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sind Opel und Ford kein deutsche Autos

Themenstarteram 28. Juli 2011 um 22:51

hi,

ich hatte eben ein Diskussion mit ein Freund der behauptet das Opel zwar ein deutsches Unternehmen ist , die Motoren aber Ameriknisch und von daher wären die nicht so beliebt wie der echte Deutsche VW z.B..

Und Ford wäre sowieso Amerikanisch sagt er:mad:. Ich bin aber der Meinung das sowohl Opel ein Deuscher ist als auchh Ford.

lg

Beste Antwort im Thema

Hallo

Wo arbeitet den dieser Mechaniker, wenn man fragen darf, und konnte er auch erklären warum Opel und Ford nicht zu empfehlen ist ?

Das ist nämlich das typische dumme Gerede wenn es um Opel und Ford geht, aber wenn man dann fragt warum, kommt meist nur heise Luft.

Der Auto Doktor

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Was macht denn Deiner Meinung nach ein deutsches Auto aus?

Das es in Deutschland hergestellt wurde?

Das es in Deutschland konstruiert wurde?

Das sich der Firmensitz in Deutschland befindet?

Man, ihr habt Probleme... Opel ist ein deutsches Unternehmen!

Motoren werden im Ausland gefertigt.. aber nicht nur in Amerika.. auch z.B. Österreich

der 2.0 T kommt aus USA Spring Hill, Tennesee

der 1.4 T aus Aspern, Austria (Österreich) and Flint, Michigan (USA)

der 2.8er 6 Zylinder aus Australien

Nur weil etwas wo anders gebaut wird, kann ja trotzdem sein, dass es in Deutschland oder von Deutschen entwickelt wurde..

Woher bei VW die Motoren kommen, weiss ich nicht. Allerdings habe ich mal gelesen, dass der VW Golf, wenn er komplett in Deutschland produziert werden würde, rund 25% teuerer werden würde.

Qualität kommt eben auf den Zulieferer an... nicht auf das Land oder die Herstellung an sich.. und was bekommt man denn in der Massenproduktion in Deutschland für Personal? 5,20 € Stundenlohn Zeitarbeiter.. ob die dann besser motiviert sind, als manch besser (für seine Verhältnisse) bezahlte im Ausland ist eben auch so eine Sache. Qualitätsrichtlinien gibt es überall und da ist es egal, ob es deutsche Unternehmen sind, oder nicht...

Und einen deutschen Betrieb (BMW Zulieferer), den ich bisher erlebt habe, lieferte alles andere als eine "qualitativ hochwertige" Arbeit.

Krass gesagt... auf gut deutsch... da stehen Fabriken von einigen Zulieferern am A.... der Welt (Kostengründe), und das Personal das die bekommen können kommt meist aus den umliegenden "Inzestdörfern". Da stehen dann halt Idoten am Band, Drogensüchtige.. besoffene oder Langzeitarbeitslose.. Gott sei Dank arbeite ich dort nicht mehr (war Kaufm. Sachbearbeiter in der Produktionsplanung, also Bürohengst) und nein, ich wohne nicht in so einem Dorf!

Ich kann dich beruhigen, Porsche ist der einzige Hersteller der ca. 5/8 in Deutschland produziert. Alles anderen sind darunter. Also, kein deutscher Hertsteller produziert nur in Deutschland!

P.S. BMW hat mit den größten "Deutsch-Anteil" Insgesamt.. :-)

PPS. Gebaut wird der Insignia in Rüsselsheim, Zuliefererteile kommen sowohl aus Deutschland, als auch aus dem Ausland.

Zitat:

Original geschrieben von Feivel88

Woher bei VW die Motoren kommen, weiss ich nicht. Allerdings habe ich mal gelesen, dass der VW Golf, wenn er komplett in Deutschland produziert werden würde, rund 25% teuerer werden würde.

VW und gerade der Golf werden zu einem sehr hohen Anteil aus selbsgefertigten Teilen hergestellt. Die sogenannte Fertigungstiefe ist bei VW deutlich höher als bei vielen Konkurrenten, was häufig ja auch sehr stark kritisiert wird, weil VW dadurch Kostennachteile hat.

Die Karosserie des Golf wird z.B. in Wolfsburg hergestellt, im VW Werk Salzgitter werden rund 50% aller Motoren für den VW-Konzern produziert, im VW-Werk Kassel wiederum rund 50% aller Getriebe, Achsen und Lenkungen.

Porsche hat wiederum die mit geringste Fertigungstiefe, konstruiert wird bei Porsche, das meiste aber dann fremd hergestellt.

Aber Fukushima hat gezeigt, wie sehr natürlich auch VW und andere von Zulieferern abhängig sind. Wochenlang konnte bei VW der Sharan nicht mit Rückfahrkamera ausgeliefert werden bzw. wurde die Option gar aus der Preisliste genommen, weil der Lieferant nicht liefern konnte.

Beim Opel Insignia wurde die Hot-Shot-Option aus dem programm genommen, da der Lieferant im Zuge der Finanzkrise pleite ging.

Ein rein deutsches Auto gibt es nicht. Und selbst wenn: Du würdest es mit ausländischem Treibstoff fahren:D

Nach der Definition von Köhler/Bornkamm (quasi die Bibel des Wettbewerbsrechts) heißt deutsches Erzeugnis, daß es in Deutschland hergestellt wurde. Ob der Hersteller ein deutsches Unternehmen ist, ist irrelevant. In Deutschland hergestellt heißt, daß der maßgebliche Herstellungsvorgang, bei dem die Ware wesentliche Teile und bestimmende Eigenschaften erhält, in Deutschland stattgefunden hat.

Man kann das eigentlich für die Endfertigung gelten lassen. Damit ist der Insignia (Rüsselsheim) zukünftig der Astra teilweise (auch Rüsselsheim), der Corsa Dreitürer (Eisenach) und der Zafira (Bochum) Made in Germany.

Was noch dazukommt: Gerade bei Autos ist die Herstellung schon lange keine Geheimwissenschaft mehr. Sogar die Mercedes und BMW, die aus den USA kommen, haben ja mittlerweile einen guten Verarbeitungsstand. Der Ort der Endmontage sagt also nicht mehr viel aus. Sogar Porsche läßt den Cayenne in Bratislava endmontieren.

Ob es ein deutsches Auto ist, liegt also eher am Entwicklungsort. Und da haben Ford und Opel ihre großen Entwicklungszentren in Deutschland. Ausnahmen bei Opel sind Agila und Antara sowie die Lieferwagen, die bekommen eigentlich nur einen Blitz auf einen Suzuki, Chevrolet, Fiat oder Renault geklebt. Beim Antara ging das ja legendär schief, weshalb er zum Facelift ganz viel Liebe aus Rüsselsheim bekommen hat.

Sind also deutsche Hersteller.

Gruß cone-A

Themenstarteram 29. Juli 2011 um 15:26

Ein Mechaniker von mir sagt : in deutschland sollte man ein Deutsches Auto fahren ,. Und andersrum sagt er Opel und Ford sind nicht zu empfehlen. Ich denke mir dann: Will er mich vera...? Deutsch ist laut ''Mechaniker'' VW Audi BMW und Mercedes und die ganzen Japaner die auch Weltweit ein guten Namen haben Toyota Nissan usw. sind Sch...? Ich würde sogar Renault und PSA fahren. Für mich sind alle Autos gut. :p

Hallo

Wo arbeitet den dieser Mechaniker, wenn man fragen darf, und konnte er auch erklären warum Opel und Ford nicht zu empfehlen ist ?

Das ist nämlich das typische dumme Gerede wenn es um Opel und Ford geht, aber wenn man dann fragt warum, kommt meist nur heise Luft.

Der Auto Doktor

Hi,

ich kehre da einmal zu den Firmengründungen zurück.

Also, kurz gesagt:

Opel ist ein deutsches Unternehmen.

Es wurde von den Brüdern Adam und Fritz von Opel ins Leben gerufen.

Anfangs wurden Nähmaschinen produziert, dann baute man Fahrräder und wagte sich schließlich an die Konstruktion und Produktion von Autos.

Nach dem zweiten Weltkrieg gliederte General Motors die Firma Opel als "deutsche Tochter" (so hieß es damals) an.

Das Stammhaus der Firma Opel befindet sich in Rüsselsheim.

Ford entstand unter Henry Ford in den USA.

Dieser führte auch die Fließband-Produktion ein.

Später wurde als einer der vielen "Ableger" auch die Firma Ford in Köln gegründet.

Aber es stimmt durchaus, was viele hier geschrieben haben.

Die Produktionsstätten einiger Fahrzeuge und auch Fahrzeugteile, wurden in andere Länder "ausgelagert".

Und das nicht nur von hiesigen Automobilherstellern.

Man(n) wird dahingehend kein länderspezifisches Fahrzeug mehr finden (außer kleinen Eigenbau-Herstellern).

 

Grüße aus Göttingen,

PETER.

Was ist das überhaupt für einen Diskussion ?

Ist doch heute völlig Wurscht wo oder wie ein Unternehmen örtlich eingestuft wird. Alle großen Unternehmen sind Global Player. Wenn jemand der Meinung ist: In Deutschland kauft man deutsche Produkte, dann brauch er sich aber nicht wundern wenn nichts mehr exportiert würde.

Wir ( die deutsche Wirtschaft ) leben in erster Linie auch vom Export, da sollte eine solche Diskussion einfach gar nicht aufkommen.

Zitat:

Original geschrieben von nanimarc

Was ist das überhaupt für einen Diskussion ?

Ist doch heute völlig Wurscht wo oder wie ein Unternehmen örtlich eingestuft wird. Alle großen Unternehmen sind Global Player. Wenn jermand der Meinung ist: In Deutschland kauft man deutsche Produkte, dann brauch er sich aber nicht wundern wenn nichts mehr exportiert würde.

Wir ( die deutsche Wirtschaft ) leben in erster Linie auch vom Export, da sollte eine solche Diskussion einfach gar nicht aufkommen.

...hätte nicht gedacht das ich Dir mal einen grünen Daumen gebe,lach, aber man(n) ist ja lernfähig.

Ansich sollte sich das Thema allein schon durch den Beitrag von cone-A erledigt haben.

Noch ein Gedanke zu der ganzen Geschichte: Mehr noch als auf den bloßen Herstellungsort kommt es doch auf die Art und Weise der Herstellung an. Bei Autos bis zur Kompaktklasse bekomme ich doch von jedem Hersteller nur Graubrot. Das ist Fingerübung für die Hersteller, Gehirnschmalz wird eigentlich nur bei der Entwicklung verlangt. Besonderheiten wie Hochdrehzahlmotoren, Nappaleder, Holzapplikationen usw., die wirklich mal Kenntnisse auf der Herstellungsseite verlangen, fangen überhaupt erst am Mittelklasse an. Andersrum: Einen Golf, einen Astra oder einen 1er bekommt fast jedes Werk in Europa mit der gleichen Qualität hin.

Und wo wir schon mal bei der Herstellung sind: Da käme es mir - vor dem Made in Germany - eher darauf an, ob etwas in der Manufaktur gemacht wird oder schnöde vom Fließband plumpst. Deshalb fand ich den RR-Mini auch so sympathisch.

Und deswegen trage ich auch statt "Markenschuhen" eher unbekannte Ware von Lendvay & Schwarcz, weil die halt noch von Fachleuten gemacht werden. :)

Gruß cone-A

Opel ist kein Auto. Das Titelthema führt auf´s Glatteis.

Für mich ist ein Auto(modell) dort hergestellt, wo es vom Band läuft. Im Beispiel des Herstellers Opel ist das vom Modell abhängig, es gibt Corsa aus Deutschland/Eisenach oder Meriva aus Spanien/Saragossa, sind beide von einem deutschen Hersteller ?

Deshalb ist ein Corsa Made in Eisenach = deutsches Design und deutsches Auto, ein Meriva = deutsches Design Made in Spain, also kein "deutsches Auto", eher ein Franchise-Auto nach deutschen Qualitätskriterien.

Irgendwann kommen alle PKWs aus China :mad:, wie bei Volkswagen mit den Firmen SVW und FAW . Dann lieber bei einem Hersteller kaufen, der wenigstens in Europa produziert und Europäer beschäftigt, deren Einkünfte werden (hoffentlich) für Produkte in Europa ausgegeben, was zumindest in Teilen Deutschland als Mitgliedsstaat nützt. Darin sehe ich den Hauptnutzen der EG/EU (neben all der bekannten Probleme), nämlich europäische Vorteile zu einer größeren Wirtschaftsmacht auszubauen, als es jeder Einzelstaat angesichts der Bedrohungen durch die Globalisierungseffekte aus eigener Kraft schaffen könnte.

Deshalb kaufe ich keinen Japaner, obwohl ich von deren Preis-Leistung schwer beeindruckt bin.

Zitat:

Original geschrieben von Cosmo-Politan

Dann lieber bei einem Hersteller kaufen, der wenigstens in Europa produziert und Europäer beschäftigt, deren Einkünfte werden (hoffentlich) für Produkte in Europa ausgegeben, was zumindest in Teilen Deutschland als Mitgliedsstaat nützt. Darin sehe ich den Hauptnutzen der EG/EU (neben all der bekannten Probleme), nämlich europäische Vorteile zu einer größeren Wirtschaftsmacht auszubauen, als es jeder Einzelstaat angesichts der Bedrohungen durch die Globalisierungseffekte aus eigener Kraft schaffen könnte.

Deshalb kaufe ich keinen Japaner, obwohl ich von deren Preis-Leistung schwer beeindruckt bin.

Hi,

dann kannst Du ja auch nicht den Ampera kaufen, der in den USA entwickelt und gebaut wird.

Oder den Antara, der in Süd-Korea entwickelt wurde und auch dort gebaut wird.

Und den Opel GT, der in den USA hergestellt wurde...

Im übrigen ist mir kein VW-Modell bekannt, das in China gebaut und in Europa verkauft wird.

Zitat:

Original geschrieben von Alex_337

Zitat:

Original geschrieben von Cosmo-Politan

Dann lieber bei einem Hersteller kaufen, der wenigstens in Europa produziert und Europäer beschäftigt, deren Einkünfte werden (hoffentlich) für Produkte in Europa ausgegeben, was zumindest in Teilen Deutschland als Mitgliedsstaat nützt. Darin sehe ich den Hauptnutzen der EG/EU (neben all der bekannten Probleme), nämlich europäische Vorteile zu einer größeren Wirtschaftsmacht auszubauen, als es jeder Einzelstaat angesichts der Bedrohungen durch die Globalisierungseffekte aus eigener Kraft schaffen könnte.

Deshalb kaufe ich keinen Japaner, obwohl ich von deren Preis-Leistung schwer beeindruckt bin.

Hi,

dann kannst Du ja auch nicht den Ampera kaufen, der in den USA entwickelt und gebaut wird.

Oder den Antara, der in Süd-Korea entwickelt wurde und auch dort gebaut wird.

Und den Opel GT, der in den USA hergestellt wurde...

Im übrigen ist mir kein VW-Modell bekannt, das in China gebaut und in Europa verkauft wird.

Laut Wiki wird der Ampera bei Vauxhall in England gebaut.

http://de.wikipedia.org/wiki/Opel_Ampera

Zitat:

Original geschrieben von dominicano

Zitat:

Original geschrieben von Alex_337

 

Hi,

dann kannst Du ja auch nicht den Ampera kaufen, der in den USA entwickelt und gebaut wird.

Oder den Antara, der in Süd-Korea entwickelt wurde und auch dort gebaut wird.

Und den Opel GT, der in den USA hergestellt wurde...

Im übrigen ist mir kein VW-Modell bekannt, das in China gebaut und in Europa verkauft wird.

Laut Wiki wird der Ampera bei Vauxhall in England gebaut.

http://de.wikipedia.org/wiki/Opel_Ampera

Übrigens wird der x3 und x6 auch nicht in Europa gefertigt sondern in den USA;)

 

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