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Unfall mit "Fahrrad" - wie gehe ich vor?

Harley-Davidson FLH Road King Custom
Themenstarteram 30. Oktober 2011 um 15:17

Moin Moin!

 

Wollte heute eine kleine Abschiedsrunde drehen und war schön unterwegs.

Ich war in einer 30-Zone unterwegs, welche 2 Verkehrsinseln hat, siehe Zeichnung.

"Unfallgegner" ist ein "Fahrrad", so ein Liegeding.

 

Der Fahrer kam um die Ecke, war recht flott und musste daher die Kurve sehr groß nehmen, so dass er in meine Fahrbahn reinkam.

Diese Version wird von einem Zeugen, welcher direkt vor mir war, bestätigt.

Ich musste durch eine Gefahrenbremsung den Unfall verhindern, bin dabei aber gestürzt. Es war noch feucht und ich habe die Haftung verloren.

 

Polizei hat den Unfall aufgenommen, der Radfahrer ist nicht wirklich kooperativ, steht an Ordnungsnummer 01 in der Unfallmitteilung.

 

Meine Verletzungen halten sich in Grenzen, war nicht im Krankenhaus und will auch nicht hin, Mopped hat etliche Schrammen, aber definitiv machbar.

 

Das Mopped läuft auf meinen Vater, ist aber über mich versichert.

Ich bin gefahren. Mein Vater hat keine Rechtsschutzversicherung.

 

Was würdet ihr machen? Rechtsanwalt? Mopped hat VK mit 1000€ SB.

 

Beide Sturzbügel müssen neu, also vorne der große und hinten rechts.

Koffer hinten rechts brauch neuen Lack und die beiden Auspufftöpfe haben leichte Schrammen.

 

 

Unfall
Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von hd_40er

Adresse des Radfahrers rausfinden und Selbstjustiz ausüben. :rolleyes:

Es gab in jüngster Vergangenheit z.T. heiße Diskussionen um den einen oder anderen Themeninhalt im Forum. So wurden auch Stil- und Höflichkeitsprobleme angesprochen.

Trotzdem entblödet sich 'hd_40er' nicht seinen gefährlichen geistigen Dünnschiß mit 'rollenden Augen' hier zum Besten zu geben.

Motard

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Themenstarteram 30. Oktober 2011 um 15:18

Hätte ich nicht gebremst, wäre es definitiv zum Zusammenprall gekommen!

Moin,

wenn Du keine Zeugen hast sieht es schlecht aus für dich.

Ohne Rechtschutz kann es teuer werden.

Als Motorradfahrer ist man meist der Böse.:rolleyes:

Kann ich aus Erfahrung sagen.

Gruß

Themenstarteram 30. Oktober 2011 um 15:37

Ein Zeuge ist vorhanden, dieser sagt auch aus, dass der "Radfahrer" die Kurve so extrem groß genommen hat, wurde auch von der Polizei so aufgenommen usw.

 

Ich habe eine Rechtsschutz, aber die wird da sicher nicht einspringen, oder?

Hallo Hannibal,

schon mal gut, dass du nicht schwer verletzt bist (Gute Besserung).

Wenn du eine Rechtsschutzversicherung hast, melde dich da morgen unbedingt und lass dich beraten.

Es gibt ja auch eine sog. Fahrer-Rechtsschutz, siehe hier:

"Fahrer-Rechtsschutz

Versicherungsschutz genießt der Versicherungsnehmer als Fahrer fremder, nicht auf ihn zugelassener Fahrzeuge.

Gegenstand des Rechtsschutzes sind

die aktive Geltendmachung von Haftpflichtansprüchen (z. B. Ansprüche aus Verkehrsunfall)

Verteidigung in verkehrsrechtlichen Ordnungswidrigkeitenverfahren

Verteidigung in verkehrsrechtlichen Strafsachen

Verwaltungsrechtliche Verfahren mit Bezug auf die Fahrerlaubnis vom Stadium des Widerspruchs an sowie anschließende Verwaltungsgerichtsverfahren dieser Art"

Zeuge, der deine Angaben bestätigt, ist schon mal ein Pluspunkt.

Arztbesuch, der deine Verletzungen attestiert, wüde ich auch machen.

Viel Glück und Gruß

Uwe

Themenstarteram 30. Oktober 2011 um 15:56

Die Verletzungen sind nicht wirklich groß, bin selbstständig, also auch kein Krankenschein notwendig.

Ich will auch nichts dran verdienen.

 

Nur möchte ich eben nicht meine VK in Anspruch nehmen, denn das sind dann 1000€ SB + höhere Einstufung und da ich mMn unschuldig bin, soll er bitte auch für den Schaden aufkommen.

 

Lt. Rechtsberatung ARAG, die sind immer erreichbar, sieht es gut für mich aus, wenn der Zeuge die Aussage bestätigt. Und das wird er wohl machen...

Na siehste, geht doch.

Hoffe für dich, dass er versichert ist bzw. zahlungsfähig.

Es geht ja nicht nur unbedingt darum, dass du was verdienen sollst/willst.

Nur wenn er Unfallverursacher ist und die Schmerzen morgen größer sind als jetzt, würde ich zum Arzt gehen.

Warum sollte deine Krankenversicherung für den Schaden aufkommen, wenn sie sich die Behandlungskosten von ihm holen kann?

Gruß

Uwe

Themenstarteram 30. Oktober 2011 um 16:05

Wie gesagt, bis auf kleine Schürfwunden geht es...Will nur meine Möhre wieder ganz haben und fertig...

Ich ruf morgen mal meinen Anwalt an, hatte definitiv das Gefühl, dass der Herr zahlungsfähig aber eben nicht zahlungswillig ist/war.

 

Wenn wird wohl seine private Haftpflicht dafür aufkommen...

Wir werden sehen

Wenn ne Rechtschutz-Versicherung und nen Zeugen hast,dann Rock n Roll.

Das sind gute Voraussetzungen.

Gruß

Themenstarteram 30. Oktober 2011 um 17:36

Die Frage ist eben, ob meine Rechtsschutzversicherung zahlen wird, denn das Motorrad gehört auf dem Papier meinem Vater...

Das ist egal wer Besitzer ist.

Du hast das Motorrad gelenkt.

Du bist aber Versicherungsnehmer, wie du Eingangs erwähnt hast.

Oder habt ihr bei dem Abschluss angegeben, dass nur dein Vater das Moped nutzt?:eek:

Außerdem hast du ja schon mit deiner Rechtsschutz geredet.

Locker bleiben:);)

Gruß

Uwe

Themenstarteram 30. Oktober 2011 um 17:43

Fahren darf ich das Mopped...

Ich geh zum Anwalt, auch, wenn ich den selbst zahlen muss...

 

Ich werd berichten, sobald ich etwas weiß!

am 30. Oktober 2011 um 17:45

das kommt auf die art der rechtschutzversicherung an - siehe oben.

einfach dort nachfragen, ob dein versicherungsschutz das abdeckt.

Adresse des Radfahrers rausfinden und Selbstjustiz ausüben. :rolleyes:

 

 

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