Urlaub Bretagne, 1200km eine Fahrt.
Wieder da.
Wohnwagen 1969
E220T 1994 354.000km
Tolle Technik.
Und Stolz auf meine Pflege und Schrauberei.
160 Antworten
Zitat:
@Haitabu schrieb am 19. Juni 2023 um 23:02:17 Uhr:
Zitat:
@Kedo schrieb am 19. Juni 2023 um 10:57:18 Uhr:
Das ist ja dann eine Frage der Wartung und Instandhaltung.Meine aus dem 300 TD war mindestens 6 Jahre Furz leer.
Habe dann vor ein paar Wochen einen Klimacheck machen lassen. In weiser Voraussicht eben den Klimakondensator. Trockner und die beiden Druckschalter getauscht. War ne Sache von einer Stunde.
Nach dem evakuieren und befüllen lief sie direkt perfekt, als wäre nie was gewesen.....
Also ruhig mal in Angriff nehmen das ganze und freuen.
Hallo,
Ich habe das gleiche Problem. Wer hat dir die Anlage abgesaugt und gefüllt und was hat das dann gekostet?
Vielen Dank
Grüsse
Diese Arbeit führt jede Kfz Werkstatt mit geschulten Personal durch.
Kältemittel wr recht teuer, eventuell hat sich das aber auch wieder normalisiert.
Einfach mal in der Nähe umfragen.
Für unseren astra hat einmal neu befüllen und prüfen ca 150 Euro gekostet
Der Thread schweift ja irgendwie vom Thema ab... Kältemittel ergänzt vorgestern 153 Euro bezahlt, freie Werkstatt.
Ich fahre am Sonntag mit meinem in einen kurzen Urlaub, nicht weit, nur innerhalb Deutschlands, eigentlich habe ich auch keine Zweifel, dass ich dort gut ankommen werde. Vorhandene und funktionierende orthopädische Sitze und Klimaautomatik sind schon cool dafür. Wer aus meinem Umfeld davon weiß, schaut aber schon komisch, dass ich den alten Kombi nehme, statt den XC 90. Die haben alle Zweifel an der Zuverlässigkeit alter Autos. Von daher ist es in den Augen der meisten Mitbürger wohl schon sehr mutig, mit dem 124er zu verreisen.
Ich sehe das genau andersrum. Seit dem xc 70 Klo was ich mal hatte, ist Volvo nur noch der gleiche Schrott für mich wie die anderen auch bauen. Nix mit Mercedesqualität, nur eben aber ohne Stern. Das ist schon sehr sehr lange her. Der Daimler bringt dich gut hin und zurück. Und wenn doch was kaputt gehen sollte, dann zeigt der das in der Regel lange vorher an. Einfach so stehen lassen kommt sehr selten vor.
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Das hör ich von meinen Nachbarn auch immer.
Warum nimmste nicht den Firmenwagen, neuer Mondeo. Das alte Mercedes Ding. Der Mondeo ist doch viel besser.
Nixe. Erstens ist 124er cool, da fängt der Urlaub beim einsteigen an.
Zweitens, wie scheixxe sieht das aus, mein alter Wohnwagen hinter einem Neuwagen.
Uiiii, über 100.000 km hat der schon ?
Der Mercedes ist aber alt !!! Nee, erst 354.000 km… spätestens da versteht uns keiner mehr… :-)
Mich fragen die Leute auch immer wieviele Km der Daimler runter hat wenn sie den Zustand begutachten. Ich sag dann immer ne knappe halbe Mio. Da klappt dann schon mal die Kinnlade runter. Ich frag die dann immer ein wenig naiv ob sie meinen das ich nun das Auto voll belasten könnte, denn die Einfahrzeit ist doch nun rum. Manchmal sage ich auch zwinkernd das der 124er das einzige Auto wäre wo der Km-Stand nach oben manipuliert wird. Die Gesichter, unbezahlbar.
Zitat:
@Frank Drebbin schrieb am 29. Juni 2023 um 12:14:14 Uhr:
...da fängt der Urlaub beim einsteigen an.
Gut gesagt! So sehe ich das auch - aber nicht nur, wenn es in den Urlaub geht. Auch die Fahrt zur Arbeitsstelle wird in einem W124 zur "Urlaubsfahrt"... :-)
Wenn weniger Menschen einen Firmen- oder Leasingwagen hätten, würde mehr Pflege in die Autos fließen - was wiederum wahrscheinlich auch bei anderen Marken und Modellen zu einer längeren Lebensdauer führen würde. So ist es aber vielen Menschen herzlich egal, wie sie mit ihren Fahrzeugen umgehen - denn die Karre wird sowieso nach maximal zwei Jahren abgestoßen. Ex und hopp...
Heute konnte ich bei einem meiner beiden E300 Diesel die 330.000 Kilometer-Marke "feiern". Viele der oben genannten Auto-Laien halten es für unmöglich, dass ein Auto so lange halten kann. Zu sehr ist in unserer Gesellschaft die Meinung verbreitet, dass die Autohersteller "Sollbruchstellen" in die Motoren einbauen, die diese Kilometerzahlen gar nicht erst erlauben... Pflege lohne sich deshalb erst gar nicht, heißt es dann oft. Ein Teufelskreis...
Mein Opa hat von 1959 bis 1995 35 Jahre lang das gleiche Auto gefahren, stand immer draußen vor der Garage...
Zitat:
@MercedesDriver schrieb am 29. Juni 2023 um 14:29:14 Uhr:
Zitat:
@Frank Drebbin schrieb am 29. Juni 2023 um 12:14:14 Uhr:
...da fängt der Urlaub beim einsteigen an.Gut gesagt! So sehe ich das auch - aber nicht nur, wenn es in den Urlaub geht. Auch die Fahrt zur Arbeitsstelle wird in einem W124 zur "Urlaubsfahrt"... :-)
Wenn weniger Menschen einen Firmen- oder Leasingwagen hätten, würde mehr Pflege in die Autos fließen - was wiederum wahrscheinlich auch bei anderen Marken und Modellen zu einer längeren Lebensdauer führen würde. So ist es aber vielen Menschen herzlich egal, wie sie mit ihren Fahrzeugen umgehen - denn die Karre wird sowieso nach maximal zwei Jahren abgestoßen. Ex und hopp...
Heute konnte ich bei einem meiner beiden E300 Diesel die 330.000 Kilometer-Marke "feiern". Viele der oben genannten Auto-Laien halten es für unmöglich, dass ein Auto so lange halten kann. Zu sehr ist in unserer Gesellschaft die Meinung verbreitet, dass die Autohersteller "Sollbruchstellen" in die Motoren einbauen, die diese Kilometerzahlen gar nicht erst erlauben... Pflege lohne sich deshalb erst gar nicht, heißt es dann oft. Ein Teufelskreis...
Damit sprichst du mir aus dem Herzen. Ich fahre die 124er aus der gleichen inneren Einstellung heraus welche die Konstrukteure und Entwickler dieser so wunderbaren Automobile inne hatten. Sie waren vom gleichen Schlag wie beispielsweise die der Braun Atelier. Mich widert diese ganze kranke Geiz is geil Gesellschaft mit ihrem krankhaften Konsumwahn dermaßen an, das es manchmal regelrecht seelische Schmerzen verursacht. Wenn ich diese gigantischen sinnlosen Abfallberge auf der Welt sehe wird mir schlecht. Ich habe Kinder, und somit auch noch eine noch erheblichere Verantwortung gegenüber der Natur. Was die 124er auch auszeichnet ist die Tatsache das sie entschleunigend wirken. Als ich von unserem 212er mit 300 PS auf den 124er Turbo umgestiegen bin hatte ich immer das Gefühl zu wenig Leistung zu haben. Der wahre Grund lag aber darin das alles um einen herrum schneller wird wenn man selber schnell ist. Ich weiß gerade nicht wie ich das verständlicher rüber bringen soll. Jetzt wo ich mich an die "fehlende"Leistung gewöhnt habe ist es völlig entspannt. Ich fühle mich weniger gehetzt, bekomme viel mehr von meiner Umweld mit und habe effektiv trotzdem zeitmäßig keine Einbußen. Und exakt so ist es auch im Berufsleben. Wir rennen uns zu tode. Ich laß meinen "Motor" nun nur noch mit 90% laufen, auf Haltbarkeit, in diesem Falle Gesundheit, und nicht wie früher völlig übertaktet. Das kann man mal machen, aber heute ist das ja die Regel. Wem das nicht paßt, soll die Arbeit doch selber machen. Mit mir nicht mehr. Ruhig und kontinuierlich. Eins nach dem anderen. Computer sollten unser Leben einst einfacher machen. Wie einfach unser Leben heute ist können wir jeden Tag aufs neue erleben. Und wenn dann die KI erst richtig greift, wie es sich kranke Hirne gerne wünschen, dann gute Nacht Marie! Wenn ich unseren heute doch recht zierlichen 124er manchmal so auf dem Parkplatz beim einkaufen sehe, dann bin ich heimlich unheimlich stolz auf den Kerl. Ich würde lieber den Kitt aus den Fenstern fressen bevor dieses Auto nicht das bekommt was ihm zusteht. Er ist ein vollwertiges Familienmitglied bei uns in seinem Sinne.
Zitat:
@Mark-86 schrieb am 29. Juni 2023 um 14:32:23 Uhr:
Mein Opa hat von 1959 bis 1995 35 Jahre lang das gleiche Auto gefahren, stand immer draußen vor der Garage...
Weil diesen Generationen echte Werte wichtiger waren wie die heute als solche verklärten. Ich freue mich immer wenn eine alte Dame mit ihrem 2er Golf oder Corsa A noch im hohen Alter umher fährt. Sie sind nicht dem Konsumrausch erlegen. Wir können viel von ihnen lernen.
Noch was was mir aufgefallen ist seit ich wieder mit dem 124er unterwegs bin. Man nimmt die Gerüche der Umwelt viel mehr wahr. Gerade im Frühling und im Sommer wenn alles blüht, oder im Wald. Oder wenn man eine Allee mit blühenden Linden entlang fährt, da muß man schon echt aufpassen das man vom lauter schnuppern nicht nen Sauerstoffschock bekommt. In einem Cabrio ist das ja noch intensiever. Die Pollenfilter mit ihren Aktivkohlefiltern reinigen die Luft so sehr das man all die natürlichen Gerüche nicht mehr wahr nimmt.
Da sagst du was....Kedo
Bin Cabrio Neuling und die Gerüche sind mir als erstes aufgefallen.
Wie Urlaub!!!
Grüße
Zitat:
@Kedo schrieb am 29. Juni 2023 um 16:04:07 Uhr:
Wenn ich unseren heute doch recht zierlichen 124er manchmal so auf dem Parkplatz beim einkaufen sehe, dann bin ich heimlich unheimlich stolz auf den Kerl. (...) Er ist ein vollwertiges Familienmitglied bei uns in seinem Sinne.
Und damit sprichst du mir aus der Seele! Ich besitze mehrere 124er - und stolz bin ich auf alle. Wegen ihres zeitlosen Designs - und vor allem wegen ihrer Zuverlässigkeit. Ich habe mich bewusst für diese Autos entschieden, weil sie für mich das Gesicht in der immer einheitlicher wirkenden Auto-Menge sind. Sie erinnern mich auch immer an bessere Zeiten in diesem Land. Eine Zeit, in der Ingenieure (und Politiker!) mehr auf sinnvolle Entscheidungen geachtet haben, statt vermeintlichen Trends zu folgen. "Form follows function" - dieser Spruch trifft zu hundert Prozent auf den W124 zu!
Alle meine vier W124 zusammen haben mich deutlich weniger gekostet als ein mittelmäßig ausgestatteter VW Passat - wahrscheinlich noch nicht mal die Hälfte (kenne die aktuelle VW-Preisliste nicht...). Weil ich bei der Wartung relativ viel selbst erledigen kann, senkt das im Vergleich zu einem Neuwagen auch die laufenden Kosten. Meine beiden E300 Diesel bewege ich im Schnitt mit sieben Litern - selbst vollbepackt Richtung Urlaub komme ich nicht über acht Liter. Für fast 30 Jahre alte Autos - aus meiner Sicht - fantastische Werte! Und wer braucht schon mehr als 136 PS? Das Drehmoment aus dem wohlklingenden OM606 reicht mir vollkommen.
Leider sehen die W124er tatsächlich im Vergleich zu vielen SUV-Monstern inzwischen sehr zierlich aus. Kürzlich bin ich mal auf der Autobahn hinter einem T-Modell gefahren, das von einem BMW X6 überholt wurde. In meiner Jugend war der W124 Kombi eines der größten Autos - neben dem BMW ergab sich ein ganz anderes Bild. Die Zeichen der Zeit...
Zitat:
@Kedo schrieb am 29. Juni 2023 um 16:09:24 Uhr:
Zitat:
@Mark-86 schrieb am 29. Juni 2023 um 14:32:23 Uhr:
Mein Opa hat von 1959 bis 1995 35 Jahre lang das gleiche Auto gefahren, stand immer draußen vor der Garage...Weil diesen Generationen echte Werte wichtiger waren wie die heute als solche verklärten. Ich freue mich immer wenn eine alte Dame mit ihrem 2er Golf oder Corsa A noch im hohen Alter umher fährt. Sie sind nicht dem Konsumrausch erlegen. Wir können viel von ihnen lernen.
Nein, ich glaube es war schlicht und Ergreifend ne Mischung aus Sparsamkeit und Geiz 😁
Naja.
Erst ist wohl eher das was einem Auto an Wertigkeit gibt.
Den alten Damen ist einfach nur wichtig das es fährt.
So wie machen wichtig ist besondere Felgen zuhaben....
Usw usw usw.