THG Prämie / Ärger mit dem Autohaus / steckt da ein System dahinter?
Hallo zusammen,
wir haben im Sommer eines der guten Leasignangebote für einen Fiat 500e ergattert und das Auto wurde sogar vor dem zugesagten Liefertermin bereitgestellt. Ein paar Tage danach haben wir auch die Bafa Prämie beantragt und die Gutschrift kam auch sehr schnell.
Bei der Beantragung der THG Prämie gab es eine kleine Überraschung, denn angeblich wurde für das Auto mit der Fahrgestellnummer schon wenige Tage nach Zulassung die Prämie beantragt. Es stellte sich heraus, dass das Autohaus diese Prämie bereits bekommen hat.
Beim Schriftwechsel mit dem AH haben die sich erst dumm gestellt, dann haben sie es zugegeben, dann war mal jemand im Urlaub, dann haben sie die Erstattung an uns angebeblich auf ein falsches Konto gezahlt ... bis heute ist das Geld noch nicht bei uns.
Jetzt die Frage in die Runde: Bin ich der Einzelfall? Steckt da ein System dahinter, denn eigentlich steht die Prämie demjenigen zu, der im Fahrzeugschein steht?
Bin gespannt auf andere Erfahrungen.
Grüße
Torsten
187 Antworten
Ist es so, daß die Prämie auf euren Namen beantragt wurde und eine, eventuell vom AH, die Kontonummer hinterlegt wurde? Dann ist das sehr grenzwertig. Grenzt an Betrug, zumindest moralisch nicht in Ordnung.
Ja, genau so muss es gewesen sein, auch wenn ich (noch ) nicht sagen kann, wer die Prämie beantragt hat. Das Autohaus hat sie zumindest "zurückbezahlt". An ein Versehen ist da eher nicht zu glauben und das dürfte (zumindest ohne vorherige Ankündigung/schriftliche Vereinbarung) auch rechtlich nicht in Ordnung sein.
Zitat:
@Michel_05 schrieb am 14. Januar 2023 um 20:46:44 Uhr:
Ist es so, daß die Prämie auf euren Namen beantragt wurde und eine, eventuell vom AH, die Kontonummer hinterlegt wurde? Dann ist das sehr grenzwertig. Grenzt an Betrug, zumindest moralisch nicht in Ordnung.
Laut UBA hat jemand in meinem Namen die Prämie beantragt, über die Seite "elektrovorteil.de". Wenn man mal überlegt, dass Autohaus König wahrscheinlich einer der größten Fiat-Verkäufer Deutschlands ist und der Fist 500E zehntausendfach verkauft wird, geht diese Masche weit in die Millionen...
Zitat:
@Stock- schrieb am 15. Januar 2023 um 00:17:49 Uhr:
Laut UBA hat jemand in meinem Namen die Prämie beantragt, über die Seite "elektrovorteil.de". Wenn man mal überlegt, dass Autohaus König wahrscheinlich einer der größten Fiat-Verkäufer Deutschlands ist und der Fist 500E zehntausendfach verkauft wird, geht diese Masche weit in die Millionen...
Das ist der Grund, weshalb ich das auch nicht als Bagatelle sehe und direkt über einen Anwalt nachdenke. Es sind für mich zwei Punkte.
A. Die Bereicherung durch Erschleichung auf Kosten der Kunden. Das AH hätte eigentlich uns Kunden bei der Beschaffung der THG Quote unterstützen sollen
B. Die Herausgabe der „Kundendaten“ an Dritte wie die private Plattform „elektrovorteil“.
Das potenziert auf 1000 Fälle ist, genau wie Du auch schon geschrieben hast, eine extreme kriminelle Energie.
Oh man, und wer hat die Arbeit wieder, wir Opfer…
LG
Apple
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Alter Schwede.... wenn man das alles hochrechnet summiert sich das ja auf einen fette sechsstelligen Betrag.
Immerhin zahlen sie die vollen 410 € aus, was man sonst fast nirgends bekommt.
Ihr betroffenen seid sicher, dass in Euren Vertragsunterlagen die THG-Prämie nirgends erwähnt wird?
Wenn die das tatsächlich ohne jegliche Absicherung so praktizieren, ist das ganz schön dumm von denen...
Patrick
Ja, da bin ich sicher. 😉 sie haben es ja im Grunde zugegeben, bei mir seien meine Unterlagen in einen Stapel mit Vorführwagen gerutscht: Sehr lustig aber: es gibt in ganz Berlin keinen Fiat 500e zum probefahren 😁
Zitat:
Ja, da bin ich sicher. 😉 sie haben es ja im Grunde zugegeben, bei mir seien meine Unterlagen in einen Stapel mit Vorführwagen gerutscht: Sehr lustig aber: es gibt in ganz Berlin keinen Fiat 500e zum probefahren 😁
Hallo zusammen,
durch Recherche bin ich auf diesen Thread gestoßen. Ich habe gestern durch das UBA eine Ablehnung der thg Prämie erhalten, gleiches Autohaus, gleiches Modell (Fiat 500e). UBA habe ich soeben kontaktiert, um herauszufinden, wer die Prämie beantragt hat. Meiner Händlerin bei Autohaus König habe ich geschrieben, bisher keine Antwort. Da mir das Vorgehen sehr suspekt vorkommt, überlege ich juristische Schritte einzuleiten, mindestens aber eine Anzeige wegen Betrugs. Hat das von Euch jemand schon gemacht und wäre es sinnvoll sich auf das Aktenzeichen zu berufen, bzw. eine Sammelklage? (Ich bin kein Jurist, deshalb verzeiht mir falls das nicht so einfach möglich ist) Über einen Austausch würde ich mich sehr freuen,
Philipp
Hallo,
auch ich möchte mich hier kurz äußern:
Gestern die Ablehnung der THG Prämie für 2022 erhalten. Daraufhin beim AH angerufen und gefragt ob die das schon gemacht haben. Kommentar vom Verkäufer: "Meines Wissens nach machen wir das Automatisch für alle E-Fahrzeuge bei uns". Ich habe meine Unmut geäußert und er will sich jetzt erstmal Infos darüber einholen weil er nicht in dem Thema drinsteckt.
Jetzt warte ich auch den Rückruf vom AH. Habe in der zwischenzeit schon eine Mail an das UBA geschrieben um herauszufinden unter welchem Namen die Prämie beantragt wurde.
P.s.: auch bei mir ist es das AH König und ein Fiat 500e im Leasing. Halter bin ich. Erstzulassungs- und Anmeldedatum ist identisch.
Hallo,
ich hatte das gleiche Problem mit der THG, ebenfalls AH König!
Ich habe meiner Verkäuferin eine freundliche Mail geschrieben und sie hat alles in die Zentrale weitergeleitet.
Nach 10 Tagen hat AH König die Prämie auf mein Konto überwiesen.
Die Handeln anscheinend nach dem Motto, falls der Kunde es vergisst nehmen wir es…..
Interessant wäre, ob dieses Vorgehen schon als "Identitätsdiebstahl" zu bewerten ist. Immerhin muss man ja SEINEN Namen angeben...
Zitat:
@Stock- schrieb am 31. Januar 2023 um 14:20:01 Uhr:
Interessant wäre, ob dieses Vorgehen schon als "Identitätsdiebstahl" zu bewerten ist. Immerhin muss man ja SEINEN Namen angeben...
Glaube ich eher nicht, da das AH ja den eigenen Namen angibt.
Ne, also bei dem Antrag vom AH für mein Auto wurde mein Name angegeben. Prämie gibt's ja nur für den Halter, deswegen müssen sie das Auto entweder kurz auf sich zulassen (wäre dann Betrug, weil es kein Neuwagen mehr ist) oder sie geben den Namen des Kunden an...
Am Ende muss doch nur die Kontonummer stimmen, also Antrag auf Käufer bzw. Leasingnehmer und Konto vom Autohaus.
Da steckt schon ziemlich viel kriminelle Energie hinter, das besagte AH hat ja eh nicht den besten Ruf, wobei meine Verkäuferin sich sehr bemüht hat und mir einen der letzten 500er besorgt hat und auch die ganze Abwicklung sonst perfekt organisiert war.