teure autos aber kein geld für ne freisprecheinrichtung???

ich wohne in berlin und bin da auch oft unterwegs in die stadtmitte und zurück nach köpenick.

mir fällt das in letzter zeit immer wieder auf das teuere autos( so bmw, mercedes, audi und aufwärts) gefahren werden aber die fahrer dauernd das handy am ohr haben.
diese leute fahren dann meist auch sagen wir wie die letzten idioten und provozieren fast unfälle und sind sich nicht mal ner schuld bewusst.
als beispiel selbst rote ampeln überfahren die einfahc oder ordnen sich an der ampel direkt ganz vorne ein.

da holt man sich ein teures auto und dann gibts kein geld mehr für ne freisprecheinrichtung die nichtmal 100 euro kostet????
die vertanken in ner woche mehr sprit als ne freisprecheinrichtung kostet??

das ist doch dämlich teures auto aber an freisprecheinrichtung sparen und tolle extras in der innenausstattung haben.
alles was protzfaktor ist haben aber was wichtiges für die verkehrssicherheit fehlanzeige

wie seht ihr das?

Beste Antwort im Thema

ich wohne in berlin und bin da auch oft unterwegs in die stadtmitte und zurück nach köpenick.

mir fällt das in letzter zeit immer wieder auf das teuere autos( so bmw, mercedes, audi und aufwärts) gefahren werden aber die fahrer dauernd das handy am ohr haben.
diese leute fahren dann meist auch sagen wir wie die letzten idioten und provozieren fast unfälle und sind sich nicht mal ner schuld bewusst.
als beispiel selbst rote ampeln überfahren die einfahc oder ordnen sich an der ampel direkt ganz vorne ein.

da holt man sich ein teures auto und dann gibts kein geld mehr für ne freisprecheinrichtung die nichtmal 100 euro kostet????
die vertanken in ner woche mehr sprit als ne freisprecheinrichtung kostet??

das ist doch dämlich teures auto aber an freisprecheinrichtung sparen und tolle extras in der innenausstattung haben.
alles was protzfaktor ist haben aber was wichtiges für die verkehrssicherheit fehlanzeige

wie seht ihr das?

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Zitat:

Original geschrieben von onkel-howdy



uneinsichtig? ja! weil ich keinen grund finde der das verbot gerechtfertigt!

nochmals:
um das sprechen gehts je erstmal nicht. es geht ja "nur" darum ob das handy am ohr ist oder nicht. was ist den soooo schlimm ob ich ein telefon ans ohr halte? das konnte weder du noch ein anderer mir noch nicht sagen.

Ob der Einzelne einen Grund für das Verbot der Handynutzung bei laufendem Motor sieht, ist gottseidank für die Rechtslange völlig unerheblich. 🙂

Zitat:

Original geschrieben von Hartz4Fahrer


Den Provider muss man den Polizisten natürlich auch nennen 😮

CSI-MT läßt wieder grüßen. Und was machen Leute mit zwei Telefonen?

Ich bin mir ziemlich sicher, dass die den Provider auch so heraus bekommen, das ist eine ganze normale Vorgehensweise, dazu braucht es kein CSI. Und bei zwei Telefonen werden halt beide überprüft.

Du könntest dich natürlich auch an die alte LKW-Fahrer-Angewohnheit halten und statt der Tachoscheibe das Handy runterschlucken. Dir würde ich so etwas zutrauen. 😁

Klar, ich erzähle den Polizisten ganz brav und artig, dass ich zwei Telefone dabei habe. Woher sollen die es wissen?Vielleicht sind es auch 3,4 oder 5 ? 😁

Zitat:

Original geschrieben von freddi2010


Ich möchte zu gerne wissen, wieviele Verkehrsunfälle schon durch die Handynutzung am Steuer passiert sind, ohne dass man diese bei den Ermittlungen nachweisen konnte. Ein Mittel zur Ernüchterung wäre auch, im Schadensfall die Leistung seitens der Versicherung zu verweigern.

Ein Handy derart zu nutzen, daß es die Verkehrssicherheit beeinträchtigt, war schon immer verboten.

Das sog. "Handyverbot" Verbot betrifft nur die Fälle in denen das Handy angefasst oder gar bedient wird OHNE die Sicherheit zu beeinträchtigen

Die Leute die heute unverantwortlich fahren würden nicht besser fahren wenn sie eine Freisprecheinrichtung benutzen - weil sie sich einfach nicht für das interessieren das um sie herum passiert.

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Zitat:

Original geschrieben von MondiGhiaX


Andere Sachen sind beim Autofahren nicht verboten, sie werden gemacht. Und? Solange es kein Gesetzt dagegen gibt, wird es weiter gemacht!

Genau das ist für mich (und viele andere hier) der entscheidene Unterschied.

Dass das Telefonieren verboten ist, kann ich akzeptieren...was mich persönlich stört, ist die (mangelnde) logische Begründung, warum andere Tätigkeiten, welche oftmals noch vielmehr ablenken, widerum erlaubt sind.

Und ganz ehrlich: bis ich über meine FSE und die dafür notwendige Bedienung den richtigen Anrufpartner rausgesucht habe, bin ich 10-mal mehr abgelenkt, als ich es wäre, wenn ich den Anruf direkt übers Handy starte.

1. Blick von der Straße nehmen, Bedienknopf neben der Schaltung fürs Telefon finden (ich glaube, es sind insgesamt 15 (!!!) Knöpfe rund um den Schalthebel bei mir platziert...)
2. Bedientaste "Telefon" drücken
3. Auf Anweisung im Fahrerdisplay schauen (es stehen mind. 6 Optionen zur Verfügung)
4. Neue Taste für "Adressbuch" suchen (ist einer von den vorgenannten 15 Tastern)
5. Taste für "Adressbuch" drücken
6. mit Joystick so lange durchscrollen bis ich beim richtigen Gesprächspartner bin
6a. hierzu muss ich permanent aufs Display schauen, um zu sehen, wie weit ich schon gescrollt habe
7. Joystick erneut drücken, um korrekten Gesprächspartner auszuwählen
8. Im Display ablesen, welcher der 15 in Frage kommenden Taster für "wählen" zuständig ist
9. entsprechenden Wähltaster betätigen

Erst jetzt geht das Telefonat los.
Sicherlich lassen sich einige Positionen in Sekundenbruchteilen durchführen oder überspringen, aber dies wäre die vollständige Reihenfolge.
Da bin ich aber am Handy, welches ich mir zudem noch hoch ans Lenkrad halten kann, um wenigestens mit einem Auge auf der Fahrbahn zu sein, deutlich schneller. Daher wähle ich recht häufig direkt aus dem Handy, und telefoniere dann über die FSE.

Selbiges kann man auf die Navi-Eingabe, Sendersuchlauf oder ähnliches anwenden.

Wie gesagt, ich will nicht unbedingt das Handyverbot schlecht reden, aber logisch betrachtet, ist es nicht durchgängig plausibel.

Zitat:

Original geschrieben von MartinSHL



Zitat:

Original geschrieben von MondiGhiaX


Andere Sachen sind beim Autofahren nicht verboten, sie werden gemacht. Und? Solange es kein Gesetzt dagegen gibt, wird es weiter gemacht!
Genau das ist für mich (und viele andere hier) der entscheidene Unterschied.
Dass das Telefonieren verboten ist, kann ich akzeptieren...was mich persönlich stört, ist die (mangelnde) logische Begründung, warum andere Tätigkeiten, welche oftmals noch vielmehr ablenken, widerum erlaubt sind.

Stimme ich dir voll und ganz zu, leider kann ich keine Gesetze ändern. Ob man sich hier nun aufregt oder nicht, es wird nichts an der Gesetzeslage ändern. Von daher bringt eine riesen Diskussion auch nichts.

Ich versuche während der Fahrt (fahre jede Woche 2 mal 3 Stunden am Stück) möglichst nichts nebenbei zu machen, nicht einmal eine CD einlegen. Oder man macht es dann wenn man auf der AB 80 km/h fahren kann und Schlenker ausbügeln kann. Jemand der es bei 200km/h macht kann ich nicht verstehen.

Zitat:

Original geschrieben von MartinSHL


Wie gesagt, ich will nicht unbedingt das Handyverbot schlecht reden, aber logisch betrachtet, ist es nicht durchgängig plausibel.

Ist es auch nicht. Das liegt aber in einem unzulänglich formulierten Gesetz begründet. Traurig finde ich es, wenn die objektiv vorhandene Ablenkung sowie die eingeschränkte Reaktionsmöglichkeit hier von einigen verneint wird. Besonders übel wird, wenn man Vergleiche zu anderen ablenkenden Tätigkeiten zieht und aus deren Nicht-Verbot folgert, dass sie offenbar kein Problem darstellen können.

Zitat:

Original geschrieben von AMenge


Ist es auch nicht. Das liegt aber in einem unzulänglich formulierten Gesetz begründet. Traurig finde ich es, wenn die objektiv vorhandene Ablenkung sowie die eingeschränkte Reaktionsmöglichkeit hier von einigen verneint wird.

So ist das aber nunmal. Wenn du deine Hand aufs Handy auflegst und nichts damit machst, ist es VERBOTEN. Wenn du deine Hand auf deinen iPod auflegst und nichts damit machst ist es ERLAUBT.

Und jetzt sag mir wo effektiv eine MEHRABLENKUNG stattfindet mit dem Telefon?

Wie schon gesagt, das benutzen eines Telefons in sicherheitsgefährdender Weise war schon immer VERBOTEN, daran hat sich nichts geändert und darüber wird auch nirgends diskutiert.

Zitat:

Original geschrieben von Incoming


So ist das aber nunmal. Wenn du deine Hand aufs Handy auflegst und nichts damit machst, ist es VERBOTEN. Wenn du deine Hand auf deinen iPod auflegst und nichts damit machst ist es ERLAUBT.

Und jetzt sag mir wo effektiv eine MEHRABLENKUNG stattfindet mit dem Telefon?

Das habe ich nirgends behauptet. Ob ich mit einem Handy rumhantiere oder mit einem iPod oder ob ich an der Beifahrerin rumfingere, alles lenkt ab. Der Gesetzgeber hat insofern gepfuscht, als dass er explizit nur die Handynutzung sanktioniert. Das ist ohne Frage unsinnig, ändert aber nichts daran, dass alle ablenkenden Aktivitäten nicht zu empfehlen sind.

Einige hier aber argumentieren wie folgt: Das Hantieren mit dem iPod ist nicht verboten. Ergo kann es nicht ablenken. Und da das Hantieren mit iPod oder Handy das gleiche ist, kann also auch das Hantieren mit dem Handy nicht ablenken. Genau auf diese Unlogik habe ich hingewiesen.

Zitat:

Original geschrieben von AndyB1971



Zitat:

Original geschrieben von onkel-howdy



uneinsichtig? ja! weil ich keinen grund finde der das verbot gerechtfertigt!

nochmals:
um das sprechen gehts je erstmal nicht. es geht ja "nur" darum ob das handy am ohr ist oder nicht. was ist den soooo schlimm ob ich ein telefon ans ohr halte? das konnte weder du noch ein anderer mir noch nicht sagen.

Ob der Einzelne einen Grund für das Verbot der Handynutzung bei laufendem Motor sieht, ist gottseidank für die Rechtslange völlig unerheblich. 🙂

da hast du natürlich recht. aber gerade daran sieht man das diese regelung schwachsinn ist. den wen gefährde ich wen ich mit laufendem motor auf einem parkplatz stehe?

klaro eine sms während der fahrt schreiben is blödsinn. über sowas müssen wir nicht diskutieren. es geht primär nur ums telefonieren.

@amenge
ob es "ablenkt" eine hand ans ohr zu halten sei erstmal dahingestellt. mir fallen auf anhieb zig andere sachen ein die man während der fahrt machen kann, darf und oft auch gemacht werden die "schlimmer" sind, aber erlaubt/geduldet werden. und genau aus diesem grunde halte ich mich nicht ans handyverbot. sollte mich (was bisher noch nicht der fall war) jemand deshalb anhalten dann hab ich eben einen punkt in flensburg und bin ne stange kippen ärmer. das kann ich für mich und mit meinem gewissen locker vereinbaren.

Zitat:

Original geschrieben von onkel-howdy


ob es "ablenkt" eine hand ans ohr zu halten sei erstmal dahingestellt.

Ich unterstelle mal, dass du das Teil nicht nur ans Ohr hältst sondern es auch benutzt. Ergo ist die Ablenkung vorhanden. Und, was ebenso schwer wiegt aber immer wieder unter den Tisch fällt: du schränkst deine Reaktionsmöglichkeit massiv ein. Ich habe auf das im Sicherheitstraining durchgeführte Experiment bereits hingewiesen, aber auch sowas wird ja gern ignoriert. Ein Ausweichmanöver ist einhändig schlicht und ergreifend nicht mehr möglich. Von daher greift auch dein Ansatz "dann zahle ich halt ein bisschen Geld" zu kurz. Leider denken viele bei ihrem Handeln nur darüber nach, mit welcher Strafe sie belegt werden können. Ich halte es für sinnvoller auch mal darüber nachzudenken, welche Folgen das eigene Handeln haben kann - für sich und für andere.

Zitat:

mir fallen auf anhieb zig andere sachen ein die man während der fahrt machen kann, darf und oft auch gemacht werden die "schlimmer" sind, aber erlaubt/geduldet werden.

Lies bitte meine obigen Beiträge. Ja, das Gesetz ist schlecht formuliert. Macht es dadurch unsinnige Aktionen sinnvoller? Nein.

Zitat:

Original geschrieben von AMenge



Zitat:

Original geschrieben von Incoming


So ist das aber nunmal. Wenn du deine Hand aufs Handy auflegst und nichts damit machst, ist es VERBOTEN. Wenn du deine Hand auf deinen iPod auflegst und nichts damit machst ist es ERLAUBT.

Und jetzt sag mir wo effektiv eine MEHRABLENKUNG stattfindet mit dem Telefon?

Das habe ich nirgends behauptet. Ob ich mit einem Handy rumhantiere oder mit einem iPod oder ob ich an der Beifahrerin rumfingere, alles lenkt ab. Der Gesetzgeber hat insofern gepfuscht, als dass er explizit nur die Handynutzung sanktioniert. Das ist ohne Frage unsinnig, ändert aber nichts daran, dass alle ablenkenden Aktivitäten nicht zu empfehlen sind.
...

Nun ja, er hat nicht wirklich gepfuscht, er hat nur wie immer unter nahezu gänzlicher Ignoranz der eigentlichen Sachlage eine Win-Win-Situation aus Staat und Lobby geschaffen die lautet: kauf Dir teures Ablassbriefchen in Form einer Freisprecheinrichtung, dann ist alles gut. Ansonsten zahlst Du eben Gebühren an Vati Staat 😉

Ein Schelm, der böses dabei denkt...

Zitat:

Original geschrieben von AMenge


Ich unterstelle mal, dass du das Teil nicht nur ans Ohr hältst sondern es auch benutzt.

ich weiss ja net was du für ein telefon hast...aber wen ich meins ans ohr halte und reinspreche dann benutze ich es doch 😉

viel schlimmer ist meiner meinung das "wählen". und das is ja mit fse auch zulässig. das lenkt wirklich ab.

Zitat:

Und, was ebenso schwer wiegt aber immer wieder unter den Tisch fällt: du schränkst deine Reaktionsmöglichkeit massiv ein. Ich habe auf das im Sicherheitstraining durchgeführte Experiment bereits hingewiesen, aber auch sowas wird ja gern ignoriert. Ein Ausweichmanöver ist einhändig schlicht und ergreifend nicht mehr möglich.

einhändig bin ich auch wen ich fenster runterkurbel, das autoradio bediene, aus dem handschuhfach was rauskrame, die cd wechsel, eine rauche, etwas esse oder trinke, mir in der nase bohre...natürlich kann man in solch einer situation mal eben schnell ans lenkrad fassen, das kann ich aber mit dem handy am ohr auch.

wiegesagt ob das telefonieren allgemein ablenkt sei dahingestellt den die ablenkung ist beim telefonieren auch vorhanden, eben nur mit dem unterschied wo die eine hand ist.

Zitat:

Lies bitte meine obigen Beiträge. Ja, das Gesetz ist schlecht formuliert. Macht es dadurch unsinnige Aktionen sinnvoller? Nein.

da magst du vielleicht recht haben. fakt ist das man dann ALLES verbieten muss was vom steuer ablenkt und nicht eine sache die halt eben durch die presse geht und man mal eben fix ein neues gesetzt rausbringen muss.

den ein beispiel das wie ich finde sehr gut passt. das telefonieren ist verboten. das bedienen eines funkgerätes wärend der fahrt dagegen nicht. wo ist der unterschied? ich halte auch ein mikrofon in der hand, spreche auch mit jemandem und bediene das gerät vielleicht noch. das is genauso sinnvoll wie wen man geschwindkeitsgebrenzungen nur für daimler fahren einführen würde. macht keinen sinn.

Zitat:

Original geschrieben von onkel-howdy


einhändig bin ich auch wen ich fenster runterkurbel, das autoradio bediene, aus dem handschuhfach was rauskrame, die cd wechsel, eine rauche, etwas esse oder trinke, mir in der nase bohre...natürlich kann man in solch einer situation mal eben schnell ans lenkrad fassen, das kann ich aber mit dem handy am ohr auch.

Nein, genau das kannst du eben nicht. Nahezu niemand dürfte mal eben sein Handy fallen lassen und um es gezielt wegzulegen bleibt in einer Gefahrensituation keine Zeit. Wie gesagt, wir haben es mal praktisch ausprobiert. Die Ergebnisse sind erschreckend.

Zitat:

da magst du vielleicht recht haben. fakt ist das man dann ALLES verbieten muss was vom steuer ablenkt und nicht eine sache die halt eben durch die presse geht und man mal eben fix ein neues gesetzt rausbringen muss.

Das Schlimme ist, dass es überhaupt ein Verbot braucht. Mit ein bisschem gesundem Menschenverstand wäre so ein Gesetz überhaupt nicht notwendig. Aber dazu gehört eben auch, sich mal mit den möglichen Folgen seines Handels zu befassen.

Davon abgesehen macht es in meinen Augen sehr wohl einen Unterschied, ob ich ein mehrminütiges Telefonat führe oder kurz am Autoradio einen Sender wechsele. Auch hier kommt man mit Augenmaß weiter als mit der pauscheln Vergleichskeule.

Zitat:

Original geschrieben von AMenge


Nein, genau das kannst du eben nicht. Nahezu niemand dürfte mal eben sein Handy fallen lassen und um es gezielt wegzulegen bleibt in einer Gefahrensituation keine Zeit. Wie gesagt, wir haben es mal praktisch ausprobiert. Die Ergebnisse sind erschreckend.

1. Gefahrensituationen kündigen sich an (Stichwort: Vorausschauendes Fahren), es bleiben idR immer Zehntelsekunden bis Sekunden um Vorbereitungen zu treffen.

2. Natürlich läßt man sein Handy/Burger/Trinken etc. fallen wenn die Situation dies erfordert (Stichwort: Priorität).

In der Praxis wird niemand über die ganze Fahrzeit 100% seine Aufmerksamkeit (körperlich wie geistig) auf den Straßenverkehr verwenden. Das ist ermüdend wie Autorennen fahren. Es geht darum zum beliebigen Zeitpunkt immer mindestens soviel Ressourcen auf den Verkehr zu verwenden wie notwendig. Wenn jemand in den Parcour einfährt wird er sein Handy genauso vorher weglegen, wie er über die Freisprecheinrichtung dem Gesprächspartner sagen wird: "Moment, Verkehr".

Zitat:

Original geschrieben von AMenge


Einige hier aber argumentieren wie folgt: Das Hantieren mit dem iPod ist nicht verboten. Ergo kann es nicht ablenken. Und da das Hantieren mit iPod oder Handy das gleiche ist, kann also auch das Hantieren mit dem Handy nicht ablenken. Genau auf diese Unlogik habe ich hingewiesen.

Natürlich kann es "ablenken". Und wenn es die Sicherheit gefährdet, ist das Hantieren mit dem iPod genauso verboten. Wars schon immer.

Wie Herr Lehmann angedeutet hat, das Gesetz dient nur dazu Umsatz zu generieren, denn es wurde lediglich zusätzlich verboten mit dem Handy zu hantieren wenn ausgeschlossen ist, daß es die Sicherheit beeinträchtigt. Also z.B. wenn ich an der roten Ampel als 10. Fahrzeug stehe und das Handy nur kurz mit den Fingerspitzen berühre.

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