allerdings sehr schnell sehr eng werden.

Bedauerlich, dass die deutschen Hersteller offensichtlich nur dann etwas tun, wenn die Öffentlichkeit Druck aufbaut bzw. solche Tests gemacht werden. Volvo zeigt, dass es auch noch Hersteller gibt, bei denen die Sicherheit wirklich im Kern der Entwicklung steht.

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Zitat:

Original geschrieben von GLKnrw


Chrash-Test USA,
ich glaube, das die Amerikaner etwas übertreiben und die Deutschen Automarken zu schlecht bewerten,
weil sie mehr amerikanische Autos verkaufen wollen. Die amerikanische Autolobby hat mal wieder zugeschlagen.
Schaut euch mal den Test genau an, da kann man sehen wie amerikanische Autos anders chrashen als unsere Deutschen.

Gruß
GLKnrw

Hi

Ich habe den Bericht auch auf Stern.de gelesen, und schon im C-Klasse Forum was geschrieben

Es gibt nur einige Dinge die ich hier noch zusätzlich schreiben möchte

Erstens, der Bericht ist wie immer reisserisch geschrieben. Alles Dummis hätten mit nicht "so" schweren Verletzungen überlebt.
Zweitens, es nur EIN amerikanisches Auto auf Stern.de zu sehen ,der Lincoln . Acura und Infiniti sind Japaner.
Drittens , Die amerikanischen und japanischen Crashnormen sind die strengsten der Welt.
Viertens , wenn du den Amerikanern unterstellst Ihre Testkriterien seien Lobbyarbeit kann das stimmen .Dann sind die europäischen Crashnormen das Gleiche, von der europäischen Autoindustrie. Siehe Crashtests von Chinesischen Autos.

Fazit

Ich fahre jetzt noch meine C-Klasse bis Dezember und steige dann ohne Angst in meinen neuen GLK
Und habe KEINE Angst zu sterben.

Vor 25 Jahren habe ich mal einen Autounfall mit 150 Km/h überlebt weil ich Sicherheitsteile in meinem Wagen verbaut hatte die damals wie Heute nur in Rennwagen Pflicht sind . Ich rede von Überrollkafig, 5 Punkt Sicherheitsgurt und starren Sportsitzen.
2 Freunde von mir sind tötlich in sogenannten leichten Ünfallen gestorben. Der Eine durch Genickbruch bei einen Auffahrunfall am Stauende. Dem Anderen "bohrte" sich die Schraube der Dachantenne in den Kopf nach einem Überschlag mit einem Mini Cooper

Greets

Pat

Zitat:

Original geschrieben von meraka


Besonders bedauerlich ist das, weil MB eine eigene Unfallforschung betreibt und gleichzeitig auch noch einen Versuch startete, den Test als wenig praxistauglich abzustempeln, was vom ADAC aber umgehend dementiert wurde.

Da ist die Frage, wer von beiden recht hat. Ich bin seit fast 40 Jahren ADAC-Mitglied, bin aber keineswegs mit allen Aussagen und Aktionen einverstanden. Ich halte die Unfallforschung von Mercedes für kompetenter.

Die passive Sicherheit bietet ab gewissen Situationen bzw. Grenzen keinen ausreichenden Schutz mehr. Das wird sich wohl auch nicht in absehbarer Zeit ändern. Ein Aufprall mit 120 KM/H wird wohl kein Fahrgast ohne tödliche Verletzungen in einem Serienfahrzeug überleben. Deshalb ist es wichtig die aktive Sicherheit weiter auszubauen. Diese wirken aber erst, wenn praktisch alle Fahrzeuge solche Systeme besitzen. Und bis dahin wird es wohl noch ein weiter weg sein. Aber Mercedes legt hier wie auch Volvo grosses Potential rein. Andere Hersteller sind hier noch nicht so weit. 

In den USA haben Assistenzsysteme immer noch ein schwere Situation vor allem aus rechtlichen Gründen. Es gibt auch Bundesstaaten, in denen keine Anschnallpflicht gilt. Hier muss der Airbag die Fahrgäste auch ohne Anschnallgurte ausreichend sichern können. Jedoch ist es wesentlich sinnvoller, dass der Airbag in Kombination mit dem Anschnallgurt funktioniert.
Diese Tests zeigen nie die Realität. Jeder Test hat andere Ansprüche an das Fahrzeug.

Zitat:

Original geschrieben von meraka


Von was bitte sprichst du? Im Test befindet sich auch ein amerikanisches Auto (Lincoln), das auch nur mit "marginal" (also grenzwertig) bewertet wurde. Gewonnen haben den Test der Honda-Ableger Acura und Volvo - beides keine amerikanischen Marken. Bitte orientiere dich mit den Aussagen an den Fakten.

Wir sollten einfach zur Kenntnis nehmen, dass in diesem Test die deutschen Marken einige Schwächen gezeigt haben. Besonders bedauerlich ist das, weil MB eine eigene Unfallforschung betreibt und gleichzeitig auch noch einen Versuch startete, den Test als wenig praxistauglich abzustempeln, was vom ADAC aber umgehend dementiert wurde.

Auch wenn die C-Klasse und der A4 kein gutes Bild abgeben (und der BMW als neuestes Auto auch nicht glänzt), darf nicht vergessen werden, dass die Insassen diesen Unfall überlebt hätten - allerdings mit schwerwiegenderen Verletzungen als im Acura oder Volvo. Bei noch höheren Geschwindigkeiten könnte es allerdings sehr schnell sehr eng werden.

Bedauerlich, dass die deutschen Hersteller offensichtlich nur dann etwas tun, wenn die Öffentlichkeit Druck aufbaut bzw. solche Tests gemacht werden. Volvo zeigt, dass es auch noch Hersteller gibt, bei denen die Sicherheit wirklich im Kern der Entwicklung steht.

Mit deiner Meinung hast du Recht,

es wird nur ein amerikanisches Auto gezeigt

für mich komisch, weil es sich um einen amerikanischen Test handelt.

Wieso, werden in diesen Test keine GM`s, Ford`s usw. gezeigt?, das wäre doch logisch oder?

Trotzdem, ich glaube immer noch das die deutschen Autos dem höchsten Sicherheitsstandards

entsprechen. Wäre das anders, würden die Verkaufszahlen in Amerika anders aussehen.

Gruß
GLKnrw

Ich gebe dir recht damit, dass deutsche Autos höchste Sicherheitsstandards erfüllen. Du darfst auch keineswegs vergessen, dass die Insassen diese Crash auch in der C-Klasse bzw. im A4 überlebt hätten. Dennoch zeigt der Test eine Schwäche auf, die von den deutschen Herstellern ganz offensichtlich bisher vernachlässigt worden ist. Aus meiner Zeit bei der Freiwilligen Feuerwehr kenne ich mindestens zwei Fälle, in denen es solche Unfälle gegeben hat - das war allerdings in den 90er und die Fahrzeugstrukturen waren damals noch anders als heute.

Persönlich bin ich der Meinung, dass Volvo es mit der aktiven und passiven Sicherheit ernster nimmt und dass Mercedes einen kleinen Schritt hinterher hinkt (auch in Sachen aktive Assistenzsysteme - s. z.B. das City Safety von Volvo, das inzwischen bis 50 km/h Unfälle komplett verhindern kann oder z.B. auch die Fußgängererkennung). Wenn man dabei noch in Betracht zieht, wie viel kleiner ein Unternehmen wie Volvo ist, so ist das schon eine ganz erhebliche Leistung.

Warum keine Fords oder GMs getestet worden sind? Ich habe keine Ahnung... vermutlich hätten diese Autos noch deutlich schlechter abgeschnitten. Das ist aber eine Unterstellung, die ich nicht beweisen kann.

Ich behaupte, dass Mercedes sich auf dem gleichen Niveau wie Volvo oder sogar etwas höher. Beide Hersteller nehmen sich nicht viel und sind bestimmt Vorreiter in Sachen Sicherheitstechnik. Mercedes bietet im Gegensatz zu Volvo Pre Safe an, Intelligent Light System, Notbremsassistent auch für höhere Geschwindigkeiten etc. 
Volvo hat dafür Fussgängererkennung.

Ein Unfall kann auf soviele Arten passieren und kann ganz verschiedene Ursachen haben. Ich habe neulich von einem Unfall gehört bei der jemand in einer S-Kurve von der Strasse gekommen ist. Dieser fuhr wohl zu schnell. Vielleicht hätte der Unfall verhindert werden können, wenn er richtiges Licht wie Xenon gehabt hätte. Wer weiss schon. Diese Tests zeigen eigentlich nur Referenzwerte. Aber niemals die Wirklichkeit. Vielleicht sind die Verlierer dieses Testes in anderen Disziplinen wie einem Heckaufprall oder Seitenaufprall andere Stärken, die die Gewinner nicht haben.

Man kann ja nicht auf die reine Grösse eines Unternehmes gehen. Es kommt ja auf die jeweiligen Ausgaben im Bereich Sicherheit. VW ist auch grösser als Mercedes. Trotzdem wird bei Mercedes Sicherheit grösser geschrieben. Dafür ist VW in Sachen Doppelkupplung absoluter Vorreiter und hat dort auch viel zu der Entwicklung beigetragen. Jedes Unternehmen hat nun mal andere Zielgruppen, die sie mit ihren Fahrzeugen ansprechen wollen. Volvo setzt halt stark nur auf die Sicherheitsbewussten. Mercedes eben auch auf diese und zusätzlich den Premiumkunden. BMW auf die Sportlichen etc. Es ist dann natürlich schwer, wenn eine komplett andere Zielgruppe angesprochen werden sollte. Jemand, der einen BMW kauft, würde sich wahrscheinlich nie einen Volvo kaufen.

Ich weiß, dass es einige User hier im Forum gibt, die sich zwischen einem XC60 und einem X3 entscheiden können/dürfen. Insofern gibt´s sicher auch in der Realität genügend Kunden, die zwischen BMW und Volvo die Wahl haben. Wären die Kunden nicht ganz so markengebunden, würden sie vermutlich deutlich häufiger zu einem anderen Auto greifen, ohne ein schlechteres Produkt zu bekommen. Zumindest das Marketing der deutschen Hersteller funktioniert aber noch hervorragend.

PreSafe gibt´s nach meinem Kenntnisstand in der Tat nicht bei Volvo. Ich weiß allerdings nicht, welchen konkreten Nutzen das PreSafe in der Realität hat, denn eine Gefahrensituation bzw. ein Unfall dürfte nicht so lange andauern, dass Fenster und Schiebedach geschlossen werden können. Hinsichtlich der Sitzposition sehe ich einen Vorteil, aber ich habe keine elektrischen Sitze in meinem GLK. Ich habe das System in meinem GLK drin, allerdings gabs auch keine Wahl, weil es im Paket dabei war.

Bzgl. Notbremsassistent: Auch hier hat Volvo ein entsprechendes System im Angebot (Radartempomat mit Notbremsassistent auch oberhalb von 50 km/h). Dafür hat Volvo keinen Nachtsichtassistenten, den es bspw. in der S-Klasse gibt, allerdings hat Volvo auch kein Vergleichsprodukt zur S-Klasse 😉

Das Intelligent Light System hört sich in der Theorie klasse an. Ich habe die Option nun seit fast drei Jahren in meinem GLK und weiß, wie gut das Licht bzw. das Einlenken des Lichts in der Kurve ist. Ein gutes Kurvenlicht hat Volvo allerdings auch. Der Zusatznutzen des ILS, dass das Licht oberhalb einer definierten Geschwindigkeit weiter reichen soll, habe ich in der Realität noch nicht feststellen können.

Was ist denn der Premiumkunde? Ein Kunde, der (aus Imagegründen) nur Audi/BMW/MB ins Auge fasst? Falls ich einen Unterschied zwischen einem GLK und einem XC60 sehe (z.B. Haptik), dann zugunsten des Volvos 🙁 Ich habe bisher auch nur Autos der sog. Premiumhersteller gefahren (Audi, BMW, MB). Der nächste wird aber wohl ein Volvo - und das, obwohl der XC60 für mich unterm Strich nicht günstiger ist als ein GLK, X3 oder Q5 (Großkundenleasing). Mit dem Preis hat es also nichts zu tun.

Volvo verkauft einen Bruchteil der Autos, die MB oder BMW verkauft. Damit ist natürlich auch das Budget deutlich enger limitiert, das in Sicherheit und Sicherheitsversuche investiert werden kann. Seit Volvo einen neuen Investor hat, scheint hier aber einiges an Geld hineinzufließen.

BMW, Mercedes, Audi wie auch Volvo sind Marken, welche besonders polarisieren. Es gibt bestimmt immer einen gewissen Anteil an Kunden, die zu einem ganz anderen Hersteller wechseln. Der Anteil ist aber bestimmt kleiner, als bei Opel oder VW. Ich würde nicht sagen, dass Kunden dieser Marken nur aus Imagegründen solche Fahrzeuge fahren. Jede Marke hat seine besonderen Vorteile und Stärken.

Wenn Volvo mit den verkauften Fahrzeugen einen Gewinn von sagen wir rund 100 Millionen Euro macht und Mercedes macht in der gleichen Zeit 200 Millionen Euro Gewinn. Davon gibt Volvo sagen wir 25 Millionen Euro für Sicherheit aus und Mercedes vielleicht nur 20 Millionen Euro. Dann hat Volvo hier mehr investiert. Aber andere Sachen wie Getriebe, Motoren, Telekmatik etc. bleiben dann auf der Strecke. 

Als ich mich entschied einen Mercedes zu kaufen, habe ich mir auch zuerst noch Volvo V60 und XC60 angeschaut. Die Sicherheitssysteme waren mit Ausnahme des Totwinkelassistents nicht schlecht. Aber der GLK konnte fast alles noch etwas besser. Zu einem der aktive Totwinkelassistent, der automatisch durch die Bremsung einzelner Räder bei Gefahr leicht abweichen kann oder der aktive Spurhalteassistent, der automatisch zurücklenkt. Der Volvo kann dies noch nicht. Auch die Pre Safe Bremse, welche schon ab 7 Stundenkilometer funktoniert, hat mich überzeugt. 
Zudem kommen noch ein besseres Navigationssystem, Einparkassistent, Start/Stopp Automatik (bei Volvo nur mit Frontantrieb), sparsamere Motoren, Euro 6, besseres Automatikgetriebe etc. hinzu. 
Volvo hat in diesen Bereichen noch mächtig aufzuholen. 

Du hast wohl noch im GLK das ILS der 1. Generation drin. Ich finde das 2. merklich besser. Vor allem wenn man den Fernlichtassistenten hat, der fliessend abblenden kann.

Na ja, schau dir mal die Gewinne von Daimler und Volvo in den letzten Quartalen an, dann ist dir klar, dass Volvo deutlich weniger Geld in irgendeine Entwicklung stecken konnte. Vielleicht sieht es durch den neuen Eigner nun besser aus. Zumindest tut sich gerade was.

Die Assistenzsysteme beim GLK gibt's doch erst seit dem MoPf. Der MoPf hat auch noch einige andere Annehmlichkeiten (im Vergleich zu meinem GLK), weshalb ich noch nicht zu 100% sicher bin, dass es ein XC 60 wird. Du hast aber recht, dass der XC60 noch keinen aktiven Spurverlassenswarner hat. Der V40 hat das inzwischen und dazu auch einen neuen Spurwechselassistenten, der auf Radarbass funktioniert (wie MB). Vermutlich wird die Technologie mit dem neuen Modeljahr auch beim XC60 einziehen.

Die Automatic von MB ist besser als die 6 Gang Geartronic bei Volvo, keine Frage. Ich bin aber auch mit der MB Automatik nicht zufrieden. Überzeugt hat mich bisher nur die 8 Gang ZF. Auch der Verbrauch beim GLK ist besser. Meine Erfahrung ist, dass der GLK 1/2 Liter weniger braucht als der XC60.

Über den Einparkassi und die SSA verliere ich jetzt mal kein Wort 🙂 Was ist aber am ILS neu? Ich hatte nicht mitbekommen, dass es hier eine Änderung gab. Das Command ist definitiv besser, den Klang und die iPhone Anbindung (Suche über den Anfanfsbuchstaben) fand ich beim Volvo besser.

Den XC60 (D5 AWD GT) bin ich gute 4 Tage parallel zu meinem GLK (BJ 2010) gefahren und am Ende fand ich, dass der Volvo vieles einen Tick besser konnte (Lenkung, Fahrwerk, Geräusche, Kindersitze hinten, Innenraumbreite vorne, Kofferraum). Wie ich ihn im direkten Vergleich zum MoPf finden würde, weiß ich nicht, da ich noch keinen MoPf gefahren bin.

Die Modellpflege des GLKs ist schon sehr umfangreich. Es kamen zahlreiche Assistenzsysteme aus der Oberklasse hinzu. Es gab auch zahlreiche Detailverbesserungen wie Verbrauchsverbesserungen, subjektiv schnellere Schaltzeiten der Automatik, bessere Innenraumdämmung, direktere Lenkung etc.
Bei den Volvos gibt es ja nicht solche Facelifts. Da kommen ja immer nur einzelne Verbesserungen rein.

Beim ILS der 2. Generationen kam vor allem der adaptive Fernlichtassistent hinzu. Dieser kann entgegenkommende Autos weg kaschieren. Man fährt also immer mit maximalen Licht. Natürlich gab es auch für die anderen Lichtfunktionen Verbesserungen.

Der XC60 ist sicher mit dem Vormopf auf gleicher Ebene. Aber der Mopf hat meiner Meinung diesen abgehängt.

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