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Stimmt das was ich über Motoren mit Turbolader gehört habe?

Themenstarteram 12. Dezember 2019 um 17:49

Das man solche Motoren im Stand ein paar Sekunden laufen lassen soll bevor man losfährt? Oder gilt das von der Fahrschule unverzüglich losfahren

Beste Antwort im Thema

....und hier mal Bilder, die zeigen wie filigran so ein Turbolader insgesamt bzw. im Bereich der Lagerung konstruiert ist.

Der Flansch aus dem se in dem Video die "Ölkohle" rauspopeln wurde bei dem Turbo auf den Bildern weggeschnitten... der lag genau an der Stelle, wo man in der Messinghülse in der Mitte die Bohrung sieht.

Der abgebildete Turbolader stammt -höchstwahrscheinlich- aus einem VW Golf und wurde von mir mitm Trennschleifer Stück für Stück aufgesägt...

+2
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Aber um in P zu kommen musst Du doch die Bremse wieder treten, oder?

Zitat:

@Johnes schrieb am 12. Dezember 2019 um 20:55:03 Uhr:

Ich hab nen Turbomotor und mach es so: Ich setze mich ins Auto und starte den Wagen. Dann schnalle ich mich an und fahre los. Zwischen Starten und losfahren liegen 4-8 Sekunden.

Nach der Fahrt halte ich normal an, schalte auf N, leg die elektronische Handbremse ein, nehme den Fuß von der Bremse (Entspanne den Antriebsstrang) und schalte auf P. Danach stelle ich den Motor ab. Dauert auch keine 4-8s. Zusätzlich fahre ich den letzten Kilometer auch nicht Volllast. Achte schon vor dem Anhalten drauf, den Motor und Turbo Zeit zur Entspannung zu geben.

MfG

Es gäbe dann aber keine erneute Belastung des Antriebsstranges, da das Auto ja steht.

Nein, ich kann in "P" schalten, ohne zu Bremsen. Nur aus "P" raus muss die Bremse getreten werden.

 

MfG

Habe ich nicht getestet, immer Bremse drücken ist wohl mein Reflex

Zitat:

@Johnes schrieb am 6. März 2020 um 20:47:48 Uhr:

Nein, ich kann in "P" schalten, ohne zu Bremsen. Nur aus "P" raus muss die Bremse getreten werden.

MfG

Zitat:

@gast356 schrieb am 15. Dezember 2019 um 21:30:56 Uhr:

Der abgebildete Turbolader stammt -höchstwahrscheinlich- aus einem VW Golf und wurde von mir mitm Trennschleifer Stück für Stück aufgesägt...

Berufsschullehrer ...? ;)

Zitat:

@Quertraeger schrieb am 7. März 2020 um 13:00:00 Uhr:

Zitat:

@gast356 schrieb am 15. Dezember 2019 um 21:30:56 Uhr:

Der abgebildete Turbolader stammt -höchstwahrscheinlich- aus einem VW Golf und wurde von mir mitm Trennschleifer Stück für Stück aufgesägt...

Berufsschullehrer ...? ;)

Nö, technisch interessierter Laie, der schon als Kind so manches (defekte oder zu Aussonderung fällige) Gerät durch Zerlegen, manchmal auch wieder Zusammenbauen und manchmal hats hinterher auch wieder funktioniert in seine Weiterbildung investiert hat.

Turbolader sind ja leider Tauschteile mit Altteilpfand daher kommt man da nicht so einfach dran... der gezeigte ist mir in der Firma wo ich arbeite in die Hände gefallen. In der firmeneigenen Werkstatt werden die Firmenwagen repariert und da hatten sie sich einen alten Motor aus nem Auto das längst verschrottet wurde auf Lager gelegt. Als sie irgendwelche Teile gebraucht haben wurde der Motor zerlegt und der Meister meinte zu seinen Leute... der Rest der da noch auf der Werkbank liegt kann weg in den Schrott-Container - da bin ich zufälligerweise hinzu gekommen und hab gefragt, ob sie mir den Turbo beiseite legen können.

Jetzt liegt der aufgesägte Turbo hier rum und wartet drauf bis ich endlich mal dazu komme ein passendes Brettchen als Standfuß drunter zu schrauben... dann stelle ich mir das Teil als Anschauungsmodell & Briefbeschwerer aufn Schreibtisch.;)

PS: ...ein zerlegter Opel-Motor, der von einer Autoreparatur / von nem Motortausch über geblieben ist und mal nen Zahnriemenriß und später auch noch nen Lagerschaden hatte liegt auch noch im Keller... klick (Bilder)

Zitat:

@giantdidi schrieb am 12. Dezember 2019 um 20:27:49 Uhr:

Wenn er vorher volle Pulle drehte, sollte man vor dem Ausschalten ein wenig laufen lassen, damit sich der Lader beruhigt.

Gefährlich wenn Start-Stop zuschlägt in der Autobahraststätte, beim Stop-Schild am Ende der Ausfahrt.

Das stimmt nicht, die Start- Stopautomatik hat mehrere Parameter für erfüllt sein müssen damit diese funktioniert.

 

Was ich damit sagen will ist, wenn sie eingreift, dann ist das auch ok! Ansonsten sind bestimmte Parameter nicht gegeben und sie bleibt aus obwohl sie „eingeschaltet“ ist.

Nicht alles ist überwacht. Und auch nicht immer ist es sinnvoll, wenn sie eingreift. Ich schalte sie daher eigentlich immer ab und nur ein, wenn ich sie wirklich nutzen will. Bei meiner üblichen Fahrt zur Arbeit, macht es überhaupt keinen Sinn, den Motor für 2-3s abzuschalten. Meist hat die SSA bei mir beim rangieren auf dem Parkplatz den Motor abgeschaltet und sofort wieder gestartet. Den Rest der Fahrt war sie unnötig, weil ich gar nicht stoppe.

In der Stadt (HH) schalte ich die SSA ein, achte dann stark auf mein Fahrverhalten. Auf meinem Arbeitsweg (Land, BAB, Hafengebiet) schalte ich sie grundsätzlich ab.

Die SSA ist für den Hersteller ein Mittel, welches simpel die CO2-Werte und den Verbrauch auf dem Papier senkt. Daher, schaltet sie auch im Grenzbereich zum schädlichen Verhalten ab. Der Motor und Turbo wird nicht sofort sterben, dauerhaft gut ist es sicher aber dennoch nicht. Ich fahr in der Stadt zügig los, sodass der Turbo hoch dreht, stoppe aber wieder sofort, weil der vor mir in die Eisen geht, stehen bleibt und erst dann den Blinker setzt. Motor geht aus, obwohl der Turbo voll am drehen ist. Öldruck ist weg. Turbo glüht zwar nicht, dreht aber ggf. mit Minderschmierung.

MfG

Liegt am alten NEFZ - wer sich das Geschwindigkeitsprofil unter https://upload.wikimedia.org/.../1920px-NEDC.language.multi.svg.png anschaut, der sieht warum das vor allem auf dem Prüfstand was bringt. Und ja, es bringt auch was wenn man den Motor an roten Ampeln konsequent ausschaltet. Beim Parken ständig den Anlasser zu bemühen ist tatsächlich sinnlos.

Zitat:

@Johnes schrieb am 21. März 2020 um 08:07:02 Uhr:

Nicht alles ist überwacht. Und auch nicht immer ist es sinnvoll, wenn sie eingreift. Ich schalte sie daher eigentlich immer ab und nur ein, wenn ich sie wirklich nutzen will. Bei meiner üblichen Fahrt zur Arbeit, macht es überhaupt keinen Sinn, den Motor für 2-3s abzuschalten. Meist hat die SSA bei mir beim rangieren auf dem Parkplatz den Motor abgeschaltet und sofort wieder gestartet. Den Rest der Fahrt war sie unnötig, weil ich gar nicht stoppe.

In der Stadt (HH) schalte ich die SSA ein, achte dann stark auf mein Fahrverhalten. Auf meinem Arbeitsweg (Land, BAB, Hafengebiet) schalte ich sie grundsätzlich ab.

Die SSA ist für den Hersteller ein Mittel, welches simpel die CO2-Werte und den Verbrauch auf dem Papier senkt. Daher, schaltet sie auch im Grenzbereich zum schädlichen Verhalten ab. Der Motor und Turbo wird nicht sofort sterben, dauerhaft gut ist es sicher aber dennoch nicht. Ich fahr in der Stadt zügig los, sodass der Turbo hoch dreht, stoppe aber wieder sofort, weil der vor mir in die Eisen geht, stehen bleibt und erst dann den Blinker setzt. Motor geht aus, obwohl der Turbo voll am drehen ist. Öldruck ist weg. Turbo glüht zwar nicht, dreht aber ggf. mit Minderschmierung.

MfG

Welche wichtigen Bedingungen bzw. Notwendigen Parameter werden denn nicht abgefragt?

Zitat:

@rgruener schrieb am 17. Dezember 2019 um 13:02:41 Uhr:

Genau, etwas Pragmatismus schadet nicht.

Und als Ergänzung zum Stopp - vor dem Motorabstellen Drehzahlorgien auf der Autobahn vermeiden und mit etwas gemässigter Geschwindigkeit den Parkplatz anfahren. Im Zweifelsfall noch 30 Sekunden im Leerlauf tuckern lassen.

Im Stadtverkehr ist das eher bedeutungslos.

Sowas gilt übrigens auch für Sauger, die mögen es ebenfalls nicht heiß abgestellt zu werden...

Die lässt man aber trotzdem nicht im Stand nachlaufen, sondern schaltet sie einfach aus.

Zitat:

@FWebe schrieb am 21. März 2020 um 13:09:42 Uhr:

Die lässt man aber trotzdem nicht im Stand nachlaufen, sondern schaltet sie einfach aus.

Dann braucht's das bei Turbos offensichtlich auch nicht... ;)

Rein rechtlich darf man es sogar nicht.

Rein technisch dürfte der Unterschied der thermischen Belastung zwischen Motoren mit und ohne Abgasaufladung inzwischen bekannt sein.

 

Kurz gesagt:

Beim Sauger verkokt kein Öl in einem Abgasturbolader.

Da ist eher der allgemeine Hitzestau ein Thema und den vergrößert man durch das Nachlaufen nur, wenngleich die drauf basierende thermische Belastung weitaus geringer ausfällt.

Zitat:

@FWebe schrieb am 21. März 2020 um 13:18:45 Uhr:

Rein rechtlich darf man es sogar nicht..

Wieso nicht? Steht aber in der Bedienungsanleitung von Turbomotoren so drin, zumindest nach einer Autobahnfahrt.

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