Test Toyota Auris und Mitbewerber in Auto Bild
In der aktuellen Auto Bild Nr. 15 vom 12.04.13 ist ein interessanter Testbericht. Die Auto Bild hatte Leser zum ausführlichen Testen eingeladen, die bemängeln, dass Fahrzeige von VW die Vergleichstests immer gewinnen.
Auch die Auto Bild Leser gaben (angeblich) dem VW Golf 1.6 TDI die meisten Punkte (Platz 1).
Platz 2 Honda Civic 1.6i-DTEC,
Platz 3 Ford Focus 1.6 TDCI,
Platz 4 Opel Astra 1.7 CDTI und leider auf
auch der Toyota Auris 2.0 D-4D.
Lt. vorhergehendem Test der Auto Bild enttäuscht der einfallslose Toyota Auris auf der ganzen Linie. Er ist das Gegenteil vom Golf: ein Auto ohne echte Stärken, dafür mit vielen Schwächen. Qualitativ enttäuschend, technisch zu konventionell.
Die Karosserie fühle sich eher nach Dünnblech an als nach Edelmetall. Auf schlechten Straßen würden die Achsen poltern. Und die Kunststoffe im Innenraum würden wie Knäckebrot knistern.Im Innenraum herrsche aufgrund des hoch auftürmenden Arnaturenträgers ein beklemmendes Raumgefühl. Und schon nach wenigen Kilometern würde der Rücken aufgrund der zu weichen Sitzpolster schmerzen.
Ich habe bisher keines der Fahrzeuge Probe gefahren und kann daher nicht beurteilen, ob es wieder ein typisches Toyota-Bashing seitens Auto Bild ist oder ob die Auto Bild den Auris zu Recht verreisst.
Erstaunlich für mich war nur, dass die eingeladenen (kritischen) Auto Bild-Leser auch den Golf auf Platz 1 gesetzt und den Auris ans Schlusslicht gesetzt haben.
Beste Antwort im Thema
Das ist doch nur wieder der übliche Toyota-Verriß deutscher Auto-Schmierblätter... nichts weiter. 😠 Vermutlich lag der neue Auris zu dicht am Golf, als es den sog. "Testern" lieb war...
Auf diese Testplatzierungen gebe ich ebenfalls längst nichts mehr.... hier "gewinnt" wer am meisten -in Form von im Vorfeld geschalteter Werbeanzeigen oder anderweitigen Geschenken und Vergünstigungen für die Redakteursfamilie- bezahlt hat. (Oder wer nach Meinung des Redakteurs "gewinnen" soll... )
Es ist halt immer wieder das Gleiche. Man braucht nur die Bilder zu betrachten und weiß sofort, wer Testsieger sein wird... und wer sich auf den hinteren Rängen wiederfindet.
Äußerst ärgerlich jedoch, sind immer wieder die Methoden, nach denen hier prinzipiell vorgegangen wird: ein im Einzeltest oder ersten Fahrbericht noch als prinzipiell gutes/sehr gutes Modell, wird -sobald es im Vergleichstest gegen ein VW-Produkt antritt- beinahe gnadenlos und auffällig unobjektiv zerissen... ! 😠
Das führt sogar so weit, dass der Leser manchmal seinen Augen nicht mehr trauen kann, ob hier tatsächlich noch vom gleichen Modell die Rede ist, wie im Bericht von ein paar Wochen zuvor...
Beim Toyota Auris finden sich schöne Beispiele, anhand der "ams"-Berichterstattung:
Im Fahrbericht von damals hieß es noch: " Selbst bei stärkerem Vorwärtsdrang dreht der Benziner nicht mehr ganz so spontan hoch, verweilt lieber im mittleren Drehzahlbereich und ist entsprechend weniger jaulig." ---> Im späteren Vergleichstest lautet es nun: "Das ändert sich jedoch schlagartig, wenn es mal hurtiger vorwärtsgehen soll. Dann jubelt der Vierzylinder bei Nenndrehzahl monoton und lautstark vor sich hin... "
Im Fahrbericht von damals hieß es noch: "... lenkt willig ein und folgt sehr präzise den vorgegebenen Lenkbewegungen. Hier beweist Toyota zudem, dass man auch elektrische Servolenkungen vernünftig abstimmen kann." ---> Im späteren Vergleichstest lautet es nun: "Eher unschön auch die gefühllose Lenkung... " Usw. usw. ...
Ohne weitere Worte... noch offensichtlicher kann manipulative Berichterstattung wohl nicht ausfallen... 😠
Seltsam auch:
- Keine der von AB angesprochenen "Kritikpunkte" hat bisher auch nur ein einziger(!!) Auris II-Besitzer, im Auris- oder Prius-Forum, bisher bestätigt oder moniert... keiner!
- "Polternde Achsen"? ... Seltsam, keine einzige Klage darüber vorhanden...
- "wie Knäckebrot knisternde Kunststoffe"? ... Seltsam, keine einzige Klage darüber vorhanden... Im Gegenteil, es wird mehrheitlich gelobt, dass der neue Auris solche Geräusche eben nicht mehr von sich gibt...
-"viel zu weiche Sitze"? ... Seltsam, keine einzige Klage darüber vorhanden... Im Gegenteil, die Sitze werden unisono als deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorgänger und als sehr bequem gelobt...
Und diesen Erstbesitzern glaube ich mehr, als diesen manipulierten Käseblättern. Und diese "Lesertester".... ?
Wer weiß denn schon, ob diese Personen überhaupt "real" sind (oder Beschäftigte des Axel-Springer-Verlags?), oder sich nicht einfach für ein paar Fotos bezahlen ließen... und die angeblichen "Lesererfahrungen" stammen derweil ebenfalls lediglich aus der Feder des Redakteurs? 🙄
Und solange bei diesen Noten-Abstufungen, bzw. Punktebewertungen, nicht offengelegt wird, WIE das Bewertungsschema überhaupt zustande kommt, sprich, ab welchem Messwert gibt es "13 Punkte", oder nur "9", oder "11"? ... oder was muss das Fahrzeug EXAKT aufweisen, um im Kriterium X, auf "15 Punkte" zu kommen... sind sämtliche dieser Tests und Rangfolgen völlig wertlos.... und der Manipulation ist Tür und Tor geöffnet. Zumal sich die erstaunlichen Punktevorsprünge der VW-Konzern-Produkte, oft ausschließlich durch rein subjektive Kriterien ergeben, die sich nun mal nicht in ein Punkteschema pressen lassen. Und die der normale Leser, mangels Vergleichsmöglichkeiten, nicht nachvollziehen oder überprüfen kann.
Wie will man beispielsweise den "Sitzkomfort" nach Punkten (!) bewerten? Eben. Gleiches gilt für "Lenkgefühl" und ähnliches.
Und selbstverständlich werden diese genauen Beurteilungsabstufungen niemals öffentlich gemacht.... aus gutem Grund nicht! Denn dann wäre es nämlich urplötzlich vorbei, mit dem "Dauerabo" auf Nummer 1-Testsiege aus dem VW-Konzern...
By the way: Natürlich überflüssig zu erwähnen, dass das VW-Konzern-Produkt -wie in ALLEN Tests üblich- stets(!) mit aufpreispflichtigem, elektronisch verstellbarem DSC-Fahrwerk antritt.... nochmaliger satter Punktezuschlag garantiert! 🙄
774 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von o2bo
Ich habe schon Xenon Aufpreise bei Renault, Skoda und VW bezahlt. Bis dato ist mir noch nie ein Brenner ausgefallen.
Wenn der größte Autobauer der Welt nicht mal einen brauchbaren Lieferanten für Xenonbrenner findet, dann wende ich die selbe Taktik an: Wer Schrott ans Band liefert, bekommt von mir keinen hochmargigen ET-Auftrag.
Dann fangen wir doch mal bei VW an -VW Passat Bj 2006
Auch hier gehen die Xenonbrenner verfrüht kaputt durch fehlerhafte Steuergeräte.
Nur hier zahlst du Premiumpreise und erwartest das auch.
Und der größte Autobauer der Welt kann auch nicht in die Zukunft schauen und wissen das eine falsche Zündspannung einen frühzeitigen Verschleiß der Brenner bedeutet.
Aber es wurde frühzeitig geändert und das ist wichtig und es wird auch auf Kulanz gemacht.
Kleiner Ausschnitt aus dem Dauertest bei Autokiste:
Den Plattfuß im August 2008 kann man dem Auto nicht zurechnen, den Drucksensor (Februar 2009) schon. Kurz darauf verabschiedete sich der Xenonscheinwerfer mitten auf einer Urlaubsfahrt, erst kurzzeitig, dann dauerhaft. Am gleichen Tag fiel auch noch das Standlicht aus, und schon einen Monat später war die nächste Xenon-Reparatur fällig, dieses Mal am Steuergerät.
Zwischen Herbst 2009 und Frühjahr 2010 mussten ein Achslager und der nasse linke Nebelscheinwerfer getauscht werden. Im Rahmen des anstehenden Zahnriemen-Wechsels wurde auch gleich der Austausch der bereits tropfenden Wasserpumpe vorgenommen. Außerdem: Ein defekter Parksensor, eine kaputte Fahrzeugbatterie und wiederum die Hupe.
Standheizung, Achslenker und Xenon-Licht als Kostentreiber
Etwas später gab die Standheizung ihren Geist auf, was laut Aussage der Werkstatt nach drei Jahren mehr die Regel als die Ausnahme ist. Zusammen mit einem weiteren Achslenker-Tausch kamen allein hierfür rund 900 Euro zusammen, aber das Jahr war ja noch nicht rum: Der Sensenmann für den zweiten Xenon-Scheinwerfer erscheint im Herbst 2010, das Birnchen fakturiert VW mit der Kleinigkeit von gut 200 Euro plus Einbau. Schade, dass die Scheinwerferreinigungsanlage erst zwei Monate später kaputt war, sonst hätte man sich die wiederholte Demontage der Frontschürze sparen können. Das Jahr endet mit einem weiteren defekten Parksensor.
2011 verabschiedet sich an unserem Passat erst die Kraftstoffpumpe und kurz darauf das Steuergerät für die Lenksäule. Im Juni des Jahres endet eine Urlaubsfahrt auf der linken Autobahn-Spur mit dem typischen Gong aus dem Armaturenbrett, dem Hinweis "Motorstörung, Werkstatt!" und einem nicht mehr laufenden Motor. Es folgen lange Stunden in einem VW-Autohaus in Plauen, das Service offenbar groß schreibt und das Auto der Reisenden auch am Samstag-Nachmittag umfassend repariert, eine schöne Sitzgruppe hat und guten Kaffee serviert - Danke nochmals. Zwei Pumpe-Düse-Elemente und ein Kabelstrang mussten komplett getauscht werden.
Muss eine Motoraufhängung an einem VW brechen?
Das nächste Mal legt ein defekter Stellmotor der elektrischen Handbremse den Passat lahm, eine Undichtigkeit der Scheinwerferwaschanlage und die notwendige Rücksetzung des Kombiinstruments wegen plötzlich verschwundener Menüpunkte im Bordcomputer erfordern weitere Werkstatttage - und natürlich eine defekte Hupe. Kurz vor Weihnachten dann der nächste große Schaden: Nach dem Bruch der Motoraufhängung hängt der arme TDI vorne schräg drin, der Zahnriemen hat bereits am Metall geschliffen, der Motorschaden ist gerade so eben vermieden worden. Wieder einmal hängt der Passat warnblinkend am Haken des "Servicemobils".
Nur gut, dass mein WLAN nicht in die Garage reicht und mein VW nicht auf MT mitlesen kann. Wenn der wüßte, was schon alles kaputt sein müßte...
So muss er nun tun wie zu Zeiten, als es noch kein WLAN gab: Er läuft und läuft und läuft.
Regelmäßig in der WS steht er trotzdem: Alle 15 Tkm gibts neues Öl.😁
Ich wäre schon zufrieden, wenn der Toyota Auris genau so zuverlässig ist wie mein VW Touran.
Original geschrieben von direkt021
Dass Toyota nicht immer zu seinen Fehler steht - besonders dann, wenn es um viel Geld geht -, wurde bei den Saughubsteuerventilen und notwendigem Austausch der Einspritzpumpen bei den 2,0 D4D-Motoren sichtbar. Hier sind zumindest in Österreich tausende Toyotafahrer mit der Erklärung, dass es am Biodieselanteil liegt, ohne Kulanz abgespeist worden.lgSchau Dir doch einfach mal an wann die betroffene Motorenserie eingeführt wurde und wann die Biodieselbeimischungspflicht. Warum soll Toyota das zahlen. 😕@hewe,
hab auch bewusst von Kulanz gesprochen, den es auch nicht mehr in so berauschendem Umfang von Toyota gibt. Den Schaden - und nicht die Schuld - hatten dabei jedenfalls die gutgläubigen Kunden. Ich weiß aber auch aus eigener Erfahrung, dass man bei manch anderer Marke NULL Kulanz erwarten kann, auch eine Folge des mörderischen Wettbewerbs und Preiskampfes.
lg
Zitat:
Original geschrieben von o2bo
Nur gut, dass mein WLAN nicht in die Garage reicht und mein VW nicht auf MT mitlesen kann. Wenn der wüßte, was schon alles kaputt sein müßte...
So muss er nun tun wie zu Zeiten, als es noch kein WLAN gab: Er läuft und läuft und läuft.
Regelmäßig in der WS steht er trotzdem: Alle 15 Tkm gibts neues Öl.😁
Ich wäre schon zufrieden, wenn der Toyota Auris genau so zuverlässig ist wie mein VW Touran.
Es wird sicher auch funktionierende Tourans geben,vor Allem 6 Jahre nach Markteinführung.
Wie es mit der Langzeithaltbarkeit aussieht wird sich zeigen.
Zumindest die Touranfahrer von 2004-2008 können dir fast alle nicht viel Positives erzählen.
Ich drücke dir trotzdem für Deinen die Daumen.
Ähnliche Themen
Zitat:
Original geschrieben von kehra27p9
Es wird sicher auch funktionierende Tourans geben,vor Allem 6 Jahre nach Markteinführung.
Wie es mit der Langzeithaltbarkeit aussieht wird sich zeigen.
Zumindest die Touranfahrer von 2004-2008 können dir fast alle nicht viel Positives erzählen.
Ich drücke dir trotzdem für Deinen die Daumen.
Nein, ich fahre keinen Touran. Nein, ich bin kein VW-Fanboy. Aber deine Pauschalisierungen und Phrasendreschereien sind schon fast nicht mehr erträglich. Oh ja, fast alle Touran-Fahrer der betroffenen Baujahre sind unzufrieden und füllen die Foren mit ihren Mängelberichten. Und erst die Langzeithaltbarkeit, unterirdisch.
Oder vielleicht doch nicht?Warum fahren nochmal soviele VWs älterer Baujahre auf unseren Straßen? Wo sind denn die ganzen japanischen/ausländischen Oldtimer, auf dem Meeresboden? Dann die Krönung: Du drückst die Daumen! Sehr ritterlich. Eine Ironiekennzeichnung deiner Beiträge wäre nicht schlecht, ansonsten finde ich deinen letzten Beitrag einfach ---> widerlich. Überzeuge mich mal von meiner Fehlinterpretation.....
Zitat:
Original geschrieben von o2bo
Nur gut, dass mein WLAN nicht in die Garage reicht und mein VW nicht auf MT mitlesen kann. Wenn der wüßte, was schon alles kaputt sein müßte...
So muss er nun tun wie zu Zeiten, als es noch kein WLAN gab: Er läuft und läuft und läuft.
Regelmäßig in der WS steht er trotzdem: Alle 15 Tkm gibts neues Öl.😁
Ich wäre schon zufrieden, wenn der Toyota Auris genau so zuverlässig ist wie mein VW Touran.
Niemand aus dem Toyota Forum hat z.Bsp. den Touran 2012 zur Möhre des Jahres gewählt. Nein es waren die Touranfahrer selber. Denk mal drüber nach.😁
http://www.bild.de/.../moehren-des-jahres-27755804.bild.html
Im Jahr 2006 war er auch schon mal dabei.
http://www.autobild.de/artikel/kummerkasten-bilanz-58763.htmlZitat:
Der Bestseller aus Wolfsburg landet wegen Problemen am Zuheizer, an der Kupplung, dem Zweimassenschwungrad und dem Zylinderkopf auf Platz drei. Wegen des Zweimassenschwungrads gab es sogar einen Rückruf, weil Brandgefahr für das Auto bestand.
Zitat:
Original geschrieben von direkt021
Original geschrieben von direkt021
Dass Toyota nicht immer zu seinen Fehler steht - besonders dann, wenn es um viel Geld geht -, wurde bei den Saughubsteuerventilen und notwendigem Austausch der Einspritzpumpen bei den 2,0 D4D-Motoren sichtbar. Hier sind zumindest in Österreich tausende Toyotafahrer mit der Erklärung, dass es am Biodieselanteil liegt, ohne Kulanz abgespeist worden.lg [/quoteSchau Dir doch einfach mal an wann die betroffene Motorenserie eingeführt wurde und wann die Biodieselbeimischungspflicht. Warum soll Toyota das zahlen. 😕
[/quote
@hewe,
hab auch bewusst von Kulanz gesprochen, den es auch nicht mehr in so berauschendem Umfang von Toyota gibt. Den Schaden - und nicht die Schuld - hatten dabei jedenfalls die gutgläubigen Kunden. Ich weiß aber auch aus eigener Erfahrung, dass man bei manch anderer Marke NULL Kulanz erwarten kann, auch eine Folge des mörderischen Wettbewerbs und Preiskampfes.
lg
Wir hatten einen RAV4 Diesel als jungen Gebrauchtwagen gekauft. Nach kurzer Zeit war der DPF zu, Toyota-Werstatt hat den freigebrannt, kurz darauf dasselbe nochmal. Daraufhin wurde uns ein neuer Motor angeboten.
Haben den RAV4 dann bei einem lokalen Toyota-Händler (der erste war zu weit weg) gegen einen neuen Wagen eingetauscht. Allerdings diesmal gegen eine andere Marke (Aufpreis auf einen vergleichbaren neuen RAV4 war zu hoch, jungen RAV4 gabs nicht.)
Fand das Vorgehen in Ordnung, kann Toyota daher eigentlich nur empfehlen.
Zitat:
Original geschrieben von Polmaster
Warum fahren nochmal soviele VWs älterer Baujahre auf unseren Straßen?Zitat:
Original geschrieben von kehra27p9
Das frag´ich mich auch oft, an der Qulität liegts nur bedingt.
Zugegeben der Golf II war ein sensationell gutes und haltbares Auto, von dem Ruf lebt VW heute.
Die Qulität des Golf IV Variant hab ich am eignen Leib erlebt.
Alte Japaner (also wirklich alte) haben nur überlebt, wenn sie gepflegt wurden, hat aber keiner gemacht.
Nach meiner Erfahrung wird in alte VWs (auch MB und BMW und Audi) wesentlich meht Geld gesteckt als in andere Marken - vielleicht weil fast jeder jemanden kennt, der "privat" VWs reparieren kann. Erlebe ich z.zT bei einem Freund (Golf III 300tkm): wird jedes Jahr mit 500-1000€ vor der Schrottpresse gerettet ("weil den fahre ich dann noch 5 Jahre"😉
Zitat:
Original geschrieben von Polmaster
Warum fahren nochmal soviele VWs älterer Baujahre auf unseren Straßen? Wo sind denn die ganzen japanischen/ausländischen Oldtimer, auf dem Meeresboden?
Und warum fahren in Frankreich so viele Franzosen Peugeot/Renault/Citröen und in Italien Fiat/Alfa und in Japan Toyota und Co? Weil es ganz einfach die Heimatmarkt Hersteller sind.
Zitat:
Sowas wie die Ecoboost-Motoren hätte ich von Toyota oder Honda, vllt. auch BMW erwartet, weinger von Ford.
Also mit den Ecobost Motor von Ford, z.B. der 1.0 Ecobost mit 101 PS kann der Auris 1.33 mit 99 PS zwar nicht mit der Agilität mithalten, aber vom Verbrauch locker. Schau Dir mal die Verbrauchswerte bei Spritmonitor an. Für Vielfahrer sind die Ecobost Motoren kaum sinnvoll.
Das das Downsizing auf Kosten der Laufkultur, Reparaturanfälligkeit und Halbarkeit geht finde ich nicht ansprechend. Die Motoren benötigen intensivere Pflege und dienen dazu die Werksverbräuche der Hersteller auf dem Papier zu senken.
Bin mal auf die neue Toyota Motoren Generation gespannt. Ich glaube aber schon, dass sie sich erheblich von den Ecobost Motoren von Ford unterscheiden werden.
Zitat:
Original geschrieben von HEWE
Niemand aus dem Toyota Forum hat z.Bsp. den Touran 2012 zur Möhre des Jahres gewählt. Nein es waren die Touranfahrer selber. Denk mal drüber nach.😁
...
Was kann ich dafür, dass mein 1T einfach nicht kaputt gehen will? Entweder fahre ich Kurzstrecke (also jede Menge Kaltstarts) oder Vollgas auf der BAB. Letzteres allerdings im erzwungenen Overdrive mit manuell geschaltetem 7.Gang. Frage mich allen Ernstes, was die anderen Touran-Eigner mit ihren FZGen anstellen...
Der Auris hat knapp die familieninterne Entscheidung gegen den Seat Leon 1,2 gewonnen, da kein Turbo: Was nicht drin ist, kann nicht kaputt gehen. Außerdem hat er ein verschleißfrei arbeitendes Anfahrelement. Wird schließlich ein Stadtauto.
Darüber hinaus ist er seltener und damit exklusiver. Für den nichttechnisch geprägten Teil der stimmberechtigten Entscheider war das ein wichtiges Kriterium.
Zitat:
Original geschrieben von sascha300
Also mit den Ecobost Motor von Ford, z.B. der 1.0 Ecobost mit 101 PS kann der Auris 1.33 mit 99 PS zwar nicht mit der Agilität mithalten, aber vom Verbrauch locker. Schau Dir mal die Verbrauchswerte bei Spritmonitor an. Für Vielfahrer sind die Ecobost Motoren kaum sinnvoll.Das das Downsizing auf Kosten der Laufkultur, Reparaturanfälligkeit und Halbarkeit geht finde ich nicht ansprechend. Die Motoren benötigen intensivere Pflege und dienen dazu die Werksverbräuche der Hersteller auf dem Papier zu senken.
Bin mal auf die neue Toyota Motoren Generation gespannt. Ich glaube aber schon, dass sie sich erheblich von den Ecobost Motoren von Ford unterscheiden werden.
Ich kenne beide Motoren aus eigener ErFAHRung. Den 1,0 3Zyl Ecoboost gibt es in 3 Varianten bis 125PS. Der ist schon in der nominell gleichstarken 101PS Variante in der Agilität dem 1,33er Toyota haushoch überlegen. Auch die Laufkultur geht trotz 3 Zylinder voll in Ordnung, was ich selbst erst gar nicht glauben konnte. Die größeren 1,6er Ecoboosts sind ja schon länger am Markt und bisher bzgl. Haltbarkeit unauffällig. Vernünftig gefahren hat der schon Sparpotenzial, vor allem im Stadtverkehr. Beide, weder der Toyota noch der Ford sind optimale Vielfahrer/Autobahnmotoren, dafür eignen sich die Diesel besser. Die Werksangaben sind im Gegensatz zu früher quer über alle Hersteller/Modelle nicht mehr erreichbar. Wohl eine Hypothek auf die CO2 Werte und die damit verbundenen Strafen auf die Flottenverbräuche. Sieh es mal so, wir bezahlen darum weniger Steuern 😉
Ich bin auch schon gespannt welchen Weg Toyota bei den Benzinern einschlagen wird. Ob es eher Richtung Hochverdichtung (Mazda), oder Richtung Downsizing/Aufladung geht. Fest steht aber, dass Toyota bei klassischen Antrieben nachlegen muss, wenn sie den Anschluß nicht verlieren wollen. Die Hybridisierung der Modellpalette, so gut diese ist, wird nicht ausreichen.
monegasse
Zitat:
Original geschrieben von sascha300
Also mit den Ecobost Motor von Ford, z.B. der 1.0 Ecobost mit 101 PS kann der Auris 1.33 mit 99 PS zwar nicht mit der Agilität mithalten, aber vom Verbrauch locker. Schau Dir mal die Verbrauchswerte bei Spritmonitor an. Für Vielfahrer sind die Ecobost Motoren kaum sinnvoll.Zitat:
Sowas wie die Ecoboost-Motoren hätte ich von Toyota oder Honda, vllt. auch BMW erwartet, weinger von Ford.
Das das Downsizing auf Kosten der Laufkultur, Reparaturanfälligkeit und Halbarkeit geht finde ich nicht ansprechend. Die Motoren benötigen intensivere Pflege und dienen dazu die Werksverbräuche der Hersteller auf dem Papier zu senken.
Bin mal auf die neue Toyota Motoren Generation gespannt. Ich glaube aber schon, dass sie sich erheblich von den Ecobost Motoren von Ford unterscheiden werden.
Hab mich bei einer Probefahrt in den kleinen EcoBoost verliebt. Das 4,7l Verbrauch unrealistisch sind, ist MIR klar, wenn er etwas weiniger braucht als mein Kleiner bin ich schon zufrieden.
Ein Grund warum der EB relativ viel braucht ist im Charakter desselben zu suchen. Wie früher bei den BMW-Reihen-6ern will der Motor nicht zu Drehen aufhören. Da hüpft die Schaltempfehlung schon fast aus dem Display 😮.
Wie`s wirklich ist werd ich ja bald wissen.
Hatte jetzt 2 Diesel hintereinander, nicht weil ich die so toll finde, sondern weil die Benziner der letzten 10 Jahre nicht ganz meinem Geschmack entsprochen haben. (Ich mag kleine kleinvolumigen Sauger im Alltagsauto, ist aber keine technische, sondern eine reine Gefühlssache.)
Zur Haltbarkeit fällt mir ein, dass ich vor 20 Jahren von den kleinen Volvo-Saugern entsetzt war (1,7l 110PS glaub ich); hatte gedacht, der fliegt dir bei 100tkm um die Ohren.
Heutzutage hält ein Motor so lange, wie das vom Management gefordert wird. Wenn ein 1l Motor 300tkm halten soll, kann man ihn so konstruieren; wenn max. 50tkm von einem 3l-Sauger gefordert werden, auch kein Problem!!!
Übrigens find ich das Mazda-Konzept - sowohl beim Diesel, als auch beim Benziner - sehr spannend. Wenns den neuen 3er schon gäbe, wer weiß was es dann geworden wäre.
Übrigens hatte ich auch den CT220h/Prius Hybrid Kombi auf der Liste - passt im Moment nicht zu meinem Streckenprofil.
Und für Vielfahrer führt kein Weg an einem (nach heutigem Stand) großvolumigen Diesel vorbei.
Der langen Rede kurzer Sinn - schließe mich Monegasse an.
(Zuerst alle Posts lesen spart Schreibarbeit) 😁
Zitat:
Original geschrieben von Monegasse
Ich bin auch schon gespannt welchen Weg Toyota bei den Benzinern einschlagen wird. Ob es eher Richtung Hochverdichtung (Mazda), oder Richtung Downsizing/Aufladung geht. Fest steht aber, dass Toyota bei klassischen Antrieben nachlegen muss, wenn sie den Anschluß nicht verlieren wollen. Die Hybridisierung der Modellpalette, so gut diese ist, wird nicht ausreichen.Zitat:
Original geschrieben von sascha300
monegasse
Für den Hybrid brauchts einen Motor, der für den Dauerbetrieb optimiert ist, eigentlich sollte der bei etwa 30-40 PS im Volllastberich sein, da könnte sowas wie der EcoBoost oder TwinAir passen. Für die Beschleunigungsarbeit sollte eigentl. der Elektomotor zuständig sein.
Die Anforderungen der "German Autobahn" stehen einem effizientem Motor für den Rest der Welt diametral gegenüber.
Bezüglich der Schadstoffwerde scheint aber Mazda auf dem richtigen Weg zu sein.
DEN perfekten Motor gibt es nicht, den gibt es allenfalls für ein bestimmtes (eng begrenztes) Anwendungsgebiet.
Zitat:
Original geschrieben von Bim_Oida
Für den Hybrid brauchts einen Motor, der für den Dauerbetrieb optimiert ist, eigentlich sollte der bei etwa 30-40 PS im Volllastberich sein, da könnte sowas wie der EcoBoost oder TwinAir passen........DEN perfekten Motor gibt es nicht, den gibt es allenfalls für ein bestimmtes (eng begrenztes) Anwendungsgebiet.
Nein, die optimalen Hybridverbrenner haben mit klassischen Motorenkonzepten nichts zu tun. Die laufen im Atkinson Zyklus und sind für normale Autos wo Drehmoment von unten benötigt wird unbrauchbar, dafür aber sehr effizient, schadstoffarm und nahezu unkaputtbar. Das hat Toyota (und auch Ford USA) schon richtig gemacht.
monegasse