Schadensregulierung mit Fuhrparkmanagement einer japanischen Firma - Tips, Ratschläge

Hallo Forum,

mir hat auf einem Parkplatz ein anderes Auto Kratzer an der linken Tür und am linken hinteren Kotflügel verursacht.
Ich habe das erst nicht gemerkt, erst als die Polizei bei mir angerufen hat und das Ereignis meldete. Es handelte sich um ein Auto aus dem Fuhrpark einer japanischen Firma, die sich Montag bei mir meldet.

Gibts irgendwelche Tips, wie ich mich da am besten zu verhalten habe?
Wenn die vorschlagen, den Schaden mit der eigenen Werkstatt zu regulieren, ggf + Mietwagen, den ich als Pendler dringend brauche, ist das vertrauenswürdig?

Oder soll ich besser in eine Markenwerkstatt gehen und dort Kostenvoranschlag und dann Reparatur erledigen lassen?

Ich melde das sicherheitshalber auch meiner KFZ-Versicherung.
Was kriege ich an dokumentierten Aussagen der Gegenseite(Zusage DER VERSICHERUNG, dass der Schaden reguliert wird )?

Bin für alle Tips dankbar!

Bmw-hinten-links-2
Beste Antwort im Thema

Schadensregulierung mit Fuhrparkmanagement einer japanischen Firma? Du überbewertest den Namen des Schädigers. Dieser hat sicherlich eine Haftpflichtversicherung. Diese muss den Schaden übernehmen. Bei dem Schaden wie im Foto dargestellt würde ich mir den Schaden auszahlen lassen und einen Smart-Repair-Profi bzw. Mobilen Lackdoktor rufen. Der kommt auch zu Dir auf Arbeit oder auch mal Samstags nach Hause. In die Werkstatt würde ich diesen Schaden nicht bringen. Kann man aber.

Bei BMW kostet dieser Schaden vielleicht 1200 Euro. Beim Smart-Man ca. 300 Euro. Wenn, aber schnell, bevor die Winterdienste Salz streuen. Dann rostet der Schaden schnell.

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Zitat:

ich darf einen neuen 5er fahren...

… und die Differenz selbst bezahlen.

Zitat:

@Eierlein2 schrieb am 3. November 2015 um 21:48:01 Uhr:



Zitat:

ich darf einen neuen 5er fahren...

… und die Differenz selbst bezahlen.

Nööö,

der wird der Versicherung gegenüber ein Klasse niedriger als das Unfallfahrzeug abgerechnet.

Zitat:

@Oetteken schrieb am 3. November 2015 um 21:50:40 Uhr:


Nööö,
der wird der Versicherung gegenüber ein Klasse niedriger als das Unfallfahrzeug abgerechnet.

Warum sollte BMW das tun? Anspruch besteht auf die gleiche Klasse.

Aber echt hey.

Und wennste von rrwraith rechtlich vertreten wirst, dann fährste die höchste Klasse als Ersatz!

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Zitat:

@rrwraith schrieb am 4. November 2015 um 06:56:32 Uhr:


Warum sollte BMW das tun? Anspruch besteht auf die gleiche Klasse.

Das ist nicht unüblich, denn man freut sich über den Auftrag und möchte dem Kunden eine Freude machen.

Natürlich hat der Geschädigte Anspruch auf ein Fahrzeug gleicher Klasse, aber die Versicherung hat Anspruch auf Erstattung der ersparten Aufwendungen.

Will der Kunde also keinen Eigenanteil tragen, dann muss ein Fahrzeug einer niedrigeren Klasse abgerechnet werden, wobei vorher mit der Versicherung abzuklären ist, ob die das auch honorieren.

Im Juni hatte ich einen unverschuldeten Unfall (schaden ca. 3000€) und hab von Mercedes eine nagelneue E-Klasse (ich selbst fahre C-Klasse) als Leihwagen bekommen. Zuzahlen musste ich nichts! Scheint also nicht unüblich zu sein, ich denke mal die Vertragswerkstätten wollen dem Kunden was gutes tun um sie an sich zu binden.

Zitat:

@Oetteken schrieb am 4. November 2015 um 11:33:03 Uhr:


Natürlich hat der Geschädigte Anspruch auf ein Fahrzeug gleicher Klasse, aber die Versicherung hat Anspruch auf Erstattung der ersparten Aufwendungen.
Will der Kunde also keinen Eigenanteil tragen, dann muss ein Fahrzeug einer niedrigeren Klasse abgerechnet werden, wobei vorher mit der Versicherung abzuklären ist, ob die das auch honorieren.

Welche ersparten Aufwendungen meinst Du? Steuer und Versicherung laufen weiter und tanken muss ich den Mietwagen auch.

Wo soll ein Eigenanteil herkommen?

Das würde mich jetzt allerdings auch interessieren.

Gut. Sein Auto fährt in der Zeit keine KM drauf und die Reifen nutzen sich dadurch nicht ab.

Aber von einer direkten Ersparnis würde ich da jetzt nicht reden.

Zitat:

@rrwraith schrieb am 4. November 2015 um 13:27:25 Uhr:


...
Wo soll ein Eigenanteil herkommen?

Eigenanteil wegen Ersparnis bei auf die Fahrleistung bezogenen Kosten, wie Wertverlust, Reparaturen, Wartung.

Zitat:

@Oetteken schrieb am 4. November 2015 um 16:23:19 Uhr:



Eigenanteil wegen Ersparnis bei auf die Fahrleistung bezogenen Kosten, wie Wertverlust, Reparaturen, Wartung.

Hast Du Dir das mal ausgerechnet?

Wenn man von einer Lebensdauer von 15 Jahren für ein Fahrzeug ausgeht, machen 5 Tage Schonung einen Anteil von unter 0,1 % aus. Bei einem Mietwagenpreis von 500,- € entspricht das einer Ersparnis von sage und schreibe aufgerundet 46 Cent.

Was sollte den Schädiger berechtigen, bis zu 15 % abzuziehen?

Zitat:

@rrwraith schrieb am 4. November 2015 um 16:52:47 Uhr:


...
Was sollte den Schädiger berechtigen, 15 % abzuziehen?

Wo hast du denn plötzlich die 15% her 😕

Tatsächlich galten 10-15% früher mal als üblich.
Heute ist das wohl deutlich weniger, genaue Prozentsätze weiß ich aber nicht.

PS: deine Berechnung hinkt und Fahrleistung und Lebensdauer sind ohnehin zwei verschiedene Dinge

Zitat:

@Oetteken schrieb am 4. November 2015 um 16:59:35 Uhr:



PS: deine Berechnung hinkt und Fahrleistung und Lebensdauer sind ohnehin zwei verschiedene Dinge

Natürlich ist das nur ein ungenaues Beispiel, verdeutlicht aber, wo der ersparte Eigenanteil tatsächlich liegt. Selbst wenn Du die Ersparnis verzehnfachst, sind es keine 5,- €!

So einfach ist das nicht.
Ich schätze die Eigenersparnis auf 10 Cent pro Kilometer bei einem Kleinwagen, je nach Fahrzeugmodell auch deutlich mehr.
Da kommen dann schnell höhere Beträge raus, als die von dir genannten 5 €.

2500 Taler für den Streifschaden und ich wunder mich warum trotz Schadenfreiheit die HP Jahr zu Jahr teurer wird....wo führt das noch hin?🙄

Bei der Summe kann das BMW-Haus auch einen 7er+Fahrer als Ersatz stellen und würde an der Instandsetzung immer noch prächtig verdienen😁 Würde mich mal interessieren was die ihrem Lack-Sub zahlen, 300 EUR?? wenn überhaupt?😛

Zu früh gefreut: Die Versicherung hatte ja 2500 EUR Schaden avisiert, BMW hat 2500EUR Kostenvoranschlag eingereicht. Jetzt will die Versicherung nur noch 1300 EUR bezahlen, weil sie Schäden nicht anerkennt und BMW ablehnt, dafür aber eigene Werkstätten vorschlägt.
Jetzt geht das zum Anwalt, mal sehen was dabei rauskommt...

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