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t2a springt nicht mehr an

VW T2 Kleinbus
Themenstarteram 17. April 2015 um 22:38

Hallo Leute,

haben gerade eine Italien-Tour mit unserem T2a (ca. 3000 km) absolviert.

Zum Schluss der Tour ist mir aufgefallen, dass der Bus immer schlechter ansprang.

Jetzt bekomme ich ihn gar nicht mehr an. Motor dreht, Zündfunke ist da und Benzinpumpe pumpt auch.

Jedoch sind die Zündkerzen nach dem Startversuch trocken. Müssten die Kerzen nicht nass sein??

Habe keine Ahnung wo ich den Fehler suchen soll, zumal bei der Benzinpumpe entgegen der Reparaturanleitung keine Möglichkeit besteht, diese zu öffnen und den Filter zu reinigen.

Vom Vergaser habe ich keine Ahnung. Könnte dort der Schwimmer festhängen und wenn ja, kann ich dies als Laie selbst reparieren??

Des weiteren ist bereits mehrfach das Kupplungsseil gerissen, immer direkt am Hebelwerk. Beim ersten mal habe ich festgestellt, das die lange Klammer (T2b) verbaut war. Aber auch mit der kurzen Klammer ist das Seil bereits zweimal gerissen. Das Loch am Haken, an dem die Klammer befestigen wird war etwas verschlissen, wurde jedoch bereits auf das ursprüngliche Maß korrigiert.

Leider kann man beim Kuppeln nicht sehen, ob sich das Seil an der Aufnahme verkantet. Hat jemand dieses Problem auch schon mal gehabt.

Bin für jeden Ratschlag dankbar

Gruß Christoph

 

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52 Antworten

1. Schnapsglas Benzin oben in den Vergaser schütten.

2. Startversuch.

3. Ergebnis hier posten.

Gruss Deden

So würde ich es auch erstmal versuchen ,aber Putzlappen bereithalten falls Flammenrückschlag.

Bei der Methode aber immer mit Vollgas starten,sonst eventuell überfettung.

Gute Hausnummer.

Bopp19

Wie hast Du geprüft, ob die Kraftstoffpumpe fördert? Schlauch oben am Vergaser (Schelle lösen) abziehen, und starten. Dann müßte Benzin gepumt werden (Lappen vor den Schlauch halten) Wenn Sprit da ankommt, könnte das Schwimmernadelventil dicht sein, oder der Schwimmer verklemmt sein. Um das festzustellen, muß der Ansaugschlauch vom Luftfilter am Vergaser oben ab, die Gasfeder ausgehängt werden und die 5 oder 6 Schrauben oben am Deckel rausgedreht werden. Dann kannst du den Deckel oben vorsichtig abnehmen (Dichtung heil lassen)

Wenn nichts ankommt, Membrane in der Pumpe defekt, falls er so einen kleinen gelben Benzinfilter hat, könnte der dicht sein. Schlauch abgeknickt, oder Sott im Tank währe dann auch noch ne Möglichkeit.

th

Wenn im Schwimmergehäuse Benzin sein sollte, und trotzdem nichts in den Brennraum gelangt, könnte die Hauptdüse verstopft sein. An der Seite des Vergasergehäuse ist ein Blindstopfen mit Aludichtring (Sechskantschraube mit 14 mm Schlüsselweite) Diese rausdrehen, dann läuft die Schwimmerkammer leer (Lappen unterlegen). Mit einem Schlitzschraubenzieher kann man die Düse rausdrehen, und durchpusten. Falls da wirklich Dreck sein sollte, würde ich so einen Filter vor der Pumpe nachrüsten.

Trotzdem die Kerzen, Kontakte, Verteilerfinger/Kappe kontrollieren. Ventilspiel würde ich auch öfters kontrollieren/einstellen. Hatte bei einem 1300 er Käfermotor mal einen defekten Kondensator am Verteiler. Merkwürdigerweise war ein normaler Zündfunke zu sehen, sprang aber trotzdem nicht an.

th

Benzinfilter
Themenstarteram 19. April 2015 um 21:07

Danke für die Tipps.

Habe gestern versucht, mit Benzin und Starterspray direkt in den Vergaser zu starten. Ohne Erfolg.

Motor gibt kein Lebenszeichen von sich.

Werde morgen prüfen, ob der Schwimmer klemmt oder das Schwimmernadelventil zu ist.

Wie von tommel1960 beschrieben, habe ich heute auch gehört, dass ein sichtbarer Zündfunke nicht unbedingt Beleg für eine einwandfrei funktionierende Zündung bzw. Zündspule ist.

Dies kann ich jedoch, Mangels Kenntnis und Werkzeug nicht selbst prüfen.

Naja, vielleicht habe ich ja morgen Erfolg, wollen diese Jahr unbedingt mit dem Bus zum Maikäfertreffen.

Danke nochmals.

Werde weiter berichten

Gruß Christoph

am Vergaser wird es nicht liegen. Hast ihm ja Benzin angeboten und er hat trotzdem nicht gezündet.

Gruss Deden

Zündfunken prov. prüfen.

Bei alter Zündkerze Elektrode senkrecht biegen.

Jetzt sollte hier ein Funken überspringen oder Zündkabel aus Verteiler ziehen (das in der Mitte)/Motor Starten jetzt solltest du gegen Masse so ein eine Funkenlänge von 10 m/m haben.

Ist es so?

Bopp19

Mit Startpilot oder Bremsenreiniger müßte er dann so 3, 4, 5 Umdrehungen laufen (auch wenn kein Sprit im Vergaser sein sollte). Alte Kerze im abgezogenen Stecker an Motormasse halten, ob Funkt, hatte der bopp19 beschrieben.

Sonst ein Blick in den Verteiler werfen. Die beiden Clips mit Schraubenzieher abclipsen, Verteilerkappe abnehmen, Verteilerfinger abziehen, und die Schutzkappe abnehmen. Dann kann man die Unterbrecherkontakte sehen. Den Motor mit der Hand (Zündung aus) durchdrehen. Die Unterbrecherkontakte müssen öffnen/schließen (0,4 mm offen), und dürfen nicht verkrustet sein. Am besten machst Du Fotos von diesen Teilen.

Beim Aufsetzen des Verteilerfingers achten, das er richtig in der Nut sitzt, und die Verteilerkappe gerade und auch in der Aussparrung im Verteilergehäuse sitzt. Dann die Clips wieder festklemmen.

th

Themenstarteram 20. April 2015 um 22:27

Danke Leute,

heute kam die ernüchternde Diagnose. Auf drei Zylindern keine und auf einem minimale Kompression.

Sch....

Jetzt erst mal prüfen (lassen), ob dies nur an den Ventilen liegt oder ob Zylinder und Kolben auch einen mitbekommen haben.

Das wars dann mit dem Maikäfertreffen.

Trotzdem nochmals danke an alle.

Gruß Christoph

Hört sich ja nicht gut an. Wenn keine Kompression, ist es meistens der 3. Zylinder, dann "humpelt" er aber noch auf den restlichen 3. Ventilspiel würde ich noch mal kontrollieren (0,15 mm) Wenn Du großes Glück hast, sind die nur zu stramm. Sonst muß leider der Motor raus, Gebläsekasten ab, Zylinderköpfe ab, Zylinder ziehen. Dann sieht man, ob da was im Argen ist. (Kolbenringe, Freßspuren) Hat die Ölkontrolle mal während der Fahrt geblinkt/geleuchtet?

th

Themenstarteram 22. April 2015 um 19:54

Habe jemanden gefunden, der am Samstag erst einmal die Ventile begutachtet, werde euch auf dem laufenden halten.

Gruß Christoph

Vieleicht kann ich Dir, bzw Deinem Helfer damit helfen. Stellst den Verteilerfinger auf Kerbe im Verteilergehäuse. Fängst beim 1. Zylinder an (0,15 er Fühlerlehre zwischen Ventil und Kipphebel). Kreidestrich auf der Riemenscheibe an der OT Markierung, dann 1/2 Umdrehung weiterdrehen 1 - 4 -3 -2 . Am Motor VR, HR, VL und HL.

th

Kipphebelwelle
Themenstarteram 24. April 2015 um 21:34

Danke, werde ich morgen sofort weitergeben.

Gruß Christoph

Themenstarteram 28. April 2015 um 19:51

Alle Ventile waren viel zu stramm. Nach dem Einstellen auf allen Zylindern wieder Kompression (ca. 6 Bar). Trotzdem springt der Bus nicht. Ist ein Druck von 6 Bar ausreichend??

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