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Ständig ändernde Vertriebsstrategie - Was ist der langfristige Plan?

Tesla
Themenstarteram 13. April 2019 um 22:16

Allein was die letzten Tage passiert ist:

-Model S und X massive Preissenkung, nach Kundenbeschwerden wieder Preiserhöhung

-Referral Programm abgeschafft, seit neusten wieder da

-Model 3 Short Range war kurz bestellbar, jetzt nicht mehr

-Model 3 Autopilot vor kurzen noch Option, heute Serie. Damit Preisvorteile für heutige Besteller

Die Liste darf gerne ergänzt werden.

Dazu kommen noch Verwirrungen um die Tesla Stores. (Bleiben sie oder nicht?)

Wohin geht die Reise bei Tesla? Warum so viele Kurswechsel in den letzten Tagen?

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49 Antworten

Ich sehe: wir verstehen uns!

Zitat:

@derJan82 schrieb am 14. April 2019 um 16:30:14 Uhr:

Ich sehe: wir verstehen uns!

Immer. Auch wenn du sicher aus meiner Sicht eine lustige Aussprache haben wirst. Aber dem geschriebenen Wort sieht man den schweizerischen Akzent nicht an. ;)

Zitat:

@MartinBru schrieb am 14. April 2019 um 16:32:06 Uhr:

Immer. Auch wenn du sicher aus meiner Sicht eine lustige Aussprache haben wirst. Aber dem geschriebenen Wort sieht man den schweizerischen Akzent nicht an. ;)

 

Sagte er nicht mal er ist Deutscher in der Schweiz lebend?

Zitat:

@fanta241 schrieb am 14. April 2019 um 16:35:44 Uhr:

Sagte er nicht mal er ist Deutscher in der Schweiz lebend?

In dem Fall hätte er eine noch viel lustigere Aussprache. :D

Ich habe noch was zum langfristigen Plan. Fiat/Chrysler steigt bei Tesla ein!? Man liest inzwischen schon in den deutschen Medien, das da ein Zusammenarbeitsvertrag besteht und es soll angeblich mehr sein als nur wegen dem Abgasdeal. Aber steckt da vielleicht doch mehr dahinter? Fiat/Jeep/Chrysler hat ja derzeit nichts gescheites elektrisches im Portfolio. Am 500er verlieren sie angeblich nur Geld.... und Elon kann sich endlich mal mit SpaceX und der Boring Company beschäftigen.

Edit:

Die Frage wäre - kann sich das Fiat/Chrysler leisten/stemmen?

Für einen normalen Kunden, der sich nicht ganztägig mit Tesla beschäftigt, ist das Hin und Her der letzten Monate einfach nur verwirrend und chaotisch.

Es gibt nicht mal pdf-Preislisten, aus denen klar hervor geht, was zu welchem Zeitpunkt zu welchem Preis Lieferumfang war, so z.B. beim Autopilot.

Die Läden sollten weitgehend geschlossen werden wegen der Kostenersparnis, einige Wochen später sind bestimmte Modelle dagegen nur in den Läden (oder evtl. noch telefonisch, wenn man durch kommt) bestellbar, nicht mehr online.

Preissenkungen rauf und runter in kurzer Zeit, fast wie beim Benzinpreis.

Wenn es die Strategie ist, die Interessenten optimal zu verwirren, dann ist sie hervorragend gelungen.

Wenn Tesla mal ernsthaft vor hat in Deutschland beim Geschäftswagen-Modell signifikante Marktanteile zu bekommen müssen sie jedenfalls aufhören mit diesem Chaos und vor allen Dingen auch Ansprechpartner mit mehr als einer Gehirnzelle sowie einer Betriebszugehörigkeit welche die Probezeit überlebt.

Ich habe mein Model S zwar geschäftlich bestellt, jedoch aus privater "Liebe" zum Auto. Für die Masse der Rabatt-verwöhnten Deutschen Geschäftskunden finde ich das Vertriebssystem vollkommen inakzeptabel.

Ich kann mir jedenfalls nur schwer vorstellen dass sich die mir bekannten Unternehmer so einen Scheiß antun. Es krankt ja nicht nur am Store und Personal, selbst Verträge sind Schall und Rauch, wenn man überhaupt automatisch was valides bekommt. Ein Rechnung über die vollständige Anzahlung kann Tesla z.B. gar nicht ausstellen. Usw. usf.

Für die Masse der Geschäftskunden ist das nichts!

am 15. April 2019 um 7:52

Was Tesla dringend bräuchte sind in der Tat fähige Flottenberater - das sehe ich auch so. Und da gibt es einfach andere Anforderungen als beim Privatkunden, der alle 4 Jahre ein Auto kauft. Ich wäre sogar bereit - ähnlich wie bei VAG - feste Bezüge zu garantieren. Tesla interessiert das heute aber nicht. Wenn man damit allerdings zu lange wartet, gibt es auf dem Markt eben auch Alternativen. Und dann wird's mit der Verhandlung komplizierter. Das gleiche übrigens mit dem Service: Da will ich doch nicht für jedes Fahrzeug einzeln anrufen müssen. Und dann schaffen die es nichtmal am gleichen Tag 4 Autos durchzuziehen, sondern müssen das auf 3 Tage strecken. So geht das nur, wenn man beide Augen zudrückt. Mache ich aber gerne.

Und ja: Norddeutscher (Oldenburger) in der Schweiz.

Zitat:

@ilovemy406c schrieb am 14. April 2019 um 19:47:36 Uhr:

Die Frage wäre - kann sich das Fiat/Chrysler leisten/stemmen?

Natürlich nicht. Es könnte aber durchaus eine Zusammenarbeit von FCA und Tesla geben. Beide könnten davon profitieren.

Es würde allerdings nicht gerade den Preimium-Anspruch von Tesla unterstreichen, wenn man zukünftig seinen Tesla zu Fiat in die Wartung bringt oder seinen neuen dort abholt.

Ich kann mir nicht vorstellen, wie die Firmen zusammen passen sollen.

Besser FCA als Vertriebs- und Werkstattpartner als gar keinen. Ich meine Tesla braucht dringend einen Partner wenn sie am Markt präsent bleiben wollen. Das mit den Onlinebestellungen und kaum vorhandenen Servicecentern lassen sich nur Hardcore-Fans gefallen. Die Bestellungen scheinen ja schon jetzt eingebrochen zu sein. Tesla muss unbedingt etwas beim Vertrieb unternehmen, wenn sie überleben wollen.

Zitat:

@DaimlerDriver schrieb am 15. April 2019 um 10:08:31 Uhr:

Es würde allerdings nicht gerade den Preimium-Anspruch von Tesla unterstreichen, wenn man zukünftig seinen Tesla zu Fiat in die Wartung bringt oder seinen neuen dort abholt.

Ich kann mir nicht vorstellen, wie die Firmen zusammen passen sollen.

Glaspalast ist Glaspalast.. man muss ja nicht gleich die hinterletzte Dorfbude als Stützpunkt nehmen. Zumal es noch Fertari, Alfa und Maserati gäbe.

Unabhängig von der Machbarkeit glaube ich aber nicht, dass Tesla diesen Weg gehen wird. Die werden für die Fläche unabhängige Zentren mit Zertifikat ausstatten.. und Vertrieb online vereinheitlichen..

Ich vermute, Tesla ist Chrysler da wichtiger als Fiat bei FCA. Da ergebe sich in Nordamerika ein durchaus respektables Händlernetz.

Nun das sicher mit Abstand wichtigste für Unternehmen als Kunden ist Planbarkeit.

Das mag bis 5 oder 10 Autos mit Tesla gehen aber ab ein paar hundert oder gar tausend wird das halt mit den ständigen Anpassungen schwer. Kaum ist ein Budget berechnet muss der Fuhrparkmanager neu anfangen zu rechnen, kaum ist er damit fertig muss er schon wieder neu rechnen.

Gerade bei online Verkauf spricht eigentlich erst recht nichts gegen 2 Schienen Privatkunden und meinetwegen Unternehmenskunden ab 10, 20 oder auch erst ab 50 Autos.

Zitat:

@DaimlerDriver schrieb am 15. April 2019 um 10:08:31 Uhr:

Es würde allerdings nicht gerade den Preimium-Anspruch von Tesla unterstreichen, wenn man zukünftig seinen Tesla zu Fiat in die Wartung bringt oder seinen neuen dort abholt.

Zu FCA gehören auch Alfa Romeo, Maserati, Dodge und Jeep, das würde schon eher passen...ich sehe da aber auch weniger eine Vertriebs- oder Werkstattkooperation als vielmehr ein Einkaufsdeal von Akkus/Antriebstechnik für FCA - die sind nämlich (ähnlich wie Ford) im Vergleich zu VW, den französischen oder chinesischen Herstellern ganz schön hinten dran, was die Entwicklung von BEV/E-Plattformen betrifft. Deshalb wird eine zukünftige Zusammenarbeit abseits des CO2-Handels eher darauf hinauslaufen...wenn es abseits davon überhaupt eine geben wird.

Bzgl. Vertriebsstrategie: So ganz sehe ich auch nicht, warum sich Tesla (mittlerweile) nicht stärker auch auf Flottenangebote konzentriert, das könnte man ja in Verbindung mit Infrastrukturangeboten oder PV-Installationen anbieten, wäre alles in-house vorhanden. Vermutlich war es bisher einfach nicht zwingend notwendig. In den USA gibt's jetzt Leasing-Angebote für's Model 3, das ist schon mal ein erster Schritt, der sicher auch hier für Firmenkunden gut wäre, wobei es externe Leasingangebote ja auch hier schon gibt.

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