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TÜV bei der MB-Niederlassung?

Themenstarteram 20. Dezember 2006 um 0:54

mein Wagen wird in diesen Tagen schon 3 Jahre alt und ist somit fällig für die techn. Haupt- und Abgasuntersuchung. Auch die Ndl, bei der ich ihn kaufte, Assyst-mäßig warten lasse und zu der ich eine langjährig faire Kundenbeziehung unterhalte, fühlte sich offensichtlich verpflichtet, mich auf das bevorstehende Ereignis hinzuweisen.

Zufälligerweise steht in diesen Tagen auch ein 'großer' Assyst ('B' beim CL203) bei etwa 98 tkm heran.

Mit früheren Fahrzeugen habe ich die Haupt- und Abgasuntersuchungen immer direkt beim TÜV vornehmen lassen. Und war gelegentlich auch dankbar für die spärlichen Tipps von einem unabhängigen Neutralen.

Da stellt sich also die Frage, ob ich erstmals den TÜV zusammen mit dem Assyst von der MB-Ndl erledigen lassen soll.

Geben die mir auch die Plakette für die nächsten 2 Jahre?

Verlangen die für die Untersuchung in etwa (+/- 10%) soviel wie der TÜV?

Was habt Ihr für Erfahrungen mit dem TÜV bei MB?

Dank im voraus

nebumosis

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12 Antworten

Re: TÜV bei der MB-Niederlassung?

 

Zitat:

Original geschrieben von nebumosis

Da stellt sich also die Frage, ob ich erstmals den TÜV zusammen mit dem Assyst von der MB-Ndl erledigen lassen soll.

Geben die mir auch die Plakette für die nächsten 2 Jahre?

Warum nicht? :) Wenn alles in Ordnung ist zumindest... Es läuft normalerweise so ab, daß der Dekra- oder TÜV-Prüfer in die Werkstatt kommt und dort dann das Auto checkt... Evtl. prüft der gleiche Prüfer, der auch auf der TÜV-Hebebühne direkt unter dein Auto gucken würde... :)

Zitat:

Original geschrieben von nebumosis

Verlangen die für die Untersuchung in etwa (+/- 10%) soviel wie der TÜV?

Grundsätzlich sind die wohl ein paar EUR teuerer als der TüV direkt, allerdings nicht so viel, daß es unverschämt wäre... Frag doch einfach mal nach dem Preis, ich denke, der variiert von NL zu NL, oder?

Ich würde an deiner Stelle den "Zeitvorteil" nutzen und den TÜV mitmachen lassen. Außerdem: Was soll an nem 3 Jahre alten Auto groß sein, daß du nicht durch die Prüfung kommen solltest? Noch dazu nach dem Kundendienst?

Gruß

Jan

Themenstarteram 20. Dezember 2006 um 21:07

Re: Re: TÜV bei der MB-Niederlassung?

 

Zitat:

Original geschrieben von jan.th

... Es läuft normalerweise so ab, daß der Dekra- oder TÜV-Prüfer in die Werkstatt kommt und dort dann das Auto checkt... Evtl. prüft der gleiche Prüfer, der auch auf der TÜV-Hebebühne direkt unter dein Auto gucken würde... :)

das höre ich gern

Sorgen um's Durchfallen mache ich mir in der Tat nicht;

ich fürchte eher bemerkenswerte Allianzen dahingehend, dass die Werkstatt mir unnötige Arbeiten einredet, die ich schwerlich ablehnen kann, weil der Kundendienstmitarbeiter bei der Prüfung anwesend ist im Gegensatz zur 'normalen' Prüfung, bei der ich dem Prüfer gegenübersteht. Jetzt, wo ich es schreibe, kommt mir der Gedanke aber selber etwas abwegig vor. Dennoch die Frage: Könnte ich bei der Prüfung anwesend sein?

Gruß nebumosis

Re: Re: Re: TÜV bei der MB-Niederlassung?

 

Zitat:

Original geschrieben von nebumosis

Dennoch die Frage: Könnte ich bei der Prüfung anwesend sein?

Kommt auf deine Werkstatt an, ich wüsste nicht, was da dagegen spricht...

Ich würd´s sogar wärmstens empfehlen.

Falls doch mal eine Kleinigkeit fällig ist, erspart die Werkstatt-Variante die Wiedervorführung.

Die Werkstatt versichert, daß es noch gemacht wird und der Prüfer vermerkt "Vor Ort behoben" o. s. ä. .

Ob er sich´s tatsächlich nochmal anschaut, oder einfach auf die Fachwerkstatt vertraut - ist letztlich auch egal.

Meine NL vor Ort schlägt übrigens auf die HU-Gebühren nichts auf.

Aber eben aus Zeitgründen lege ich´s meist gleich mit irgendwelchem fälligen Krimskrams zusammen und sie können trotzdem ein bischen was verdienen. :)

 

MfG ZBb5e8

die tüv gebühren sind einheitlich! das heißt du bezahlst bei mercedes genau das was du auch beim tüv bezahlen würdest.

Jup, sie könnten allerdings etwas für die von Ihnen erbrachte Dienstleistung }Vorführung des Wagens zur HU{ berechnen.

Immerhin übernehmen sie die Arbeit, den Prüfer zu bequatschen, während der Kunde irgendjemand anderen bequatschen und damit evtl. mehr Geld verdienen kann. :)

Wie gesagt: Im Paket mit anderen, ohnehin bezahlten Lohnarbeiten paßt es optimal zusammen:

Die Werkstatt verdient was und kann auf eine Extragebühr für´s Vorführen verzichten und ich habe alles in einem Aufwasch mit weniger Checkerei.

Ich kann mir nicht recht vorstellen, daß zehn Kunden ihre Autos bei einer Vertragswerkstatt abwerfen, dann dort ein Mitarbeiter einen halben Tag damit beschäftigt ist, die zehn Möhren dem Prüfer auf die Bühne zu fahren und sich die evtl. festgestellten Mängel erzählen läßt, um dann den anderen halben Tag mit den zehn Kunden über festgestellte Mängel zu debattieren und außer den TÜV-Gebühren nichts zu verlangen.

So kann´s nicht recht funktionieren. ;)

 

MfG ZBb5e8

Themenstarteram 27. Dezember 2006 um 17:03

wenn ich das Geld für einen Assyst habe, dann ist auch ein angemessener Aufpreis für die HU-Vorführung drin - das brauchen wir meinetwegen nicht weiter zu diskutieren.

Aber das Argument

"Falls doch mal eine Kleinigkeit fällig ist, erspart die Werkstatt-Variante die Wiedervorführung.

Die Werkstatt versichert, daß es noch gemacht wird und der Prüfer vermerkt "Vor Ort behoben" o. s. ä."

möchte ich gerne vertiefen, denn ich halte es für zweischneidig und am Ende können da richtige und kostenträchtige Überraschungen lauern.

Einerseits überzeugt mich die Zeitersparnis und die Möglichkeit, eine Wiedervorführung zu vermeiden. Andererseits können sich Prüfer und Werkstatt auf Arbeiten einigen, die ich nie bei MB erledigen ließe. Als Beispiel dafür ein Vorkommnis vor einigen Monaten als ich den 10-jährigen Astra meiner Holden vorführte:

(a) eine Rücklichtbirne defekt - Austausch kein Problem für mich;

(b) Motor schwitzt Öl aus - der Astra hat einen ZylKopfDeckel und es hat mir geradezu Spaß gemacht, die Korkdichtung auszutauschen; wär's dagegen der ZylKopf gewesen, dann hätte ich die Finger davon gelassen;

(c) Dem Prüfer fiel auf, dass ein briefmarkengroßes Stück Gummi in der Seitenflanke des beifahrerseitigen Vorderreifens fehlte - dank häufiger Bordstein-Kontakte sah auch die Felge schlimm aus. Der Reifen war offensichtlich nicht mehr schnellstraßen-tauglich, und ich war geradezu dankbar für den Hinweis. Die beiden Vorderreifen hätte ich nie von der Opel- bzw. MB-Werkstatt gekauft, sondern vom Reifenfachhändler.

Konsequenz: 200 € für zwei neue Reifen inkl. Montage ausgegeben, etwas gelernt und auch noch Spaß daran gehabt anstatt vielleicht 400 € beim Opel zu lassen.

Im übrigen bin ich bisher vom TÜV immer schlauer zurück gekommen als hingefahren. Vor allem seit in den letzten Jahren der Wettbewerb zwischen TÜV und DEKRA schärfer geworden ist, sind viele TÜV-Prüfer deutlich freundlicher geworden, geben Hinweise auf voraussichtlich kommende Probleme, geben Tipps für eine Problembeseitigung. So eine unabhängige Info und Lerneffekt fällt aus, wenn ich den Wagen morgens abgebe und abends abhole.

Im Extremfall kann die Werkstatt einen Wagen mit enormem Aufwand über die HU bringen, der eigentlich in die Schrottpresse gehörte.

Offensichtlich kommt es auf den Auftrag an, den ich der Werkstatt gebe. Wie würdet ihr den formulieren?

Gruß nebumosis

Zitat:

Original geschrieben von nebumosis

Im Extremfall kann die Werkstatt einen Wagen mit enormem Aufwand über die HU bringen, der eigentlich in die Schrottpresse gehörte.

Offensichtlich kommt es auf den Auftrag an, den ich der Werkstatt gebe. Wie würdet ihr den formulieren?

Gruß nebumosis

Das schlimmste was gesagt werden kann, ist TÜV fertig machen.

Ich würde sagen: Reperaturen bis zu einem Bestimmten Betrag sollen sie machen. Und wenn es etwas ist das darüber hinausgeht, sollen sie anrufen.

Zitat:

Original geschrieben von floth

Das schlimmste was gesagt werden kann, ist TÜV fertig machen.

Stimmt genau, das ist die Lizenz zum Gelddrucken (für die Werkstatt ;) ). Bei einem Dreijährigen würde ich sogar soweit gehen und nur den Assyst beauftragen, das sollte für den TÜV allemal reichen. Wenn doch mehr dran sein sollte, würde ich mich anrufen lassen und den Auftrag telefonisch freigeben. Mal abgesehen davon, dass ich in diesem Fall auch nicht bereit wäre was zu zahlen sondern auf Kulanz pochen würde. Was anderes sind natürlich abgefahrene Reifen oder Bremsbeläge. Aber nach Deiner Schilderung bist Du wohl in der Lage, das selber im Vorfeld zu prüfen.

Kleiner Tipp am Rande: die TÜV-Gebühren dürfen von der Werkstatt auf der Rechnung nicht nochmal mit MwSt abgerechnet werden.

Viel Erfolg

Moonwalk

Zitat:

Original geschrieben von Tommydeluxe

die tüv gebühren sind einheitlich! das heißt du bezahlst bei mercedes genau das was du auch beim tüv bezahlen würdest.

Das stimmt nicht immer!!!

Hier in Berlin habe ich bei einer NL gesehen, daß sie z.Z. ein Angebot haben und HU/AU zusammen für 66€ anbieten.

Themenstarteram 12. Januar 2007 um 21:56

je, es scheint unterschiedliche Preise zu geben;

mich interessieren aber eher Erfahrungen aus einer anderen Richtung:

Annahme: bei Prüfungen gibt es meistens einen (kleinen) Ermessensspielraum, Beispiel: Menge des Ölaustritts oder Grat an der Bremsscheibe ist noch tolerabel oder nicht

Fragen:

1. wird der Prüfer seine Begutachtung eher zu Gunsten eines auf Arbeitsauftrag hoffenden Kundendienstes ausfallen lassen als wenn ich den Wagen selbst und direkt beim TÜV vorstelle?

2. wird der vorführende Kundendienst gegenüber dem Prüfer überhaupt auf ein Prüfergebnis "ohne Mängel" hinwirken?

Neben rein zustandsbezogenen Feststellungen stelle ich mir vor, dass es hier auch "menscheln" kann.

Wenn damit jemand schon einmal schlechte Erfahrungen gemacht hat, dann geht es um ganz andere Geldbeträge als nur einen Aufschlag auf die normale Prüfgebühr.

Gruß nebumosis

Zitat:

Original geschrieben von and910

Das stimmt nicht immer!!!

Hier in Berlin habe ich bei einer NL gesehen, daß sie z.Z. ein Angebot haben und HU/AU zusammen für 66€ anbieten.

Aha, war mir nicht bekannt, ich denke aber mal das es so ist das es nicht teuer werden kann da die preise ja vorgegeben sind, sondern nur billiger. die nl wird die enstehende differenz zwischen den preis zu ihren lasten übernehmen und hoffe dann durch eine erneuerung von bestimmten teilen diesen preis wieder reinholen zu können.

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