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Testmodus

Opel Insignia A (G09)
Themenstarteram 1. Dezember 2008 um 15:48

Hallo, mal eien Frage an die Experten, von meinem Audi bin ich gewohnt, dass ich in der mittigen Anzeige des Bordcomputers die aktuell gefahrne Geschwindigkeit anzeigen lassen kann. Bei meinre Probefahrt mit dem Insignia (zukünftiger Geschäftswagen??) war da nicht viel zu sehen...

was kann ich mir denn alles im BC anzeigen lassen?

viele Grüße und Danke

zz-z4ever-zz

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von hades86

@atacamat

Ehrlich gesagt kapiere ich nicht, was du mir zur Last legst. Wenn ich schreibe, dass ich finde, dass man etwas besser ablesen kann, heißt das doch im Sprachgebrauch nicht, dass ich behaupte, dass jeder das besser ablesen kann. Oder hast du schonmal gehört: "Ich finde, dass ich das besser ablesen kann."? Irgendwie unsinnig...

Nein, der Unterschied ist groß. Man muss einfach aufpassen nicht missverstanden zu werden und natürlich aufpassen nichts misszuverstehen. Die wenigsten hier kennen sich persönlich, deswegen interpretiert man da meistens mehr rein als das normalerweise der Fall wäre.

MfG BlackTM

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Im ganz normalen RadioMenu, anschließend lange auf Config => es erscheint die Bestätigung dass man sich im Testmode befindet!

=> anschließend lange auf INFO und dann konnte ich mich mit INFO durch die verschiedenen Menu's drücken.

Ich habe den BC leider bei der Probefahrt nicht hinreichend ausgetestet, aber die Bedienungsanleitung gibt es doch zum Download, schau mal hier im Forum.

 

Eine Frage hätte ich trotzdem: Wozu?

Themenstarteram 1. Dezember 2008 um 15:52

danke.. hmm um ehrlich zu sein.. reine gewohnheit.... schaue immer in die mitte auf die digitalanzeige.. und vermisse die bei anderen Autos...

klar gewöhnt man sich auch schnell wiede rum. aber gemocht habe ich das feature schon.. :)

Dabei ist zu beachten, daß es zwei Arten des Displays beim Insignia gibt. Ich bezweifle allerdings, daß es die (imho völlig unsinnige) digitale Anzeige der Momentangeschwindigkeit gibt.

Gruß

Achim

am 1. Dezember 2008 um 21:00

Völlig unsinnig? Weil's das bei Opel nicht (mehr) gibt? Oder weil das bei "Premium" nicht als erstrebenswertes Feature vermarktet wird?

Naja, was der Bauer nicht kennt ... Meine Erfahrung, die ich gem. diverser Foreneinträge mit anderen teile: hat man sich erst einmal an eine gut ablesbare und genaue Digitalanzeige gewöhnt, fällt der Umstieg auf ein klassisches Rundinstrument mit grober Skala und mickriger Bezifferung besonders schwer. Das Argument, as für analoge Armbanduhren spricht, greifen wohl bei dreistelligen Tachos eher weniger (modellunabhängige intuitive Ablesbarkeit anhand der Zeigerstellung). Nicht zufällig verbauen manche Hersteller die Dinger mittlerweile auch in teuren Fahrzeugen (allerdings meistens in solchen, die der "Bauer" eh ablehnt).

Ich halte die digitale Anzeige im Analogtacho für die beste Lösung. Bietet sie doch jedem die Möglichkeit, nach seinen Vorlieben glücklich zu werden. Positiver Nebeneffekt: an beide Varianten gewöhnt, fält der Umstieg zwischen verschiedenen Autos leichter. Übrigens ist es bei Moppeds längst usus, einen analogen Drehzahlmesser mit einem digitalen Tacho zu kombinieren.

Warum sollte man ändern, was seit Jahrzehnten super funktioniert?

Umstieg? Nur weil manche französische Autos das haben? Ich will sowieso kein französisches Auto (nicht weil sie mir nicht gefallen oder weil ich denke sie seien schlecht, sondern aus Prinzip). Ich halte das eher für exotisch und außerdem gefallen mir Digitaltachos nicht so gut. Wenn man sich an das analoge Instrument gewöhnt hat, sieht man schon im Augenwinkel, wie schnell man fährt. Man hat die Zeigerstellungen für 30, 50, 60, 80, 100, 120, 130 dann im Kopf - alles andere braucht man sowieso nicht. Bei einer digitalen Anzeige müsste man erst "ablesen" - aber mangels Erfahrungen kann ich das nicht mit Gewissheit behaupten.

@atacamat

Es ist wissenschaftlich erwiesen, daß das Ablesen eines Analogtachos weniger Aufmerksamkeit bindet, als das Ablesen einer Digitalzahl. Das ganze gilt natürlich nur, wenn man es auf die allgemein nötige Ablesegenauigkeit bezieht. Wenn ich auf +-2 km/h genau wissen will, wie schnell ich bin, wird das natürlich auf einem Digitaltacho schneller gehen. Das ist aber im Straßenverkehr völlig belanglos. Auch das Halten einer Geschwindigkeit ist einfacher, weil eine Bewegung eines Zeigers im Augenwinkel und im Unterbewusstsein registriert wird. Eine sowieso ständig springende Digitalzahl muß bewusst gelesen und verarbeitet werden.

Die zusätzliche Anzeige einer Digitalgeschwindigkeit ist ein Abfallprodukt von Daten, die dem Display ohnehin zur Verfügung stehen. Wenn die Kundschaft das fordert, kann natürlich auch Opel das Display so programmieren. Ich bezweifle nur, daß eine nennenswerte Anzahl an Normalbenutzern das haben will, aber andererseits tausende Kunden ständig über die (für mich immer noch unnütze ;)) Option "drüberdrücken" müssten.

Gruß

Achim

am 1. Dezember 2008 um 22:37

Naja, das mit dem "Ablesen" ist bei Digital auch nicht viel anders. Genau so wenig, wie man einen Text Buchstabe für Buchstabe ließt, nimmt man die Ziffern des Tachos einzeln auseinander. Das sind letztlich nichts weiter als ein paar wiederkehrende Figuren, die man auch irgendwann im Kopf hat. Und im Gegensatz zu Zeitanzeigen geht's bei Geschwindigkeiten meistens um absolute Ist-Werte und seltener um relative vor/nach bzw. von/bis -Abschätzungen.

Von mir aus kann ja auch jeder bevorzugen, was er mag. Ich hätte auch nie gedacht, mich jemals an eine Digitalanzeige gewöhnen zu können (ging dann komischerweise doch sehr schnell). Ich verstehe nur nicht, was das mit "sinnlos" zu tun hat oder wieso "man" das sowieso nicht braucht. Wenn jemand mit dem, was er hat, zufrieden ist oder es sich in der Rolle des Gewohnheitstieres bequem gemacht hat, ist das ja seine Sache. Aber solche Verallgemeinerungen sind m. E. reichlich überflüssig. Oder muss hier wieder auf Teufel komm' raus der unfehlbaren Gottheit gehuldigt werden - Motto: mein Lieblingshersteller und ich wissen am besten, was für euch gut ist? Andere Leute haben eben auch andere Vorlieben. Und wenn andere Marken diese Bedürfnisse erfüllen - wie man sieht nicht nur die "aus Prinzip" (:rolleyes:) unfahrbaren Franzosen - hat das vielleicht noch andere Gründe, als nur gelegentliche Aussetzer in den Entwickler-Gehirnen.

Hallo,

der Boardcomputer zeigt Durchschnittsverbrauch, Momentanverbrauch, Durchschnittsgeschwindigkeit und Reichweite an.

Mit dem Uplevel-DIC erhält man zusätzlich einen 2. Tageskilometerzähler.

Das Handbuch ist falsch auf Seite 91, was die Punkte Kühlmitteltemperatur, Funkschlüssel anlernen, Kompass und Batteriespannung angeht. Die Menüpunkte gibts nicht. Sprache einstellen muss man nur ohne Radio (was nach dt. Preisliste ja nicht möglich ist), das erfolgt normal übers Radio selbst, diesen Menüpunkt gibt es also ebenso nicht.

MfG BlackTM

Das Prinzip liegt darin, dass ich mein Geld nur in Autos stecke, die auch in Deutschland Arbeitsplätze schaffen. Blöd, wenn man sich für einen großen Philosophen hält und dann die falsche Richtung einschlägt - ich habe nie behauptet, dass die "unfahrbar" seien, im Gegenteil, ich habe etliche Kilometer auf einem Peugeot 406 hinter mir und meine Eindrücke waren bis auf die zu kleinen Sitze durchweg positiv.

Was der Hersteller macht ist nicht maßgeblich für meine Meinungsbildung, auch am Insignia ist meiner Meinung nach nicht alles perfekt - das perfekte Auto gibt es aber auch nicht. Von mir aus kann es diese Anzeige geben, ich hätte ja nichts dagegen. Ich vermisse sie aber auch nicht im Geringsten.

Um mal wieder auf die Beantwortung der eigentlichen Frage zurückzukommen: Im Vectra C in Verbindung mit dem Navi gab es den "Testmodus" (wenn ich mich recht erinnere: aus dem Hauptmenü einige Sekunden die Config-Taste gedrückt halten, bis es piept), in dem auf dem Navibildschirm verschiedene Daten angezeigt wurden (unter anderem auch die momentane Geschwindigkeit). Möglicherweise gibt es das auch wieder im Insignia. Im Handbuch wird so was aber sicher nicht drin stehen, da käme es auf etwas Experimentierei eines frischgebackenen Insignia-Besitzers an... ;)

Gruß

Michael

am 1. Dezember 2008 um 23:01

Achim,

gibt's für diese wissenschaftliche Studie eine Quellenangabe? Mich täte das wirklich interessieren. Denn komischerweise ließt man zunehmend auch von Fahrern, denen das digitale "Abfallprodukt" nur nebenbei zugänglich wurde, sie würden es woanders bereits vermissen. Ich kenne solche Studien bisher nur von Uhren, wo die analoge Anzeige ja durchaus mehr Sinn macht. Aber selbst hier hat sich schon gezeigt, wie viel von den sich permanent ändernden Gewohnheiten abhängt. Während solche Expertenmeinungen vor 30 Jahren noch regelmäßig bemüht wurden, um die traditionelle Uhrmacherkunst zu promoten, interessiert sich von den Jüngeren heute kaum noch jemand für Armbanduhren. Schließlich gibt's ja Handys, Uhren in Taskleisten etc. Die sind fast immer digital und trotzdem beschwert sich niemand mehr. ;)

Ich glaube Dir gerne, dass es für einen Fahrer, der seit langer Zeit mit Analoginstrumenten vertraut ist, einfacher ist, diese zu lesen, speziell, wenn er auch noch auf ein bestimmtes Modell eingeschossen ist. Hätte ich beim letzten Auto die Wahl gehabt, hätte ich mich definitiv auch für analog entschieden. Aber die gefühlten Schwierigkeiten der Wiederumsteiger von Digital auf Analog existieren trotzdem. Und das ist m. E. des Pudels Kern! Was welche Studie sagt, ist doch für den Gewohnheitstäter irrelevant, ob nun analog oder digital vorbelastet.

 

Am Rande: moderne Digitaltachos besitzen eine adaptive Trägheit, um das ständige Springen der Ziffern zu vermeiden. Flackernde Anzeigen, wie etwa bei digitalen Stoppuhren, gab's vielleicht noch zu Zeiten von Kadett GSI oder K.I.T.T. Heute werden beim starken Beschleunigen größere Schritte übersprungen und selbst wenn man konstant zwischen 52,4 und 52,6 fährt, springt sie Anzeige nicht im Sekundentakt zwischen den gerundeten werten hin und her. Aber ich will hier auch gar keine Lanze für dieses neumodische System brechen. Wem's nicht passt: sein Problem! Übrigens, wie viele Fahrer von Fahrzeugen mit Digitalomat kennst du, die nach der eingewöhnungsphase darüber immernoch fluchen?

Zum Kampf Analog- gegen Digital-Anzeigen:

Meine Theorie: Digitalanzeigen sind dort besonders stark, wo (relativ konstante) Werte schnell und genau abgelesen werden müssen. Man bekommt sofort den Wert ohne die Notwendigkeit, eine (oder zwei) Zeigerstellungen erst interpretieren zu müssen.

Analog-Anzeigen sind dort vorteilhaft, wo man schnell Änderungen (Anstieg, Fallen) ablesen und bewerten (schneller bzw. langsamer Anstieg oder Abfall) muss.

Auf der Uhr ist mir daher eigentlich auch die Digital-Anzeige lieber gewesen, obwohl ich natürlich mit Analog-Uhren angefangen habe.

Gruß

Michael

am 1. Dezember 2008 um 23:20

Michael, ich glaube, hier "kämpft" gar keiner mehr ;). Ich war von Anfang an für friedliche Koexistenz und Hades hat mittlerweile auch das "man" durch ein "ich" ersetzt (wofür ihm mein Dank gewiss ist). Okay, da wäre noch Achim. Aber da Du als unmißverständlicher Opelaner nun sogar schon ein Statement pro Digitalzeit abgegeben hast, sind die "Fronten" jetzt wohl endgültig verwischt.

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