Technische Unzulänglichkeiten - ich versteh´s nicht (!)

BMW 1er E87 (Fünftürer)

Irgendwie verstehe ich BMW nicht:

Gerade in Sachen Fahrdynamik, Bremsen und Sicherheit sollte doch eigentlich "Premium" geliefert werden:

Warum liefert der 120d zwar absolut gute Bremswerte; ist aber die Stabilität und der Bremsweg bei mü-Bremsungen (unterschiedlicher Reibwert an beiden Seiten) miserabel (Test in der letzten AMS)?

Im Lichttest in der aktuellen Autobild hat der normale H7 Scheinwerfer auch nicht gerade gut abgeschnitten!

Also, mit kleineren Defiziten im Bereich Materialanmutung kann ich ja ganz gut leben, aber die oben beschriebenen Sachen sind einfach enttäuschend.

Grüsse

(Jemand der nächste Woche Donnerstag seinen 120d abholt)

22 Antworten

was sind den mü-Bremsungen??

ist noch zu früh heut morgen... (steht ja gleich dahinter ;-)) )

anders gefragt, wie macht sich das in der Fahrpraxis bemerkbar? ...sind denn nun die Bremswerte OK oder nicht? ...bricht er beim bremsen aus? oder was?

Hey,
bin auch nicht der Bremsfachmann bzw. Physiker.

mü (habe leider nicht so schnell griechischenBuchstaben auf der Tastur gefunden) steht für den Reibwert.

Testbeschreibung:
Beim Bremsen auf rechts und links unterschiedlich griffiger Strasse aus 100 km/h wird sowohl der Bremsweg als auch der Lenkaufwand - als Mass für die Stabilität - bewertet, mit dem das Auto in der Spur gehalten werden muss.

Hier die Bewertgung aus der AMS:

..Er muss während des Bremsvorganges durch Lenkkorrekturen auf Kurs gehalten werden. Dabei verzögert er nicht einmal besonders gut.

Bremswege bei diesem Test (Auszug):

Porsche 911s : 93m
Mercedes A200CDI : 109m
Opel Astra 1.6 : 119m
VW Golf : 138m
BMW 120D : 139m
SMART ForFor : 177m

Der 1er ist immerhin nicht letzter 🙂

Ich kann nur sagen;
ziemlich peinleich für BMW. Die müssten doch gerade die Abstimmung von Bremse und DSC im Griff haben.

Grüsse

die restlichen bremswerte waren dafür top.

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Zitat:

Original geschrieben von skogsjan


Hey,
bin auch nicht der Bremsfachmann bzw. Physiker.

mü (habe leider nicht so schnell griechischenBuchstaben auf der Tastur gefunden) steht für den Reibwert.

Testbeschreibung:
Beim Bremsen auf rechts und links unterschiedlich griffiger Strasse aus 100 km/h wird sowohl der Bremsweg als auch der Lenkaufwand - als Mass für die Stabilität - bewertet, mit dem das Auto in der Spur gehalten werden muss.

Hier die Bewertgung aus der AMS:

..Er muss während des Bremsvorganges durch Lenkkorrekturen auf Kurs gehalten werden. Dabei verzögert er nicht einmal besonders gut.

Bremswege bei diesem Test (Auszug):

Porsche 911s : 93m
Mercedes A200CDI : 109m
Opel Astra 1.6 : 119m
VW Golf : 138m
BMW 120D : 139m
SMART ForFor : 177m

Der 1er ist immerhin nicht letzter 🙂

Ich kann nur sagen;
ziemlich peinleich für BMW. Die müssten doch gerade die Abstimmung von Bremse und DSC im Griff haben.

Grüsse

Schon komisch, da in anderen Tests von einem "perfekt abgestimmten DSC" die Rede ist. Merkwürdig kann man da nur sagen.

Jemand, der nächste Woche hoffentlich auch seinen 120d abholt.

man darf auf solche test nicht immer hören geld spielt da auch eine rolle und jede zeitschrift schreibt was anderes WERBUNG

Ich denke mal dasliegt in erster Linie auch an Auto-Blöd...äääähh...Auto-Bild 😁
Wahrscheinlich darf gerade der 1er da nicht gut abschneiden, um den "Erfolg" des Golfs nicht noch mehr herunterzuziehen !

Ich habe diese Zeitschrift heute mal länger durchblättern können und nur mal ein Beispiel für die VW-Brille:
Da wird der neue VW Fox präsentiert und nun kommts: Der Wagen ist 3,80 m lang und auf den Rücksitzen "können Erwachsene ihre Beine lässig übereinanderschlagen"...Zitat Ende.

Noch Fragen Kienzle ?😉

Zitat:

Original geschrieben von skogsjan


...mü (habe leider nicht so schnell griechischenBuchstaben auf der Tastur gefunden) steht für den Reibwert...

µ da ist er. Einfach mit ALT Gr und m.

Na egal. Zurück zum Thema. Natürlich kann es´immer mal sein, dass du auf der einen Fahrzeugseite zum Beispiel Laub und auf der anderen Seite normalen Asphlat unter den Rädern hast. Ganz entscheidend, um eine Auswirkung zu spüren ist die Geschwindigkeit und natürlich auch die Intensität der Bremsung.

Normalerweise wird dieses unterschiedliche Gripniveau am Reifen aber durch das regelnde ABS ausgeglichen. Also kein Grund zur Besorgnis.

Gruß

In all den unterschiedlichen Test´s ham BMW´s (fast) immer im Bremsentest gewonnen, auch der
1er wurde in der 2-Liter-Version (Benziner & Diesel)
hierbei gelobt!!

Der neue 5er scheint ähnliche Probleme auf der
Gleitfläche zu haben.

hier dier thread dazu:

www.motor-talk.de/t397672/f278/s/thread.html

gruß Thomas

Interessantes Thema, dass die altbekannte Tatsache bestätigt: Der Reifen ist das einzige was Auto und Straße verbindet. Ein schlechter oder abgefahrener Reifen ist durch nichts zu kompensieren.
Ob BMW seinen Kunden mit den RFT einen großen Gefallen getan hat?
Den Beitrag habe ich auch bei den 5ern gepostet, wäre es ein Elektronikproblem, könnte ich es mir nicht erklären, denn:

Das ein Fahrzeug zu der Seite zieht, die die stärkere Verzögerung hat, ist klar. Das kann ich mittels ESP oder DSC (wie auch immer) korrigieren, in dem ich auf dieser Seite temporär Bremsleistung reduziere, was den Bremsweg etwas verlängert, aber das Auto ohne großes zutun vom Fahrer stabil hält. BMW könnte mit der aktiven Lenkung zusätzlich eingreifen, was einen optimalen Bremsweg bei gleichzeitig guter Stabilität ergeben müsste.
Also müsste ein Testergebnis entweder einen sehr guten Bremsweg bei eingeschränkter Stabilität ergeben, oder umgekehrt. Aber einen schlechten Bremsweg bei schlechter Stabilität, kriege ich mit Elektronik nicht erklärt.

Somit bin ich wieder am Anfang: RFT, wirklich eine dolle Sache?

Grüsse

Klaus

Das klingt nicht gut. Frage mich nur, warum man, wenn laut des anderen thread das Problem bei BMW (für den 5er) bekannt war, daß beim 1er nicht in den Griff bekommen hat?

*mmmpffffff*

Zitat:

Ich denke mal dasliegt in erster Linie auch an Auto-Blöd...äääähh...Auto-Bild

Dumm nur, das die Sache mit der Bremse nicht die AB sondern die AMS war 😉

Finde die AB-Phobie gerade unter den 1er-Fans echt peinlich!

("Die AB läßt eh nur die VW toll dastehen,...die mögen uns nicht,..." wie kleine Kinder!)

Zitat:

Ich habe diese Zeitschrift heute mal länger durchblättern können und nur mal ein Beispiel für die VW-Brille:
Da wird der neue VW Fox präsentiert und nun kommts: Der Wagen ist 3,80 m lang und auf den Rücksitzen "können Erwachsene ihre Beine lässig übereinanderschlagen"...Zitat Ende.

Und wenn man das Bild dazu anguckt, scheint es sogar zu stimmen!

Noch ein Beispiel für die 1er-Fahrer AB-VW-Phobie... 😉

Das in der Ausgabe vorher im Gebrauchtwagen-Test der Passat tierisch eine auf den Deckel bekommen hat ("als Gebrauchtwagen nicht empfehlenwert"😉, das habt ihr dabei natürlich wieder mal nicht gelesen. Genausowenig wie den Kummerkasten mit den T5-Fenstern.

Bei dem Lampentest in der aktuellen AB fallen übrigens praktisch alle Modelle mit H7-Leuchten durch.
Liegt daran, das neue Autos keine Streuscheiben mehr haben (wegen der Klarglasoptik). Hier hilft nur Xenon.

Also ich habe die AMS-Ausgabe hier vor mir liegen.

Lt. Testwerten hat der 120d bei der µ-Split Wertung nicht allzu toll abgeschnitten. Der Bremsweg ist 139m aus 100 km/h, und die Stabilität nur durchschnittlich. Der Golf 1.6 (75 kw) hat 138m, aber sehr gute Stabilität.
Ein Smart Forfour, der schlechteste, hat 177m, mit sehr guter Stabilität, ein Focus C-Max 132 m, und der Astra 1.6 119m. Also nicht sooooo viel Unterschiede zwischen allen Fahrzeugen (Smart ausgenommen), wobei bei der Bremsung aber natürlich JEDER Meter zählt!

Im allgemeiner ist die Bremse des 120 d aber gut.
Bei der Großglockner Passfahrt bzw. beim Bremsen aus 80% Höchsgeschwindigkeit ist der BMW gut, mit konstant hoher Verzögerung, während bei diesen Tests der Astra, der Ford und der A200CDI Fading bzw. Rubbeln haben, und der Astra bsp. auf 58m aus 100km/h nach der Paßfahrt kommt, der 120d hingegen auf 48m, mit niedriger Bremsentemperatur.

Also sollte man immer die Summe aller Tests ziehen, und nicht nur einen Bereich. Und insgesamt ist der 120d gut.
Übrigens, bei Interesse kann ich natürlich den Test einscannen und hier einfügen, dann kann sich jeder selbst ein Bild machen!

P.S.: Der Smart Entwickluhschef Wawra sagt übrigens, dass der µ-Split Test kaum Kundenrelevant ist, Beherschbarkeit und Stabilität haben Priorität.
Würde ich aber auch, bei den Messwerten 😉

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