Subaru im Fuhrpark

Subaru

Ich brauche Unterstützung !

Wie kann ich Subaru in einem Fuhrpark positionieren?
Was sind die USP von Subaru (was zeichnet Subaru aus?
Wie kann eine Marketing - Strategie Eurer Meinung nach aussehen?

DANKE für Eure Beiträge.

LG
Tom

44 Antworten

unbedingt zu bedenken ist, dass firmenwagen nicht gerade zimperlich behandelt werden. die neuen innenräume von subaru sind da extrem empfindlich. bedenkt man dann, dass der wiederverkaufswert eines subaru merklich niedriger ist als bei vielen anderen marken und berücksichtigt man dann noch einen verwohnten innenraum, bekommt man noch weniger dafür.

ich hab einen 12/08 impreza 7/09 mit 25.555 km verkauft. war ein lpg 1,5 für neu 19000 euro. hatte keinerlei optische mängel, auch keine techischen (mehr), ich wurde von nahezu allen marken- und auch freien händlern fast schon ausgelacht, was ich denn mit einem gebrauchten subaru will. dann hat sich doch einer erbarmt und mir noch 12000 dafür gegeben, aber nur, weil ich ein wesentlich teureres fahrzeug bei ihm gekauft hab.

der subaru stand dann mit 14.900 euro zum verkauf. ganze 7 monate lang, denn er wurde jetzt erst im februar verkauft. und zwar für unter 12.000 euro

@ mona lisa: warum sind die Innenräume empfindlich?
auch subaru - markenhändler wollten den wagen nicht retournehmen?

Zitat:

Original geschrieben von mona lisa


unbedingt zu bedenken ist, dass firmenwagen nicht gerade zimperlich behandelt werden. die neuen innenräume von subaru sind da extrem empfindlich. bedenkt man dann, dass der wiederverkaufswert eines subaru merklich niedriger ist als bei vielen anderen marken und berücksichtigt man dann noch einen verwohnten innenraum, bekommt man noch weniger dafür.

ich hab einen 12/08 impreza 7/09 mit 25.555 km verkauft. war ein lpg 1,5 für neu 19000 euro. hatte keinerlei optische mängel, auch keine techischen (mehr), ich wurde von nahezu allen marken- und auch freien händlern fast schon ausgelacht, was ich denn mit einem gebrauchten subaru will. dann hat sich doch einer erbarmt und mir noch 12000 dafür gegeben, aber nur, weil ich ein wesentlich teureres fahrzeug bei ihm gekauft hab.

der subaru stand dann mit 14.900 euro zum verkauf. ganze 7 monate lang, denn er wurde jetzt erst im februar verkauft. und zwar für unter 12.000 euro

Servus,

hab ich mir doch gedacht, dass Dich das auf den Plan ruft...:-)

Das ist vielleicht ein schlechtes Beispiel, denn:

1. Es sind die Gebrauchtwagenpreise durch die Einflüsse der Krise sowieso ziemlich eingebrochen.

2. War Dein Subaru (Vorderrad, schwachbrüstiger und trotzdem relativ durstiger Motor) IMHO für die Marke nicht typisch. Relativ günstige Allradler sind doch gefragt, denke ich.

3. Ist es sowieso nicht günstig, nach einem Jahr unter Druck das Auto zu wechseln.

Den Rest unterschreibe ich Dir voll und ganz.
LG

Moin,

Stelle doch erstmal ANFORDERUNGEN auf, die jeder Fuhrparkleiter an die Fahrzeuge stellt.

Fahrzeuganforderungen
1.) Fahrzeugprofil (Stauraum, Flexibilität, Komfort)
2.) Zuverlässigkeit
3.) Wartungshäufigkeit
4.) nicht absetzbare Anschaffungskosten (und hier schneiden die deutschen mit massiven Flottenrabatten super ab!)
5.) Listenpreis für steuerwerten Privatnutzungsanteil
6.) Wertverlust

Versicherung, Verbrauch, Betriebs- und Unterhaltskosten sind in Fuhrparks zweitrangig - das wird auf die Steuern angerechnet oder den Kunden abgewälzt. Viel mehr interessiert - wie oft steht das Fahrzeug und ist nicht nutzbar. Denn für jedes stehende Fahrzeug benötige ich entweder ein weiteres Fahrzeug oder verdiene mit dem Fahrzeug kein Geld.

7.) Verschiedene Dieselmotorisierungen - Fuhrparks sind hierarchisch aufgebaut. Nicht jeder MA hat ein Anrecht auf einen 150 PS Wagen, andere Personen gegebenenfalls auf mehr. Die Modellpalette bei Dieselsubarus ist (aktuell) zu klein. Hinzu kommt - soweit ich das im Überblick habe, fehlt beim Diesel das in diesem Leistungsbereich im Flottenmarkt zwingend notwendige Automatikgetriebe (mag sich geändert haben).

Markenanforderungen

1.) Fahrzeugverfügbarkeit
2.) Werkstattdichte.
3.) Zusatzverträge, wie z.B. Austauschfahrzeuge bei Pannen, Unfällen, Wartung usw. Deutschlandweit. Der Mitarbeiter muss ja schließlich auch im Allgäu bei einer Panne mobil bleiben und sicher zum Termin kommen.

Und diese Punkte sprechen nahezu alle gegen Subaru. Das die Fahrzeuge sehr gut sind und auch im Flottenmarkt sicher Akzente setzen könnten, steht ausser Frage. Nur in dem Geschäft sind auch viele andere Aspekte zu beachten.

MFG Kester

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das es nicht einfach wird Subaru in Fuhrparks zu plazieren ist klar.... sonst wäre es ja schon lange passiert... 😉
aber ich denke es gibt auch genügend Vorteile die gerade ganz speziell PRO Subaru sprechen!

Möglicherweis liegt es ja auch daran dass man bei VW zum Beispiel
alle Kleinteile auch einzel bekommt und nicht wie bei Subaru wenn an der Luftfederung ein Magnetventil defekt ist gleich den ganzen Kompressor neu kaufen muß.Ein Freund von mir hat zum Beispiel
eine Ewigkeit auf eine Seitenscheibe für seinem Hubertus gewartet.
Aber du möchtest ja wohl eher wissen wie man neue Autos an den Mann bringt.

Gruss Mandresmat.

Moin,

Ich sehe keinen einzigen Grund, warum ein Subaru in einer Flotte eines deutschlandweit tätigen Unternehmens gut aufgehoben wäre.

Die Dinge die FÜR die Subarus sprechen, sind im Flottenmarkt schlicht und einfach unwichtig.

Die wichtigen Punkte sind schlicht und einfach:
Werkstattnetz
verschiedene Motorisierungen

Das ist bei Subaru nicht gegeben.

Die Stärken von Subaru sind für den Flottenmarkt uninteressant. Wäre das nicht so, würden die Unternehmen diese Autos kaufen - Die Marke ist schließlich bekannt und kein Geheimnis.

MFG Kester

Zitat:

Original geschrieben von T.O.M.S.U.B.A.R.U


AUS welchen Gründen habt Ihr Euch Subaru gekauft?

Hallo erstmal,

ich habe einen Forester aus folgenden Gründen:

Negative Erfahrungen gemacht mit
Volkswagen: für Lampenwechsel in die Werkstatt??? ...kriege den Lopez-Effekt nicht aus dem Kopf... und Audi gehört zu VW!
Mercedes zu teuer und hochnäsiger Service!

Warum Subaru?
Weil ich kein Auto der Golf-Klasse* fahren möchte.

Als Unternehmer kann man keinen Subaru in seinem Fuhrpark betreiben, wenn man Produkte "made in Germany" produziert.

Gegen Subaru spricht die 15 000 km Wartung,
für deutsche Fahrzeuge die 30 000 km Wartung.

Nach 2 Jahren kommen neue Fahrzeuge, deshalb ist die Pannenstatistik nicht relevant.

Für Subaru spricht außergewöhnliches seltenes Design.
Ich selbst schaue lieber seltenen exotischen Fahrzeugen hinterher als der Masse wie Audi, BMW, DB und VW.

Ein positiver Nebeneffekt wäre die Zuverlässigkeit.
Über die Wintertauglichkeit muß hier nicht wirklich argumentiert werden - das wäre mehr als unfair!

Als Produzent für höchste Qualität hätte ich kein Problem mit Subaru in meinem Fuhrpark. Allerdings darf man nicht abhängig sein von deutschen Automobilherstellern, sonst ist man schnell weg vom Fenster!

In diesem Sinne
Jurek

Zitat:

Original geschrieben von mandresmat


Möglicherweis liegt es ja auch daran dass man bei VW zum Beispiel
alle Kleinteile auch einzel bekommt und nicht wie bei Subaru wenn an der Luftfederung ein Magnetventil defekt ist gleich den ganzen Kompressor neu kaufen muß.Ein Freund von mir hat zum Beispiel
eine Ewigkeit auf eine Seitenscheibe für seinem Hubertus gewartet.
Aber du möchtest ja wohl eher wissen wie man neue Autos an den Mann bringt.

Gruss Mandresmat.

...ich habe 1998 auf einen VW Lüftermotor 6 (sechs) Wochen gewartet.

Der Passat war Modelljahr 94!

Wär´s ein Asiate würde jeder schreien: typisch!

Jurek

Zitat:

Original geschrieben von T.O.M.S.U.B.A.R.U


@ mona lisa: warum sind die Innenräume empfindlich?
auch subaru - markenhändler wollten den wagen nicht retournehmen?

die innenräume sind extrem kratzempfindlich, besonders an den lackierten ploastik-applikationen. die sitze sehen nach kurzer zeit abgenutzt aus, die hartplastikteile (der innenraum besteht nur daraus) sind ebenfalls sehr kratzempfindlich (mit der hand übers armaturenbrett gewischt und der ehering hinterlässt seine spuren).

markenhändler hätten den wagen schon genommen, aber a) war der gebotene kurs teils mehr als eine frechheit ( der schlechteste witz waren 8000 euro gebot) und b) nur, wenn man einen neuwagen genommen hätte.

einfach nur ankaufen wollte den keiner. bei ford zb wurde ich freundlich vom hof gebeten, obwohl ich interesse an einem neuen kuga zeigte. man werde mir zwar einen kuga verkaufen, aber niemals einen subaru ankaufen.

ähnlich gings mir bei diversen vw-audi-häusern. auch kia wollte nur 10.000 geben, aber auch nur, wenn ich einen neuen sorento kaufe.

letztlich audi in münchen gab mir noch 12.000 dafür. aber auch nur, weil ich einen a6 quattro gekauft habe.

der händler. bei dem ich den wagen gekauft habe, zeigte anfangs schon interesse, den wagen wieder anzukaufen, als ich dann persönlich bei ihm war um einen preis zu erfahren, meinte er nur:"lieber doch nicht, sonst hab ich noch einen mehr auf dem hof stehen!"

mag schon sein, dass die lage allgemein momentan sehr schwer ist, aber was ich mir alles angehört habe an meinungen zu gebrauchten subarus war schon die höhe.

Zitat:

Original geschrieben von mandresmat


Möglicherweis liegt es ja auch daran dass man bei VW zum Beispiel
alle Kleinteile auch einzel bekommt und nicht wie bei Subaru wenn an der Luftfederung ein Magnetventil defekt ist gleich den ganzen Kompressor neu kaufen muß.

Die Zeiten sind schon lange vorbei. Bestes Beispiel die ESP/Hydraulikbremseinheit des Golf V da geht ein kleines Ventil kaput. Zerlegen und reparieren ist net,jedenfalls net bei VW und das komplette Teil kostet 1600-1800€ mit einbau.

Allerdings sind die Stückzahlen hier so hoch das sich inzwischen eine Firme gefunden hat die die Teile repariert für ca. die hälfte. Sowas wird sich bei Subaru schwer finden lassen.

Bei MB und BMW stimmt das schon eher das man dort viele Kleinteile einzeln kaufen kann und gerade bei den gänigen Verschleißteilen sind die günstiger als man von einer Luxusmarke erwarten könnte.

Das mit den Ersatzteilen mag auch stimmen,jedenfalls bei eher ungängigen Teilen. Wenn ein Händler aber 20 oder 30 Flottenfahrzeuge in seiner Verwaltung hätte würde er sicherlich dafür sorgen das Ersatzteile für dieses Modell im Lager vorhanden sind.

Gruß Tobias

Hallo und Guten Morgen,

ich wollte noch den Topfen korrigieren, den ich geschrieben habe.
Bei den erwähnten Insignias wurden zwischen 25 und 30% Rabatt geboten.

Weiters möchte ich noch ein für mich überraschendes Argument pro Subaru anführen:
Ich hätte mir nie gedacht, dass ein Auto der Kompaktklasse mit doch recht straffem Fahrwerk derartige
Langstreckenqualität aufweisen könnte.
Ich bin in den letzten Monaten sehr oft die gleiche Strecke mit verschiedenen Autos (S-Max, Golf Plus, Seat Altea XL...) gefahren. Die Gelassenheit und Schluckfreudigkeit auf der Autobahn ist wirklich sensationell. Der Komfort ist eigentlich der eines Autos eine Klasse höher.
Dadurch und auch durch die Kultiviertheit des Motors (Boxerdiesel) merke ich, dass ich mit meinem Impreza wesentlich weniger ermüde.
Das ist für mich ein wirklich starkes Argument, da ich eben oft nach 10 Stunden Arbeit noch 150km nach Hause fahren muss...
LG

@mona lisa: Ich muss noch etwas zu Deinem Problem bei der Rücknahme sagen.
Natürlich, ich habe Deine Threads verfolgt und kann bis zu einem gewissen Grad Deinen Ärger verstehen.
Aber dass man bei Rückgabe eines Neuwagens nach einem so kurzen Zeitraum massiv Geld verliert ist keine Subaru-Problem. Verstärkt wurde das halt durch die fehlende Attraktivität gerade Deines Autos.
Kein Händler stellt sich derartig teure Autos auf den Hof, wenn er nicht noch teurere verkauft.
Oder wenn er nicht schon einen potentiellen Käufer an der Angel hat.
Für Händler die das tun gibt es eh irgendwann ein böses Erwachen.
Das sind einfach einfachste Handelsgrundsätze. Niemand wollte meinen Vectra C GTS nach 2 Jahren zu einem auch nur annähernd attraktiven Preis haben.
Die einzige Chance war, auf einen Astra H Caravan umzusteigen und mit dem Händler eine Art Operating Leasing abzuschließen, um nach weiteren 2 Jahren der Marke zu entwischen :-)
LG

Danke für so viele Informationen....
Interessante Details kommen hier zu Tage... an die ich gar nicht gedacht habe....
natürlich auch ein paar negative Dinge... - nobody is perfect - gut zu wissen... da kann man sich auf etwaige Fragen gut vorbereiten!

Kaufargument Nr 1 war bei mir, dass ich das Modell mit LPG fahren kann, Verbrauch auf der BAB bei 160-180km/h im Schnitt ca 13l beim Preis von 62 Cent bezahl ich 8 euro/100km. Da kann selbst ein Diesel nicht mithalten.

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