Schaltgetriebe, der Rückwärtsgang lässt sich nicht mehr einlegen
War gerade mit dem Passi erst in Köln, dann in Hamburg, dann wollte ich in aller Selbstverständlichkeit irgendwo zurücksetzen, nichts. Hatte immer den Vorwärtsgang drinne. Hab dann jemand gebeten, sich auf den Fahrersitz zu setzen und zu schalten. Ein Seilzug bewegt sich, der andere bewegt sich nicht, gar nicht, keinen Millimeter. Na gut, Handschuhe an, habe den Rückwärtsgang von Hand eingelegt, Kupplung getreten, Stück gefahren, Motor aus, Rückwärtsgang wieder rausgenommen, eingestiegen, neu gestartet, weggefahren. Der fünfte Gang geht auch ganz schlecht. Mal geht er rein, mal nicht. Ich weiß, was mich jetzt erwartet. Jedenfalls sitze ich bei dieser Schrauberei im Auto, und nicht draußen im Regen. Aber ich kann mich noch dunkel erinnern, wo ich Ähnliches in den 90iger Jahren mal bei meinem roten hatte. Ich hatte tagelang rumgebastelt, bevor ich wieder ordentlich schalten konnte. Ich denke schon darüber nach, ab und zu Auto schieben hält ja fit. Habe absolut keinen Bock, aber ich weiß ja nicht, wie es unter dem Schaltknüppel aussieht. Vielleicht kann ich ja ganz plötzlich gar nicht mehr schalten..........Also, anfangen heute noch.....
26 Antworten
Oh weh, das wäre natürlich auch möglich. Getriebe breit. Aber einmal habe ich den R-Gang noch von Hand reinbekommen. Dann kann ich mich ja auf was gefast machen. In meiner Garage liegen auch noch Getriebe, aber ich weiß nicht mehr, welches heile und welches kaput ist. Mein roter Passat hat ein CHA-Getriebe, laut Navi maximal 165. Der Grüne hat ein G60 Allrad-Getriebe. Bei 158 ist Schluß. In den weißen hatte Jockel ein anderes Getriebe eingebaut. Bin damit schon mal 190 km gefahren. Bei Bergabfahrten ändern sich diese Werte nur unwesentlich. Die AAZ-Motoren bringen oberhalb einer bestimmten Drehzahl keine Leistung mehr. Ich habe das auch im Leerlauf gehört. (Bei wirklich warmgefahrenen Motor, nicht nachmachen). Oberhalb einer bestimmten Drehzahl regeln diese Motoren einfach ab, obwohl am Gaszug noch reichlich Luft ist. Wenn Jockel sich noch mal meldet: Was ist das für ein Getriebe? So, sinnvoll ist es, erst einmal zu prüfen, was da los ist. Ich habe beim reingucken nach Demontage des Lederteils am Schaltknüppel nur einen Seilzug gesehen, nicht zwei. Und dann die Einstellung prüfen. Bei dem grünen ist alles fest und stramm, bei dem weißen alles wackelt und hat Spiel. Bevor ich das Getriebe rausruppe, lasse ich mir erstmal von Ronny und Claudia das mit der Einstellehre erklären.......
Zitat:
@Raps schrieb am 4. Januar 2018 um 09:22:34 Uhr:
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In meiner Garage liegen auch noch Getriebe, aber ich weiß nicht mehr, welches heile und welches kaput ist.
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😁 😉
Mit der Lehre macht man die Grundeinstellung. Voraussetzung ist aber das deine Schaltung halbwegs spielfrei ist und die grundlegende Funktion gegeben ist.
Da sich nur ein Schaltzug bewegen lässt und Du Probleme hast die Gänge direkt am Getriebe einzulegen nutzt die Schaltlehre garnix.
Schau die Hebelage unter dem Schalthebel an da ist irgendwas kaputt und dann kann man auch den Schaltdom am Getriebe überholen. Ich glaube nicht das das Getriebe selbst kaputt ist.
Allein ist das alles Mist. Zum Glück kam eben ein Nachbar. Diesmal habe ich es umgekehrt gemacht. Nicht ich habe geschaltet, sondern ich stand da mit Blick in den Motorraum. Zunächst hat das obere Seil sich nicht bewegt, aber ich konnte sehen, "daß es wollte". Dann habe ich nachgeholfen, indem ich dieses Wackelteil nach unten gedrückt habe. Es hatte gehakt. Gestartet. Der Rückwärtsgang war drin. Ich habe es dann noch mehrmals von Hand probiert, wenn man es geübt hat, klappt es jedesmal. Motor aus, das Wackelteil nach unten drücken, das andere kurz gegen den Uhrzeigersinn, bis es rastet. Morgen muß das Auto fahren. Jetzt wo ich weiß, wie es auch geht, habe ich es nicht repariert. Das Getriebe ist ein CTN. Nachdem ich sooft mit den Handschuhen darübergeschrabt bin, konnte ich es lesen.......Das Getriebe, was in der Garage liegt, ist offensichtlich heile. Mit Drehen der Anschlüsse für die Antriebswellen und Durchschalten kann man das Differential und die Gänge prüfen. Zumindest das Verhalten ohne Last. Es ist ein CHA. Vom Anschauen her sieht der Schaltdom gleich aus. Das "Wackelteil" sitzt hier auf einem Vielzahn und wackelt kein Stück. Es sieht so aus, als ob der Schaltdom mit zwei 13er Schrauben auf das Getriebe aufgeflanscht ist. Mit einfach losschrauben und hin und hertauschen ist doch wohl nicht? oder? Das Teil ragt doch in das Getriebe hinein und muß da irgendwas bewirken, sonst würde das Getriebe ja nicht schalten? Ich habe den Schaltdom noch nie abgeschraubt. Gibt es etwas, was ich falsch machen kann, wenn ich den Schaltdom wechsele? Ich habe nicht das Geld, um zu Nordhesse zu fahren. Die Fotos im Motorraum sind schlecht, ich habe sie erst hier oben in der Wohnung kontrolliert.
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Das hier habe ich gefunden, geschrieben im Juni 2011 von Ronny. Wenn ich diesen Text richtig verstehe, brauche ich nur die jeweils zwei Schrauben bei beiden Getrieben lösen und kann dann den Schaltdom einfach austauschen. Da gibt es nichts zu beachten (Außer neue Dichtmasse, Schrauben nur mit Gefühl anziehen usw.)
"Kannst Du denn die Gänge einlegen, wenn Du vorn am Schaltdom mit der Hand schaltest?
Im Schaltdom befindet sich eine Lagerung für die Schaltwelle, die war bei mir total am Ende ... aber da gingen alle Gänge schlecht einzulegen.
Den Dom kannst Du nach oben rausziehen, brauchst nur die 2 Schrauben heraus drehen und bissel ziehen um das Dichtmittel zu überwinden. Allerdings wirst dann erstmal auch nix sehen.
Schraub mal den Deckel runter, wo der Geber für den Rückfahrscheinwerfer drin sitzt und wackel an der Schaltwelle, die muß saugend sitzen ... bei mir hat das alles geklappert."
Es gibt aber verschiedene Ausführungen. Ggf muß das Gegenlager unten mit getauscht werden. Der Deckel mit dem VW Zeichen.
In den FAQ ist eine Verzeichnis ähnlich ETKA. Leider habe ich mir diese kleine Datei zusammengestellt. Es kann, aber muß nicht sein, daß sich die Ausführungen der Schaltdome von CHA und CTN unterscheiden. Also ausprobieren.
Der Schaltdom war an beiden Getrieben dank der Dichtungsmasse so fest, daß ich hätte den Hammer benutzen müssen. Also habe ich es erst einmal gelassen. Ich wollte nichts kaputmachen. Ich habe das, was "vwmannB4" mit "selbstgebastelter Inbusschraube" bezeichnet hat, losgedreht. Dann an dem roten Passat das Teil auch losgedreht. Es war so einiges unterschiedlich. Die Teile getauscht. Hat immer noch Spiel, weil das Gestänge welches ins Getriebe reingeht, am Außenvielzahn Spiel hat. Aber insgesamt hat es jetzt viel weniger Spiel. Das Gewicht habe ich weiterhin weggelassen. Der Rückwärtsgang läßt sich schalten. Die anderen Gänge natürlich auch. Im Frühjahr, wenn es wärmer wird, mache ich das dann alles ordentlich.
Ja, wackelte aber trotzdem. Jetzt wo du es so schreibst, ich weiß nicht mehr, wie fest das war. Also mit den Fingern allein ging nichts los. Wackelt jetzt aber auch, und ist festgeschraubt. Wackelt, ich meine hat Spiel.
War eben noch mal unten. Am Ende des Hebels, in der waagerechten Auslenkung geht es etwa 5 mm vor und zurück, in der senkrechten Auslenkung deutlich mehr, vielleicht so 6 bis 8 mm. Geschätzt, also plus minus 1 mm. Bei dem anderen Hebel ist das nicht. Vielleicht 1 bis 2 mm, in beide Richtungen.
Ich hatte das gleiche Problem bei meinem Touran bei mir war es der Geber Zylinder vom Kupplungspedal kostet teile ca 100 Eur und ca 100 Eur Einbau in einer freien Werkstatt der freundliche wollte für das ganze 400 Eur nachdem ich ihn drauf hin gewiesen hab er meinte erst die komplette Kupplung wechseln für 1500 Eur