Sporadischer Leistungsverlust

Opel Vectra C

Hab ich meinen Wagen hier (und überhaupt) zu oft gelobt?!? Scheinbar rächt er sich gerade dafür 😁 und nervt seit ein paar Tagen mit sporadischem Leistungsverlust, der dummerweise nicht reproduzierbar ist - von daher war mein FOH heute morgen auch recht ratlos; zumal weder irgendeine Warnung im Display leuchtete, noch Fehlercodes gesetzt waren ...

Folgendes Phänomen:
Einfädeln auf der Autobahn, ca. 80 km/h, 4. Gang noch drin; bei der nächsten Lücke Gas gegeben, aber statt des erwarteten Schubs passiert gar nichts, kein Vortrieb, also Spur halten. Etwas später dann bei ca. 110 km/h im 5. Gang da gleiche Spiel: Vordermann fährt rechts, ich geb Gas und wieder kein Vortrieb bei 2500/min.
Am WE dann mal beim Überholen auf der Landstraße, 4. Gang, 2500/min und Vollgas, aber keinerlei Beschleunigung, heute morgen dasselbe im 6. Gang von 130 km/h beschleunigen wollen - nix. Keine Displaymeldung, keine Warnlampe, einfach kein Vortrieb.

Von diesen Situationen abgesehen, verhält sich das Auto die meiste Zeit völlig normal, sowohl auf der Langstrecke, als auch im Stadtverkehr. Auch kann ich keine Änderung in Verbrauch oder Temperaturverlauf feststellen. Und außer, dass in letzter Zeit der beim Beschleunigen um 2000/min ein deutlich vernehmbares Pfeifen vom Lader kommt, meine ich auch keine weiteren Veränderungen wahrgenommen zu haben.

Sollte da ein Zusammenhang bestehen, würde ich da an einen Fehler in der Ladedruckregelung ober bei der AGR denken; aber dann sollte ja eigentlich ein Fehlercode gesetzt werden, oder?

Wie gesagt, der Meister beim FOH war heute morgen auch erstmal ratlos, weil sich der Wagen bei der gemeinsamen Probefahrt unauffällig verhalten hat (Vorführeffekt halt).

Hat jemand mal etwas ähnliches gehabt, oder vielleicht einen Tipp wo man als erstes nach der Ursache suchen sollte?

47 Antworten

Na dann drueck ich dir die Daumen das du Kulanz bekommst.
Denso soll Probleme in der Fertigung gehabt haben weil die Werkzeuge zu hohe Standzeiten hatten und dann die Tolleranz nicht mehr in Ordnung war .
Suche mal den Thread 3.0 CDTI Einspritzpumpe defekt ? Hier bei Vectra C.

Aber sollte schon klappen da der Fehler ja bekannt ist.

MFG
Stefan

@Omega-OPA:

Danke für den Hinweis 🙂 Der Meister sagte zwar, dass die Injektoren OK seien aber ich lasse sie lieber noch mal prüfen und im Zweifel gleich mit austauschen.

Das mit dem 2T-Öl hab ich zwar in letzter Zeit verfolgt, aber ich meine, das kann nicht der Weisheit letzter Schluss sein - Als Kraftstoff ist EN590 Diesel freigegeben, dann sollte der Motor damit bitteschön auch laufen 😉

@vader2010:

Jepp, den hatte ich mir auch schon angetan, von daher wusste ich schon von den Toleranzproblemen.

Allerdings will ich mir wie gesagt die ausgebaute Pumpe mal näher ansehen (lassen) ... Wenn nämlich deren Antriebswelle ein Problem hat, könnte das ja ggf. mit dem kürzlich gewechselten Zahnriemen zusammenhängen, der sie ja antreibt. In diesem Fall hängt die Werkstatt als Gewährleister mit drin ...

Nur mal eine kurze Zwischenfrage: Stimmen die 4300 Euro oder ist da eine Null zuviel drin? Ich weiss zwar dass Ersatzteile unverschämt teuer sind, aber eine Pumpe für über 4000 Euro . . .
Ausserdem sollten solche Teile doch etwas länger halten. 150 tkm hören sich ja relativ viel an, nur wenn man mal die reine Betriebszeit ausrechnet, dann kann ich mich nur wundern.
Bei im Schnitt 50 km/h wären das nur etwa 125 Tage Laufzeit. Wird vorwiegend Autobahn gefahren, und davon kann man eigentlich bei der km-Leistung innerhalb der kurzen Zeit ausgehen, dann würde sich die Durchschnittstgeschwindigkeit erhöhen und eine noch geringere Laufzeit ( < 100 Tage) herauskommen.

Ich hoffe für dich dass Du den Schaden über eine Sonderkulanz bezahlt bekommst; hängt vermutlich stark von deinem FOH ab, je nachdem wie der sich reinhängt. Ob Du selber bei Opel was erreichen kannst wage ich zu bezweifen, dort wird meiner Erfahrung nach alles auf die Händler abgewimmelt.

-Klaus-

Nun ja, nicht ganz, es sind viertausendzweihundert und ein paar Kleine 😁

Das kommt aber hin, denn erstens ist das eine CommonRail Hochdruckpumpe, die den Kraftstoff von Atmosphärendruck auf 1600 (?) bringen muss und daher sehr präzise gefertigt werden sollte. Zweitens kommt das Teil aus Japan, wo die Fertigungskosten - sofern nicht automatisiert - nochmals deutlich höher liegen als sogar in Deutschland. Und drittens ist das wie gesagt kein Austausch-, sondern ein reines Kaufteil ... ist also quasi kein 'Pfand' drauf, wie z.B. bei der LiMa oder dergleichen.

IIRC kostete die Verteiler ESP beim 2.5TDI von Audi rund 2.500 Euro im Austausch, diese Dinger konnten wohl instandgesetzt werden.

Was die Haltbarkeit angeht, so bin ich in der Tat auch sehr überrascht. Das Auto fährt zu 80% oder gar mehr auf der AB und die Durchschnittsgeschwindigkeit im BC pendelt sich meistens bei 81-84 km/h ein. Das allermeiste davon passiert im Teillastbereich im 6. Gang, von daher kommt der Ausfall der Pumpe jetzt doch eher aus heiterem Himmel.

Aber es ist ja wohl bekannt, dass es 2002/2003 Toleranzprobleme bei der Fertigung gegeben hat - daran gemessen sind 150tkm ja schon astronomisch hoch *SarkasmusmodusAUS* 😉

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Fast 5000,-€ - kann man da nicht aus einem Verunfallten eine günstigere bekommen? Hoffe, Opel läßt dich nicht im Regen stehen, wäre eine Unverschämtheit, denn 3Jahre und 150.ooo km sind doch keine Laufleistung für so einen großen Diesel.

Ich bin ja auch dafür, dass man Opel ordentlich eins auf den Sack haut, wenn sie es verdienen, aber in dem Fall ist das ein tiefergehendes Problem, was ausnahmslos alle Marken haben. Eine Frechheit ist einzig der Preis.

Wie sagt mal jemand so schön: Wir haben 10 Jahre gebraucht, um den Diesel leistungsfähig zu machen, jetzt brauchen wir noch mal 10 Jahre, um ihn wieder standfest zu machen.

Zitat:

Das kommt aber hin, denn erstens ist das eine CommonRail Hochdruckpumpe, die den Kraftstoff von Atmosphärendruck auf 1600 (?) bringen

Sicher habe letztens irgendwo gelesen das der 3.0 CDTI mit 1450Bar arbeitet. Denso gibt seine aktuelle Modell HP-3 mit bis zu 1800 Bar an.

Hat jemand eine ahnung welche im Vectra 3.0 verbaut sind und mit welchem Druck Sie arbeiten?
Gibt es vielleicht auch einen unterschied bei der 177 und 184PS Version?

MFG
Stefan

Reparatur / Tausch

Hallo,

diese Pumpe gibt es doch sicherlich im Tausch bzw. kann man sie auch reparieren.

In Köln gibt es eine Denso Diesel Werkstatt:

www.schmitz-krieger.de

Gruss

Reparatur / Tausch

Hallo,

diese Pumpe gibt es doch sicherlich im Tausch bzw. kann man sie auch reparieren.

In Köln gibt es eine Denso Diesel Werkstatt:

www.schmitz-krieger.de

Gruss

Danke für den Hinweis 🙂 Aber Opel hat nach einigem hin und her einen Großteil auf Sonderkulanz genommen; die neue Pumpe ist bestellt und soll diese Tage kommen und eingebaut werden.

Instandsetzung oder Austausch ist eine sehr interessante Option - kann ich in dem Fall aber nicht da Opel wegen der Kulanz das alte Teil zurückhaben will.

Aber gut zu wissen, dass sowas zumindest möglich ist 🙂

Got back my baby

Sodele, ich hab meinen Dicken wieder 🙂

Rechnung folgt und ich werde das dann im ESP Thread posten. Jedenfalls hab ich eine neue Pumpe drin, und mein FOH war so besorgt um saubere Arbeit, dass er fast das dreifache (!) der vorgesehenen AW für die Reparatur verwendet hat. Außerdem war der Monteur so aufmerksam, einen leichten Ölverlust zu bemerken, und hat gleich die Dichtungen an der Motorstirnseite erneuert (Simmerring an der Kurbelwelle und natürlich die Pumpendichtungen).

Von günstiger Reparatur zu sprechen wäre übertrieben, aber angesichts der Sonderkulanz von Opel und großzügiges Entgegenkommen des FOH bei Lohn und Leihwagen wird das Ganze schon überschaubarer als es zunächst ausgesehen hatte.

Jedenfalls läuft der Wagen wieder - wie gut, das kann ich erst sagen, wenn er ein wenig Autobahn hinter sich hat.

Vielen Dank nochmal für alle Antworten, insbesondere auf die Hinweise in Sachen möglicher Überholung 🙂

Re: Got back my baby

Zitat:

Original geschrieben von wodaso

Sodele, ich hab meinen Dicken wieder 🙂

Rechnung folgt und ich werde das dann im ESP Thread posten. Jedenfalls hab ich eine neue Pumpe drin, und mein FOH war so besorgt um saubere Arbeit, dass er fast das dreifache (!) der vorgesehenen AW für die Reparatur verwendet hat.

Freut mich, daß Dein Dieselschlitten wieder O.K. ist und Opel sich finanziell gut dran beteiligt hat. 🙂

Mein Saab 9-5 3,0 TiD hat 2 Tage vor Eintausch gegen den Vectra auch eine neue ESP bekommen. Zeitvorgabe von Saab für den Tausch sind 7,1 Stunden und der Mechaniker hat 15 Stunden gebraucht. Saab bezahlt an die Werkstatt auch nur die 7,1 Stunden Arbeit. 🙁 Mein Werkstattmeister meinte, daß der Pumpentausch selbst für routinierte Schrauber nicht unter 10 Stunden zu packen ist.

Stefan

Nachdem wir in dem anderen Thread (3.0CDTI Einspritzpumpe defekt) - http://www.motor-talk.de/t1116240/f237/s/thread.html - irgendwann etwas von dortigen Thema abgedriftet waren (sorry nochmal), will ich das lieber hier weiterführen, denn das passt hier besser (es sei denn das gibt wieder ein neues Thema)

Zur Erinnerung, ich hatte dort mit folgender Aussage eine Diskussion bzgl. VTG Technik heraufbeschworen:
+++
2. Mir ist schon vor etlichen Monaten (vielleicht auch schon letztes Jahr) aufgefallen, dass sich der Motor bei ca. 2700/min kurz verschluckt (meist beim Übergang von 2500/min Teillast mit Volllast auf 3000/min) - nicht arg, nur ein minimales Ruckeln. Da das nicht reproduzierbar war, hatte ich das zunächst auf Bodenwellen geschoben. So ähnlich hatte sich das damals beim Audi angefühlt, wenn die Leitschaufeln im Turbolader auf maximalen Durchsatz gestellt wurden - allerdings hat der CDTI gar keinen VTG Lader , also hielt ich das für die Ladedruckregelung, da ab dieser Drehzahl ja die Nm wieder abfallen ... ich hatte dem also nie weitere Bedeutung beigemessen.
+++

Und schon folgende Passage hätte ich wohl besser gleich hier gepostet:
+++
Davon mal abgesehen, hab ich nun die ersten 300km mit der Pumpe abgespult, mit gemischtem Ergebnis:

Positiv:
- Kein Leistungseinbruch mehr
- Kaum noch Ruckeln bei Schleichfahrt im 1. Gang (Stau)
- Weitgehend sauberes Hochdrehen

Negativ:
- Leerlauf immer noch minimal unrund (leichte Vibrationen)
- Leicht verzögertes Ansprechverhalten auch bei Ladedruck
- Immer noch sporadisches 'Zucken' bei 2700/min (aber seltener)

Also eben nochmal zum FOH und der hält es für sehr wahrscheinlich, dass es an Injektoren und Ventilen zu Ablagerungen gekommen ist, hervorgerufen durch unsaubere Verbrennung wegen der defekten ESP; also soll die Maschine in den nächsten Tagen mal freigefahren werden. Sollte sich nächste Woche nichts verbessern, werden mit einem Dieseladditiv etwaige Verunreinigungen gelöst und abgebrannt. Sollte auch das keinen Erfolg bringen, werden nacheinander alle Injektoren geprüft ...
+++

Diese und das nachfolgende Zitat dürfte uns in diesem Thread hier auf den aktuellen Stand bringen:
+++
Wie auch immer, mein Turbolader hat eine variable Geometrie, die über die Unterdruckdose oben außen gesteuert wird und damit wird der Ladedruck geregelt. Kommissar Wallander würde an dieser Stelle sagen 'Dann wissen wir das.' 😉

Von dieser Unterdruckdose geht unten ein freiliegendes (!) Gestänge zum abgasseitigen Gehäuse des Laders, wo die Leitschaufelverstellung ja sitzt. Nach eingehendem Studium mit der Taschenlampe (Sorry und danke Ecotec_dbilas, Karle und J.M.G.) sind an diesem Gestänge logischerweise leichte Korrosionsspuren zu sehen, aber eben auch blanke Stellen, nämlich da, wo die Steuerstange aus der Dose kommt. Das heißt also, dass hier ständig was bewegt wird - und zwar offenbar gesteuert VOM Ladedruck (denn die Dose ist über einen dünnen Schlauch mit der Ansaugbrücke verbunden?!?). Das würde aber bedeuten, dass diese Turbinensteuerung nicht den Ladedruck regelt, sondern umgekehrt der Anstellwinkel der Leitschaufeln abhängig vom aktuellen Ladedruck unmittelbar vor den Zylinderköpfen ist. Es sei denn, dieser dünne Schlauch zum Aktor kommt nicht direkt vom Ansaugtrakt, sondern wird anderweitig mit Über- oder Unterdruck versorgt - nur wie?
+++

Also, meine Theorie für die z.T. verzögerte Beschleunigung und das noch immer sporadische minimale Ruckeln ist ja, dass das nur zufällig gleichzeitig mit dem Defekt der ESP aufgetreten ist, ansonsten aber andere Ursache hat. Und dabei komme ich nach wie vor nicht wirklich von meiner ursprünglichen Vermutung weg, dass das in irgendeiner Form mit der Ladedruckregeleung zu tun hat. Die vom FOH angesprochenen Verunreinigungen an Injektoren und Ventilen aufgrund unsauberer Verbrennung (klingt plausibel) sollten dann aber auch im Bereich des VTG Mechanismus anfallen, und dort zu Schwergängigkeit führen. Zusammen mit dem freiliegenden Gestänge ergibt das eine satte Quelle von potenziellen Fehlern.

Hinzu kommt dann auch noch, dass ich den Wagen so oft und so lange es geht mit Tempomat im mittleren Geschwindigkeitsbereich bewege, meist zwischen 2000 und 3000/min. Im Alltag bedeutet das weitgehend konstante Verhältnisse in Sachen Ladedruck und Einspritzmenge. Der VTG Mechanismus wird als nur selten über den gesamten Bewegungsraum verstellt, sondern die meiste Zeit in einem relativ engen Bereich - nämlich von 'Wenig bis Volllast bei niedrigen Drehzahlen' (steile Anströmung) bis 'Teillast bei mittleren Drehzahlen' (kurzzeitig flache Anströmung, ansonsten weitgehend mittlere bis steile). Der Lastzustand 'Volllast UND hohe Drehzahlen' kommt in meinem Alltag nur sehr selten und dann nur sehr kurz vor; d.h. die VTG Stellung 'maximaler Durchsatz bei maximaler Laderdrehzahl' kann man in Sekunden pro Woche angeben.

Eine Schwergängigkeit des VTG-Gestänges (ob nun durch Korrosion der Stangen, Verschmutzungen im Turbolader oder defektem Aktor/Steuerung verursacht) würde also in der Tat genau die Phänomene an den Tag legen, wie ich sie seit vorgestern beobachte: Mitunter (sporadisch halt) kurzes Zucken beim Hochdrehen von 'mittleren' auf 'hohe' Drehzahlen unter Volllast, sowie leicht verzögertes Ansprechen auf Gasbefehle um 2000/min (wo ja Ladedruck bereits anliegt aber nicht SOFORT abgerufen wird wie früher)

Also versuche ich das jetzt erstmal mit 'freifahren', auch wenn's nicht nur an der Tanke wehtut 😁 sondern auch bei der Erkenntnis, dass auch jenseits von 4750/min noch nicht abgeregelt wird 😉

Hallo,

als ich mir den letzten Beitrag von wodaso durchgelesen habe entdecke ich parallelen zu einem Phänomen das wir hier in Österreich momentan oft bei VW Fahrzeugen mit VTG und ca. der Laufleistung (100000 - 150000Km) haben.

Da bleiben in den Turbos die Leitschaufeln hängen, weil diese durch Rußablagerungen einfach nicht mehr arbeiten können. Der VW schaltet allerdings in den Notlauf.

Natürlich gibt es Abhilfen:

1, Turbo ausglühen.

2, und das ist die Bessere Methode: Reinigen!

Das Reinigen ist eigentlich ganz einfach: Mit einer Sonde einen speziellen Reiniger in den Turbo Abgasseitig einsprühen und etwas einwirken lassen: Fertig.

In der Regel hat das immer geklappt. Wird auch von VW jetzt so gemacht.

Ist ev. ne Möglichkeit das zu Versuchen.

Bei interresse PN,

Lg Michael

Reinigung?!?

Sodele, nach etlichen hundert Kilometern Autobahn scheint die Ausglühmethode inzwischen den gwünschten Erfolg zu bringen:

Das Zucken bei ca. 2700/min ist seit letzter Woche nicht mehr aufgetreten, der Motor zieht wieder wie gewohnt sauber über das gesamte Drehzahlband. Auch das leicht verzögerte Ansprechen um die 2000/min hat sich inzwischen fast vollständig normalisiert 🙂 Bin schon am überlegen, wie man PS in OS (Ochsenstärke) umrechnet 😁

Außerdem ist das deutlich vernehmliche Turbopfeifen in diesem Bereich nun fast wieder verschwunden - das war mir in den letzten Monaten vor der Reparatur immer öfter aufgefallen, insbesondere im 2. Gang bei Losfahren. Ganz offensichtlich hatte auch hier die Turbinenverstellung noch etwas geklemmt, sodass es zu Strömungsgeräuschen gekommen war.

Mein FOH hat mir ja angeboten den Motor (Pumpe, injektoren, Ventile, Turbolader) mittels eines reinigenden Kraftstoffzusatzes wieder zu säubern - er hätte da was, das es nicht im freien Handel zu kaufen gäbe ...(?)

Meine Frage also hier im Vorfeld - lohnt sich das? Kann es da zu Folgeschäden kommen? Ich bin eh schon kein Freund von Kraftstoffadditiven, habe da also schon so meine Zweifel.

Zumal ja erst vor zwei Monaten alle Ventile eingestellt wurden, und zwar MIT den etwaigen Verunreinigungen. Wenn die jetzt aber entfernt werden, stimmt doch das Ventilspiel wieder nicht mehr?!? Aus gegebenem Anlass bin ich da äußerst misstrauisch - wer haftet denn eigentlich, wenn das schiefgehen sollte?

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