Stromkosten wenn man einen Plug In zuhause lädt?

Mercedes C-Klasse W205

Guten Morgen zusammen, ich bin gerade dabei ein paar rechenbeispiele meinem Arbeitgeber vor zu legen. Ich weis dass es schwierig ist, Stromkosten/Monat zu ermitteln da jeder Monat nicht gleich oder man lädt außerhalb oder oder oder. Aber vielleicht gibt es ein ca. € Wert pro Monat wo ihr das Auto bei euch daheim anschließt? Sagen wir 50€/monat? Weniger? Mehr?

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@Batomium
Das will doch hier keiner hören. Bin mal gespannt was in ungefähr zehn Jahren noch von diesen Elektrokarren übrig ist, außer defekte Batterien, die ja auch sowas von umweltfreundlich sind. Meine Meinung deckt sich hierzu mit der von x3black. Falsche Technologie! Hier wird auf das falsche Pferd gesetzt.
Gleiches Thema wie mit der Windkraft. Ohne diese horrenden Förderungen, hätten wir in Deutschland kein einziges Windrad stehen.

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Und wenn man dann noch sein E-Auto mit der eigenen Solaranlage auf dem Carport laden kann, macht es richtig Spaß.

Geht das aktuell denn überhaupt? Es darf nur nur ein paar Prozent Stunden genutzt werden oder wie ist das heutzutage?

Zitat:

@Mobileme schrieb am 17. Jan. 2020 um 20:0:11 Uhr:


So lange keine Ionity Ladesäule genutzt wird ist es wohl etwas günstiger. Wird ionity genutzt wird es teurer. Die ziehen die Preise kräftig an.

Aber nur für kunden die keinen ionity Vertrag haben an der Autobahn, eqc-kunden können über mercedes für 0,29€/kWh laden...

Gibt es aktuell noch jemanden der beim Hybrid an öffentlichen Stromtankstellen Energie tankt?
Ich habs mir durchgerechnet, bei den aktuellen Strompreisen macht es finanziell mehr Sinn, an der Tankstelle Diesel zu tanken und das Fahrprogramm auf "Charge" zu stellen.

Für 0,39 EUR pro kWh macht das schlichtweg keinen Sinn. Kostenlose Ladesäulen nutze ich natürlich nach wie vor, aber bei diesem kWh-Preis würde einmal Vollladen mit etwas Ladeverlusten 0,39 * 15 = 5,85 EUR kosten. Das ganze für allerhöchstens 30km elektrische Reichweite. Also 19,5 Euro für 100km.

Bei Diesel würde ich bei einem Preis von 1,60 Euro und einem Verbrauch von 8,5 Liter auf 100km nur 13,6 Euro für 100km bezahlen. Bei diesem Verbrauch ist schon eingerechnet dass nebenbei auch noch die Batterie geladen wird. Wenn man annimmt, dass man bei 100km eine halbe Batterieladung schafft, kann man die Batterie für 27,2 EUR mit Dieselantrieb volladen. Das ist ca. 8 Euro mehr als an der Stromtankstelle, allerdings hat man mit dem Diesel auch 200km Strecke zurückgelegt, an der Stromtankstelle ist man nur rumgestanden.

Fazit: Strom tanken an der Stromtankstelle macht nur dann Sinn, wenn man dadurch einen Parkplatz bekommt den man sonst nicht bekommen hätte.

Angesichts dieser Rechnung muss man sich fragen, warum der Wagen keine Entlade-Funktion über den Ladestecker hat. Ich könnte damit Strom aus Dieselkraftstoff deutlich günstiger verkaufen als das jeder Stromanbieter aktuell hinbekommt. Wahrscheinlich sogar dann wenn ich den Wagen im Stand laufen und mit dem Dieselmotor die Batterie laden lasse.

Leider.

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@DrInsider machen manche sogar Professionell so

Beim C350e sind die Mengen so gering, dass mich das nicht stört.

Normalerweise kommt man im Mischbetrieb weiter, als wenn man beides getrennt fährt. Also alles mit wenig Last elektrisch und bei viel Last eben den Verbrenner benutzen.

@Hotfire:
Ja, Verbrenner sind normalerweise recht ineffizient. Man kann mit Elektroautos einiges machen, bevor der Verbrauchs-CO2-Fußabdruck schlechter wird, als bei Verbrennern. Sogar Braunkohlestrom tanken.

Das liegt daran, dass Kraftwerke und Generatoren normalerweise am effizientesten Punkt betrieben werden, aber Verbrenner im Auto normalerweise nicht. Zusätzlich kommt noch hinzu, dass Autos an sich nicht mit den Wirkungsgraden von Großkraftwerken mithalten können. Da kann man es sich sogar leisten, weniger effiziente Elektroantriebe in die Plugin-Hybride einzubauen.

Noch ein Hinweis, der leider kurzfristig nicht hilft:
Ganz allgemein kann man den Strompreis nicht den erneuerbaren Energien in die Schuhe schieben. Eher, dass der Ausbau der Erneuerbaren und der Infrastruktur dazu jahrelang sabotiert worden ist.

Eventuell wäre es auch sinnvoll, die Infrastruktur, also die Stromnetze unter staatliche Kontrolle zu stellen oder aber parallel zu den privaten Stromnetzen ein öffentliches aufzubauen.

naja , rein monetär ist das meine Daumenrechnung

einmal elektrisch volltanken an meiner Wallbox zuhause : 10kW +10% Verlust = 11kW x 0,33€ = 3,30€

ich fahre täglich, ergo 3,3 x 30 = 99,-€ im Monat.

Google sagt:

9,8 kWh ist die Energiedichte von 1 Liter Diesel
Wirkungsgrad des Dieselmotors im PkW ca 30%
Wirkungsgrad des Elektromotors im PKW ca 90%

ergo entspricht mein täglicher,elektrischer Verbrauch ganz grob 3 Liter Dieselverbrauch
3 l Diesel x 1,60€ = 4,80€ versus den 3,30€ Strom aus der Wallbox

mit den 3 Liter Diesel komme ich auch im Winter im Stadverkehr allerdings ca. 40 km weit, eine Akkufüllung schafft das nur im Sommer, jetzt sind es etwa 35km Elektroreichweite.

Ist natürlich alles nur über den dicken Daumen gerechnet aber eins wird für mich daraus klar:

teurer Strom an öffentlichen Säulen lohnt sich nicht,
meinen Strom zuhause bezahle ich selber inkl. Märchensteuer, die Firmenkarte tankt dagegen "netto"

Sicher sind reine Elektroaustos viel sparsamer als die Hybride,dennoch der teure Strom in Germanien bremst nüchterne Rechner bei den Verbrauchskosten beim Umstieg auf E-mobilität

@jetflyer vor allem weil der Strom auch erst mal noch teurer wird. Wenn wir auf Gas setzten in Zukunft, bin ich mal gespannt ob da auch teurer Zertifikathandel den Strom normal mal teurer macht. Der vorzeitige und Strafzahlungsbewährte Ausstieg aus Atom und Kohle will auch bezahlt werden.

Ich denke mal 1€ p. kW/h werden wir an DC Ladesäulen locker erleben und 0,50€ P. kW/h bei Neuverträgen als Haushaltsstrom vermutlich auch.

Und das ganze obwohl wir jetzt schon EU Spitzenreiter sind oder sogar weltweit. Fast Alle EU Länder unter 0,25€ pro kW/h

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