Sparsames Auto bis 1500 Euro

Hallo liebe Gemeinde,

ich nutze euer Forum sehr gerne. Ich habe bereits einige interessante Forumbeiträge gelesen. Nun möchte ich mich jedoch selber gerne zu Wort melden und hier etwas Beratung erbitten, da ich leider nichts gefunden habe, was zu meiner Fragestellung passt.

Zuerst etwas zu mir.

Ich bin seit knapp 3 Jahren Besitzer eines gebrauchten Ford Fiesta 1.6 Diesel ECOnetic´s. Leider bin ich mit diesem Wagen nicht zufrieden. Klar ich weiß, dass ich die Werksangaben über den Verbrauch immer geschönt sind. Jedoch wusste ich nicht, dass es so schlimm sein wird. Werksangaben sind:

??3,3?l/100km (kombiniert)
??3,8?l/100km (innerorts)
??3,1?l/100km (außerorts)

Auf der Autobahn bekomme ich es auch hin um die 3-4 Liter zu Verbrauchen. Dann muss ich jedoch einem LKW mit 80 kmh hinterher tuckern. Fahre ich um die 100 sind es 4-5 Liter, ab dann wirds halt natürlich immer mehr. Die langsame Fahrt macht mir auf Dauer einfach keinen Spass. Diese Situation hatte ich schon mit meinem vorherigen Fiat Punto Benziner.

Ich suche einen neuen Wagen, weil mein Aktueller Ende diesen Jahres zum TÜV muss und ich nicht glaube, dass ich die Plackete ohne viel zu investieren bekomme. Außerdem möchte ich nicht 2 weitere Jahre so lahm hinter LKW´s tuckern müssen.

Folgende Eigenschaften sollte das Auto haben:
  • Es muss ein Diesel sein und ein Fahrzeug für viele Autobahnfahrten
  • Es soll bei 130 kmh wenig verbrauchen (4L-5L)
  • Es sollte etwas älter sein und billig erhältlich sein (max. 1500€ oder mehr je nachdem, was ich für meinen jetzigen Wagen bekomme)
  • Er sollte in der Polo oder Golf-Klasse sein
  • Sollte kein Oldtimer sein (min BJ. 2002 - ...)

Preislich ist es soweit ich weiß möglich, solche Angebote zu finden. Autohändler sind wahrscheinlich sehr froh, wenn sie einen Diesel loswerden. Es sollte jedoch kein VW Lupo, Audi A2 oder ganz kleine Autos wie ein Smart oder ein C1 sein.

Vor einigen Jahren (ca 6 Jahre) hatte ich mal einen Peugeot 206 HDI mit 69 PS. Dieser verbrauchte bei einer Geschwindigkeit von 130 kmh 4 Liter auf 100 km. Jedoch bin ich mir nicht sicher, ob ich zu dieser Zeit einfach nur Glück hatte mit dem Wagen(also gut eingefahren von den Vorbesitzern), oder ob jeder so wenig verbraucht. Kann da jemand was zu sagen? Als anderes Beispiel kann ich die Information meiner Freundin nennen. Diese hatte vor 3 Jahren einen älteren Opel Corsa Diesel. Mit diesem konnte sie ohne Problem 1300km mit einer Tankfüllung fahren.

Genau so ein Auto suche ich!

Das habe ich schon alles gemacht, um ein Auto zu suchen:
  • Spritmonitor - Hilft nicht, da dort nicht steht, wie schnell die Fahrer mit dem Auto gefahren sind.
  • Herstellerangaben - Denen vertraue ich natürlich inzwischen noch weniger
  • Auto-Tests - Beste Quelle, da dort auf Autobahnen vermutlich auch 130 gefahren wird. Jedoch steht das nicht wirklich in den Tests drin

Also ich vermute, dass ich dieses Auto was ich suche, nur über Erfahrungen von anderen bekomme. Vielleicht können ja 2-3 Benutzer bestätigen, dass dieses oder jenes Auto bei der Geschwindigkeit sparsam ist. Vielleicht sogar für den Peugeot oder einen Corsa. Sonst bin ich natürlich auch für andere Wagen offen. Vielleicht gibt es aber auch ein paar Autos, welche bekanntermaßen so sparsam sind.

Liebe Grüße und vielen Dank schonmal

Lody

Edit1:
-Ich fahre pro Jahr 20000km mit meinem Auto. 90% Autobahn.
-Das Auto soll nur 2 Jahre (so lange wie es TÜV hat) fahren. Danach werde ich auf einen Hybrid greifen, wenn die Technik weit genug ist.

Beste Antwort im Thema

Moin,

Alles klar - wir sind also alle blöd und haben keine Ahnung ...

Es gibt kein Auto, dass deine Anforderungen erfüllt. Punkt. Bei 130 km/h verbraucht KEIN Auto 3L oder 4L (jedenfalls keines, das es für 1500€ gibt). Das ist physikalisch unmöglich. Ihr seid weder mit dem Peugeot noch mit dem Corsa gleichzeitig 130 km/h gefahren und habt 3-4L verbraucht. Dies haben diese Autos auch nur zwischen 70 und 100 km/h verbraucht. Grund: Physik. Punkt. Der Rest ist Stammtischgelaber - denn wäre deine Erinnerung richtig - dann hätten beide Autos bei 80 oder 50 ja nur 1.5L verbrauchen dürfen ...

Und dein Vorhaben ist nicht riskant - es ist naiv.

LG Kester

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Zitat:

@Rotherbach schrieb am 10. September 2018 um 05:46:48 Uhr:


Moin,

Alles klar - wir sind also alle blöd und haben keine Ahnung ...

Es gibt kein Auto, dass deine Anforderungen erfüllt. Punkt. Bei 130 km/h verbraucht KEIN Auto 3L oder 4L (jedenfalls keines, das es für 1500€ gibt). Das ist physikalisch unmöglich.

Aus eigenem Interesse: Gibt es diesbezüglich was zu lesen so das man sich in dem Gebiet etwas aufschlauen kann? Also warum Verbrauche unter x bei bestimmten Geschwindigkeiten nicht erreichbar sind? Physik war leider nie meine Stärke, dass Thema an sich würde mich aber sehr interessieren.

Gerne auch via PN.

Moin,

Das ist tatsächlich sogar relativ simpel abzuschätzen - es zu berechnen ist eher kompliziert, da viele Informationen nicht so simpel zugänglich sind.

Zuerst einmal muss der Motor die im Fahrzeug bestehenden Gegenkräfte überwinden. Also was so an Gegenkraft im Motor, Getriebe und Antriebsstrang entsteht. Dieser Wert ist im großen und ganzen bei jeder Geschwindigkeit gleich (nicht ganz, da thermische Verluste bei verschiedenen Drehzahlen etwas unterschiedlich sind).

Bis etwa 50 km/h ist dir dominierende Gegenkraft des Fahrzeugs der Rollwiderstand - d.h. auf den Verbrauch haben Gewicht und die zwischen Straße, Reifen und Lager entstehenden Widerstände den dominierenden Einfluss. Einfach zu erkennen - schieb ein Auto an, dann brauchst du.mehr Kraft als es am rollen zu halten.

Wird es schneller wird der Luftwiderstand immer wichtiger. Das Problem dabei ist - um die Geschwindigkeit z.B. von 70 auf 140 zu verdoppeln brauchst du nicht doppelt soviel Kraft, sondern 4x soviel (die Geschwindigkeit geht quadratisch in Formel ein).

Da aber die drei Kräfte addiert werden, sieht die dazu notwendige Kurve natürlich in Realität etwas komplizierter aus.

Jetzt wird es etwas komplizierter. Für 80 km/h brauchst du weniger Kraft als für 130 km/h. Wir setzen voraus, wir fahren beide Geschwindigkeiten im gleichen Gang. Motorleistung und -drehmoment werden durch den Antriebsstrang, das Getriebe und die Reifen in das Raddrehmoment übersetzt (sprich - wir reden hier nur nich von Newton). Über den Daumen gepeilt benötigen wir (gleiches Auto = gleiche Aerodynamik) für die 50 km/h mehr etwa 2.7mal soviel Kraft am Reifen (nagel mich auf die Zahl nicht fest - können auch nur 2.6 oder 2.8 sein) - die Kraft liefert der Motor über Drehzahl und Last. Letzlich also aus dem Kraftstoff. Über Diagramme und unter Berücksichtigung des Wirkungsgrades kann man dann den Verbrauch ausrechnen, indem man den Energiegehalt des Kraftstoffes zurückrechnet. Um das genau zu machen brauchst du jetzt eben Getriebeübersetzung, Wirkungsgrad etc. Haben wir nicht - aber wir wissen ja, wie es geht.

Jetzt schätzen wir das mal ab - im Schnitt liegt der 206HDI bei 5L auf 100km bei 270 Fahrzeugen. Sieht vernünftig aus - Minimum ist 3.4 und Maximum 7.4L. Schnitt heißt die Menschen werden sowohl in der Stadt, über Land und auch mal 130 auf der Autobahn fahren. Und jetzt möchte unser TE mit 5L permanent 130 fahren - das widerspricht sich. Berücksichtigen wir vorher gesagtes und wissen, dass der Fiesta grundsätzlich in allen Punkten, welche den Verbrauch beeinflussen besser dasteht (außer vielleicht, dass der Fiesta kaputt wäre, aber dann ist nicht der Fiesta schuld) - dann geht es nicht, dass der Peugeot bei 130 km/h betrieben nur 5L verbraucht. Er wird - so wie Spritmonitor es zeigt - eher bei 6-7L liegen.

Der TE verwechselt hier in der Erinnerung den Durchschnittlichen Verbrauch, der eben AUCH MAL 130 km/h beinhaltet mit der Wagen verbraucht bei 130 km/h nur 5L.

Nicht dass 5L bei 130 km/h nicht möglich wären - das geht durchaus - aber dazu brauchst du eine sehr gute Aerodynamik (wenig Gegenkraft), ein sehr gutes Energiemanagement im Auto (möglichst wenig Energieverluste), entsprechende Getriebeübersetzungen (um möglichst wenig Last zu haben), möglichst kurze Ansprechzeiten um Drehmoment/Leistung zur Verfügung zu stellen (um halt die maximale Zeit im Teillastbereich zu sein) und möglichst wenig "tote/verbrauchsintensive" Beschleunigungszeit zu haben.

Solche Autos zeichnen sich dann dadurch aus, dass sie bei 130 km/h eben noch im Halbschlaf sind. Der Peugeot hingegen fährt da schon gut und gerne 2/3 Vollgas. So funktioniert der bei einigen so beliebte Trick um zu zeigen, dass ein xyz Luxusmodell eigentlich viel besser ist als ein Prius oder ein beliebiges anderes ökologisch positioniertes Fahrzeug. Irgendwann fängt jedes Auto das saufen an 😉

LG Kester

Ich habe noch kein Auto erlebt das sich mit 4 l in der Praxis bewegen liess.

Unser relativ neuer Leon BJ 2015 kommt auf ca. 5.5 l. Es erfordert halt eine Bestimmte menge Energie 1,5 t zu bewegen.

Je mehr leistung das Fahrzeug hat desto mehr sinkt die Effizienz (der Verbrauch steigt). Ich hab sowohl Fiesta wi Peugeot gefahren. Ich staune wie die mit 4 L laufen.

Bei 1500 Euro Fahrzeugen sind die Motoren meistens nicht mehr im neuzustand. Das erhöht den Verbrauch weiter.

Bie Dieselmotoren wird nicht auf niedigen verbrauch sondern auf niedriges nox optimert. Auch das erhöht den verbrauch.

Die Fahrzeuge für 1500 Euro gehen bie den meisten händlern sowieso in den Export. Ich werde meinen in 2 Jahren
an den Händler verkaufen. Da bekomme ich zwar weniger geld aber ich mus mich nicht mit Leuten auseinandersetzen die für 2000 Euro einen Neuwagen erwarten.

Die Autos früher waren noch einfacher gestrickt. Die Corsa's liefen auf 145er oder 155er Reifen, hatten keine Klimaanlage und wogen <1000 kg. Es waren Saugdiesel mit entsprechend übersetztem Getriebe.
Die sind in der Erinnerung natürlich sehr sparsam, weil man nur nach 1.000 km nachtanken musste. Dass man dafür aber nur sehr selten 130 km/h auch tatsächlich fuhr, fällt nicht so auf. Meist waren es doch weniger auf der Zufahrt zur AB oder in Baustellen. Das hat @Rotherbach ja weiter vorne gut erklärt.

Um auf den niedrigen Verbrauch von damals wieder hin zu kommen, muss der TE seinen IST-Zustand mal benennen. Klimaanlage ja/nein? Welche Reifengröße? Gewicht? Dann kann man ein Auto finden, was alles etwas unterbietet.

Nur bringt das alles nicht viel. Rechnet man sich mal den Verbrauch für 20 tkm/p.a. auf den Monat und in Euro um, und kalkuliert die mögliche Ersparnis, reden wir von vielleicht 5 Euro im Monat Ersparnis. Mit Pech frisst eine höhere Typklasse bei der Versicherung die Ersparnis auf.

Aber es hilft auch nix, wenn der TE weiß, ein Daihatsu Cuore ist günstiger. Er muss ja auch einen in gutem Zustand zum Kaufen finden.

Im Grunde kann er nur umgekehrt suchen. Schauen, was wird günstig angeboten. Dann die anderen Kosten dazu kalkulieren. Mit Glück findet er dann sein Schnäppchen.

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Und mit "Glück" finden wir ihn in einem entsprechenden Unterforum hier wieder, wie er verzweifelt um Hilfe ruft, weil diesdasjenes kaputt ist/nicht funktioniert... 😁
Duckundweg

Wenn er mit dem Fiesta 1300km mit einer Tankfüllung fahren will,
dann sollte er sich einfach einen größeren Tank einbauen😁

Problem gelöst.

Ansonsten schließe ich mich den physikalischen Ausführungen hier an:

es kann einfach nicht funktionieren

Ein hochmoderner Diesel in einem Miniauto wird viellicht so auf knapp 5 Liter kommen. Das aber nur bei den theoretischen 90km/h. Und auch nur auf dem Prüfstand. Geringerer Verbrauch ist mit einem reinen Verbrenner auf der Straße einfach nicht möglich. Wie oben schon geschrieben. Das ist nunmal Physik. Eine Tonne Gewicht muß erstmal in Bewegung gesetzt werden. Dazu kommt noch ein gewisser Luft- und Rollwiederstand. Dagegen muß der Motor arbeiten. Dazu braucht er Kraft und die bekommt er durch Kraftstoff, daher der Name. Ein Hybrid kann den Verbrauch eventuell senken aber eben nur weil er nen E-Motor hat der ihn mit antreibt. Die Energie bekommt der aber auch nicht aus der Luft.

Kurz gesagt: Selbst für 50.000 € würdest Du kein Auto mit dem Verbrauch bekommen. Selbst ein Flammneues nicht. Die einzige Alternative: Ein Renault Zoe Nissan Leav oder ähnliches. Die brauchen 0,00L da sie zu 100% elektrisch fahren. So ein Auto kostet aber auch ein bischen.

Zitat:

@lodyman schrieb am 8. September 2018 um 22:54:59 Uhr:


2.
Wieso verbrauchen unterschiedliche Wagen bei unterschiedlichen Geschwindigkeit mehr oder weniger? Es gibt doch unterschiedliche Faktoren, die dies beeinflussen.

wesentliche Faktoren sind:

1. der LUFTWIDERSTAND!!!

--> steigt quadratisch mit der gefahrenen Geschwindigkeit an ...
deshalb
2. der Fahrer - dessen Fahrweise/Geduld, mit 102 km/h hinter einem Fernbus herzurollen/usw.

3. die Getriebeauslegung
(so dass der Motor bei der gefahrenen Geschwindigkeit im optimalen Drehzahlbereich ist)

4. die Motorsteuerung
(hier können Verbrauch und "Abgaswerte" gegeneinander arbeiten --> ein moderner Euro 7-Motor kann dadurch unter Umständen weniger verbrauchsoptimiert ausgelegt sein als 90er Jahre Euro 1,5-Alteisen

und 5. & 6. & 7. & 8. & X.: der Pflege- und Wartungszustand!
(der nicht vom Modell, sondern vom Vorbesitzer abhängt, und in der 1.500 Euro-Preisklasse gelegentlich = in 98 % aller Fälle nicht mehr dem Neuwagenzustand entspricht!)

Auch dieses Diesel sind billig Gelaber kann ich nicht mehr hören. Wäre dem so hätte ich einen E60/F10 35d in der Garage anstatt einen Polo GTI. Die Teile kosten nach wie vor richtig Asche

Mit einem BMW 318 oder 320d mit 6 Gang ist es möglich, Werte knapp über 5 Liter zu schaffen bei 130 mit Baustellen/Stau und vorausschauernder Fahrweise. Selbst getestet. E46 Diesel findet man aktuell für das Geld. Einen guten zu finden dürfte aber sehr schwierig werden.

Moin,

Und auch da wieder die Einschränkung - du fährst nur ab und zu 130 und nicht wirklich immer. Tatsächlich wirst du im Schnitt so 100 fahren - womit das nicht mehr so besonders ist. Wenngleich die Chancen mit einem 320d näher an die 5L zu kommen sicherlich besser sind, als mit einem Auto, dass da eben schon sehr viel näher Volllast fährt.

Das Argument, dass die Abgasreinigung Kraftstoff kostet ist zwar nicht falsch - aber sie vergisst dabei v.a., dass die Motoren/Fahrzeuge auch deutlich effizienter geworden sind. Wenn wir also Fahrzeuge nehmen, die wirklich vergleichbar sind - dann ist das moderne Auto sparsamer. Das alte Modell gewinnt nur unter sehr spezifischen Bedingungen mal ein Detail und auch da eher, wenn wir von sehr ähnlichen Motoren reden, bei denen im Wesentlichen nur mehr Abgasreinigung dazugekommen ist (also Vergleich EU5 zu EU6, sehr viel seltener EU1 zu EU6). Wenn z.B. jemand sagt, ein 190D ist sparsamer als eine C-Klasse, dann kann das auf dem Papier zwar stimmen - aber die Autos sind auch nicht vergleichbar.

LG Kester

Also der niedrige Verbrauch bei meinem Peugeot 205 damals war schon korrekt - ABER: es war fast nur Landstraße, wenig Stadt und so gut wie keine Autobahn. Wie die Vorredner schon sagten: es war dann vielleicht eine Durchschnittsgeschwindigkeit von vielleicht 70 km/h, zudem ein leichtes Auto und ein klassischer, großvolumiger Motor (etwas mehr wie 60 PS aus knapp 2 l Hubraum, übrigens ganz normaler Wirbelkammer-Saugdiesel).
Wo ich die 3,5 l hatte, waren wir im Urlaub im Thüringer Wald - nur Landstraße und ein paar kleine Ortschaften.

Aber ist ja egal. Ich gehe mal davon aus, daß der TE die nächstbillige Karre kauft - entweder von Privat oder Fähnchen Händler, weil ein seriöses Autohaus verkauft kein Auto für <2 k ( und wenn, dann als Bastelauto). Wenn es gute, robuste, sparsame Autos für das Taschengeld gäbe, würden sich -zig andere auch drauf stürzen.
Aber für das Geld vielleicht noch einen Euro5 Diesel erwarten - das fällt in die Rubrik Märchenstunde. Bestenfalls gibt es einen Euro3-Diesel, und da fressen die Steuer und Versicherung die Spritersparnis auf.

Moin,

Deinen Verbrauch finde ich unter deinen Angaben zum Fahrprofil auch völlig normal und plausibel. Bei dem Einsatz wird auch der 206 bei 4-5L liegen (je nach Streckenprofil und Gasfuss). Du erzählst ja auch eine etwas andere Geschichte als der TE 😉 Wie der Wissenschaftler in mir sagt - die Rahmenbedingungen machen den Unterschied. Peugeot Diesel waren schon immer ziemlich sparsam (der Fiesta hat ja auch nen Peugeot Diesel drin) - nur zaubern können sie in Frankreich halt auch nicht.

LG Kester

Der Fiseta bis 2008 hatte imho eine höheren windwiederstand als der Peugeot 207. Was die verbrauchsdifferenz bei gleichem motor erklären kann.

Auf dem rollenprüfstand haben viele verbrauchsrelevante Deteils halt keinen einfluss. Deswegen wird kein Auto in der realität den Prüfsandsverbrauch erreichen.

Zitat:

@Builder62 schrieb am 10. September 2018 um 16:32:01 Uhr:


Ich habe noch kein Auto erlebt das sich mit 4 l in der Praxis bewegen liess.

Unser relativ neuer Leon BJ 2015 kommt auf ca. 5.5 l. Es erfordert halt eine Bestimmte menge Energie 1,5 t zu bewegen.

Je mehr leistung das Fahrzeug hat desto mehr sinkt die Effizienz (der Verbrauch steigt). Ich hab sowohl Fiesta wi Peugeot gefahren. Ich staune wie die mit 4 L laufen.

Bei 1500 Euro Fahrzeugen sind die Motoren meistens nicht mehr im neuzustand. Das erhöht den Verbrauch weiter.

Bie Dieselmotoren wird nicht auf niedigen verbrauch sondern auf niedriges nox optimert. Auch das erhöht den verbrauch.

Die Fahrzeuge für 1500 Euro gehen bie den meisten händlern sowieso in den Export. Ich werde meinen in 2 Jahren
an den Händler verkaufen. Da bekomme ich zwar weniger geld aber ich mus mich nicht mit Leuten auseinandersetzen die für 2000 Euro einen Neuwagen erwarten.

Mein Polo von 2015 fahre ich errechnet mit 3,8L bei 70% Landstraße und 30% Stadt. Geht also wohl.

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