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Trevis: Er rostet mir weg ;(

Daihatsu

Hallo Alle,

ich stehe vor einer schwierigen Entscheidung.

Ich liebe meinen Trevis, ich liebe ihn von ganzem Herzen. Aber ich investiere und investiere. Und jetzt rostet er mir weg. Reparaturkosten wären ca. 2000,--

Und da will ich jetzt auch nicht diskutieren, mein Werkstattmann ist super korrekt und der Mann meines Vertrauens.

Der Gedanke "loszulassen" tut mir in der Seele weh. Aber mein Kleiner ist ein Fass ohne Boden. Ich bin gerade sehr traurig. Soll ich nochmal rein stecken? Und dann? Wieder und wieder? Oder ist es dann irgendwann auch gut und alle Schwachstellen behoben?

Wie sind Eure Erfahrungswerte? Ist es ein Weg bergab wenn der Rost einmal zugeschlagen hat?

Danke für Eure Antworten.

Beste Antwort im Thema

Ich hab den Trevis jetzt verkauft. An wirkaufendeinauto. Da hab ich zumindest noch doppelt soviel bekommen wie mir die Händler als Inzahlungsnahme geben wollte.

Hab jetzt einen up! und hoffe dass es eine gute Entscheidung war.

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Warum hast du dich nicht früher um den Rost gekümmert?

Wenn es dir so wichtig ist, den Wagen zu behalten, lerne, wie man ein Schweißgerät bedient und mache die Arbeiten selber. Ein mindestens 11 Jahre altes Auto wird von der Zeit auch nicht wirklich besser...

Beim Dai ist wirklich das A und O in den ersten 6 Jahren die Hohlräume sinnvoll zu versiegeln, was halt ab Werk schlicht nicht gemacht wird bei diesen Autos. Dann hat man auch keinen Ärger.

Spätere Maßnahmen sind immer reine (teure) Schadensbegrenzung.

Um da zu berurteilen, wie schlimm es ist, muss man schon genauer schauen. Vermutlich ist zumindest der Längsträger hinten rechts durch.

Wenn repariert wird, dann muss danach auch richtig versiegelt werden.

Bis zu einem gewissen Grad geht auch "Tarnen und Täuschen" unter Nutzung der Rostlöcher als Zugangslöcher für die Versiegelung. Da sollte man aber schon ein bißchen technisches Grundverständnis haben, um nicht eine unstrittig lebensgefährlich durchgerostete Karre über den TÜV zu bringen.

Im einschlägigen daihatsu-forum.de ist das im Detail ja hinreichend durchgekaut.

Ich habe einen (technisch baugleichen) Cuore L251 aus 2004. Da sind nach dem Kauf 2012 eine Reihe Dosen Fluidfilm mit etwas Sachverstand eingebracht worden und das eine Mini-Rostloch am Ansatz der Bremsleitung "professionell" zugeschmiert worden nach der Versiegelung.

Bei der Kiste war das Thema Rost bis heute keines mehr außer oben am Frontscheibenrahmen, weil der Vorbesitzer eine neue Frostscheibe hat offenbar nicht ganz fachgerecht einbauen lassen.

Muss man halt echt wissen, wie weit die Liebe zum Auto geht. Aber prokrastinieren ist völlig falsch beim Rost, wenn man den Wagen wirklich halten will. Wird nur immer teurer.

Ich habe direkt nach dem Kauf 2012 das Auto hohlraumversiegeln lassen.

Als ich es nach 6 Jahren wieder machen wollte haben mir alle davon abgeraten. Sowohl die Werkstatt meines Vertrauens als auch der Versiegler selber.

Ich habe den Trevis jeden Januar zur Inspektion gegeben. Ich habe mich definitiv um mein Auto gekümmert.

Ich hab im Januar diesen Jahres TÜV gehabt und bin mängelfrei (!!!) durch. Wahrscheinlich hat sich durch die (schwarze) Versiegelung hindurch nichts gezeigt, obwohl es darunter wohl gegärt haben muss. Oder keine Ahnung.

Und jetzt sind manifeste Löcher drin. Und zwar rundherum. Das kann ich finanziell gar nicht stemmen.

Und - ich bin eine fast 60jährige schwerbehinderte Frührentnerin - ich fürchte das wird nichts mehr mit dem Schweisserlehrgang.

Der Trevis ist in fast perfekten Zustand - wenn man von ein paar Kratzern und einem nicht ganz schliessenden Handschuhfach ausgeht. TÜV 01/22. Lückenlos Scheckheft gepflegt. Alle Rechnungen aller Reparaturen in meinem Besitz vorhanden. Im Januar neue Bremsen, diesen April nagelneue Alljahresreifen.

Kann ihn jemand brauchen? Oder wieder für sich herrichten? Ich kann die Rechnungen nicht mehr stemmen. Ich könnte ihn bi 1/22 natürlich fahren, aber ich will ihn (dann) nicht verschrotten lassen.

Mit was wurden denn die Hohlräume gemacht. Wenn sowas nen Autohaus anbietet, nehmen die oft leider nur so ein Wachs, was dann auch wieder aushärtet.

State of the art (aber den meisten zu teuer in der Verarbeitung) ist Mike Sanders Fett. Das hält ewig.

Für den Selbstmacher gibts noch Fluid-Film AS-R. Da muss man aber so ca. alle 5 Jahre wieder ran. Ist aber leicht aus der Sprühdose mit Lanze zu verarbeiten.

Nach Deinen Angaben scheint ja zusätzlich noch ne schwarze Unterbodenversiegelung gemacht worden zu sein (was mit Hohlraum nix zu tun hat). Das ist oft Bitumen. Das Zeug wird hart, bildet Mikrorisse, wo dann die Feuchtigkeit reinkommt und von dem Zeug eingeschlossen wird. Da rostet es dann unerkannt und macht alles noch schlimmer. Sowas kann man nur verwenden, wenn man was zumischt, damit es so dauerelastisch bleibt, dass es Risse wieder selbst schließt oder die gar nicht erst.

Geh mal in das einschlägige Forum und suche nach Rost zum Cuore L251, L701 und Trevis.

Dann biste schnell schlauer.

Ja, das kann ich schon machen, hilft mir aber wahrscheinlich nun auch nicht mehr. Und es war kein Autohaus sondern ein reiner "Versiegler" der hier in München damals fast ein Alleinstellungsmerkmal hatte.

http://www.autorostschutz-muenchen.de/

Fakt ist: Das Loch ist drin. Mehrere und überall.

Ich sehe hier ein paar Möglichkeiten:

1. Fahren bis nichts mehr geht, Tüv bis Mitte 2022 überziehen, dann an Bastler verkaufen, nebenbei für ein neues Auto ansparen.

2. Auto jetzt reparieren lassen unter großem finanziellen Einsatz, wäre dann natürlich blöd, wenn noch so eine Sache wie defekte Kupplung, etc. sich kurz darauf ankündigt und kein Geld da ist.

3. Auto verkaufen wie es ist und gucken, was man für den Verkaufspreis + den Preis der angedachten Reparatur auf dem Gebrauchtmarkt so kriegen kann.

Wenn ich kein Geld hätte, würde ich zu 1. tendieren, da das Risiko, dass die Investition verloren geht, am geringsten ist, da man effektiv erstmal nichts investiert, sondern das Auto aufbraucht.

Komisch, der Laden nimmt ja Mike Sanders Fett. Da muss irgendwas völlig schief gelaufen sein. Damit würde die Kiste nicht rosten.

Die bieten aber auch den Mist auf Wachsbasis an.

Wäre auch richtig pissig, wenn man schon das Geld für einen Profi in die Hand genommen hat

Ich hab den Trevis jetzt verkauft. An wirkaufendeinauto. Da hab ich zumindest noch doppelt soviel bekommen wie mir die Händler als Inzahlungsnahme geben wollte.

Hab jetzt einen up! und hoffe dass es eine gute Entscheidung war.

Ist ein solides Auto. Ich habe auch einen als Seat Mii. Der hat jetzt ca 202000 km runter. Ist ein solides Auto, hat aber einen größeren Wendekreis. Brauchst es bei denen kein Thema. Allenfalls unten am kunstoffeinsatz des Tankdeckels gucken. Da am besten von innen mit Fluid Film und dann einfach Bitumen versiegeln das nicht immer der Sand vom Radhaus durchdrückt.

Hallo,

haben am Längsträger das gleiche Problem..längs auf ganzer Länge aufgerostet..der Werkstattmeister sag4..darf man dort an der tragenden Stelle der Achse nicht Schweißen..werden uns also schweren Herzens trennen müssen..sonst,nach 14 Jahren war er immer top..immer

Zitat:

@cainba schrieb am 1. September 2020 um 19:23:57 Uhr:

Hallo Alle,

ich stehe vor einer schwierigen Entscheidung.

Ich liebe meinen Trevis, ich liebe ihn von ganzem Herzen. Aber ich investiere und investiere. Und jetzt rostet er mir weg. Reparaturkosten wären ca. 2000,--

Und da will ich jetzt auch nicht diskutieren, mein Werkstattmann ist super korrekt und der Mann meines Vertrauens.

Der Gedanke "loszulassen" tut mir in der Seele weh. Aber mein Kleiner ist ein Fass ohne Boden. Ich bin gerade sehr traurig. Soll ich nochmal rein stecken? Und dann? Wieder und wieder? Oder ist es dann irgendwann auch gut und alle Schwachstellen behoben?

Wie sind Eure Erfahrungswerte? Ist es ein Weg bergab wenn der Rost einmal zugeschlagen hat?

Danke für Eure Antworten.

Ich hätte da eine Frage..wie sieht es mit dem Terios, letzte Baureihe aus ? Rost und so weiter

Zitat:

@elniga schrieb am 9. September 2020 um 21:44:43 Uhr:

Hallo,

haben am Längsträger das gleiche Problem..längs auf ganzer Länge aufgerostet..der Werkstattmeister sag4..darf man dort an der tragenden Stelle der Achse nicht Schweißen..werden uns also schweren Herzens trennen müssen..sonst,nach 14 Jahren war er immer top..immer

Ja Mist gell... es tat weh ihm Ade zu sagen. Man was habe ich dieses Auto geliebt. Es hatte Form. Jetzt schauen alle Autos gleich aus. Meinem empfinden nach. Bis auf den Fiat500 fehlt jedem das Knuffigkeitsgen.

Schweißen darf man das schon, nur halt fachgerecht auf Stoß und mit richtiger Stärke. Das macht halt nicht jeder bzw. will nicht jeder bezahlen. Kann ja auch ohenhin niemand beim TÜV sehen, wenn es richtig gemacht ist.

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