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Umbau GSX-R 750 auf 1100, richtige Bedüsung?

Themenstarteram 20. Juni 2008 um 16:03

Hallo,

ich hab schon in diversen Foren gestöbert aber leider zu meiner speziellen Frage nichts gefunden. Ich habe vor kurzem in meine 750er GSX-R, Modell 91, nen Re-Import, einen 1100er Motor eingeschraubt, dabei aber die Vergaseranlage und das Steuergerät der 750er drin gelassen. Haut auch alles recht gut hin nur bin ich mir in Sachen Gemischaufbereitung nicht ganz sicher oder das so alles ok ist. Ich habe gelesen, dass man mit richtig fetten Düsen probieren soll den Motor „zu ertränken“ und dann immer kleinere Hauptdüsen wählen soll bis sie sich bei Vollgas nicht mehr verschluckt. Nun ist es so, dass ich jetzt schon von 127,5er auf 155er Düsen gegangen bin und sie sich noch immer nicht verschluckt. Habe jetzt auch die K&Ns wieder raus und den originalen Luftfilterkasten wieder drin. Kann das alles so richtig sein mit der Bedüsung? Wenn ich in Mathe mal richtig aufgepasst habe, wären die Schritte ja etwas mal 3,1 zu nehmen wegen runde Form und so. Das würde dann bedeuten, dass ich so schon etwas 2/3 mehr Zylinderfüllung hätte als mit der Originalbedüsung beim 750er Motor. Nen Freund von mir meinte aber kürzlich, dass die Düsen nur minimal zu vergrößern wären, weil der Vergaser viel mehr Luft als zusätzlichen Sprit bräuchte. Was meint ihr dazu? Gibt’s vielleicht ne Faustformel zur Errechnung der Düsengröße bei Motorwechsel? Die Kerzen sehen eigentlich gut aus. Dunkelweiß, wie es auch sein sollte. Ab 11.500 fehlt aber die Leistung. Sollte ja auch mit nem 1100er Motor schon bis 12.000 sauber hochdrehen denke ich, oder?

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44 Antworten
Themenstarteram 21. Juni 2008 um 11:52

Hat denn niemand Erfahrungen auf dem Gebiet? Kann ich ja fast nicht glauben. :-(

Themenstarteram 22. Juni 2008 um 13:02

Wirklich niemand ne Idee?????

Themenstarteram 27. Juni 2008 um 12:25

Bitte mal schließen. Fahre in eine Fachwerkstatt. :-(

Eine Zündkerze soll rehbraun sein!

Dunkelweiß deutet eher auf ein zu mageres Gemisch. Aber schau am Besten mal selbst nach welches Kerzenbild du hast.

http://de.wikipedia.org/wiki/Z%C3%BCndkerze#Das_Z.C3.BCndkerzenbild

Themenstarteram 27. Juni 2008 um 14:36

Mit Rehbraun bist du heute ganz verkehrt! Habe mir letztens schon nen Buch dazu reingezogen. Rehbrau war vor 10 Jahren oder so wegen des hohen Schwefelgehalts angesagt, heute sollen sie weiß bis grau sein.

Themenstarteram 1. September 2008 um 20:11

Hallo Leute, ich bin es mal wieder.

Noch immer das leidige Thema. Hab jetzt so ziemlich jede Bedüsung probiert die geht. Jetzt habe ich auch mal die Vergase direkt nach Düseneinabu auch noch einmal synchornisiert. Fatales Ergebnis! Statt eines leichten Ruckens bei 11.500 ist es jetzt so, als würde jemand direkt die Zündung für ne Sekunden ausschalten. Was kann ich noch machen? War zwischendurch schon auf 160er Düsen, jetzt sin 155er drin. Wollte eigentlich noch einmal auf 152,5, aber das kann ich mir wohl bei so einem extremen Verhalten fast sparen. Hat irgendwer nen Lösungsvorschlag? Hab ich was kaputt gemacht? Ich hab ja sowas von keine Motivaton mehr. Das gnaze zieht sih jetzt scho über ein Jahr hin. Das macht echt keinen Spaß mehr. :-(

Themenstarteram 1. September 2008 um 20:12

Ach ja, vielleicht hat ja auch noch wer ne 11er Vergaserbatterie rumfliegen? Kann mir aber fast nicht vorstellen, dass es überhaupt am Vergaser liegt. Andererseits, klar, wurde ja erst so extrem, nachdem ich nun wieder "optimiert" habe.

1 Jahr ...

Ich sach nur noch eins dazu. Werkstatt! Schon mal von gehört? Da arbeiten Menschen die sich mit sowas auskennen!

Themenstarteram 1. September 2008 um 21:27

Ja,..... genau so eine Antwort baut auf. :-(

Hast du Werkstattgeld? Die nehmen für so einen Umbau ganz sicher mehr als das Moped wert sein würde, wenn alles reibungslos klappen würde. Nur ist der ideele Wert bei meinem Gefährt so hoch, dass ich es dann doch selbst probieren musste. Ich fahr das gute Stück jetzt seit 11,5 Jahren!

Ich rede nicht vom Umbau, ich rede von deinem Vergaserproblem. Und ne Beratung ist kostenlos. Und wenn die Beratung nicht hilft wirst du doch wohl nach 1 Jahr mal 100,-€ übrig haben um dir den Vergaser von einer Fachwerkstatt einstellen zu lassen.

Hallo Uriel,

das klingt aber nach VIEL zu magerem Gemisch. Die Kiste hat wahrscheinlich kaum Leistung im Vergleich zum Originalzustand.

Der kostengünstigste Weg für dich ist erstmal herauszufinden, ob die Vergasergehäuse für die 750er und die 1100er gleich sind. Dann die Bedüsung entsprechend der 1100er ändern.

Dann solltest du die richtigen Zündkerzen mit dem richtigen Wärmewert und Elektrodenabstand einbauen.

Weiterhin solltest du die Kraftstoffzufuhr überprüfen:

Kriegt der Motor genug Sprit? Ist der Durchfluss am Benzinhahn ok? Funktioniert die Tankbelüftung noch?

Ist die Luftansaugung so, wie sie bei der 1100er sein soll? Original oder Zubehör?

Hast du den Motor schon auf Falschluft gecheckt?

Wenn das alles ok ist und der Motor immernoch nicht richtig läuft: Stimmen die Zündkurven von der 750er und der 1100er überein? Wenn nicht, musst die die Zündeinheit tauschen.

Stammen denn beide Motoren aus der gleichen Motorradgeneration?

Viele Grüße

sadfa

Themenstarteram 2. September 2008 um 14:16

Kaum Leistung ist gut, unten herum ist sie kaum zu bändigen! Meine Vagaser sind 36er, original hat dieser Motor wohl 40er dran. Ist aber laut Auskunft eines Experten kein Problem. Das bringt unten halt mehr Schub und oben weniger. Mir wäre aber umgekehrt lieber. :-)

Viel zu mager kann nicht sein. Mit 150er Düsen gab es keinerlei Rucken und kein Verschlucken. Kerzen sahen auch relativ gut aus, etwas hell für meinen Geschmack. Hab dann 160er eingebaut, viel zu fett! Mit 155ern, sind jetzt drin, dann das leichte Rucken bei 11.000 bis zur erneuten Synchronisation. Da bin ich dann jetzt stehen geblieben.

Ich habe jetzt die originalen Zündkerzen für den Motor drin (neue). Sollte dort das Problem liegen? Wie gesagt, kann mir kaum vorstellen, dass so ein extremer Abfall durch die Synchronisation kommen kann. Sie dreht ja auch etwas sauberer hoch als vorher, nur dann ist es halt echt extrem bei 11.500 Umdrehungen. Habs im 4. und 5. Gang lieber gar nicht erst probiert. Zu gefährlich.

Kann denn Nebenluft (Ist ausschlaggebend ob zwischen Vergaser und Luftfilter oder Vergaser und Motor?) so einen enormen Effekt haben? Gleiche Frage für Benzinzufuhr von Tankseite her. Da könnte durchaus eine Schwachstelle liegen, aber so extrem? Der Benzinhahn haut definitv einen weg. Der hat quasi immer auf Durchlauf geschaltet. Sifft da immer schön aus beiden Abläufen raus wenn ich ihn abnehme. Wurde wohl etwas zu oft auf- und abgebaut in letzter Zeit. Neuer Dichtsatz ist auch schon verbaut bevor ihr fragt. Aufgebaut ist er auch dicht.

Hatte erst offene Lufis dran. Inzwischen hab ich aber wieder auf Luftfilterkasten inkl. Originalfilter umgestellt.

Das kommt mir alles sehr nach möglichen Fehlerquellen vor, die Leistungseinbußen bringen, aber wohl nicht diesen rapiden Abfall erklären würden. Aber das ist nur meine Vermutung als Nicht-Profi. Wäre schön, wenn meine kurzen Fragen dazu auch beantwortet werden würden.

Ich habe übrigens auch schon jemanden zurate gezogen, der solche Umbauten wohl schon einige Male gemacht haben will. Sagt er zumindest. Ich bin mir da nicht so sicher. Gebracht hat dieser Kostenfaktor nämlich eher nichts. :-(

So, mag das der entscheidende Hinweis sein mit der Zündeinheit? Kann ich dazu vielleicht irgendwo Basiswissen finden? (ich google gleich mal) Das klingt für mich sinnvoll. Bisher bin ich ja davon ausgegangen, dass die Zündvorrichtung der 750er einfach nur gute 1000 Umdrehungen mehr zulässt. Aber zündet da auch noch etwas anders? Von der Sache her klingt das für mich irgendwie unlogisch, aber mein Problem vor Augen ist das wohl die naheliegenste Erklärung. Zu dumm nur, dass ich das von der Theorie her so rein gar nicht nachvollziehen kann.

Ja, sind beides Luft-Öl gekühlte Motoren und sollte wohl keine Probleme deswegen geben.

Hallo,

wenn der Querschnitt des Vergasers falsch ist, kannst du dich auf keine Basisdaten mehr beziehen, du musst alles im Selbstversuch herausfinden. Dabei ist das Ganze dann auch nur noch mit sehr viel Aufwand eintragungsfähig (falls das Teil auch mal legal auf die Straße sollte).

Ich würde dir raten dich nach den 1100er Vergasern umzusehen und da die Originalbedüsung zu verbauen. Gleiches gilt für die Luftansaugung, da die von der 750er u. U. einen nicht ausreichenden Massenstrom zulässt. Das begrenzt dann deinen Volllastbereich bei hohen Drehzahlen.

Wie hast du die Vergaser synchronisiert? Mit solchen tollen Uhren von Louis oder Polo? Dann vergisses, die sind alles andere als genau! Am genauesten kannst du die Vergaser mittels umwandlungsfreier Synchrontester einstellen. Die gibts zu kaufen oder du baust dir das Dingens in einer halben Stunde selber. Anleitungen gibts im Netz.

Bei Falschluft ist es sehr wohl ausschlaggebend, ob diese vor oder nach dem Vergaser bzw. Luftfilter gezogen wird. Hier hilft das Einnebeln mit Bremsenreiniger.

Zieht der Motor zwischen Vergaser und Zylinderkopf Falschluft, magert das Gemisch sehr stark und vor allem unkontrolliert ab. Der Motor kann überhitzen und geht dann hops.

Falschluft zwischen Vergaser und Luftfilter ist für die Gemischaufbereitung nicht so schlimm, der Motor bekommt dann aber ungefiltert Dreck ab. Auch hier kann im schlimmsten Fall der Motor hops gehen, wahrscheinlicher ist es aber, dass der Vergaser total zudreckt.

Ist die Ansaugung vor dem Luftfilter undicht, ist das nicht ganz so schlimm. Im schlimmsten Fall ist mit verminderter Leistung und erhöhtem Geräusch zu rechnen.

Deinen Benzinhahn solltest du auf jeden Fall schleunigst reparieren. Gleiches gilt für die Tankbelüftung: checken und ggfls. reinigen/reparieren.

Die Infos zur Zündbox könntest du sogar bei Suzuki selber kriegen: Wenn die Teilnummern gleich sind, wird auch die Zündkurve sehr wahrscheinlich gleich sein. Wenn nicht hilft dir eBay weiter. Da solltest du für relativ kleines Geld eine gebrauchte CDI schießen können.

Dass beide Motoren öl-luftgekühlt sind hat noch nichts zu sagen. Sie sollten möglichst aus der gleichen Baureihe sein, also im Idealfall sollten "nur" andere Zylinder samt Kolben auf dem gleichen Rumpfmotor und vielleicht noch andere Nockenwellen verbaut sein.

Viele Grüße und viel Erfolg

sadfa

Themenstarteram 2. September 2008 um 15:18

Ja, die werden wohl von Louis stammen. War auch ziemlich ulkig. Abgtestimmt, ein paar Gasschübe gemacht, ne Minute laufen lassen, aus geschaltet und hoops, nicht mehr synchron? Na gut, mag wohl echt sein, dass die Dinger nicht so hinhauen. Hab aber selbst mal bei nem Händler gesehen, dass die auch damit einstellen, also so ein bisschen muss das wohl funktionieren. Aber mal ernsthaft, war das erste Mal, dass ich das selbst gemacht habe. Kann auch schief gegangen sein, glaub ich aber fast nicht, weil die Rekatition ja nun viel extremer ist.

Ja, Benzinhahn…. Ich guck ja immer schon, aber irgendwie hängen immer ganze Mopeds noch mit dran und neu ist mir das einfach zu teuer für so ein Stück Metall. Jett aber nicht denken, dass ich ein alter Geizknochen bin. Ich sehe es schlichtweg nicht ein für so ein bisschen Kram soviel Kohle zu bezahlen. Dann doch lieber mal neue Reifen kaufen oder so etwas wo man auch direkt was davon hat. Ich werde aber meinen noch einmal auseinander nehmen. Der müsste eigentlich dicht sein. Da lag nur dummerweise der Schlacuh für die hydraulische Kupplung drüber und deswegen wird der wohl nicht mehr dicht zu kriegen sein. Ist halt alles etwas enger mit dem Motor.

Wie oder besser wo kann ich denn die Teilnummer für denn 11er Motor rauskriegen? Ich hab ja nur den Block und die CDI(so mag das dann wohl heißen) nie gesehen. Bei Ebay hab ich auch gerade mal geguckt. Das ist scheinbar sogar baujahrabhängig. Ich fürchte ihr werdet dann wohl demnächst mein Moped bei Ebay oder Motoscout sehen. Ich werde es wohl nicht mehr hinkriegen und ich sehe auch keine Möglichkeit das irgendwo ohne teure Neuteile machen zu lassen und das ist mir zu teuer bzw. das kann ich mir nicht leisten. :-(

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