Sinnvolles Auto für Vielfahrer

Hallo!
Ich hab mal eine Frage an euch. Ich bin Vielfahrer. Ich fahre in der Woche rund 800 Km. Davon Freitags 370 und Sonntags nochmal 370 Km.

Das heißt ich fahre hauptsächlich auf der Autobahn.
Ich brauche einen Wagen der wenig verbraucht, mit dem man aber auch mal ~210 Km/h fahren kann und wenn man 180-190 fährt auch nicht über 9 Liter/100 Km verbraucht.

Ich fahre pro Jahr rund 25000-28000 Km.

Was für einen Wagen würdet ihr empfehlen? Was für einen Kraftstoff?

Vielen Dank für eure Hilfe und schöne Grüße

Euer
Mark

36 Antworten

"Besser" ist auch nicht das richtige Wort, deshalb auch die Anführungszeichen. Vielleicht trifft es langlebiger besser.

Ich habe zum einen mein erstes Auto, einen 2 Liter Benziner (Golf 3 GTI), selbst gefahren von 122.000 bis 268.000, jetzt fährt ihn meine Schwester, aktuell bei 292.000 km mit insg. 500 Euro Reparaturkosten seidem ich ihn hatte.

Dann habe ich nen 12 Jahre alten Audi bei 146.000 km auf Gas umrüsten lassen, seitdem 60.000 problemlose Kilometer in knapp 1,5 Jahren. Gas verbrennt ja schonender, somit erhöht sich die zu erwartende Laufleistung eines Benziners nochmal deutlich.

465000 km sind alles andere als zu verachten, aber ein ordentlicher (Gas)Benziner schafft die sicher auch.

Ich fürchte nur, dass ichs nicht ausprobieren kann, weil ich bald nicht mehr so viel fahre und den Audi deshalb wohl in der Familie abgeben werde.

Hallo Mark914,

habe ein sehr ähnliches Fahrprofil (850 km/Woche * 46 Wo.),
bin auch Wochenendpendler, mal eben halb durch Dtl...

Vieles wurde schon gesagt:

- grosse Maschine (ich würde sogar wegen Robustheit auf den
Turbo verzichten...) Meinen jetzigen Wagen 'konnte ich mir
nicht aussuchen', da ich den seinerzeit (bei km-Stand
100000 und fast 5 Jahren Alter) von der Firma übernommen
habe und sofort (wg. Beriebskosten) auf LPG umgerüstet
habe. Die ersten 100000 km bin ich aber auch mit dem
Wagen gefahren, wusste also, was ich kaufe...
- aus meiner Sicht ist LPG geringfügig günstiger als Diesel, da
Diesel höhere KFZ-Steuer und auch Versicherung (Diesel=
Vielfaher=hohes Schadensrisiko) als ein Benziner gleicher
Leistung / Hubraum zu bezahlen haben
- fahre meine 2.0 l Maschine kalkulatorisch mit 10 l Super bzw.
12-13 l LPG / 100 km. Die 8.* l habe ich bisher nur bei
Landstraßenfahrt erlebt, bei Reisegeschwindigkeit auf der BAB
(160 - 210 km/h...) ist das illusorisch...
- Reifen: fahre die Dunlop SP Sport im Sommer und den
Goodyear UG6 jeweils in 195/65 R15, mit 2,7 bar im
Sommer, 2,8 bar im Winter, Laufleistung pro Satz: ca.
50000 km.
-also: robuste Technik wählen, die sich 'überall' reparieren läßt
- bei der LPG Umrüstung unbedingt darauf achten, daß die
'Heimatstrecke' nonstop zu fahren ist. Mein 71 l Tank (56l
netto) reicht für ca. 450 km, d. h. ich stehe 2 mal die
Woche an der LPG-Säule und ca. 4 mal im Jahr gibt's so
ca. 50 l Super. Den Kofferraumboden hab' ich wegen des
grossen Tanks um 3,5 cm angehoben (Holzkonstruktion
aus dem Baumarkt und 2 Std. Arbeit...). An 'beiden Enden'
der Langstrecke sollte ein LPG Umrüster, der sich mit der
Anlage auskennt, sein...

mfg

Gas_A4

Benziner halten länger!

Hallo,

ich bin der Meinung, dass Benziner problemloser sind wie hochgezüchtete Turbodiesel.

Habe meinen A6 mit 196.000 km zum Spottpreis gekauft. Reparaturmässig keine Tiefschläge bisher bei jetzt 356000 km.

Umgerüstet auf Autogas im Mai 2005 mit Prins VSI bei 275.000 km.

Das hat sich nach gut einem Jahr amortisiert.
Die Maschine schnurrt wie neu. Kein Klappern, kein Rasseln. Nur tanken (7,50 EUR je 100km Flüssiggas) und Öl nachfüllen sowie alle 30.000 km mal wechseln.

Mit einer Autogas-Füllung für gut 30 EUR fahre ich von Wasserburg östlich von München bis Heppenheim/Weinstrasse an der A5.

Kupplung, Getriebe und Motor alles 1a und original. Die sehr guten Recaro-Sportsitze immer noch straff. Dem Innenraum sieht man die hohe km-Zahl nicht an. Nur die Front ist vom Steinschlag arg gezeichnet. Die Stossstange sieht aus, als hätte sie die Masern.

Grüße!
a6_Fan

Ich fahre nen Golf IV GTI 1,8T 20V mit 150 PS.
Ich stand vor dem Kauf damals vor der gleichen Entscheidung.
Diesel oder Autogas. Ich habe mich damals für den Fahrspaß entschieden. Ich fahre gute 5000km /Monat...mit Urlaub kam ich letztes Jahr auf 65000km.

Ein Kumpel von mir hat sich den Golf IV 1,9 TDI gekauft. Das einzige worauf ich neidisch bin ist die Reichweite, die er mit einer Tankfüllung kommt.

Ansonsten fahre ich mit meinem LPG-Golf in Summe billiger wie er. Und hab viel mehr Spass.

Das einzige was mir den Spass noch verderben könnte ist, wenn der Motor des TDI viel länger halten sollte als meiner.

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@ Mark914

Wenn du nicht viel platz brauchst ist alles über Kompaktklasse unnötig.

Man hat heute schon bei kleinwagen ordentlichen langstreckenkomfort.

Empfehlen würd ich dir z.B. einen Citroen C4 HDi 1,6l (109PS).

Wir haben den gleich Motor im Peugeot 206 und sind begeistert.

Ein sehr sparsamer und laufruhiger Diesel.
Die zuverlässigkeit und qualität stimmt auch.

Der Verbrauch liegt im schnitt bei 4,7l auf 100.

Der 2.0l (130PS) begnügt sich mit 5,4l auf 100.

Über fahrverbote brauchst du dir da auch keine gedanken machen, da Rußpartikelfilter serienmäßig und Euro 4.
Zudem sind die PSA-Diesel mit die sparsamsten und besten auf dem Markt.

Hallo,

ich empfehle auch einen 6 Zylinder Benziner mit LPG. Durch die Laufruhe werden lange Autobahnfahrten zu einer gemütlichen Tour.

Den C4 kannst du nicht in dieser Klasse mitzählen. Der C4 ist für 5-7t€ nicht zu bekommen als Diesel und der Wertverlust wäre für mich zu hoch, da dieser sparsame Diesel nur als Neu/Jahreswagen verfügbar ist!!!

Gruß

Martin

Meine Empfehlung

Hallo,
auch ich würde Dir zu einen 6-Zylinder raten. Schau nach einer Mercedes E-Klasse W 210; wegen der Rostdiskussion werden diese sehr niedrig gehandelt; es gib aber genügend Fahrzeuge ohne Rost (mein E 240 Bj. 98 gehört dazu).
Der Wagen ist ideal für lange Autobahnetappen. Der Motor ist nicht zu hören, mit Gas langen mir 7,80 € auf 100 km und die Maschine ist als sehr langlebig unter DB-Ing. bekannt.

Ich habe meinen für 2.250 € in Pforzeim umrüsten lassen und bin absolut begeistert.

Gruß

Hede

auf dem japanischen gibt es den nissan skyline GT-8. richtig gute viertürige reiselimousine mit kleinem sechszyliner, komfortfahrwerk und achtgang-automatikgetriebe.
das auto wurde gezielt auf maximale reichweite bei höheren reisegeschwindigekeiten abgestimmt.

wäre genau das richtige, wenn nicht das beste, aber leider nur umständlich über import erhältlich. 🙁

http://www.motorworldjapan.com/stocklist/details/1805
(schnäppchen)

gruß

Zitat:

Original geschrieben von BS-Toni


Allerdings klapperten / rasselten meine Benziner bei etwa 300000 km ganz schön mehr als der Diesel bei der selben Laufleistung.

Wenn mein Benziner bei 300.000 km so klappert und rasselt wie ein neuer Diesel würde ich mich von ihm trennen.

Sorry, aber der Spruch von Dir zur Geräuschkulisse eines Diesels mußte kommentiert werden.

Da Diesel mit DPF nicht zu den Preisen zu bekommen sind wie Saug-Benziner mit 6 Zylindern, die nachträglich auf Gas umgerüstet werden, dürfte sich jegliche Diskussion schon erübrigen 😁

Ich hab mir 2004 einen Roadster gegönnt, da ich meine 20 km Arbeitsweg ohne Beifahrer und ohne Kofferraumgerümpel, dafür aber möglichst spaßig fahren wollte.
2005 wurde es aber so spaßig, dass wir fast alle 14 Tage an der Nordschleife waren und somit knappe 1.000 Euro an mtl. Spritkosten verbrannt haben. Im August 2005 gab's den ersten, der sienen Z4 auf LPG umgerüstet hatte - den bin ich sofort probe gefahren, hab's für gut befunden und Mitte September hatte ich meine Umrüstung auch abgeschlossen.

Im November 2005 entschieden wir uns zum Bau eines Hauses - zum Glück wurden die Benzinkosten massiv geringer 😁

Und im April 2006 hab ich meinen Wunschjob in 100 km Entfernung angetreten - damit hab ich nun zwar wieder extreme Spritkosten, aber immernoch halb so viel wie sonst. Ich hab auch schon überlegt, ob sich ein Diesel nicht doch rechnen würde. Aufgrund der oft zitierten Turboschäden macht ein Diesel für mich keinen Sinn solange ich den Z4 behalte - und hergeben will ich die Sparbüchse nun eh nicht mehr 🙂

Nach der aktuellen DPF-Prolematik, den Umweltzonen und der zukünftig aufkommenden NOx-Diskussion macht ein Diesel immer weniger Sinn.

Mein Motor soll seine 400.000 km lang halten, dann ist der Wagen 10 Jahre alt und kann auch in den Müll ... über den Wiederverkaufswert mache ich mir also gar keine Gedanken, viel wichtiger ist es mir die Reparaturkosten möglichst gering zu halten. Ich möchte am Ende der Laufzeit auf Kosten von 20 Cent / km runter kommen - incl. Anschaffung, Sprit, Versicherung, Bußgelder, Wartung, etc ... und die kommen erst bei 400.000 km ohne nennenswerte Reparaturen zustande.

Gruß, Frank

Wie wärs mit konkreteren Angaben? Was darf das Auto kosten? Wie wichtig ist sparen für dich? Warum fährst du dann nicht einfach etwas langsamer? 😉

Die 6Zyl. sind was ganz feines - aber auch nicht grad die günstigste Version was Steuer, Wartung und Verbrauch angeht.

Gas oder nicht beeinflusst auch stark wo und welche (CNG oder LPG) Tankstellen an deinen Standardstrecken liegen.

Wenn du auf ein paar PS verzichtest würde mir sowas einfallen:
http://www.mobile.de/.../da.pl?...

Realtiv neu, mit Garantie und garantiert günstig in den laufenden Kosten wie Verbrauch, Steuer und Versicherung. Dazu gut ausgestattet. Kaum schlagbar im Unterhalt wäre auch noch ein Audi A2-3L. Im Gegensatz zum Lupo3L bei ähnlichem Verbrauch doch mehr Komfort und Platz. Aber sparen und mit 210 über die Autobahn kacheln passt nicht so 100%ig zusammen 😉
Vor allem wieviel höher liegt deine Durchschnittsgeschwindigkeit wenn du so schnell fährst gegenüber mit vielleicht 130-150 im Verkehr mitzurollen. Je nachdem wieviel Tempolimits auf deinen Strecken sind und ob du oft zu Zeiten mit viel Verkehr fährst.

Willst du ein grösseres Fahrzeug wird das bei vergleichbaren Anschaffungspreisen älter (höheres Reperaturrisiko) und teurer im Unterhalt.

Jetzt ist es mehr eine Frage dessen was du gerne haben willst und wofür du bereit bist wieviel Geld auszugeben. In erster Stufe würde ich da nach einer Mittelklasse mit 4zyl-Benziner auf Gas ausschau halten. Älter, schlechtere Schadstoffnorm und mögliche Fahrverbote sind da eher ein Thema über das man sich informieren sollte. Zumal Diesel oft bei gleichem Preis älter und/oder mehr Kilometer hinter sich haben.

Gruß Meik

Laufkultur

Hallo,

als Vielfahrer kann ich sagen, dass ein 4-Zylinder TDI etwas extrem nerviges ist auf Langstrecken. Das Brummen und Vibrieren geht einem nach ner Weile so richtig auf das Zentrale Nervensystem. Ausserdem schätze ich einen Innenraum der nach 5 min wohlig warm ist und wo man nicht direkt neben dem kalten Fenster sitzt weil das Auto ne Nummer zu klein gewählt wurde.

Über das Kaltstartverhalten eines modernen Diesels will ich mal den Mantel des Schweigens breiten - sicher ist nur soviel: Durch den geplanten Beimischungszwang von Biodiesel wird das Startverhalten in Zukunft nicht verbessert.

http://www.youtube.com/watch?v=hEm6G9Mt4SQ

Grüße!

A6_fan

also ich dneke auch, dass ein diesel öfter mal kaputt geht udn mehr wratung braucht udn wenn jetzt diese bldöe verordnung komtm, würde ich memr benziner nehmen.
denn für die umwlet ist ein diesel ncht gerade beitragend.
st eigentlich jedes auto umrüstbar?
haben einen daewoo nexia 95er bauhjahr 153000 km runter und ein normalbenziner.
muss sagen hat aber auch schon einen austauschmotor drin der mit 98tkm ausgetauscht wurde.
aber darum gehts nicht, könnte man den wagen auch umrüsten lassen?
wenn jetzt aber de plaketenverordnung kommt, das sieht doch eine pokitesse und so nciht wirklich, dass ich mti gas fahre oderß
also wäre ich vor dieser blöden platte auch nicht verschont oder wie läuft das da ab?

Für Langstrecke sollte man auch ruhig mal ein UltraleichtFlieger unter die Lupe nehmen. Die sind verdammt sparsam, und man eine fabelhafte Aussicht, wenn man aus dem Fenster auf dem Stau unter einem, schaut.

Wenn man an Start und Ziel über ein entsprechendes Gelände verfügt, ist dies sicherlich eine Überlegung wert. Allerdings dürften in Deutschland diese Voraussetzung eher selten gegeben sein.

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