Schalten OHNE zu kuppeln???
Hl Leutz,
Hab grad was erfahren, dass mich doch schon etwas überrascht hat: Es soll Fahrer geben, die die Gänge beim Motorrad schalten, ohne dabei die Kupplung zu ziehen???
Kupplung also nur zum anfahren und halten...
Macht ihr das auch so???
Würde mich echt interessieren?!?!?!?!
Viele Grüsse
jo-69
Beste Antwort im Thema
Moppedsammler hat mit seinem letzten Absatz schon auf seine Art richtig darauf geantwortet.
Es hat nie jemand behauptet, daß man die Gänge unter Last reinklopft.
Man belastet den Ganghebel mit der Zehenspitze leicht vor, sobald man das Gas wegnimmt flutscht der Gang wie von allein butterweich rein.
Wenn mans nicht kann oder nicht weiß, darf man nicht mitreden.
77 Antworten
so ein Schwachsinn,was ruckelt beim Hochschalten bitte sehr??Butterweich fahre schon 30 Jahre so Hochschalten ohne runterschalten mit Kuppeln.Der Richtige Zeitpunkt ist entscheident
Zitat:
Original geschrieben von Nontox64
so ein Schwachsinn,was ruckelt beim Hochschalten bitte sehr??Butterweich fahre schon 30 Jahre so Hochschalten ohne runterschalten mit Kuppeln.Der Richtige Zeitpunkt ist entscheident
Eben, der Zeitpunkt entscheidet !!! Du bist EIN JAHR zu spät 😁😁😁
Nabend
Habe mir jetzt nicht alles durchgelesen,sorry. 🙄
Auf der Strasse soll man beim schalten den Kupplungshebel betätigen,wenn man nicht zu faul zum kuppeln ist. 🙄
Die Schaltgabeln verschleißen sehr schnell und der Rest vom Motor findet es auch nicht soooo toll.
Ist schon komisch,daß sehr oft der 2 Gang bei Motorrädern def. ist ........
1 Gang - Vorderrad in die Luft - und dann wird der 2 reingeballert. 😰
Auf der Rennstrecke kann man schnell ohne Kupplung hochschalten,
runterschalten ..... 🙄 vor den Kurven mit stempelnden Hinterrad 😰😠
Fazit: Auf der Strasse immer schön kuppeln,auf der Renne ist es anders und die Strasse ist "keine Renne". 😉
mfg.-Trom
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Wo der Unterschied beim reinen Schaltvorgang zwischen Renne und Straße ist, würd mich schon mal interessieren. 🙄
Wenn man den Bewegungsablauf "(rauf)Schalten ohne Kupplung" richtig durchführt, schadet es dem Motor (egal welchem Teil davon) überhaupt nicht.
Gibt genügend Fachlektüre in gebundener Form, die diese Variante explizit empfiehlt.
Zitat:
Original geschrieben von Sentenced7
Wo der Unterschied beim reinen Schaltvorgang zwischen Renne und Straße ist, würd mich schon mal interessieren. 🙄
Zum Beispiel darin daß nach einem Rennen sowieso das ganze Getriebe auseinandergenommen und überholt wird?
Zitat:
wer sein Motorrad nicht mehr braucht kann das ja machen
Hast du außer deiner Meinung eine belegbare Quelle, daß "Schalten ohne Kupplung" (sofern richtig ausgeführt) zu übermäßigem Verschleiß führt? Oder entspringt deine Äußerung nur deiner subjektiven Sichtweise?
Zitat:
Zum Beispiel darin daß nach einem Rennen sowieso das ganze Getriebe auseinandergenommen und überholt wird?
Schau dich mal auf Rennstrecken um! Welcher Privatfahrer überholt nach einem Rennwochenende (oder von mir aus nach einer Saison) sein Gebtriebe?
Moderne Sportmotorräder können das auf alle Fälle ab.
Aber das Thema ist wie Perlen vor die Säue.......
Jeder soll sich seine eigene Meinung bilden und dann so fahren wie er es für richtig(er) hält.
Und alle sind glücklich.
Ich muss gestehen, dass ich beim Hochschalten, gerade bei niedrigeren Drehzahlen immer wieder mal aufs Kuppeln verzichte, wenn der nächste Gang bei leichtem Anlegen des Fußes an den Schalthebel schon von alleine reinspringt.
Ich fahre ohnehin gerne schatlfaul und mit eher niedrigen Drehzahlen, gerade bei drehmomentstarken Motoren wie der ZZR 1100 oder früher meiner ZX10.
wenn es einfach so gehen würde bestände kein Angebot an Schaltautomatensystemen...
hier mal zum einlesen:
"
Welcher Racer würde nicht gerne auf Anhieb einige Zehntel pro Runde schneller fahren? Mit einem Kniff geht das relativ leicht: Man spart beim Hochschalten das Gaswegnehmen und Kuppeln, drückt einfach den nächsten Gang rein. Gangwechsel unter Last und ohne Kupplung schaden jedoch der Schaltbox, bereits nach kurzer Zeit kann es zu Getriebeschäden kommen. Schaltautomaten, neudeutsch Quickshifter, sollen das verhindern. Vereinfacht ausgedrückt erkennt ein Sensor am Schaltgestänge den Schaltwunsch des Fahrers, ein Steuergerät unterbricht daraufhin für wenige Millisekunden die Zündung und nimmt so die Last von den Zahnrädern - der Gang rastet sanft, präzise und schnell ein, ohne dass gekuppelt werden muss.
"
aus:
http://www.motorradonline.de/.../392324
Zitat:
Original geschrieben von ICBM
Gangwechsel unter Last und ohne Kupplung schaden jedoch der Schaltbox,und nimmt so die Last von den Zahnrädern - der Gang rastet sanft, präzise und schnell ein, ohne dass gekuppelt werden muss.
Vielen Dank für Deinen -wie immer- sachlichen und aufklärenden Beitrag.
Dass das Reinhacken von Gängen unter Volllast das Getriebe schreddert, ist mir klar. Die Art und Weise, wie ich schaltfaul fahre, wenn ich hochschalte (und nur dann) und mir das Ziehen der Kupplung erspare, entspricht indessen genau dem, was der von Dir beschriebene Schaltautomat macht (wusste ich auch noch nicht). Im Gegensatz zum "Racer" bin ich ein eher gemütlicher Tourenfahrer, der seine Kawa ZZR oder BMW 1100 gerne zwischen 3 und 4000 U/min über die Landstraße rollen lässt. Bei der BMW eher noch weniger.
Will ich nun vom 4 in den 5 oder vom 5. in den sechsten Gang schalten, habe gerade faul die Linke auf dem Tankrucksack liegen, nehme ich einfach das Gas weg und drücke leicht gegen den Schalthebel. Der Effekt ist eigentlich derselbe, wie oben beschrieben: Die Last wird weggenommen, der nächsthöhere Gang rastet fast von alleine und geräuschlos ein.
Macht die Kupplung denn eigentlich nichts anderes, als Motor und Antriebsstrang zu trennen und die Last wegzunehmen ? Sonst habe ich jetzt ein schlechtes Gewissen... 🙁
Moppedsammler hat mit seinem letzten Absatz schon auf seine Art richtig darauf geantwortet.
Es hat nie jemand behauptet, daß man die Gänge unter Last reinklopft.
Man belastet den Ganghebel mit der Zehenspitze leicht vor, sobald man das Gas wegnimmt flutscht der Gang wie von allein butterweich rein.
Wenn mans nicht kann oder nicht weiß, darf man nicht mitreden.
Zitat:
Original geschrieben von Sentenced7
Moppedsammler hat mit seinem letzten Absatz schon auf seine Art richtig darauf geantwortet.
Der moppedsammler ist vorsichtig, wenn er etwas nicht so genau weiß. Ich fahre jetzt seit 40 Jahren Motorrad. Irgendwann ist mir der Gang so reingeflutscht und schlechte Angewohnheiten behält man eben bei. Und mittlerweile weiß ich auch, wie ein Getriebe von innen aussieht und welche mechanischen Vorgänge da ablaufen.
Dass brachiale Schaltvorgänge, auch mit Kuppeln, gerade vom ersten zum zweiten Gang eine ZZR 1100 gerne zum zahnlosen Tiger machen, wundert nicht, wenn man sich die Schaltklauen anschaut und mit der Leistung des Antriebs in Verbindung bringt. Vom Verschleiß der Kette und des Hinterreifens gar nicht erst zu reden.
Ich nehme mal an, dass beim Entlasten, sei es nun durch Aussetzen der Zündung beim Schaltomat oder durch Gaswegnehmen, der Druck zwischen den Zahnflanken der Getriebezahnräder genommen wird, was erst weiche Schaltvorgänge ermöglicht. Ich nehme das wohlgemerkt an. Durch Auskuppeln passiert dasselbe.
Und ich kenne meine Motorräder ganz gut, um zu wissen, wann das geht und wann nicht. Bislang habe ich noch kein einziges Getriebe geschafft.
Zitat:
Original geschrieben von Sentenced7
Moppedsammler hat mit seinem letzten Absatz schon auf seine Art richtig darauf geantwortet.Es hat nie jemand behauptet, daß man die Gänge unter Last reinklopft.
Man belastet den Ganghebel mit der Zehenspitze leicht vor, sobald man das Gas wegnimmt flutscht der Gang wie von allein butterweich rein.Wenn mans nicht kann oder nicht weiß, darf man nicht mitreden.
Danke,
genau so ist es und nicht anders,
leichte Vorbelastung des Schalthebels, Gas wegnehmen und der nächste Gang "flutscht" von selbst hinein. Keinerlei Belastung oder zusätzlicher Verschleiß am Getriebe.
Ein Arbeitskollege war so mit seiner alten Honda über 70tkm unterwegs und das Getriebe und die Kupplung hatten nichts!!
Zitat:
Original geschrieben von Softail-88
Zum Beispiel darin daß nach einem Rennen sowieso das ganze Getriebe auseinandergenommen und überholt wird?
Zitat:
Original geschrieben von bueffel1959
wer sein Motorrad nicht mehr braucht kann das ja machen
Wenn man keine Ahnung hat einfach mal die F****e halten.
Nix für ungut, mach ich auch wenn ich nichts von einem Thema weiß.
Ist besser als irgendein Halbwissen zu posten das von anderen noch für voll genommen wird...
Zum Thema Schaltautomat:
Ein Kumpel hat sich so ein Teil bei seiner Kilogixxer K9 nachrüsten lassen.
Hat eben den Vorteil das man sich gar keine Gedanken mehr machen muss, einfach bei Vollgas den Gang rein, der Schaltautomat macht auch nix anderes als Schalten ohne Kupplung. Das Gas wird für den Schaltvorgang weggenommen, Gang geht rein und weiter gehts
Edit:
Hier noch eine kleine Info dazu:
Hochschalten, es ist das einfachste bei dieser Technik, man beschleunigt und kurz bevor der nächste Gang eingelegt werden soll legt man am Schalthebel bereits einen leichten Druck zum hochziehen mit dem Fuß an, indem Moment wo wir vom Gas gehen (..Wichtig: nicht vergessen es muss der Fuß am Hebel bereits leicht nach oben drücken!..) entlastet das Getriebe,der Mitnehmerkranz der das jeweilige Zahnrad antreiben wird dann von seiner Schaltgabel aus dem aktuellen in den nächsten Gang geschoben, somit in das nächste Zahnrad springen, wenn ihr es richtig gemacht habt fasst geräuschlos. Quelle: MiMoto
Nabend
Und wie dann die Schaltgabeln in den Nuten der Schieberäder "unter Vorspannung schleifen". 🙁
Ferner runden die Klauen der Schieberäder schneller ab und in Verbindung mit den verschlissenen Schaltgabeln/Nuten werden dann die Gänge "nur halb" eingelegt und flutschen/springen immer mehr/schneller raus.
Wie schon geschrieben,gerne beim 2 Gang und ........ "gerade oft" bei ZZR 1100 ....
Aber macht mal alle,die die wohl auch nur Automatikauto fahren. 🙄
mfg.-Trom