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Skoda Octavia IV EU-Neuwagen vs. übergangsweise kleinen Gebrauchten. Bitte um Rat!

Themenstarteram 26. April 2020 um 12:43

Hallo zusammen!

 

Erst einmal zu unserer Situation:

- Wir haben neben unserem Opel Astra K einen Opel Corsa C (BJ 2003), welcher ab Juli/August keinen TÜV mehr hat und welchen wir auch nicht weiter durchziehen können/möchten. Wir sind aber auf zwei Fahrzeuge angewiesen, daher muss was neues her.

- Wir stehen noch ganz am Anfang unserer Familienplanung und sind uns einig, dass wir einen Skoda Octavia IV (combi, 2.0 tdi) (das brandneue Modell) als Famlien- und Pendelauto anschaffen werden.

- Wir legen generell keinen Wert darauf einen Neuwagen anzuschaffen, sondern lieber wäre uns ein Jahreswagen oder junger Gebrauchter - einzig und allein des Anschaffungspreises wegen.

Wir brauchen also sehr bald ein neues Auto, das soll ein Octavia IV werden - jedoch am besten nicht als teurer Neuwagen und eigentlich brauchen wir die Größe auch erst wenn der Nachwuchs da ist....

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

So, nun also zu unseren Fragen - der aufmerksame Leser hat das Dilemma bestimmt schon identifiziert. :)

--

1. EU-Neuwagen Skoda Octiavia IV jetzt bestellen oder gebrauchten Kompaktwagen Kaufen/leasen (übergangsweise) und einen Jahreswagen/jungen Gebrauchten Octavia IV?

2. EU-Neuwagen vs. Jahreswagen = Erfahrungsgemäß gleiches Preisniveau?

3. Falls übergangsweise Kompaktwagen: Leasen (12 Monate) oder Gebrauchten privat kaufen und verkaufen?

4. Wie würdest DU dich entscheiden? Und wieso? :)

--

Wir haben bisher nur von privat und "ältere" Gebrauchte gekauft, tun uns daher sehr schwer bei diesen Fragen/Entscheidungen.

Vielen Dank im Voraus!

Fabinger

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20 Antworten

Den Octavia 2.0 TDI würde ich nur als Gebrauchten kaufen wenn er vorher nicht als Firmen(Leasing)fahrzeug gelaufen ist. Er ist DAS Aussendienstlerfahrzeug der eher unteren Firmenaussendienstlerhierarchie und hat sicherlich viele gut beladene Vollgaskilometer geschruppt mit gestresstem Fahrer. So zumindest das Klischee, wo leider häufig ein Funken Wahrheit dran ist. Wenn dann DSG an Bord war hat es jeden Gaspedaldruck auf der Autobahn einen Kickdown gemacht- ich würds mir gut überlegen. EU-Neuwagen nehmen und lieber ein Extra in der Liste lassen!

Schau Dir mal ganz genau die Preise bei Jahreswagen bzw. Tageszulassungen an. Du wirst festzstellen, das der Unterschied zu einem Neuwagen nicht so groß ist. Bei Neuwagen bekommt man heutzutage, je nach Marke und Typ mindestens 20 oder deutlich mehr Prozente. Oft ist der Jahreswagen aber auch nur 25 oder 30% unter dem Listenpreis. Es ist aber dann ein Gebrauchter und entspricht nicht zu 100% den eigenen Vorstellungen was die Ausstattung oder ähnliches angeht. Irgendeiner hat den halt auch schon gefahren.

EU-Neufahrzeuge sind auf jeden Fall eine Alternative zum Neuwagen die man sich anschauen sollte. Du hast in der Regel ein Neufahrzeug auf dem Preisniveau eines Jahreswagens oder einer Tageszulassung. Im Zuge der EU-Harmonisierung gibt es auch keine wirklichen Unterschiede zu Deutschen Autos. Es sind allenfalls gerinfügige Unterschiede in der Ausstattung. Bei meinem z.B. sind es die "einfacherern" Sonneblenden (ohne Licht) aber dafür ein Notrad statt eines Pannenset. Die 24 Monate gesetzl. Gewährleistung hast Du auch immer. ggf. freiwillige Garantiene (z.B. 5 Jahre bei Hyundai und Mitsubishi oder 7 jahre bei KIA) KÖNNEN etwas abweichen, müssen aber nicht.

Sich für 3 Jahre eine Gebrauchten zu kaufen ist auf jeden Fall die teuerste Alternative. Und Du hast die Problematik des neuen Autos nur nach hinten geschoben.

Der Octi IV kam doch erst Ende März zu den Händlern, erhielt wegen Corona keine Einführungsevents. Also, jetzt schon auf junge Gebrauchte oder Jahreswagen zu hoffen, wird komplett ins Leere laufen. Und so ein groß angelegtes Jahreswagen-Geschäft wie bei VW ist mir bei Skoda eher unbekannt.

Da ihr scheinbar schnell was braucht, wird es wohl ein Neukauf werden müssen. Rabatt, hm, müsst mal gucken, was derzeit geht. Als der Scala und der Kamiq eingeführt wurden, waren die weit von 20% entfernt. Um hier einen Eindruck zu bekommen, ist eine Konfiguration über carwow.de am realistischsten, da die Händler in deiner Nähe involvieren. Dann hättest du eine Ausgangsbasis.

Schau doch mal beim neuen seat leon... Der ist billiger und die rabatte höher...

Wenn wir jetzt so anfangen... Der TE hat sich klar geäußert, welches Modell er möchte.

Ich würde jetzt noch den "alten" Octavia als Auslaufmodell kaufen. Der ist ausgereift und nicht so hässlich wie der Neue.

Die Höfe der Händler stehen voll mit dem Auslaufmodell - die müssen mit viel Nachlass weg

Ich bin mir nicht so ganz sicher wieso Octavia.

Aber nun ja, wenn ihr euch sicher seid könnt ihr das folgende ignorieren.

Ich würde eher etwas mit hinterer Schiebetür vorschlagen. Da gibt es sogar etwas billiges von Dacia.

Erstes Suchprofil.

https://m.mobile.de/.../search.html?...

Ich würde den Astra als Zweitwagen laufen lassen und den durch den neuen Wagen ersetzen. Einen Wagen für einen Jahr zu leasen ist eine sehr teurer Variante.

Themenstarteram 27. April 2020 um 8:17

Zitat:

@A_Benz schrieb am 26. April 2020 um 13:19:16 Uhr:

Den Octavia 2.0 TDI würde ich nur als Gebrauchten kaufen wenn er vorher nicht als Firmen(Leasing)fahrzeug gelaufen ist. Er ist DAS Aussendienstlerfahrzeug der eher unteren Firmenaussendienstlerhierarchie und hat sicherlich viele gut beladene Vollgaskilometer geschruppt mit gestresstem Fahrer. So zumindest das Klischee, wo leider häufig ein Funken Wahrheit dran ist. Wenn dann DSG an Bord war hat es jeden Gaspedaldruck auf der Autobahn einen Kickdown gemacht- ich würds mir gut überlegen. EU-Neuwagen nehmen und lieber ein Extra in der Liste lassen!

Wir haben ein paar junge Octavia III probegefahren und ich lese seit einigen Wochen auf diversen Foren zum O IV mit. Das ist uns so bisher nicht konkret aufgefallen, aber mit deiner Antwort haben wir nochmal darüber nachgedacht. Es waren Leasing-Rückläufer oder vmtl. Außendienstlerfahrzeuge, die von der Ausstattung und dem Preisniveau für uns interessant waren bei der Suche eines O III und in den Bestellthreads zum O IV ist (gefühlt) das Gros Dienstwagen. Also ein valides Argument und wir werden das auf jeden Fall mit berücksichtigen. Danke!

Themenstarteram 27. April 2020 um 8:38

Zitat:

@StephanRE schrieb am 26. April 2020 um 13:22:23 Uhr:

Schau Dir mal ganz genau die Preise bei Jahreswagen bzw. Tageszulassungen an. Du wirst festzstellen, das der Unterschied zu einem Neuwagen nicht so groß ist. Bei Neuwagen bekommt man heutzutage, je nach Marke und Typ mindestens 20 oder deutlich mehr Prozente. Oft ist der Jahreswagen aber auch nur 25 oder 30% unter dem Listenpreis. Es ist aber dann ein Gebrauchter und entspricht nicht zu 100% den eigenen Vorstellungen was die Ausstattung oder ähnliches angeht. Irgendeiner hat den halt auch schon gefahren.

EU-Neufahrzeuge sind auf jeden Fall eine Alternative zum Neuwagen die man sich anschauen sollte. Du hast in der Regel ein Neufahrzeug auf dem Preisniveau eines Jahreswagens oder einer Tageszulassung. Im Zuge der EU-Harmonisierung gibt es auch keine wirklichen Unterschiede zu Deutschen Autos. Es sind allenfalls gerinfügige Unterschiede in der Ausstattung. Bei meinem z.B. sind es die "einfacherern" Sonneblenden (ohne Licht) aber dafür ein Notrad statt eines Pannenset. Die 24 Monate gesetzl. Gewährleistung hast Du auch immer. ggf. freiwillige Garantiene (z.B. 5 Jahre bei Hyundai und Mitsubishi oder 7 jahre bei KIA) KÖNNEN etwas abweichen, müssen aber nicht.

Sich für 3 Jahre eine Gebrauchten zu kaufen ist auf jeden Fall die teuerste Alternative. Und Du hast die Problematik des neuen Autos nur nach hinten geschoben.

So, erstmal Danke für die ausführliche Antwort!

Deine Beschreibung zum Preisniveau bei Jahreswagen/EU-Neuwagen ist eine gute Hilfestellung!

Wieviel Prozent wir tatsächlich EU-Neuwagen rausholen können - da sind wir aktuell daran das irgendwie herauszufinden. Und wie das im preislichen Vergleich zu einem Jahreswagen aussieht, ist aktuell natürlich schwierig festzumachen - gibt ja noch keine. Da müssen wir uns eben auf Erfahrungswerte/Aussagen wie deine verlassen.

Könntest du uns evtl. noch einen Tipp geben wie man am besten EU-Neuwagenpreise vergleicht? Wir hängen aktuell etwas bei einer Beispielkonfiguration und sind uns daher sehr unsicher was den Vergleich angeht. Gibt es bei den Sonderaustattungen/Paketen unterschiedliche Bepreisungen oder können wir den Preis des "Basispaket" (Motor, Farbe, Felgen, Austattungsvariante) als Vergleich heranziehen? Wie bist du bei deinem Auto vorgegangen und wie finde ich einen geeigneten Anbieter? (Das ist jetzt fast schon ein anderes Thema, aber du scheinst da sehr gut informiert zu sein ;) )

Nochmal einen gebrauchten Kompakten anzuschaffen wäre in unserem Fall einfach die pragmatische Lösung, da wir wie gesagt hier schon etwas mehr Erfarhung haben und man bessere Vergleichspreise hat. Und ja, das hast du vollkommen richtig erkannt - weil wir überfordert sind und das Problem nach hinten zu verschieben durchaus attraktiv klingt. :D

Um nochmal konkret auf den Octavia IV einzugehen: Was genau der Unterschied von EU-Fahrzeug zu deutscher Ausführung müssen wir noch rausfinden. Ich glaube nicht viel, außer z.b. größere Felgen, aber eher marginal und für uns daher vernachlässigbar. Achja, die Garantiesache ist ein großer Pluspunkt bei meiner Frau.

Bei EU Neuwagen aus Benelux gibt es zumindest bei BMW wohl andere Motorvarianten.

Ein paar PS weniger.

Das lässt ein Thema in einem BMW Forum hier auf der Seite vermuten.

Themenstarteram 27. April 2020 um 8:48

Zitat:

@yellist schrieb am 26. April 2020 um 14:27:31 Uhr:

Der Octi IV kam doch erst Ende März zu den Händlern, erhielt wegen Corona keine Einführungsevents. Also, jetzt schon auf junge Gebrauchte oder Jahreswagen zu hoffen, wird komplett ins Leere laufen. Und so ein groß angelegtes Jahreswagen-Geschäft wie bei VW ist mir bei Skoda eher unbekannt.

Da ihr scheinbar schnell was braucht, wird es wohl ein Neukauf werden müssen. Rabatt, hm, müsst mal gucken, was derzeit geht. Als der Scala und der Kamiq eingeführt wurden, waren die weit von 20% entfernt. Um hier einen Eindruck zu bekommen, ist eine Konfiguration über carwow.de am realistischsten, da die Händler in deiner Nähe involvieren. Dann hättest du eine Ausgangsbasis.

Zum einen hast du uns mit deinem Beitrag die Suppe versalzen, was Jahreswagen angeht. Zum anderen spiegelt das so ziemlich die Empfehlung deiner Vorredner wider. "Schnell" ist relativ, daher eben auch die Überlegung übergansweise einen kompakten Gebrauchten bzw. Leasing zu nutzen. Da ja nun anscheinden Jahreswagen - wenn es Sie denn dann gibt - keinen merklichen Preisunterschied aufweisen werden, wäre es durchaus sinnvoll einen EU-Neuwagen anzuschaffen..aber viel Geld ist das halt echt trotzdem noch.

carwow.de haben wir gleich mal ausprobiert - natürlich waren die Angebote für uns erst mal uninteressant, aber eine Vergleichsmöglichkeit zur deutschen Ausführung zu haben ist natürlich super! Danke!

Themenstarteram 27. April 2020 um 8:58

Zitat:

@autosmachenfreude schrieb am 26. April 2020 um 15:52:24 Uhr:

Ich würde jetzt noch den "alten" Octavia als Auslaufmodell kaufen. Der ist ausgereift und nicht so hässlich wie der Neue.

Die Höfe der Händler stehen voll mit dem Auslaufmodell - die müssen mit viel Nachlass weg

Ich bin jetzt schon ein paar mal am Autohaus vorbeigefahren und jedes mal hüpft mein Herz wenn ich den Octavia IV dort im Schaufenster sehe. :)

Du hast natürlich vollkommen Recht was den ausgereiften Octavia III angeht. Durchaus die vernünftigere Wahl. Kann auch sein, dass wir da etwas blauäugig und unerfahren sind, aber ich sehe es irgendwie nicht ein für das "alte" Modell mit weniger Standardausstattung auch nur annähernd soviel zu zahlen. Zumal er mir soviel besser gefällt. Irgendwie habe ich mich da auf den O IV eingeschossen.

Preislich habe ich beim O III einen sehr guten Überblick, da wir ja schon einige angeschaut und einen fast gekauft haben. Eigentlich ist der raus, aber "mit viel Nachlass" klingt natürlich gut...mal schauen was der Markt die nächsten Wochen macht. Danke!

Themenstarteram 27. April 2020 um 9:02

Zitat:

@Italo001 schrieb am 27. April 2020 um 08:02:20 Uhr:

Ich würde den Astra als Zweitwagen laufen lassen und den durch den neuen Wagen ersetzen. Einen Wagen für einen Jahr zu leasen ist eine sehr teurer Variante.

Genau das ist der Plan mit dem Astra.

Danke, dass du das Leasing ansprichst. Auch hier haben wir sehr wenig Erfahrung und finden das Konzept an sich nicht unbedingt attraktiv. Die Idee dahinter war halt für ein Jahr ein Fahrzeug zu haben ohne viel Aufwand bzw. Kauf/Verkauf machen zu müssen. Aber mit den Antworten hier im Forum, und dadurch dass der Leasingmarkt imo ziemlich undurchsichtig ist, ist das glaube ich raus...

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