TÜV trotz gebrochener Achsfeder und kaputten Stoßdämpfer???

BMW 7er/i7 E38

Hallöchen

wir haben uns vergangenes Jahr im Dezember einen BMW e38 gekauft. Welche Marke und Modell ist in unserem Fall jedoch hinfällig. Wir haben dieses Fahrzeug bewusst gekauft. Uns war von vornherein klar, das man an so einem Fahrzeug einiges machen muss, so fern es beim Vorbesitzer nicht sinngemäß gepflegt wurde...
Nun zum eigentlichem Problem: Wir haben das Fahrzeug gestern in ein Autohaus gestellt, da eine Dame an unser kleines Schmuckstück gefahren ist. Die komplette Stoßstange hinten muss nun gemacht werden. Nach Abnahme der Stoßstange wurde fest gestellt, das auf beiden Seiten an der Hinterachse, die Federn gebrochen und die Stoßdämpfer kaputt sind. Ganz ehrlich, darauf haben wir beim Kauf auch nicht geachtet. Jetzt zu meinen Fragen: Bekommt der Mann vom TÜV diesen Schaden mit? Kann man trotz den genannten Schaden TÜV aufs Fahzeug bekommen? --- Kann man anhand eines Gutachters nachvollziehen lassen, das der Schaden schon war, wie wir das Fahrzeug gekauft haben?

Hat zufällig schon jemand unter euch so eine oder ähnliche Erfahrung machen müssen?

Ich frage das bewusst, da wir zwecks anderweitigen Problemen mit dem Autohaus, schon mit einem Anwalt in Kontakt getreten sind..

Ich danke euch jetzt schon

16 Antworten

Also ganz ehrlich:
Du hast ein rund 20 Jahre altes Schei*haus gekauft, und wunderst dich, dass WaPu, Kühler und Fahrwerk durch sind?

[/Stammtisch-Modus aus]

Jeder, der sich halbwegs informiert, weiß halbwegs über die Schwächen des E38 Bescheid: Kühlsystem & Fahrwerk.

Und stell dir vor, sowas wie ein Federbruch kündig sich nicht 2 Jahre im Vorraus an - wie viele Fahrwerksfedern sind dir denn schon mit Ansage gebrochen?

Ein platzender Kühler hingegen passiert jedoch nicht so einfach - der bläht sich vorher mal kräftig auf, oder die Plörre läuft woanders raus (und das nicht nur beim E38).

Es ist daher auch völlig Bockwurst, ob ich beim Vertragshändler oder beim Kießplatz-Yogi das Wägelchen kaufe - wenn ich mir über die Risiken nicht im Klaren bin und diese noch dazu nicht prüfe, brauche ich mich ja nicht wundern.

Mein Fazit: Es ist völlig wurscht, wo man kauft, gründlich(!) das KFZ prüfen ist nun mal ein Muss. Ein Vorposter beschrieb das ziemlich passend:

Zitat:

Und wer einen alten luxusliner kauft ohne ihn auch mal auf der Bühne zu begutachten muss das in kauf nehmen,das es mal teuer wird.

Lange Rede, kurzer Sinn:

Ich verstehe daher umso weniger, dass du am Anfang des Threads schreibst, du bist dir über die Reperaturkosten im Klaren, aber dich jetzt umso mehr echauffierst....

Ein Gutacher für 400€? Das ist günstig.

Das Problem mit den gebrochenen Federn haben leider auch andere BMW Baureihen.

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