Starter-Batterie, eine Erfahrungssache, meine im folgenden Bericht :-)
Hi Forum,
Diese Starterbatterien sind Akkus mit Schwefelsäure, entmineralisiertem Wasser und so bleischwerem Zeug, eben Blei ;-) Die Säure hat die Eigenschaft in ungünstigen Situationen Kristalle zu bilden, das ist unterschiedlich je nach Benutzung und Hersteller. Kurz gesagt: Entweder sind sie so dass man vergisst eine zu haben oder sie Ärgern ständig dass man nach Fehlstrom etc. vergebens sucht.
Inzwischen halte ich nichts von den sogenannten"Wartungsfreien" Teilen, das ist einfach Mist und eine Lüge denn wenn man sie nicht warten kann freut sich der Verkäufer weil sie einfach schneller schlapp machen, nicht der Verkäufer sondern die Batterie ;-)
Zum "Bleistift": Destilliertes Wasser nach füllen? Wie soll das gehen wenn sie oben versiegelt ist ??? ... wozu ist dann das Röhrchen angebracht ??? ... was geht da raus aus der Tülle ??? ... ja genau, auch Wasserdampf das durch die Produktion von Wasserstoff sich ebenfalls mit verflüchtigt. Die Schwefelsäure bleibt drin, die ist schwer und erst bei höheren Temperaturen flüchtig. Dies hat zur Folge dass sich, mangels ausreichendem H2O die Säure an steigt. Durch diese Konzentration fängst die Säure an aus zu fällen und bildet Kristalle an den Bleiplatten. Ein weiterer Grund kann die Tiefendentladung sein, sie hat den selben Effekt.
Mit einem Säureheber ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Aräometer
... kann man fest stellen ob die Säure, in jeder einzelnen Kammer, noch in einem guten Mischungsverhältnis ist oder nicht. Aber wie soll man es er-"heben" wenn oben alles zugeklebt ist? ... merde ... H2O nachfüllen ... denkste!
Dazu nur dieses: Ich kaufe nur noch Batterien wo ich oben rein sehen, Messen und Destilliertes Wasser nachfüllen kann.
Hier nun ein paar Hinweise um eine Batterie am Leben zu erhalten:
Das folgende ist nun wirklich in absoluter Eigenverantwortung, mit Bedacht und technischem Verständnis zu benutzen!!!
Tiefenentladene Batterie:
(geht nur bei NICHT WERTUNGSFREIEN Batterien!!!)
Als Mann benutzt man Werkzeuge, (am besten die mit mehr Power ;-) und so ein Teil steht in der Küche, genannt "Backofen". Eine Tiefenentladene Batterie hat das H2O von der H2SO4 (Schwefelsäure) getrennt. Der Säureheber meldet, in einigen Kammern, nur noch Wasser ... shit ...
Wärme ist für chemische Reaktionen vielerorts notwendig um Kristalle von einem festen Zustand in den Flüssigen über zu leiten. Ihr kennt dass, der Zucker löst sich in heissem Tee schneller auf als im kalten Tee. Besonders gut zu beobachten bei Pfefferminztee denn da hat das Wasser schon durch die Minze eine gewisse Sättigung.
Ihr wisst schon was kommt, Eure Frau sollte vielleicht über's Wochenende wo anders sein ;-)
Ok, Die Batt. in mittlerer Position des Backofens, nach dem auffüllen der Kammern falls H20 fehlt, stellen. Bitte nicht auf den Boden stellen, Gehäuse könnte sonst schmelzen !!!! Auf dem Rost mit einen Ofenthermometer (die Regler am Herd sind unzuverlässig) kontrollieren. Nach lösen der Kammer-Deckel, auf ca. 85°C ein stellen. Mit einem Tauchthermometer die Batteriesäure überprüfen und einige Stunden warten bis die Batterie durch geheizt ist. Sie sollte innen sicher auf ca. 65°C kommen und das in allen Kammern. Wenn das erreicht ist, Ofen aus und einfach bis zum nächsten Morgen drin stehen und abkühlen lassen lassen.
Bitte nicht vorher raus holen, das Teil ist zu heiss um es an zu fassen, zudem sind die Deckel gelöst und wenn ihr euch die Pfoten verbrennt und die Säure aus läuft kann es weh tun.
Falls Ihr so schusselig seit und es passiert doch, dann sofort die Klamotten runter, Baumwolle kann durch die Säure verbrennen, mit viel Wasser abspülen und mit viel Essig die Haut nachspülen. Baumwollklamotten mit Säure dran in eine Plastikschüssel oder Badewanne, die kann man eh weg schmeissen, und ordentlich nass machen.
Der Tag danach:
Batterie, sie kann ruhig noch etwas warm sein, langsam mit einem Ladegerät laden (z.B. bei einer 95 Ah mit 5A) und nach ca 24 sehen ob man Erfolg hatte denn dann müsste der Säureheber wieder, in allen Kammern, eine Durchmischung an zeigen.
Falls eine Kammer nichts an zeigt ist diese wirklich tot und die Batterie ist reif für den "Akkuhimmel". Falls alle Kammern wieder ok sind sollte man eine "Rekonditionierung" durch führen und das geht so:
Dieser Hinweis klappt auch bei den sog. "wartungsfreien Bleiakkus" !!!
Nun, habt Ihr was im Garten zu tun? Wie wäre es mit Akkupflege, so nebenbei?
Eure Batterie ist zu schnell nicht mehr leistungsfähig, sie "schwächelt" oder Ihr hat irgendwelche Fehlströme in Verdacht da das Ding erst 2 Jahre alt ist.
Pustekuchen, Ihr habt sie erst zwei Jahre aber wie lange ist sich schon nutzlos rum gestanden? Ein Bleiakku will Arbeiten um fit zu sein, nichts tun ist für sie ebenso frustrierend wie für mich.
Immer wieder ist mir aufgefallen das auf den Akkus nur selten ein Datum vermerkt ist ... warum wohl?
Es ist Zeit für eine Rekonditionierung (= Wiederbelebung) und dies kann man ruhig ein mal im Jahr, zur Pflege, immer wieder machen.
Zündschlüssel in den Dicken und alles laufen lassen was geht, nur den Motor nicht ;-)
Die Nebelschlussleuchte ist da recht nützlich falls das der Dicke in der Garage steht denn sie leuchtet recht hell und wenn sie Dunkler wird wisst Ihr dass es Zeit ist das entladen zu beenden. Das kann, je nach Akkuzustand um die 60 Min sein, kürzer oder länger, auf jeden Fall müsst Ihr immer wieder hin sehen um den Moment ab zu passen wenn sie dunkler wird.
Die Batterie darf nicht total leer werden sonst habt Ihr eine Tiefenentladung. Weil der Zündschlüssel steckt gibt es keine elektronische Überwachung, also aufpassen sonst ist es vorbei mit Kuchen Backen ;-)
Danach könnt Ihr die Batterie normal wieder aufladen, aber bitte llllaaaaangsaaaammm und ihr werdet überrascht sein wie viel Power sie wieder bekommen hat.
Ist doch ganz einfach, oder? :-)
Beste Antwort im Thema
Hi Forum,
Diese Starterbatterien sind Akkus mit Schwefelsäure, entmineralisiertem Wasser und so bleischwerem Zeug, eben Blei ;-) Die Säure hat die Eigenschaft in ungünstigen Situationen Kristalle zu bilden, das ist unterschiedlich je nach Benutzung und Hersteller. Kurz gesagt: Entweder sind sie so dass man vergisst eine zu haben oder sie Ärgern ständig dass man nach Fehlstrom etc. vergebens sucht.
Inzwischen halte ich nichts von den sogenannten"Wartungsfreien" Teilen, das ist einfach Mist und eine Lüge denn wenn man sie nicht warten kann freut sich der Verkäufer weil sie einfach schneller schlapp machen, nicht der Verkäufer sondern die Batterie ;-)
Zum "Bleistift": Destilliertes Wasser nach füllen? Wie soll das gehen wenn sie oben versiegelt ist ??? ... wozu ist dann das Röhrchen angebracht ??? ... was geht da raus aus der Tülle ??? ... ja genau, auch Wasserdampf das durch die Produktion von Wasserstoff sich ebenfalls mit verflüchtigt. Die Schwefelsäure bleibt drin, die ist schwer und erst bei höheren Temperaturen flüchtig. Dies hat zur Folge dass sich, mangels ausreichendem H2O die Säure an steigt. Durch diese Konzentration fängst die Säure an aus zu fällen und bildet Kristalle an den Bleiplatten. Ein weiterer Grund kann die Tiefendentladung sein, sie hat den selben Effekt.
Mit einem Säureheber ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Aräometer
... kann man fest stellen ob die Säure, in jeder einzelnen Kammer, noch in einem guten Mischungsverhältnis ist oder nicht. Aber wie soll man es er-"heben" wenn oben alles zugeklebt ist? ... merde ... H2O nachfüllen ... denkste!
Dazu nur dieses: Ich kaufe nur noch Batterien wo ich oben rein sehen, Messen und Destilliertes Wasser nachfüllen kann.
Hier nun ein paar Hinweise um eine Batterie am Leben zu erhalten:
Das folgende ist nun wirklich in absoluter Eigenverantwortung, mit Bedacht und technischem Verständnis zu benutzen!!!
Tiefenentladene Batterie:
(geht nur bei NICHT WERTUNGSFREIEN Batterien!!!)
Als Mann benutzt man Werkzeuge, (am besten die mit mehr Power ;-) und so ein Teil steht in der Küche, genannt "Backofen". Eine Tiefenentladene Batterie hat das H2O von der H2SO4 (Schwefelsäure) getrennt. Der Säureheber meldet, in einigen Kammern, nur noch Wasser ... shit ...
Wärme ist für chemische Reaktionen vielerorts notwendig um Kristalle von einem festen Zustand in den Flüssigen über zu leiten. Ihr kennt dass, der Zucker löst sich in heissem Tee schneller auf als im kalten Tee. Besonders gut zu beobachten bei Pfefferminztee denn da hat das Wasser schon durch die Minze eine gewisse Sättigung.
Ihr wisst schon was kommt, Eure Frau sollte vielleicht über's Wochenende wo anders sein ;-)
Ok, Die Batt. in mittlerer Position des Backofens, nach dem auffüllen der Kammern falls H20 fehlt, stellen. Bitte nicht auf den Boden stellen, Gehäuse könnte sonst schmelzen !!!! Auf dem Rost mit einen Ofenthermometer (die Regler am Herd sind unzuverlässig) kontrollieren. Nach lösen der Kammer-Deckel, auf ca. 85°C ein stellen. Mit einem Tauchthermometer die Batteriesäure überprüfen und einige Stunden warten bis die Batterie durch geheizt ist. Sie sollte innen sicher auf ca. 65°C kommen und das in allen Kammern. Wenn das erreicht ist, Ofen aus und einfach bis zum nächsten Morgen drin stehen und abkühlen lassen lassen.
Bitte nicht vorher raus holen, das Teil ist zu heiss um es an zu fassen, zudem sind die Deckel gelöst und wenn ihr euch die Pfoten verbrennt und die Säure aus läuft kann es weh tun.
Falls Ihr so schusselig seit und es passiert doch, dann sofort die Klamotten runter, Baumwolle kann durch die Säure verbrennen, mit viel Wasser abspülen und mit viel Essig die Haut nachspülen. Baumwollklamotten mit Säure dran in eine Plastikschüssel oder Badewanne, die kann man eh weg schmeissen, und ordentlich nass machen.
Der Tag danach:
Batterie, sie kann ruhig noch etwas warm sein, langsam mit einem Ladegerät laden (z.B. bei einer 95 Ah mit 5A) und nach ca 24 sehen ob man Erfolg hatte denn dann müsste der Säureheber wieder, in allen Kammern, eine Durchmischung an zeigen.
Falls eine Kammer nichts an zeigt ist diese wirklich tot und die Batterie ist reif für den "Akkuhimmel". Falls alle Kammern wieder ok sind sollte man eine "Rekonditionierung" durch führen und das geht so:
Dieser Hinweis klappt auch bei den sog. "wartungsfreien Bleiakkus" !!!
Nun, habt Ihr was im Garten zu tun? Wie wäre es mit Akkupflege, so nebenbei?
Eure Batterie ist zu schnell nicht mehr leistungsfähig, sie "schwächelt" oder Ihr hat irgendwelche Fehlströme in Verdacht da das Ding erst 2 Jahre alt ist.
Pustekuchen, Ihr habt sie erst zwei Jahre aber wie lange ist sich schon nutzlos rum gestanden? Ein Bleiakku will Arbeiten um fit zu sein, nichts tun ist für sie ebenso frustrierend wie für mich.
Immer wieder ist mir aufgefallen das auf den Akkus nur selten ein Datum vermerkt ist ... warum wohl?
Es ist Zeit für eine Rekonditionierung (= Wiederbelebung) und dies kann man ruhig ein mal im Jahr, zur Pflege, immer wieder machen.
Zündschlüssel in den Dicken und alles laufen lassen was geht, nur den Motor nicht ;-)
Die Nebelschlussleuchte ist da recht nützlich falls das der Dicke in der Garage steht denn sie leuchtet recht hell und wenn sie Dunkler wird wisst Ihr dass es Zeit ist das entladen zu beenden. Das kann, je nach Akkuzustand um die 60 Min sein, kürzer oder länger, auf jeden Fall müsst Ihr immer wieder hin sehen um den Moment ab zu passen wenn sie dunkler wird.
Die Batterie darf nicht total leer werden sonst habt Ihr eine Tiefenentladung. Weil der Zündschlüssel steckt gibt es keine elektronische Überwachung, also aufpassen sonst ist es vorbei mit Kuchen Backen ;-)
Danach könnt Ihr die Batterie normal wieder aufladen, aber bitte llllaaaaangsaaaammm und ihr werdet überrascht sein wie viel Power sie wieder bekommen hat.
Ist doch ganz einfach, oder? :-)
20 Antworten
Zitat:
@XMv6pallas schrieb am 14. Dezember 2015 um 00:40:18 Uhr:
[...] Knallgas entsteht erst beim Laden besser Gesagt beim Überladen des Bleiakkus. [...]
Der Nachweis von Wasserstoff war Aufgabe in meiner mündlichen Chemie-Prüfung. Hat auch laut geknallt und ich hatte 'ne schöne 3 auf dem Abschlußzeugnis (Vorzensur 4 🙄)
Zitat:
Alternativ würde auch ein Wasserbad funktionieren. Bei einem Großen Kochtopf, wo die Wärme vom Topfboden kommt, sollten Abstands Klötze eingelegt werden. [...]
Die Methode würde ich favorisieren. Habe noch einen alten großen elektrischen Kochtopf aus Friedenszeiten in der Scheune, da müsste meine 44Ah Batterie reinpassen. Aber ehrlich gesagt, kaufe ich mir lieber eine neue ...
Die Ressourcen werden ja auch geschont, indem man die alte zurückgibt.
Danke XMv6pallas !!! :-)
Es ist nun mal ein Unterschied ob jemand in der Schule aufgepasst hat oder sich nur auf subjektive Vermutungen stützt.
Das mit dem Bleisulfat ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Blei%28II%29-sulfat
... ist klar, wovon ich geredet habe ist:
Die tiefentladene Batterie lässt die Schwefelkristalle aus fällen so dass mit dem Säureheber nur noch Wasser in der Kammer detektiert wird. Mit Wärme kann man ... ach quatsch, warum soll ich mich hier wiederholen, ich sage nur "Zucker und Tee".
Die nicht Wartungsfreien Batterien haben in jedem Deckel ein winziges Loch das Druck und Wasserstoff, durch einen Schwamm, entweichen lässt. Wenn man diese unsachgemäß austauscht und irgendwelche Schrauben rein stöpselt kann es natürlich zur Explosion kommen.
Ich habe auch nur sinngemäß von "Erwärmen" gesprochen und nicht von "Erhitzen"
Für uns fühlt sich eine Temperatur von 50°C so heiß an dass wir es los lassen (ab 60°C könnten schon Brandblasen entstehen, je nach Veranlagung) aber für andere Stoffe wie z.B. das Batteriegehäuse, da sind 100°C noch absolut ok.
Früher waren die Batterien bei vielen Autos direkt im Motorraum platziert, ich möchte da nicht sitzen beim Stau und sommerlicher Hitze wenn der Asphalt alleine schon 55°C hat, das Kühlerwasser sich der 130°C Grenze nähert aber die Batterie tut es aber und ist für solche Situationen auch ausgelegt.
Die Szenarien gewisser Aktion-Filme lassen natürlich der Phantasie keine Grenzen setzen, bedenkt aber das das meiste mit Pyrotechnik "aufgemotzt" wird und nicht der Realität entspricht.
In diesem Sinne, trotz Backofenaktion ist der Schwarzwald nicht abgebrannt ;-)
.
Zitat:
@Asechs4x4 schrieb am 17. Dezember 2015 um 22:59:38 Uhr:
Danke XMv6pallas !!! :-)Es ist nun mal ein Unterschied ob jemand in der Schule aufgepasst hat oder sich nur auf subjektive Vermutungen stützt.
So ist es. Dazu 2 Fakten: Schwefel kommt in reinform in der Batterie garnicht vor und wenn es das täte ist nich mit Zucker und Tee denn Schwefel ist wasserunlöslich:
http://www.lenntech.de/element-und-wasser/schwefel-und-wasser.htmGibt's denn wenigsten einen belegbaren Fakt für deine Backofengeschichte?
Zitat:
So ist es. Dazu 2 Fakten: Schwefel kommt in reinform in der Batterie garnicht vor und wenn es das täte ist nich mit Zucker und Tee denn Schwefel ist wasserunlöslich:
http://www.lenntech.de/element-und-wasser/schwefel-und-wasser.htm
... aufpassen dass da nichts durcheinander kommt denn wir reden hier von Schfel
säure(H2So4), nicht von Schwefel (S) als Element und auch nicht von Schwefelwasserstoff (H2S) dass Gasförmig ist.
https://de.wikipedia.org/wiki/Schwefels%C3%A4ureZitat:
Gibt's denn wenigsten einen belegbaren Fakt für deine Backofengeschichte?
... bring' ich Dir hier mit :-)
Berufsbedingt verwende ich täglich verdünnte Schwefelsäure (~15-25%), also das selbe das in Autobatterien ist, um Edelmetalle von Oxyden zu befreien die durch das verlöten entstehen.
Zitat:
https://de.wikipedia.org/wiki/Bleiakkumulator :
_____________________________________________________________________________________________
...
, sowie eine Füllung von 37-prozentiger (Massenanteil) Schwefelsäure (H2SO4) als Elektrolyt. Bei der
...
______________________________________________________________________________________________
Diese verdünnte Säure steht vor mir auf dem Tisch ohne Deckel also die Verdunstung des Wasseranteils wird nicht "ausgebremst", anders wie in der Autobatterie mit seinen Deckeln.
Durch die Verdunstung konzentriert sich die Säure und ich kann im Glas sehen wie sich allmählich Kristalle bilden. Diese fällen Nadelförmig aus. Lasse ich das Wasser weiter verdunsten bekomme ich eine kristalline dicke Suppe.
Und das ist das was auch in der Batterie passiert. Diese kristalline Suppe liegt, bei einer Tiefenentladung, auf dem Boden der Batterie. Da sie den Strom erheblich besser leitet als das darüber befindlichen H2o gibt es eine Art Kurzschluss (der nicht wirklich einer ist) die das Aufladen der Kammern mit Elektroden unmöglich werden lässt. der Akku scheint ok zu sein weil das Ladegerät oder die Lichtmaschine "denkt" dass die Batterie ja voll geladen ist.
Der Akku lässt sich nicht mehr aufladen!
Nun kann ich aber den Akku schlecht auf den Kopf stellen und von Hand durch schütteln während er geladen wird um die Kristalle auf zu lösen denn dann würde die Säure gewisse Spuren an meinen Armen hinterlassen.
Zurück zu meinem Arbeitsplatz:
Das Wasser ist nahezu verdunstet und die "Kristallpampe" liegt auf dem Boden des Glases. Fülle ich nun wieder Wasser ein, dann lösen sie sich einfach wieder auf und ich habe meine verdünnte Schwefelsäure welche ich zum abbeizen benötige (Zucker und Tee)
Zurück zum Akku.
Der Prozess ist ein anderer aber die Wirkung ist ähnlich denn durch das erwärmen und anschließende laden kann ich die ausgefallenen Kristalle wieder in die Lösung bringen so das das Ladegerät (Lichtmaschine) erkennt ("denkt" ;-) " ... oh da muss ich Strom rein bringen weil da Elektronen fehlen..." denn der "beinah-Kurzschluss" vorher, hat das ja verhindert.
Da die LiMa und das Ladegerät so eingerichtet sind dass sie den Akku nicht überladen dürfen. Wäre das nicht so könnte jedes Ladegerät oder die LiMa die Batterie zum Kochen bringen (habe ich selber erlebt bei einer kaputten Ladekontrolle und das stinkt nach faulen Kartoffeln)
Dies ist einer weitere Möglichkeit eine totgeglaubte Batterie wieder zum Leben an zu regen. Man überbrückt die (Schutz-) Elektronik des Ladegerätes wovon ich aber dringend Abrate weil dabei einiges an Schwefelwasserstoff entsteht und da reicht dann wirklich ein kleiner Auslöser (z.B. Licht aus schalten) um ... naja, .. den Filmemachern Konkurrenz zu bieten ;-)
Da ist doch die Sache mit dem "erwärmen im Backofen" die "hu-mann-ere" Alternative auch wenn das Ding "Backofen" genannt wird tu ich den Akku nicht "backen".
( uff, was hab ich da nur für ein Fass auf gemacht ;-)
Ach ja, noch schone Weihnachten und mir stinkt es dass der Schnee fehlt :-)
.
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Zitat:
@Asechs4x4 schrieb am 17. Dezember 2015 um 22:59:38 Uhr:
Danke XMv6pallas !!! :-)Es ist nun mal ein Unterschied ob jemand in der Schule aufgepasst hat oder sich nur auf subjektive Vermutungen stützt.
Das mit dem Bleisulfat ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Blei%28II%29-sulfat
... ist klar, wovon ich geredet habe ist:
Die tiefentladene Batterie lässt die Schwefelkristalle aus fällen so dass mit dem Säureheber nur noch Wasser in der Kammer detektiert wird. Mit Wärme kann man ... ach quatsch, warum soll ich mich hier wiederholen, ich sage nur "Zucker und Tee".
Jetzt ist mir eine Informelle Edition einfach abgeschmiert, ähm verloren gegangen, weil die Befehle mit der Maus, hier im Forum, nicht richtig angenommen werden.
Bitte schaut Euch das mal an:
http://de.optimabatteries.com/de-de/
So wir meine nächste Starterbatterie aus sehen denn ich habe keine Lust mehr, nach Ablauf der Garantie, einen neue kaufen zu müssen.