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Unfall+Alkohol+Auto der Schwester

Themenstarteram 6. Februar 2020 um 15:02

Hallo an alle,

Ich hoffe ihr könnt mir bisschen was sagen.!

Ich hatte am Sonntag einen Unfall mit dem Wagen meiner Schwester, ich war die Nacht feiern und habe dummerweise auch Alkohol zu mir genommen, habe eine Freundin nach Hause gebracht und habe mich dann auch auf den Weg nach Hause gemacht, ca.100 km.

Ca. 7 km von meinem Zuhause entfernt, kamen 2 Rehe auf die Strase und ich bin dummerweise ausgewichen, gegen eine ackerzufahrt mit der Front geknallt, habe mich in der Luft überschlafen und bin auf dem Graben gelandet. Bin ausgestiegen und habe ein auto zur Hilfe angehalten, die auch sofort Polizei und Krankenwagen riefen... Polizei kam, ich durfte pusten 1,1 war der Wert... und bin ins Krankenhaus gebracht worden wo dann auch Blut abgenommen wurde...

Ich weis alles sehr dumm von mir gewesen :(

Ich war als Fahrer in der Versicherung eingetragen, und der Wagen ist vollkaskoversichert und finanziert, restsumme ca. 12000€ bei der Bank.

Der Gutachter war gestern da und sagt ist nicht zu retten....

Weis jemand wie es weiter gehen wird, mein Führerschein ist erstmal weg aber das ist auch nicht mein Problem.

Wie wird die Versicherung vorgehen ? Bleibt meine Schwester auf den Schulden sitzen obwohl ich schuld bin ?

Wird die Versicherung zahlen und das Geld bei mir wieder einfordern ?

Wäre über antworten sehr dankbar...

Beste Antwort im Thema

Sachte ... hier ist erstmal nicht von einem HP-Fremdschaden die Rede. Die VK kann durchaus zu 100% leistungspflichtig sein. Eine finanzierende Bank ist involviert. Da gibts ggf. Besonderheiten zu beachten. Und eine glimpfliche Strafe ist auch im Grundsatz erreichbar. Da ist deutlich mehr als nix in Aussicht ... Klar, Streitpotenzial gibts da auch reichlich. Ohne anwaltliche Beratung ist das aber leichtsinnig bis irre ... ;)

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Themenstarteram 6. Februar 2020 um 15:59

Zitat:

@DarkDarky schrieb am 6. Februar 2020 um 15:53:47 Uhr:

Ganz ehrlich! Bei den Strafen, die im Raum stehen und bei der Schadenssumme am Auto....: Geh bitte SOFORT zu einem Verkehrsrechtsanwalt!! Sooo viel kosten RA nun auch nicht...; ferner holt der in einem solchen Fall sicherlich die Summe, die er kostet, rein. Eher sogar ein Vielfaches davon...

Es geht hier auch um ein Vorstrafe (bei Dir!), es geht darum, dass die Versicherung erst mal zahlt und und und...

Du spielst ansonsten komplett mit Deiner (zumindest mittelfristig!) Zukunft...!

Und PS: Bitte bitte macht keine Aussagen gegenüber der Polizei und der Versicherung!! Frühestens nach Absprache mit dem RA!! Bzw. nach Konsulturierung wird sowieso er dieses (Kontakt mit Polizei+Versicherung) übernehmen...

Mit der Polizei habe ich nur nach dem Unfall gesprochen, bei der Versicherung hat meine Schwester den Schaden am Montag gemeldet (da war ich noch im Krankenhaus) und heute hat sie den Schadensbogen bei der Finzierungsbank angefordert (zu dem Zeitpunkt war ich auch noch im Krankenhaus)

Ok, den Bogen nicht ausfüllen!!

Einfach jetzt sofort zu einem Anwalt (Verkehrsrecht), ohne Termin!

Alles anderes wirst Du ansonsten sehr viele Jahre sehr wahrscheinlich räumen...!

Selbst wenn Du jetzt auf der Arbeit o.Ä. sein solltest: Einen halben Tag Urlaub nehmen und ab zum Anwalt...!

Es kann gerade (neben dem Atmen von Sauerstoff) für Dich nichts Wichtigeres geben....

Die VK wird,wenn überhaupt nur einen Teil bezahlen.

Sorry, der Rat zum Anwalt ist sicher richtig. Dennoch halte ich die Erfolgsaussichten für begrenzt. Die Haftpflicht wird 5.000 € Regress fordern, die Vollkasko die Leistung verweigern. Daher wird der Te, der Schwester den Fahrzeugwert erstatten müssen, zudem die Nachteile aus dem Schadenfreiheitsrabatt.

Sachte ... hier ist erstmal nicht von einem HP-Fremdschaden die Rede. Die VK kann durchaus zu 100% leistungspflichtig sein. Eine finanzierende Bank ist involviert. Da gibts ggf. Besonderheiten zu beachten. Und eine glimpfliche Strafe ist auch im Grundsatz erreichbar. Da ist deutlich mehr als nix in Aussicht ... Klar, Streitpotenzial gibts da auch reichlich. Ohne anwaltliche Beratung ist das aber leichtsinnig bis irre ... ;)

Leg schon mal Geld auf seite viel Geld.....

Schwierig. Die VK könnte die Deckung verweigern, weil der Unfall grob fahrlässig verursacht wurde. Allerdings hat nicht die Versicherungsnehmerin (Deine Schwester) grob fahrlässig gehandelt (sofern sie Dich nicht hat wissentlich alkoholisiert fahren lassen), sondern Du.

 

Möglicherweise zahlt die Versicherung und fordert von Dir Regress. Ein Anwalt, auch für Deine Schwester, wäre aber in der Tat zu empfehlen.

@go-chica-go

den schaden am fahrzeug deiner schwester wird die vollkaskoversicherung regulieren... sofern die zum schadenzeitpunkt nicht mit im auto war und gesehen hat, dass du betrunken bist.

für einen möglichen regress des kaskoversicherers wäre interessant zu wissen, ob du mit deiner schwester noch in häuslicher gemeinschaft lebst.. sprich wohnt ihr bspw. noch zusammen bei den eltern... ?!

gelöscht

Ich frage mich die ganze Zeit, was der Anwalt so großartiges retten soll?

Zivilrechtlich:

- Die Vollkasko wird den Schaden gegenüber der Halterin im vereinbarten Umfang begleichen

Falls es da Probleme gibt, muss aber die Halterin einen eigenen Anwalt bemühen

- Die restlichen Ansprüche der Schwester wird der TE begleichen müssen. Da wird man sich wohl innerhalb der Familie ohne Anwalt einigen können, ggf. Ratenzahlung oder ähnliches?

- Sofern ein Regress der Versicherung möglich ist, kann den ein Anwalt auch nicht abwenden.

- für etwaige weitere Schäden gilt entsprechendes (Flurschaden? Kosten für Straßenreinigung oder ähnliches?)

Strafrechtlich:

- die Straftat bekommt der Anwalt nicht wegdiskutiert.

- bei einem Alleinunfall werden die Folgen auch überschaubar sein (ich bin da nicht ganz im Thema, aber es läuft doch auf Tagessätze unterhalb der Eintragungsschwelle ins Führungszeugnis und vielleicht ein halbes Jahr Sperrfrist hinaus?)

- eine MPU wird wohl eher nicht im Raum stehen

Wo also ist da der Punkt, an dem der Anwalt "bestimmt" einige hundert Euro (so viel wird er kosten, wenn er sich ernsthaft mit der Sache beschäftigt) herausholen kann?

Trotzdem ist es aber vermutlich keine schlechte Idee, sich diese Frage auch von einem Anwalt beantworten zu lassen, und nicht von Leuten unklarer Qualifikation und Motivation, die pseudonym in einem Internetforum irgendwas erzählen ;)

So eine Erstberatung ist mit maximal rund 200 Euro ja auch vom Aufwand her überschaubar.

Zitat:

@hk_do schrieb am 6. Februar 2020 um 22:21:21 Uhr:

Ich frage mich die ganze Zeit, was der Anwalt so großartiges retten soll?

Zivilrechtlich:

- Die Vollkasko wird den Schaden gegenüber der Halterin im vereinbarten Umfang begleichen

Falls es da Probleme gibt, muss aber die Halterin einen eigenen Anwalt bemühen

Hier gab es vor einiger Zeit einen Fall, wo es um einen Trunkenheitsunfall ging, wo das Auto innerhalb der Familie geliehen war. Da zeigte sich, dass es auf Feinheiten in den Angaben gegenüber Polizei und Versicherung ankommt, welche Versicherung wie viel zahlt und wie hoch der Regress ausfällt. Ich meine, in dem Fall ging es darum, ob der Regress der Haftpflicht 5000 (nur Fahrer) oder 10.000 (je 5000 Fahrer und VN) beträgt und ob die Kasko was übernimmt.

Ein Anwalt hilft, dass man wahrheitsgemäße Angaben macht ohne sich zusätzlich mehr als nötig z.B. durch missverständliche oder ungeschickte Auskünfte in die Sch**** reinzureiten.

Hier geht es zwar nicht um die Haftpflicht, aber um 12.000Euro Kredit plus Ersatz des Autos, also auch noch mal ein Betrag vermutlich > 10.000Euro.

Regress gibts nur 1x 5000€ und zwar für den Fahrer dann kommen noch locker 2000€ für den Einsatz der Feuerwehr+ Polizei Bergung ect. mit Bußgeld. Dann der ausgleich für die Schwester (WBW-12.000€ KreditRestschuld) und wenn er den Führerschein nach einem Jahr wieder haben will kann er nochmal 3-5000€ hinblättern. Er soll nur froh sein das niemand ernsthaft verletzt worden ist.

Themenstarteram 7. Februar 2020 um 6:07

Zitat:

@beachi schrieb am 6. Februar 2020 um 21:17:15 Uhr:

@go-chica-go

den schaden am fahrzeug deiner schwester wird die vollkaskoversicherung regulieren... sofern die zum schadenzeitpunkt nicht mit im auto war und gesehen hat, dass du betrunken bist.

für einen möglichen regress des kaskoversicherers wäre interessant zu wissen, ob du mit deiner schwester noch in häuslicher gemeinschaft lebst.. sprich wohnt ihr bspw. noch zusammen bei den eltern... ?!

In häuslicher Gemeinschaft wohnen wir nicht, sie wohnt bei unseren Eltern, ich in einer einenen Wohnung...

Moin!

Warst Du denn mittlerweile bei einem Anwalt?

Themenstarteram 7. Februar 2020 um 8:21

Zitat:

@DarkDarky schrieb am 7. Februar 2020 um 08:10:42 Uhr:

Moin!

Warst Du denn mittlerweile bei einem Anwalt?

Nein ich bin ja gestern erst am späten Nachmittag aus dem Krankenhaus gekommen, werde aber jetzt gleich einen kontaktieren...

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