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Sicherheit: Anzugsmoment von Radschrauben

Themenstarteram 8. Febuar 2013 um 14:00

Hallo.

Ich hab mit einem Kumpell eine Diskussion und wir fragen uns wer recht hat.

Es geht um das Anzugsmoment einer Radschraube.

Ich ziehe eine 5cm lange Schraube mit einem Drehmoment so lange an bis sie abreißt.

Ich ziehe eine 30cm lange Schraube mit einem Drehmoment so lange an bis sie abreißt.

Beide Schrauben sind bis auf die Länge exakt gleich.

Frage:

Ist bei beiden das Abreiß-Drehmoment das gleiche?

Danke es geht um einen Kasten bier :-)

Beste Antwort im Thema

Kann man ohne Zusatzdaten nicht sagen. Wenn beide Schrauben über die komplette Länge in einem Gewinde stecken, wird sich das annähernd nichts geben, nach den ersten paar Gängen ist da eh keine Kraft mehr drauf.

In der Theorie sollte kein Unterschied sein, auch wenn eine Distanz zwischen Kopf und Gewinde ist, nicht mal, wenn der unterschiedlich ist. Die Schraube mit mehr freier Länge wird sich bei gleichem Drehmoment mehr längen, aber dasselbe Drehmoment verkraften.

In der Praxis wird die lange Schraube in der Regel (bei vielen Versuchen) früher reißen, da ja die schwächste Stelle ausschlaggebend ist, und bei längeren Schrauben die Chance auf eine Schwachstelle größer ist.

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Die Frage gehört in die Abteilung Reifen & Felgen!

Ist im Prinzip gleich.

Das Drehmoment wirkt salopp ausgedrückt auf den Durchmesser der Schraube, nicht auf dessen Länge. Die Länge ist nur entscheidend, was für eine Konstruktion verbunden werden muss.

cheerio

Kann man ohne Zusatzdaten nicht sagen. Wenn beide Schrauben über die komplette Länge in einem Gewinde stecken, wird sich das annähernd nichts geben, nach den ersten paar Gängen ist da eh keine Kraft mehr drauf.

In der Theorie sollte kein Unterschied sein, auch wenn eine Distanz zwischen Kopf und Gewinde ist, nicht mal, wenn der unterschiedlich ist. Die Schraube mit mehr freier Länge wird sich bei gleichem Drehmoment mehr längen, aber dasselbe Drehmoment verkraften.

In der Praxis wird die lange Schraube in der Regel (bei vielen Versuchen) früher reißen, da ja die schwächste Stelle ausschlaggebend ist, und bei längeren Schrauben die Chance auf eine Schwachstelle größer ist.

Wenn beide komplett im Gewinde drin sind seh ich da auch keinen Unterschied.

 

Wobei real wird man mit der langen irgendwann an der Bremsscheibe kratzen und geht nicht mehr weiter rein - da bricht die 30 cm zuerst. :D

 

Wenn wir aber direkt auf eine Radnabe schrauben die irgendwo eingespannt ist und beide komplett im Gewinde sind - denke ich gleich.

Zitat:

Original geschrieben von Archduchess

 

Wobei real wird man mit der langen irgendwann an der Bremsscheibe kratzen und geht nicht mehr weiter rein - da bricht die 30 cm zuerst. :D

Wie willst denn da an die Bremsscheibe kommen? Normalerweise haben die Bremsscheiben doch Durchgangsbohrungen. Hinter der Radnabe kommt direkt das Radlagergehäuse, eventuell mit Spritzblech. :rolleyes:

Es geht. Frag mich nicht woher ich das weiß. ;)

Die längere Schraube hat mehr "Kontakt" vom Gewinde her. So wird sie auch früher reißen, als die kurze.

Vielleicht sollte man auch dazu sagen, dass beide Schrauben aus dem identischen Material bestehen ;) Ich schliesse mich übrigens der Meinung an, wenn sie im Gewinde ist, sollte das keinen Unterschied machen.

beide reisen gleich ab. weil die scherkraft/zugkraft die selbe ist. egal wie lang. und egal wie lang das gewinde ist.

darum sind ja schrauben nach güteklassen unterteilt. bei gescheiten schrauben steht das oben auf dem kopf. umso höher die zahl über mehr hällt sie aus.

kannst hier nachlesen...http://de.wikipedia.org/wiki/Zugfestigkeit da steht auch ne formel. und da steht keine länge der schraube bei ;)

Die Schraubenlänge ist völlig unerheblich. Es entscheidet einzig die Güteklasse (8.8' 10.9 usw.) und der Schraubendurchmesser. Da die Kopfreibung und andere Faktoren das genaue Drehmoment oft nicht erreichen lassen, werden hochfeste Schrauben idR vorgespannt, d.h. über Hydraulikzylinder gezogen und die Mutter dann gekontert. Aber das ist ein anderes Thema.

Zitat:

Original geschrieben von onkel-howdy

beide reisen gleich ab. weil die scherkraft/zugkraft die selbe ist. egal wie lang. und egal wie lang das gewinde ist.

darum sind ja schrauben nach güteklassen unterteilt. bei gescheiten schrauben steht das oben auf dem kopf. umso höher die zahl über mehr hällt sie aus.

kannst hier nachlesen...http://de.wikipedia.org/wiki/Zugfestigkeit da steht auch ne formel. und da steht keine länge der schraube bei ;)

Einzig richtige Erklärung.

Kann es sein, dass es eigentlich um Spurplatten geht?

Kannst Du uns mal den Sinn erklären ?

Zudem ist es sicherlich nicht so ohne weteres möglich die Frage zu beantworten. Sicherlich spielt auch die Länge eine Rolle, aber was auch schon hier Vorredner geschrieben haben ist, dass für eine solche Berechnung alle Fakten gleich sein müssen. Temperatur, Gewinde, Duchmesser, Drehgeschwindigkeit ( entstehende Wärme) Material der Schraube und des Gewindes ( Wärmeableitung ). Es sind soviele Faktoren maßgebend, wenn man eine ganz genaue Berechnung haben möchte.

Es erklärt aber dennoch nicht den Sinn des Ganzen ! ;)

Wenn die Materialgüte beider Schrauben identisch

ist kann es keine Unterschiede geben.

Der Schwachpunkt beider ist eine Stelle und zwar

der Übergang vom Gewinde zu Schraubenkopf!

Und da ist die Belastung bei beiden gleich.

Dort wird sie bei Überlast abreißen,unabhängig

wie lang sie ist da ein Gewinde ja als formschlüssig

gilt.

 

 

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