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Sicherung mit Schalter

Themenstarteram 29. Mai 2015 um 20:24

Hallo,

mein Auto hat ein paar Probleme auf die ich hier jetzt nicht näher eingehen möchte da sich den Thread sonst wegen Überlänge keiner mehr durchliest.

Kurzgesagt:

Damit mein Auto anläuft muss ich jedesmal wenn ich das Auto abstelle eine 3 Ampere Sicherung ziehen und zur Seite legen. Grund dafür sind irgendwelche elektronische Fehler die nicht ein mal die Ford-Werkstatt selbst erklären kann.

Um es mir ein wenig einfacher zu machen wollte ich nun einen Schalter einbauen mit dem ich den Strom der durch die Sicherung fliest, nach dem abstellen per "Schalter" oder "Knopfdruck" abschalten kann.

So muss ich nicht jedes mal die Sicherung komplet ziehen sondenr muss einfach nur noch nen Schalter umlegen.

Hat dafür jemand eine Idee wie ich das umsetzen kann? Geht um eine 3 Ampere Sicherung eines Ford Fiesta jh1 BJ 06.

Bin für jede Hilfe dankbar.

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24 Antworten

Ist eigentlich kein großer Akt. Die Leitung hinter dem Sicherungskasten trennen, verlängern / nach außen zum Armaturenbrett legen, Schalter einbauen.

Hört sich nach einem dauerhaften Verbraucher an. Warum bekommt Ford das denn nicht geregelt?

Da kannst du nahezu jeden KFZ Schalter verwenden. Wenn es da irgendwo noch unbenutzte Blenden für Schalter gibt, könntest du z.B. einen zusätzlichen Hechscheibenheizungs-Schalter dort einbauen und diesen in Reihe zu der Sicherung schalten.

DoMi

Sicherungsautomat heißt sowas.

Hier ab 5A mit Handauslöser:

http://www.e-t-a.de/.../D_1610_D.pdf

Hier bei Würth für 3A

Wiedereinschaltbare Sicherung ATO

FLSTESI-SIAUTOM-ATO-DIAGN-3A

Art.-Nr.: 0731100003

https://eshop.wuerth.de/.../

Auch mit Handauslöser. Drückt man den löst die Sicehrung aus, trennt also den Stromkreis. Drückt man dann den Rückstellknopf, schließt die Sicherung wieder. Was da aber immer steht: nur stromlos schalten. Probier's halt aus. Man muss halt so immer zum Sicherungskasten hinlangen. Oder man verlängert sich den Sockel an eine bequeme Stelle.

Pfiiffiger wäre aber, den Stromkreis wieder instandzusetzen. Ruhestrommessungen und Verbraucher finden sind ja nun kein Hexenwerk.

Was für Verbraucher werden von der betreffenden Sicherung versorgt? Es könnte auch sein, dass da eventuell Kriechströme fliesen könnten.

Wenn du dein Problem beschreiben würdest, könnte man es ggf. auch lösen!

PS: Notfalls Stromkreis auf Zündung um klemmen, dann ist der Strom nach abstellen der Zündung aus.

MfG

Zitat:

@Johnes schrieb am 29. Mai 2015 um 23:19:14 Uhr:

PS: Notfalls Stromkreis auf Zündung um klemmen, dann ist der Strom nach abstellen der Zündung aus.

Da müsste uns der TE erstmal mitteilen, um welche Sicherung / welchen Stromkreis es sich handelt.

Du kannst nicht einfach alles auf 15 (Zündung) klemmen, es gibt Systeme die brauchen 30 (Dauerplus), sonst funktionieren sie nicht mehr.

Dann wäre der Einbau eines Schalters doch die bessere Lösung.

Die beste Lösung ist allerdings, wie schon gesagt, das Problem zu beheben und nicht nur Symtome zu bekämpfen. Anscheinend hat er ja im Stromkreis der betroffenen Sicherung einen dauerhaften Verbraucher, anders kann ich mir das Problem nicht erklären. Den kann man finden und beseitigen.

Dazu müsste der TE mal etwas schreiben, es kann eigentlich nicht sein dass Ford dabei versagt. Das ist kein Hexenwerk und lässt sich leicht rausmessen.

Zitat:

@Billie_SB schrieb am 29. Mai 2015 um 23:51:29 Uhr:

Zitat:

@Johnes schrieb am 29. Mai 2015 um 23:19:14 Uhr:

PS: Notfalls Stromkreis auf Zündung um klemmen, dann ist der Strom nach abstellen der Zündung aus.

Da müsste uns der TE erstmal mitteilen, um welche Sicherung / welchen Stromkreis es sich handelt.

Du kannst nicht einfach alles auf 15 (Zündung) klemmen, es gibt Systeme die brauchen 30 (Dauerplus), sonst funktionieren sie nicht mehr.

Dann wäre der Einbau eines Schalters doch die bessere Lösung.

Da erkläre mir mal, was der Unterschied ist! :rolleyes:

Zündung unterbricht Batteriespannung... Der Schalter unterbricht die Batteriespannung!

MfG

Einfach erklärt, die benannte Sicherung auf Zündung setzen, und gut.

Seine Long Story ist wohl hier:

http://www.motor-talk.de/.../...t-ohne-schluessel-weiter-t5283209.html

Zitat:

Da müsste uns der TE erstmal mitteilen, um welche Sicherung / welchen Stromkreis es sich handelt.

Um die wird es gehen:

F16 - 3A PCM Memory

Er muss also zwischendruch das PCM stromlos machen, sonst spinnt sein Auto. Das ist eine Klemme 30 fürs Motorsteuergerät für die zu merkenden Werte. Aber lässt er das an, spielt die Elektronik in seinem Auto verrückt. Mit meinen Tipps in dem anderen Thread konnte er offenbar wenig anfangen.

Zitat:

Du kannst nicht einfach alles auf 15 (Zündung) klemmen, es gibt Systeme die brauchen 30 (Dauerplus), sonst funktionieren sie nicht mehr.

Aber wenn der OP eh die Idee mit dem Schalter hat (und ja auch auch jetzt immer schon die Sicherung zieht), dann ist Johnes Idee schon gut! Eh man noch einen Schalter nimmt, nimmt man so einfach den Zündanlassschalter. Den hat man eh schon.

Zitat:

Dann wäre der Einbau eines Schalters doch die bessere Lösung.

Am Zündschloss ist doch ein Schalter drin.

Zitat:

Die beste Lösung ist allerdings, wie schon gesagt, das Problem zu beheben und nicht nur Symtome zu bekämpfen. Anscheinend hat er ja im Stromkreis der betroffenen Sicherung einen dauerhaften Verbraucher, anders kann ich mir das Problem nicht erklären. Den kann man finden und beseitigen.

Jepp. Ich vermute Kurzschlüssen in den Kabeln, oder um die Relais herum.

Zitat:

Dazu müsste der TE mal etwas schreiben, es kann eigentlich nicht sein dass Ford dabei versagt. Das ist kein Hexenwerk und lässt sich leicht rausmessen.

ACK. Entweder sie haben keinen Bock oder der OP kann/will seine Taler dort nicht mehr bezahlen.

Ihr habt Recht, war ein Denkfehler von mir.

Zwar ist meine Aussage generell richtig, dass manche Systeme Kl.30 zum funktionieren brauchen, aber das System soll ja auch nicht mehr funktionieren. In beiden Fällen wäre der entsprechende Stromkreis von der Batterie getrennt. Am Ende würde es keinen Unterschied machen.

Dann wäre das Umklemmen auf 15 die bessere Alternative.

Natürlich immernoch davon abgesehen, den eigentlichen Fehler zu beheben. Aber vielleicht ist es auch einfach eine Frage von Aufwand und Nutzen. Wenn sich der Fehler auch mit Umklemmen beheben lässt und keine weiteren Fehlfunktionen auftreten, braucht man kein Geld mehr in eine ziellose Fehlersuche bei Ford zu investieren.

Was durchaus Sinn machen kann: eine andere Werkstatt, die da nochmal systematisch rangeht und wirklich die auslösende Ursache findet und behebt. Denn reproduzierbar scheint sein Problem ja zu sein.

Was er halt mit jedem Ausschalten verliert (wenn es F16 ist): diejenigen Lernwerte des Motorsteuergerätes, die in flüchtigen Speichern sind. Und damit hat er folgende Risiken: am Anfang eher unruhiger Leerlauf, ggf. höherer Verbrauch. Und schlechtere Diagnostizierbarkeit, wenn er mit jedem Zündschlüssel abziehen dann auch die Diagonstic Trouble Codes und Freeze Frame Daten löscht, die der Werkstatt eigentlich helfen sollen, die Probleme nachzuvollziehen.

Zitat:

@Billie_SB schrieb am 30. Mai 2015 um 01:52:37 Uhr:

Ihr habt Recht, war ein Denkfehler von mir.

Zwar ist meine Aussage generell richtig, dass manche Systeme Kl.30 zum funktionieren brauchen, aber das System soll ja auch nicht mehr funktionieren. In beiden Fällen wäre der entsprechende Stromkreis von der Batterie getrennt. Am Ende würde es keinen Unterschied machen.

Dann wäre das Umklemmen auf 15 die bessere Alternative.

Natürlich immernoch davon abgesehen, den eigentlichen Fehler zu beheben. Aber vielleicht ist es auch einfach eine Frage von Aufwand und Nutzen. Wenn sich der Fehler auch mit Umklemmen beheben lässt und keine weiteren Fehlfunktionen auftreten, braucht man kein Geld mehr in eine ziellose Fehlersuche bei Ford zu investieren.

Manchmal ist es nicht Kosteneffektiv den echten Fehler zu beseitigen. Da kostet am Ende die Fehlerbeseitigung mehr als der Fiesta...

Zwar kein Auto sondern ein Diesel-elektrische Kran aber jede Nacht Batterie leer. Das zu ersetzende Teil (Relaisplatine) sollte ueber 20'000 Dollar kosten. Da waren 4 Meter Kabel und ein Schalter aber billiger... ;)

 

Pete

Zitat:

@ralfkoenig schrieb am 30. Mai 2015 um 09:50:09 Uhr:

Was durchaus Sinn machen kann: eine andere Werkstatt, die da nochmal systematisch rangeht und wirklich die auslösende Ursache findet und behebt. Denn reproduzierbar scheint sein Problem ja zu sein.

Was er halt mit jedem Ausschalten verliert (wenn es F16 ist): diejenigen Lernwerte des Motorsteuergerätes, die in flüchtigen Speichern sind. Und damit hat er folgende Risiken: am Anfang eher unruhiger Leerlauf, ggf. höherer Verbrauch. Und schlechtere Diagnostizierbarkeit, wenn er mit jedem Zündschlüssel abziehen dann auch die Diagonstic Trouble Codes und Freeze Frame Daten löscht, die der Werkstatt eigentlich helfen sollen, die Probleme nachzuvollziehen.

Noch ne Werkstatt und er hat die Anzahlung fuer nen neuen Fiesta drin. :p

 

 

Pete

Themenstarteram 30. Mai 2015 um 19:01

Danke für die vielen Antworten! Hab mir alles durchgelesen und konnte rauslesen das nun also die beste Methode wäre, den Stromkreis auf Zündung umzustellen.

Nun bin ich kein üblicher Autoschrauber (Student im IT-Berech) und kenne mich nur bedingt aus. Ich hoffe mein Wissen reicht dafür aus um das selbst zu machen.

Möchte mir jemand erklären was ich genau machen muss um den Stromkreis auf Zündung umzustellen? Dann kann ich mir den Schalter immerhin sparen und wenn ich das richtig verstehe, wird der Stromkreis dann auch direkt beim abschalten abgestellt.

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