Schutzbekleidung auf dem Bike
Jeder sollte um die Gefahren des Motorradfahrens wissen.
Doch gerade jetzt in der warmen Jahreszeit sieht man viele Biker in dünnen Stoffklamotten und Sandalen über die Piste heizen. Kurzes T-Shirt und kurze Hosen sind auch keine Seltenheit. Was denken sich diese Stoffis wenn sie ihr Bike besteigen? Meldet Euch doch mal zu Wort. Mich ärgert solch ein Verhalten immer sehr. Im Falle eines Unfalls sind Verletzungen und somit auch die Kosten ungleich höher als mit angepasster Schutzbekleidung.
Beste Antwort im Thema
...und dann die Radrennfahrer,die mit 80 den Berg herunterfahren, kurze hosen, ohne Helm.
...und die Reiter ohne Integralhelm.
...und die im Flugzeug sitzen ohne Fallschirm.
...und die Dachdecker auf dem Dach ohne Airbag.
...und die Oldtimerfahrer, ohne Gurt.
usw.
Leck mich am A.... ist das Leben gefährlich ,es endet immer mit dem Tod!!!
Ich trink jetzt noch ein Bier, brauch ich da auch ein Helm ,ich könnte ja umfallen?
In diesem Sinn viel Spass beim mit dem Finger auf andere deuten, ist ja so cool.
422 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Lewellyn
Wüste - 44 Grad - keine Kurven - 88km/h Topspeed.
Nee, nee ... die ham aufgerüstet ... 80 mph !!! (75 mph sind mittlerweile üblich) Mindestspeed 55 (zumindest in Texas); aber wer rast schon mit 128 km/h auf 50 Meilen langen Geraden durch die Wüste ?
Einziges Ärgernis (die Nachwirkungen halten noch an) sind die Klimaanlagen. Gut, bei 45° Außentemperatur verständlich. Aber wenn man draußen bei 15° C einen Pullover anzieht weil's kühl wird, dann nerven die ACs, die das Restaurant auf 13° kühlen, doch extrem. Die Amis könnten ihren Energieverbrauch schlagartig um 10 Atomkraftwerke senken, würden sie ein Gesetz erlassen, das das Einschalten von Airconditions bei Außentemp. von unter 20° verbietet. Aber darauf kommt keiner, da sie damit geboren wurden. Die merken das gar nicht mehr. Eine nette Nebensitzerin sagte, daß sie auch auf dem Motorboot als erstes immer die AC einschaltet ... wohlgemerkt im kühlen Vorbostoner Nordatlantik. Es wird einfach alles gekühlt ... Restaurants, Geschäfte, Hotels, Tankstellen, Apotheken, Museen, alles ... Biergläser werden vorgefroren, Wasser gibts nur mit 80% Eiswürfelfüllung. Irgendwann werden die wenigen Strände auch noch großflächig gekühlt.
Allsquare
PS: Bild beachten
@ allsquare
Der Vergleich USA zu Europa bzw. BRD hinkt ein wenig. Ich war zwar noch nie in den USA, hatte aber schon öfters beruflich das Vergnügen mit deren Bürgern. Deren Todesängste beim Befahren bundesdeutscher Autobahnen mit mittlerer Geschwindigkeit im PKW geben grob Aufschluß darüber, wie deren Vorstellung vom Indivdualverkehr einzuordnen sind. 😉
Unabhängig davon - wenn Du mal die Zahl der Verkehrstoten pro 100.000 Einwohner vergleichst, wirst Du feststellen, dass die USA quasi ein Entwicklungsland sind.
Gruß
Frank
@allsquare:
Schön, dass du wieder da bist. Hoffe, die hat der USA Aufenthalt gefallen.
@Bombenkopf😛:
Mensch Lewellyn, musstest du das jetzt schreiben mit den 44°C ? Willst mich nur ärgern....gib's zu 😁
Jetzt sehne ich mich in mein Praktikum zurück......mhhh......schön warm, und hier haben wir 13°. Na super! 😁
Gruß Patrick
Zitat:
Original geschrieben von Patrick08
...... und hier haben wir 13°. Na super! 😁
Hat den Vorteil, dass das Thema "Schutzkleidung, auch an heißen Tagen" nicht mehr aktuell ist. 😁😁😁
Hab in den letzten Tagen keinen mehr mit T-Shirt gesehen 😁😁😁
Ähnliche Themen
Zitat:
Original geschrieben von NOMDMA
Ich war zwar noch nie in den USA ... deren Vorstellung vom Indivdualverkehr ...
Zum besseren Verständnis:
1. Die Amis sind hirnlose Vollidioten und technische Analphabeten
2. Sie fahren extrem diszipliniert (hier wäre das nicht möglich)
3. Sie kennen keinerlei Drängeln (man kann überall rechts oder links überholen, so entsteht keinerlei Oberlehrertum)
4. Sie sind auf der Straße (wie im richtigen Leben) außergewöhnlich höflich, rücksichtsvoll und vorsichtig.
5. Allenfalls in Großstädten wird (seltenst) mal gehupt ...
6. Das Fahren auf Überlandstraßen ist ein reines Vergnügen, entspannend und unterhaltsam (man hat Zeit für die Landschaft)
7. Man rechnet nie "in Strecke" (KM - ML), sondern in Stunden/Minuten, da man die Limits einhält.
8. Alle Vergleiche (Verkehrstote : Bevölkerung) hinken, da man wie im Flugerkehr (Verkehrstote : Flugkilometer) rechnen müßte. Die Strecken sind extrem lang. Niemand findet etwas dabei, mal eben zum Essen 200 km zu fahren.
9. Dort sterben keine Fußgänger, die gibts nämlich gar nicht
10. Ich würde in Deutschland sofort ein 110 km/h Limit einführen
Dieser Blog ist von einem ignoranten Deppen geschrieben worden. Sicher ein Vertreter der Vollschutzbekleidungssicherheitsfraktion.
Allsquare
Zitat:
Original geschrieben von Brummer Willi
Hat den Vorteil, dass das Thema "Schutzkleidung, auch an heißen Tagen" nicht mehr aktuell ist. 😁😁😁Zitat:
Original geschrieben von Patrick08
...... und hier haben wir 13°. Na super! 😁
Hab in den letzten Tagen keinen mehr mit T-Shirt gesehen 😁😁😁
Ich habe in den letzten Tagen erstaunlich wenig Motorradfahrer gesehen...
Mhh...ich denke das liegt am Wetter Jens. Bei uns hat es die letzten 3 Tage oft geregnet, und am Donnerstag waren es am Mittag 13°C
War das Wetter bei euch anderst? Evtl. sollte ich öffters mal nach Lu fahren, und nicht immer nur nach Ma 😁
Zitat:
Original geschrieben von allsquare
Zum besseren Verständnis:1. Die Amis sind hirnlose Vollidioten und technische Analphabeten
Sie sind IMHO von überbordenden Produkthaftungsvorschriften von dem Gedanken entwöhnt worden, dass auch mal Sachen schief gehen können, ohne dass jemand anderes dafür verantwortlich gemacht werden kann.
Zitat:
2. Sie fahren extrem diszipliniert (hier wäre das nicht möglich)
3. Sie kennen keinerlei Drängeln (man kann überall rechts oder links überholen, so entsteht keinerlei Oberlehrertum)
4. Sie sind auf der Straße (wie im richtigen Leben) außergewöhnlich höflich, rücksichtsvoll und vorsichtig.
Offensichtlich warst Du in einem anderen Amerika als ich. Im Großraum Miami wird gedrängelt und geschnitten, was das Zeug hält. Und das einzige Mal in meinem Leben, dass ich mit jemandem beim Einfädeln Blickkontakt hatte, diesen per Handzeichen gebeten habe, einscheren zu dürfen, und dieser es nicht zugelassen hat, war in den USA, genauer gesagt in Kalifornien. Die Dame fuhr einen Honda Accord in Gold;-)
Sampleman
PS: Ich finde es übrigens relativ unzivilisiert von Dir, wie Du Motorradfahrer, die sich um ihre eigene Sicherheit sorgen, als Trottel hinstellst.
Zitat:
Original geschrieben von Patrick08
Mhh...ich denke das liegt am Wetter Jens. Bei uns hat es die letzten 3 Tage oft geregnet, und am Donnerstag waren es am Mittag 13°CWar das Wetter bei euch anderst? Evtl. sollte ich öffters mal nach Lu fahren, und nicht immer nur nach Ma 😁
Der Trick ist der, auch bei Regen aufs Krad zu steigen. Mann waren meine Klamotten am Freitag scheiße nass... aber dafür gibts den Kram ja 🙂 Ansonsten bleibt festzuhalten, dass die meisten Motorradfahrer ziemliche Weicheier sind - oder zumindest völlig Alltagsuntaugliche Maschinen fahren. Weil mit 180 PS würd ich mich bei Regen auch nicht mehr so gerne aufs Krad setzen.
Zitat:
Original geschrieben von jenhls
Ansonsten bleibt festzuhalten, dass die meisten Motorradfahrer ziemliche Weicheier sind - oder zumindest völlig Alltagsuntaugliche Maschinen fahren. Weil mit 180 PS würd ich mich bei Regen auch nicht mehr so gerne aufs Krad setzen.
Dazu steht was Interessantes im "Die obere Hälfte des Motorrades". Der Spiegel empfiehlt, sich bei den englischen Motorradfahrern was abzugucken. Begründung: Bei denen regnet es so oft, die müssen automatisch auch bei Regen fahren, weil sie sonst gar nicht mehr zum Fahren kommen.😁
Meine bislang extremste Regen-Erfahrung war eine Rückfahrt aus Norddeutschland, etwa 650 km im strömenden Regen. Ich finde, dass das zwar einigermaßen geht, wenn man einfach von A nach B kommen will/muss, aber Spaß macht es keinen. Wer so lange auf dem Mopped sitzt, muss sich zwangsläufig sorgfältig und überlegt anziehen, weil er sonst nach einer Stunde klatschnass und nach zwei Stunden komplett durchgefroren ist (in D. habe wir ja selten Tropenregen). Und mich nervt das dann am meisten: Irgendwann beschlägt das Scheiß-Visier, obwohl es Pinlock hat, dann fährst Du also dauernd mit halb geöffnetem Visier, es ist schweinelaut und Du bekommst 'ne nasse Fresse. Jede Pinkelpause wird zur Staatsaktion, bis Du Dich aus dem Zeug gepellt und hinterher wieder verpackt hast. Wenn Du unterwegs was essen willst, dieselbe Nummer.
Davon ab finde ich es erstaunlich, wie gut man bei Regen fahren kann. Ich hab die Michelin PR2 drauf, die sind bei Regen 'ne Wucht, dazu kommt, dass man oft bei Regen gerade in touristisch netten Gegenden weit gehend allein unterwegs ist.
Was mein Mopped angeht, so macht dem Regen eigentlich nichts aus. Allerdings ist meine Navi-Tasche (Bags Connection) absolut nicht wasserdicht, und nach zehn Minuten Regen sieht man nix mehr, weil alles von innen beschlagen ist. Da muss ich noch mal nachrüsten.
Sampleman
Zitat:
Original geschrieben von sampleman
Offensichtlich warst Du in einem anderen Amerika als ich.
Offensichtlich, denn Amerika auf Miami oder Los Angeles zu beschränken (verkehrsmäßig), ist so, als würde man für Deutschland den Verkehr auf der Alsterkrugchaussee (HH) oder dem Mittleren Ring (M) als Vergleichs-Maßstab nennen. Und (am Rande) Amerikanerinnen am Steuer werden nur noch von Hühnern am Steuer unterboten. Wer weiß, wie sie Deine Handzeichen gedeutet hat ... !?
Zitat:
Original geschrieben von sampleman
Ich finde es übrigens relativ unzivilisiert von Dir, wie Du Motorradfahrer, die sich um ihre eigene Sicherheit sorgen, als Trottel hinstellst.
Trottel ... nein ... aber wer derart haarsträubend übertreibt (auch verbal in diesem Forum - da werden Moppedfahrer nicht mehr gegrüßt, weil sie keine Schutzkleidung tragen), begibt sich in die Gefahr kritisch betrachtet zu werden. Oder wie würdest Du jemanden beschreiben, der mit Fallschirm plus Reservefallschirm und Schutzanzug samt Helm einen A330 betritt um nach Dingsbums zu fliegen ? Er könnte Dich "unzivilisiert" nennen, zumindest "überaus fahrlässig" wenn Du seine Sicherheitsbedenken nicht teilst ...
Allsquare
Zitat:
Original geschrieben von sampleman
Jede Pinkelpause wird zur Staatsaktion ... Wenn Du unterwegs was essen willst, dieselbe Nummer.
Hömma ... ich bin auch schon lange Strecke im Regen gefahren. Gummiüberzieher (14 €) über Sneekers und Jeans, und einen Bullson-Regenanzug über den Rest (samt Lederjacke). Nicht zu vergessen: die Goretex-Handschuhe. Ich bin jedesmal strohtrocken angekommen. Gut, der Halsschlauch war leicht feucht.
Wegen Deiner Blase empfiehlt sich ein Besuch beim Urologen, ich mußte deshalb nicht anhalten. Und wer vier Stunden nicht ohne zu essen übersteht ... gut, das ist vielleicht eine Generationsfrage. Heutige Grundschüler trinken während des Unterrichts, das hätte weiland mein "Herr Hauptlehrer" sehen sollen, der hätte den Rohrstock gezückt und die Flasche aus dem Fenster geworfen.
Allsquare
@ Allsquare
Zahlen zum Unfallgeschehen findet man hier.
Wobei ich mal vermute, dass die Ursachen in den USA ganz andere als in Europa sind und auch viel mit der Sicherheit der KFZ zu tun hat.
Ein Rückschluß auf die Auswirkungen fehlender Sicherheitsbekleidung ist nicht möglich.
Was stundenlanges Geradeausfahren auf Überlandstraßen (im Autobahnformat) in den USA angeht - mein Ding wäre es nicht. Ich ziehe die etwas fahraktiveren Gefilde bei uns vor.
Logischerweise ist bei unserer Verkehrsbelastung und Straßenführung die Gefahr eines Abflugs entsprechend höher, was klar für Sicherheitsbekleidung spricht. Auf den von Dir angesprochenen Passagen in den USA kann ich maximal auf dem Mopped einschlafen. 😉
Bzgl. Regen - freiwillig fahre ich dann nicht. Wenn´s einen unterwegs erwischt, muss man halt darauf vertrauen, dass die Bekleidung dicht ist und das Tempo etwas reduzieren.
Gruß
Frank