Umfrage: Eine Woche Winterurlaub Österreich: Octavia Kombi von Sixt oder W124 aus der Garage?! ;)

Mercedes E-Klasse W124

Hallo 🙂

meine liebe Frau möchte samt Kind im Winter für eine Woche nach Österreich ins Ländliche dort.
Da man eine Menge Zeug mitnimmt, möchten wir Auto fahren.

Zwei Möglichkeiten:

(1) Mein W124

Mein ganzjährig zugelassener 220E, derzeit 155TKM, vor vier Jahren ohne Rost,
daher fachmännisch demontiert, Achsen, Saccos runter um so den Unterboden, Hohlräume
usw. mit Sanders u.a. großzügig zu behandeln. Standheizung nachträglich rein.
Auto durchgewartet, durchrepariert und schön - laut Gutachten 2+.

Im Winter vermeide ich es, ihn bei feuchtem Wetter mit Salzeinwirkung zu fahren.
Ansonsten steht er in der beheizten Garage.
Ich mag ihn sehr, er ist mein Alltagswagen, ich möchte ihn fahren, bis einer von uns aufgibt oder Unfall,
oder Diebstahl oder die Grünen es verbieten ihn zu bewegen. 😉

(2) Octavia Kombi von Sixt oder anderem Anbieter

Autovermietung - schätze eine Woche wird knapp 500,- Euro kosten.
Die lege ich auf den Tisch und mache mir um mein o.g. Auto keine Sorgen.

Ein MB-Freund von mir sagt zB, wie ich nur überlege mit einem Skoda zu fahren, wenn
ich einen Mercedes habe...

Wie seht ihr das? Was würdet ihr machen?

Beste Antwort im Thema

im Moment überhaupt nicht nach Österreich zum Winterurlaub

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Zitat:

@D124H schrieb am 25. September 2020 um 19:51:02 Uhr:


Für mich stände das außer Frage, ich würde immer zu meinem 300E tendieren.

Und zum Thema Sicherheit:

Ich hab' mit meinem 190E einen Auffahrunfall mit 180 hinter mir, weil mir so eine Trantüte vor die Karre gezogen ist.

Wie sähe so ein Skoda danach aus ?
Der Daimler ist wieder auf der Straße ...
Zudem ist ein 124'er nochmal eine Ecke stabiler als ein 190'er.

Ich hatte in ner 1990er G Klasse nen Unfall, mir ist mal jemand in den 126er hinten reingefahren, letzten Herbst ist mir jemand in den 124er hinten reingeflogen und meinen Eltern in den 124er letztes Jahr ein Ducato reingeknallt.

Sowohl Fahrgäste, als auch Fahrzeuge sind wieder wohlauf. Die 124er Unfälle waren für die Gegenseite aber teuer, inklusive Anwalt etc waren das beide Male je 15.000 Euro.

Mir ist das Thema Sicherheit zu relativ, als dass ich deswegen keinen 124er fahre. Die einen kaufen für die Familie einen Audi Q7 um jeden Krieg zu gewinnen und fahren damit dann zum Skilaufen bzw. im Sommer hat man noch ne Ducati.

Der nächste fährt seit 40 Jahren Opel Ascona...

Das Unfallfenster, innerhalb dessen ich aus nem Skoda Octavia unbeschadet aussteige und aus nem 124er in die Eichenkiste gelegt werden muss ist so schmal, dass die praktische Relevanz ziemlich fraglich ist.

Die Szenarien, vor denen ich richtig Angst habe, sind bekloppte Lieferwagenfahrer auf Bundesstraßen (wer mal die B3 von der A7 Richtung Celle gefahren ist, weiß, was ich meine), LKW der auf die Gegenspur gerät oder Bäume, die im Weg stehen.

Und wenn Manfred mit seinem Mercedes Actros in den Gegenverkehr fährt, dann ist das egal, ob ich Trabant 601 oder W222 fahre, sieht dann eher schlecht aus.

Ich will das alles nicht zu sehr relativieren, sicherlich sind moderne Autos der gleichen Klasse sicherer, aber wenn man sie A Säulen eines 124ers mit denen eines 213ers vergleicht, sollte man nicht vergessen, dass Kräfte exponentiell zum Tempo wachsen....

@W124W126
Nie im Leben den 124. Dir hängt der Salzsprühnebel in allen Ritzen. Neue Steinschläge wegen des ganzen Split den man in A nimmt, wenn man kein Salz nimmt. Und das wegen 14 Tagen? Meiner sieht nur trockene Straßen im Sommer.

Hallo,

je nachdem, mit wie viel Vorlauf die Buchung eines Mietwagens zwecks guter Tarife empfehlenswert ist, würde ich das durchaus spontan entscheiden (mal ganz davon abgesehen, dass in der aktuellen Zeit auch die Reservierung der Unterkunft noch halbwegs kurzfristig storniertbar sein sollte).

Einerseits hängt's davon ab, wo genau ihr hinfahrt und andererseits, wie genau genau dort das Wetter dann auch wird.
Es schneit schließlich nie monatelang durch (dann würde sich die Anreise eh erledigen), sondern man kann auch mit etwas Glück eine Woche erwischen, in der es sonnig, trocken und kalt wird. Damit sinkt natürlich einerseits die Salzmenge auf den Straßen (und der Schmodder dringt nicht überall ein) und andererseits auch etwas das Risiko, dass ein anderer Verkehrsteilnehmer in einen reinrutscht.

Ich verstehe schon das Dilemma, welches dich beschäftigt.
Allerdings finde ich es schwierig, da aus der Ferne die richtigen Ratschläge zu geben.
So wie du es darstellst, klingt es so, als würden bei deinem W124 auch Emotionen mitschwingen. Daher kann es eine umso größere Freude werden, mit diesem die Urlaubsfahrt zu bestreiten. Wenn bei aller Freude aber auch Anspannung und Sorgen dazukommen und diese drohen Überhand zu nehmen, dann ergibt es wenig Sinn, den 124er zu nehmen.
Klar, Fahrzeuge sind zum fahren gemacht, aber wenn gerade das keinen Spaß mehr macht...

Zudem kann man es auch als eine Art "Urlaubsattraktion" sehen, mal ein anderes, neueres Auto auszuprobieren.
Ohne jetzt selbst großartig Erfahrungen mit einem (hier sowieso nur beispielhaft genannten) Skoda Octavia gemacht zu haben, ist das Auto bestimmt auch nicht so unfahrbar, wie es hier wirken mag 😉 und bietet mit seinen Assistenzsystemen, die ja heutzutage völlig zu Recht mehr und mehr Standard werden, auch nicht zu verachtende Komfort- und Sicherheitsdetails.
Mit etwas Glück und Taktik erwischt man bei der Autovermietung vielleicht gar ein höherklassiges Fahrzeug. Insofern fände ich persönlich es auch durchaus spannend, so etwas mal auszuprobieren.
Mittlerweile kann man bei einigen Autoherstellern auch direkt Autos mieten. Hier kenne ich mich mit den Preisen und Versicherungen (Stichwort 0€ Selbstbeteiligung) nicht so aus, aber vielleicht ist das auch eine Alternative.

Ich persönlich werde diesen Winter (hoffentlich!) einige schöne Urlaube mit meinem 190er antreten.
Dieser muss bei mir alles mitmachen und wird ohnehin noch mal einer Entrostung bedürfen. Zum einen fahre ich den Wagen leidenschaftlich gerne, zum anderen habe ich auch nicht wirklich Alternativen.
Meine einzige vernünftige Ausweichmöglichkeit ist der Lexus RX 450h meines Vaters (welcher übrigens dessen S124 E 200 T ersetzt hat und diesem außer beim Laderaum in wirklich ausnahmslos jeder! Hinsicht überlegen ist), aber würde auch wieder etwas Aufwand bedeuten.

Insofern drücke ich dir bei deiner Entscheidung die Daumen und wünsche vorab schon mal einen schönen Urlaub! 🙂

MfG
el lucero

Hallo

Das ein FAHRzeug, ein S124 ist ein praktisches, zuverlässiges, komfortables "Nutzfahrzeug" und keine Diva und kein 60 jahre alter offener Roaster. Zwar nicht mehr taufrisch, aber immer noch tauglich. Standheizung hat er auch noch.

Emotionaler Wert hin oder her, reinfahren kann dir auch im Sommer einer.
Fahr mit dem 124er hin, falls es viel Salz hat fahr schnell in die SB-Waschanlage und wasch das runter.

P.S: Leider hast du keine Umfrage erstellt, würde mich die Stimmverteilung interessieren.

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Ich würde normal sagen nimm den Benz mehr spass und einfach entspanntes reisen.
Aber im Winter wäre mir die Gefahr zu gross das mir jemand das ding kaputt fährt. Bei der VAG klitsche wäre mir das egal ist nicht schade drum.
Bin jetzt erst so eine Kutsche gefahren furchtbar .
Fahre meinen 124er nur im Sommer haben aber auch noch zwei Autos da ist der Wagen Hobby.
Ich fahre echt gerne unseren S212 aber es ist trotzdem immer ein genuss meinen m103 laufen zu hören.

Zitat:

@Andre4068 schrieb am 25. September 2020 um 00:09:26 Uhr:


im Moment überhaupt nicht nach Österreich zum Winterurlaub

Nur einer, der's kapiert hat ??!!! 😕

Zitat:

Zitat:

@Andre4068 schrieb am 25. September 2020 um 00:09:26 Uhr:


im Moment überhaupt nicht nach Österreich zum Winterurlaub

Nur einer, der's kapiert hat ??!!! 😕

Danke!

Wenn ich mich recht erinnere hat der TE gefragt, ob er seinen geliebten Benz für die Reise verschleißen sollte, oder einem Allerweltsauto diese Ehre überlassen sollte.
Nicht: Sollte er überhaupt nach Östereich fahren.
Es ist nun nicht gerade so, dass man mit Corona infiziert ist, sobald man den östereichischen Boden betritt. Wenn man ein Häusken in den Bergen mietet und sie Natur genießt, ist es was anderes als wenn man Apreski in Ischgl feiert.
Ist ja nicht so, dass die Leute nicht auch ne Meinung zum Geaamtvorhaben hätten, nur halten sie sich eher ans Thema.
LG

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