Toyota-Prototyp tankt an der Steckdose
http://www.sueddeutsche.de/,ra8l1/automobil/artikel/238/125052/
Hört sich interessant an.
Da wird ich in den nächsten Jahren noch einiges tun.
MFG Popey
89 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von passat32
drehen wir den Spies doch mal um, warum soll ein Otto-Motor günstiger besteuert werden als der Selbstzünder. Er verbraucht ja mehr, das ist auch nicht gerade umweltfreundlich!!
Warum sollte er weniger besteuert werden? Sowas traue ich mich gar nicht, zu fordern 😉 Wäre ja auch Unsinn, ich rede von gleicher Besteuerung. Die gleiche Steuer pro Liter wäre scho ok, viel schlimmer wäre es noch, den CO2-Ausstoß pro Liter zu besteuern...
Zitat:
(mehr Verbrauch = mehr Schadstoffausstoß)
CO2 sollte man nicht Schadstoff nennen, für die wirklichen Schadstoffe gilt das nicht so einfach.
Ganz unabhängig vom Normverbrauch produziert der Diesel mehr problematische Stoffe pro km. Aber das habe ich ja schon oft genug gesagt...
Zitat:
Im Übrigen spricht nichts gegen eine Entlastung von Vielfahrern.
Sage ich ja auch andauernd, aber halt nicht so!
Zitat:
Der SUV-Boom hat sicherlich auch was mit dem Diesel zu tun, dessen bessere Verbrauchswerte machen diese Fahrzeuge erst erschwinglich.
Wäre es Dir denn lieber, die SUVs würden eher mit Benzin betrieben werden, dafür aber deutlich mehr verbrauchen?
Du hast doch den zweiten Satz mit dem ersten schon beantwortet, was soll ich da noch sagen 😉
Zitat:
Original geschrieben von passat32
drehen wir den Spies doch mal um, warum soll ein Otto-Motor günstiger besteuert werden als der Selbstzünder. Er verbraucht ja mehr, das ist auch nicht gerade umweltfreundlich!! (mehr Verbrauch = mehr Schadstoffausstoß)
Ich bin für eine gleiche Besteuerung alle Autos, du scheinbar auch. Was spricht also gegen folgendes Modell:
KFZ-Steuer abhängig vom unerwünschten Abgasausstoß. CO2 muss hier als erwünscht betrachtet werden, da CO2 als Reaktionsprodukt bei der Verbrennung Kohlenstoffhaltiger Verbindungen eindeutig erwünscht ist. Also lassen wir CO2 außen vor und bilden einen Index-Wert, der sich aus CO, NOx, HC-Verbindungen etc. zusammensetzt. Es gibt einen Index-Wert, wo ein fixer Steuersatz fällig wird, dann gehts progressiv nach oben und unten. Besonders schadstoffarme Autos werden gefördert und Fahrer von Dreckschleudern kräftig zur Kasse gebeten.
Der zweite Teil der Gleichbesteuerung betrifft den Kraftstoff. Da gilt ein fixer Steuersatz energiebezogen und nicht im Bezug auf Volumina, Masse oder sonstwas. Fahrzeuge die wenig Energie verbrauchen sind hier klar im Vorteil. Leider lässt sich hier keine Progression einbauen (siehe unten).
Zitat:
Original geschrieben von passat32
Im Übrigen spricht nichts gegen eine Entlastung von Vielfahrern. Wenn ich jetzt mal die Fahrprofile und Arbeitsprofile derer Bekannten überschlage, die "viel" fahren fällt mir als allererstes auf, dass das auch diejenigen sind, die MEHR für die Wirtschaft tun, keine Sozialleistungen beziehen sondern (auch anderweitig) kräftig Steuern zahlen, nicht nur Kraftfahrzeug und Kraftstoffsteuern, sondern an allen Ecken und Kanten mehr einzahlen. Das wäre also ein kleines Entgegenkommen.
Wie lässt sich denn in der Praxis unterscheiden, wer viel fährt und wer viel verbraucht? Das funktioniert nicht. Somit förderst du gleichzeitig mit jedem Vielfahrer einen Vielverbraucher, was nicht wirklich erwünscht ist. Zudem geht es dabei nicht wirklich um nen sozialen Hintergrund.
Nur die ganzen Steuer und Abgaben treffen eher den Privatfahrer - der kauft natürlich dementsprechend.
Der Grossteil aller Neufahrzeuge (ca 75% mit steigender Tendenz) sind aber Geschäftsfahrzeuge und da kann man mit Abgaben und Steueren etc wenig erreichen - denn solange das Unternehmen genug Gewinn macht holt es sich den Grossteil der Fahrzeugkosten sowieso wieder.
Natürlich will ein Unternehmen auch sparen - nur eben ist der Spareffekt bei einem Fahrzeug mit 4 Litern Hubraum gegenüber einem 2 Liter Fahrzeug nicht so gross - wenn überhaupt - wenn ich einem Mitarbeiter für 5% Mehrkosten einen 3.2 TDI A6 anstatt eines 1.8T A4 hinstellen kann - dann ist das ja bei Mitarbeitern die man halten will auch eine nette Sache - und teilweise sind die Unterschiede sogar noch geringer.
Es gibt so viele extrem günstige Aktionen für Firmen von Fahrzeugen aus der Ober und Mittelklasse, die den Griff zum sparsamen Modell aus ökonomischer Sicht eigentlich gar nicht mehr rechtfertigen.
Früher als noch Privatleute in nennenswertem Umfang Neuwagen gekauft haben, war das natürlich anders - nur die Zeiten sind vorbei.
Da hast du vollkommen recht und mit der neuen Lohnsteuerrichtlinie für 2008 werden noch mehr Anreize für Firmenwagen gegeben. Bei Firmenwagen muss aber auch der MA einen gewissen Kostenteil tragen. Eine Änderung, so dass der MA bei Privatnutzung neben den versteuerten 1% auch noch die KFZ-Steuer zu tragen hätte würde zu mehr sauberen Fahrzeugen beitragen. Den Verbrauch der Fahrzeuge zu begrenzen liegt im Interesse der Firmen. Auch deswegen würde ich mir eine Gleichbesteuerung der Kraftstoffe wünschen, weil die Firmen dann nicht stur schreiben: "Ein Diesel muss es sein, ist klar..." sondern Alternativen wie Auto- oder Erdgas in Betracht oder eben auch einen Hybridantrieb.
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Dass der Mitarbeiter einen Steueranteil tragen muss geht ja rein steuerrechtlich nicht, dazu müsste man das gesamte Abschreibungsrecht umkrempeln, das wird garantiert nicht passieren.
Die Besteuerung der Kraftstoffe nützt aus obigem Grund eben auch nichts - diese sind wiederum auch voll als Betriebsausgaben absetzbar - viele Firmen arbeiten deshalb ja auch mit Tankkarten so dass inzwischen viele ihren "Firmendiesel" privat fahren können - egal was der Diesel kostet - gerade mit der 1% Regelung ist die Tankkarte ja auch praktikabel und mit weniger Aufwand verbunden - selten wird ja die Abrechnung tatsächlicher Kosten praktiziert.
Die Regierung ist eben wie auch die Autoindustrie mehr oder weniger davon überrascht worden, dass fast nur noch Firmen Neufahrzeuge kaufen - und man somit kaum mehr Möglichkeiten hat zu beeinflussen was für Fahrzeuge gekauft werden sollen - im nächsten Jahr geht man sogar von unter 20% privaten Käufern aus und bis zu Jahr 2012 ~ 10-15%.
Eine Gleichbesteuerung des Diesels wird es schon deshalb nicht geben, weil die Politik von den Konzernen abhängig ist - und für diese ist der rollende LKW das mit Abstand wichtigste Element in der Logistik. Man wird den Diesel immer relativ günstig anbieten müssen - denn mit der Industrie legt sich bestimmt kein Politiker an - zumindest wenn er im Amt bleiben will 😁
Zitat:
Original geschrieben von DanielW29
Dass der Mitarbeiter einen Steueranteil tragen muss geht ja rein steuerrechtlich nicht, dazu müsste man das gesamte Abschreibungsrecht umkrempeln, das wird garantiert nicht passieren.
Das war schon immer so und wird auh immer so sein. Irgendwie kenne ich die Einstellung von einem unserer Kunden. Mittlerweile haben sie es eingesehen, dass sie für ne Umstrukturierung investieren müssen, weil se den Karren sonst bald vor ne Wand fahren. In einigen Bereichen haben se es schon geschafft, einige Bereiche stehen noch aus.
Und genauso kann auch das Steuerrecht verändert werden. Ich sag nur Lohnsteuerrictlinie 2008 wo das Kilometergeld für Fahrten mit dem Privatwagen immer zum gleichen Kunden voll versteuert werden müssen. Folge wird sein, dass es noch mehr Firmenwagen gibt. Wenn Vater Staat da nicht langsam gegenlenkt, kannst du in keiner Innenstadt mehr richtig Luftholen, weil die Nagelmaschinen alles verpesten.
Ein Modell ähnlich wie in Frankreich wäre übrigens auch denkbar und würde auch Firmenwagenfahrer betreffen:
http://www.heise.de/tp/blogs/2/100112
Zitat:
Original geschrieben von DanielW29
Eine Gleichbesteuerung des Diesels wird es schon deshalb nicht geben, weil die Politik von den Konzernen abhängig ist - und für diese ist der rollende LKW das mit Abstand wichtigste Element in der Logistik. Man wird den Diesel immer relativ günstig anbieten müssen - denn mit der Industrie legt sich bestimmt kein Politiker an - zumindest wenn er im Amt bleiben will 😁
Das zieht für mich als Argument nicht, auch wenns immer wieder gebracht wird. Da kann man sich auch was einfallen lassen, und wenn es sich die Untrnehmen am Ende von der Steuer wiederholen können.
Es ist ja nicht so dass man das Steuerrecht nicht ändern will - man kann es einfach nicht, das ist der Unterschied.
Beim Steuerrecht gibt es anders als beim Strafrecht oder Zivilrecht viel mehr Auswirkungen auf andere Steuergesetze - ich kann nicht Steuerrechte für den PKW Bereich ändern ohne dass man das komplette Gesetz hinsichtlich betrieblicher Abschreibungen anpassen müsste.
Selbst wenn man etwas ändert - nützen tut das wenig.
Das in Frankreich hat genau die gleichen Nachteile - ein über Steuern regulierendes System betrifft nur Privatleute - Firmen ist das relativ egal, denn dann hat man halt jedes Jahr 20-100 Euro mehr zum Abschreiben.
Auf Firmenfahrzeuge in Frankreich wird sich das sicher kaum auswirken - die grosse Leasingfimen kaufen dann eben ihre Fahrzeuge im Ausland ohne diese Aufschläge, verscheiben sie intern nach Frankreich und voila alles wieder beim alten 😁
Die Unternehmen holen sich ihre Betriebsausgaben sowieso am Ende wieder - nur haben es die meisten nicht so gerne wenn Kapital gebunden wird und nicht mehr für Investitionen zur Verfügung steht - weshalb man ja auch den Vorsteuerabzug einführen musste.
Dazu kommt beim Transitverkehr natürlich das Problem dass man 200-250 km von der Grenze entfernt alles bei LKWs mit billigerem Auslandssprit bedienen kann, wenn es sich lohnt. Und fast alle Industriestädte wie Berlin, Stuttgart, München, Köln, Düsseldorf etc sind in dieser Zone - dann nehme ich eben keinen dt. Spediteur mehr sondern den aus Polen, Niederlande, Frankreich, Tschechei, der tankt zu Hause.
Ich versteh schon, was du sagen willst, aber wenn nicht gehandelt wird fahren nur noch Firmenfahrzeuge rum und >90% sind Nagelmaschinen, die nicht gerade für saubere Luft in den Innenstädten sorgen. Man hats schonmal verpennt die Nagler sauber zu machen und nun ist man dabei zu verpennen, den Anteil zu begrenzen.
Zitat:
Original geschrieben von DanielW29
Das in Frankreich hat genau die gleichen Nachteile - ein über Steuern regulierendes System betrifft nur Privatleute - Firmen ist das relativ egal, denn dann hat man halt jedes Jahr 20-100 Euro mehr zum Abschreiben.
Jain, es wirkt sich auf den Neuwagenpreis aus und somit auch auf den Anteil den der MA zahlen muss.
Aber nur wenn der Mitarbeiter die 1% Regelung wählt - die ist aber kein Muss! man kann auch tatsächliche Aufwendungen anführen (Fahrtenbuchregelung) dann ist der Neupreis des Fahrzeugs wiederum egal.
Es gibt ganz selten nicht noch ein (bewusstes) Hintertürchen, das man "zufällig" übersehen hat und nichts damit zu tun hat, dass die meisten der wichtigeren Politiker in einem der Aufsichtsräte diverser dt. Automobilhersteller sitzen 😁😁
Es würde mich sehr überraschen wenn man es so hinbekommen könnte, dass für Firmen der Kauf von Dieselfahrzeugen wirklich ökonomisch unattraktiv wird und der von Benzinern nicht.
Zitat:
Original geschrieben von DanielW29
Aber nur wenn der Mitarbeiter die 1% Regelung wählt - die ist aber kein Muss! man kann auch tatsächliche Aufwendungen anführen (Fahrtenbuchregelung) dann ist der Neupreis des Fahrzeugs wiederum egal.Es gibt ganz selten nicht noch ein (bewusstes) Hintertürchen, das man "zufällig" übersehen hat und nichts damit zu tun hat, dass die meisten der wichtigeren Politiker in einem der Aufsichtsräte diverser dt. Automobilhersteller sitzen 😁😁
Es würde mich sehr überraschen wenn man es so hinbekommen könnte, dass für Firmen der Kauf von Dieselfahrzeugen wirklich ökonomisch unattraktiv wird und der von Benzinern nicht.
... ich sehe weiterhin keine Berechtigung für eine solche Forderung. Für mich als "Unternehmer" zählt bei der Anschaffung eines PKW neben dem Nutzfaktor die Wirtschaftlichkeit. Genau diese Anforderung erfüllen derzeit nur Dieselfahrzeuge. Gas ist witzlos, solange ich dann zwei- bis dreimal am Tag tanken müsste. Und einen Hybrid-Van gibt es nicht.
Diese 1-Prozent-Regelung ist nicht so leicht zu umgehen, wer sowas behauptet hat schlichtweg keine Praxis im Umgang mit dem Fiskus ... das sag ich Euch aus leidvoller Erfahrung.
Doch mit dem Fahrtenbuch - die 1% Regelung ist eigentlich nur als pauschale ("einfache"😉 Alternative zur Fahrtenbuchregelung - eigentlich sollten auch die tatsächlichen Kosten angegeben werden.
Als Selbstständiger oder Freiberufler mit Eigentum am Fahrzeug kommt ja sowieso eigentlich NUR die Überführung in das Betriebsvermögen zum Tragen - entweder ist das (auch/ausschliesslich) beruflich genutzte Fahrzeug gewillkürtes oder im Regelfall sogar notwendiges Betriebsvermögen - somit kann die 1% Regelung gar nicht zum Tragen kommen - zumindest nicht wenn man Steuern sparen will.
De 1% Regelung würde darüberhinaus seit Jan 06 auf Fahrzeuge eingeschränkt, die zu mindestens 50 Prozent betrieblich genutzt werden - für alle anderen bleibt sowieso NUR der Regelfall Fahrtenbuch.
Jeder KANN die Fahrtenbuchregelung anwenden - die 1% Regelung ist nicht der Standardfall und zudem auch nur eingeschränkt eine Alternative.
Auch als abhängig beschäftigter Arbeitnehmer kann man unabhängig vom Arbeitgeber die Fahrtenbuchmethode anwenden, dazu muss man nur den Nutzungswert in der Einkommensteuererklärung korrigieren und das Fahrtenbuch beim Finanzamt vorlegen - oft ist ja der 1% Betrag viel höher als die tatsächliche Nutzung.
Zitat:
Original geschrieben von DanielW29
De 1% Regelung würde darüberhinaus seit Jan 06 auf Fahrzeuge eingeschränkt, die zu mindestens 50 Prozent betrieblich genutzt werden - für alle anderen bleibt sowieso NUR der Regelfall Fahrtenbuch.
Das trift nur auf Selbsständige bzw. Freiberufler zu. Für den normalen Angestellten spielt das keine Rolle, da das Firmenfahrzeug auch als Bestandteil des Gehalts gewertet werden kann. Und das ist der Knackpunkt. Nehmen wir ein üppig ausgestattetes Fahrzeug eines Volumenherstellers aus dem C-Segment und nehmen mal 30000Euro Listenpreis an. Dann werden also 300 Euro aufs Brutto aufgeschlagen, alles versteuert und wieder 300 Euro abgezogen. Macht bei 3000Euro brutto und Lohnsteuerklasse1 rund 180 Euro, was dem Arbeitnehmer das Auto im Monat kostet. Das ist schlichtweg ein Witz, wenn man ein vergleichbares Fahrzeug ansetzt und sich nur die Fixkosten ansieht.
Deswegen lohnt sich ja die 1%Regelung inkl. "Tankflatrate".
Das Problem an der Sache ist halt, dass die Fuhrparkchefs rein auf die Wirtschaftlichkeit achten, also verbohrt nen Diesel fordern. Auch wenn Gas oder Hybrid vielleicht günstiger ist, will sich keiner den Hut aufsetzen das erste Fahrzeug dieser Art mit aufzunehmen. Wenn das Ding nun dummerweise rumzickt, kriegt er den schwarzen Peter zugeschoben. Der Umweltschutz muss also entweder an der Technologie gemacht werden (die gesetzliche Vorgaben sind hier lächerlich) oder eben bei den Käufern. Würden die Dreckspatzen progressiv stärker besteuert (bei Firmenwagen hilft ne Steuer auf den Kaufpreis), würde das den monatlichen Anteil für den AN erhöhen und vielleicht über ein anderes Fahrzeug nachdenken, welches gemäß Bonus/Malus dann deutlich weniger kostet.
Zitat:
Das Problem an der Sache ist halt, dass die Fuhrparkchefs rein auf die Wirtschaftlichkeit achten, also verbohrt nen Diesel fordern. Auch wenn Gas oder Hybrid vielleicht günstiger ist, will sich keiner den Hut aufsetzen das erste Fahrzeug dieser Art mit aufzunehmen. Wenn das Ding nun dummerweise rumzickt, kriegt er den schwarzen Peter zugeschoben. Der Umweltschutz muss also entweder an der Technologie gemacht werden (die gesetzliche Vorgaben sind hier lächerlich) oder eben bei den Käufern. Würden die Dreckspatzen progressiv stärker besteuert (bei Firmenwagen hilft ne Steuer auf den Kaufpreis), würde das den monatlichen Anteil für den AN erhöhen und vielleicht über ein anderes Fahrzeug nachdenken, welches gemäß Bonus/Malus dann deutlich weniger kostet.
Die Fuhrparkchefs machen einfach das, was die Angestellten wollen und wirtschaftlich sinnvoll ist. Probier mal einem Angestellten in gehobener Position einen Firmenwagen anzubieten mit einer vmax von 170, der droht dir sofort mit der Kündigung! Firmen bekommen auch meist Rabatte bei Tankstellenkette xyz, was Gasautos wieder ausschließt. Das nächste sind die Leasingraten, die bei einem Dieselfahrzeug erheblich niedriger sind. Ein weiterer Aspekt sind die Reichweiten und das viele Firmen eigene Tankstellen haben für ihre LKW,Baumaschinen...
Wenn Geld beim AN eine Rolle spielt, bekommt er eben einen kompakten Diesel und zahlt weniger, als bei einem Hybriden.
Fazit: Für die meisten Firmen fehlt einfach ein alltagstaugliches Hybridfahrzeug mit einer ordendlichen Zuladung, evtl Kombi , AHK...
Die Beispielrechnung ist auch eher günstig angesetzt - nehme ich als Grundlage einen Mitarbeiter mit 10-15 Jahren Erfahrung mit einem Bruttogehalt von ~ 50-60k, der als Firmenwagen einen BMW 5er fährt / E-Klasse hat, bin ich schon bei etwas höheren Werten, die aber sicher auch noch günstiger sind, als der Privatkauf - nur hier lohnt es sich eben u.U. am Jahresende den tatsächlichen Nutzungswert anzugeben damit das Fahrzeug noch etwas günstiger wird.
So grob ab 300-500 Euro/Monat Belastung durch die 1% Regelung fährt man mit dem Nutzungswert günstiger - wenn man tatsächlich hauptsächlich beruflich mit diesem Fahrzeug unterwegs ist - Nachteil ist man muss dann auch als abhängig Beschäftigter ein Fahrtenbuch für's Finanzamt führen - selbst wenn es die Firma nicht braucht.
Was ganz interessant ist wer wie ich z.B. ein Fahrzeug nur für geschäftliche Zwecke nutzt muss trotzdem ein Fahrtenbuch führen da ansonsten auch hier ersatzweise die 1% Regelung in Kraft tritt - obwohl ich sowohl unterschiedliche Marken als auch unterschiedliche Motoren (Diesel / Benziner) habe.
Praktischer wären da 2 identische Modelle 😁 😁
Seid ihr sicher, dass euer ganzes Steuergeschwafel noch IRGENDETWAS mit dem Thread-Thema "Toyota-Prototyp tankt an der Steckdose" zu tun hat? Wenn ja, bitte ich um Erläuterung ...