Tankgröße im V90 ausreichend für Langstrecke?
Hallo,
ich fahre derzeit (sehr glücklich und zufrieden) einen 2014er V70 D4 FWD mit und sondiere langsam den Markt für einen Nachfolger. Ich würde gern bei Volvo bleiben, der V90 käme als D5 AWD auch tatsächlich in Frage. Was für mich wirklich ein Manko ist, ist dass der 70 L Tank vom V70 auf 60 L Volumen runter ist.
Ich fahre viel und lege großen Wert auf eine möglichst große Reichweite, weil das -besonders bei den stark schwankenden Kraftstoffpreisen- einfach genug Flexibilität gibt, nicht für 1,50 € an der Autobahntanke für Diesel bezahlen oder nach einer 600km Tour gleich wieder tanken zu müssen. Wir fahren auch 3x im Jahr in den Urlaub eine Strecke von einfach 670km; die muss das Auto -schnell gefahren- ohne Betankung schaffen.
Mit dem V70 komme ich locker auch bei schneller Autobahnfahrt mind. 850-1.000km, zudem ist die Reserve sehr gut kalkulierbar.
Wir haben noch eine V-Klasse, die hat auch 70 L aber natürlich deutlich mehr Verbrauch (ca. 9L, im Winter auch 10L); da geht auch die Reserve immer schon sehr früh an, wenn noch 10 L im Tank sind, ergo muss ich oft schon nach 550km an die zapfsäule, weil sonst die Standheizung bei Reserve nicht mehr läuft und das nervt. Beim V90 habe ich die selbe Befürchtung; ich rechne mit etwa 7,5L Verbrauch und damit realistischer Reichweite von etwa 730km, wenn man 5L Notreserve einkalkuliert, was mir eigentlich zu wenig ist bzw. zumindest ein Rückschritt für mich wäre.
Kommt das im Alltag realistisch hin? Wann müsst ihr an die Zapfsäule? Was braucht der V90D5 realistisch bei hohen Autobahngeschwindigkeiten von <180kmH auf freier Strecke (zB A20)?
Wie ist der V90 sonst zum V70 im direkten Vergleich? Probefahrt steht für dieses Jahr auf der Liste..
Gruß
Beste Antwort im Thema
Ich würde mal die Prioritäten prüfen! 3x im Jahr 670 km sollte kein Anliegen sein, um ein stimmiges Auto in Frage zu stellen. Mal nach 3 oder 4 Stunden an die Tanke zu rutschen ist idR kein Beinbruch, wenn man die Wichtigkeit von Sekunden nicht zu hoch auf den Thron stellt. Und eine App für Treinstoffkosten-Optimierung (Tanken-App o.ä.) hilft dabei auch nahe der Autobahn mal eben 15 C/l zu sparen.
Fahrzeuge mit 1000 km Reichweite bei Tempo 160 - so sinnvoll das jeder bewerten mag - wirst Du kaum noch finden, da mit den Messmethoden für CO² etc. jedes Gramm Gewicht den Hersteller belastet. Dann wäre eher ein D4 FWD eine Option etwas sparender zu reisen.
P.S. Im XC90 schaffe ich auch 700 km über die BAB - mit PA2 (3) und 135 km/h.
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Das erinnert mich an Ausschreibungen, da werden dann am Ende, auf Grund von Einzelfaktoren, Ergebnisse erzielt, die nicht immer der tatsächlichen Gesamtanforderung entsprechen. Und ganze emotionslos scheint es @kato940 ja nicht zu sehen, sonst wäre es wirklich, ohne Frage, der BMW, weil eines seiner Hauptargumente hier von BMW erfüllt wird.
Interessant finde ich, dass aber die Alternative einen kleineren Motor und nur Frontantrieb, Beides führt ja auch zu einer Reicheweitenerhöhung und nebenbei zu einer Kosteneinsparung, scheinbar nicht in Betracht gezogen wird. In den reinen Fahrleistungen unterscheiden sich im Alltag der D4 und der D5 nicht besonders groß voneinander.