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Sauberes Öl durch besseres Benzin

Themenstarteram 15. April 2015 um 17:30

Hallo Leute,

ich habe vor kurzem ein Selbsttest durchgeführt. Ich fahre mit meinem Auto nur Langstrecken und bisher war bei dem Ölwechsel das Öl zum Ende hin immer dunkel. Nun war ich so "verrückt" und habe, .... ja viel geld ausgegeben auch..., ein Intervall (also 15.000km) nur mit V-Power gefahren...

Beim heutigen Ölwechsel waren wir überrascht wie braun das Öl im vergleich zum letzten mal ist.

 

Kann das mit der Zusammensetzung des Sprits zusammen hängen? Fahrstrecke und Fahrstil hat sich jedenfalls nicht geändert :/

Über euer Wissen würde ich mich freuen :)

Beste Antwort im Thema

Bei mir ist das Öl grün, ich tanke Bio....

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Im test kamen gerade mal 2% zustande. ;)

In den späten 80ern/frühen 90ern fuhr ich zwei Opels mit LPG. Da blieb das Öl auch nach 20tkm sehr sauber, wirkte fast wie neu. Damals konnte ich die alten Vergasermotoren aus den 80er auch noch auf Gas starten, Startbenzin habe ich nur bei Minustemperaturen gebraucht. Somit gab es auch kaum Benzineintrag ins Öl.

Sauberer Kraftstoff hat demnach schon einen Einfluss auf die Verschmutzung des Motoröls. Aber dass V-Power/Ultimate da besser als Standardkraftstoff sein soll, das könnt ihr meiner 90-jährungen Oma erzählen...fahrt mal in die USA, da könnt Ihr mal riechen und sehen, was schlechter Sprit ist...

Zitat:

@rotzback schrieb am 16. April 2015 um 17:47:26 Uhr:

Hier lest mal den Test über diese Shell VPower und Aral super duper Sprits http://www.sueddeutsche.de/.../...as-bringt-der-formel-sprit-1.1934780

Die Test mit verschiedenen Spritsorten auf den Rollenprüfständen sind genauso Praxistauglich wie der NEFZ.

Zitat:

@Powermikey schrieb am 17. April 2015 um 10:23:23 Uhr:

Aber dass V-Power/Ultimate da besser als Standardkraftstoff sein soll, das könnt ihr meiner 90-jährungen Oma erzählen...fahrt mal in die USA, da könnt Ihr mal riechen und sehen, was schlechter Sprit ist...

Wobei der Sprit gleich bis höherwertiger als unserer ist.

Die Amerikaner verwenden eine anders ermittelte Oktanzahl als wir. Die teilen die Summe aus ROZ und MOZ durch zwei und nennen das "AON" für Average Octane Number. Da kann aus 95 ROZ eine 85 AON werden und aus 98 ROZ eine 88 AON werden.

AON und ROZ sind nicht dasselbe.

ROZ ist eine "Maßverkörperung" zu einem Bezugskraftstoff (Iso-Oktan mit OZ 100, N-Heptan mit OZ 0),

MOZ ist ein Wert auf einem Motorprüfstand, unter strengen Bedingungen (hohe Last usw.). Durch die Temperaturabhängigkeit des Iso-Oktans ist dieser Wert immer kleiner als der ROZ-Wert.

cheerio

Nein deren Sprit ist nicht höherwertiger in der USA, der enthält durchgehend mehr Schwefel, d.h. werden dort die Intervalle verkürzt. Du als Opel/GM fahren solltest das doch wissen was die Opel Motoren dort an Motorölwechselintervallen erreichen und was hier.

Die Oktanzahl sagt nicht viel aus, nur wie Klopfempfindlich mein Kraftstoff ist, aber nicht aus was der besteht oder wie gut er Verbrennt. Und ob ich nun die Oktannumber in der USA angeben oder die ROZ ist erstmal egal. Kann ich einfach umrechnen. Der Sprit ist ja immer genormt, bei und nach EN Normen. Dort werden es API Normen sein, die Fahrzeuge werden dann auf diese Normsorten ausgelegt. Wenn ich nun ein Fahrzeug "grau" Importieren/Exportiere muss ich micht halt selber kümmern was ich tanken darf. Sobald das aber der Hersteller macht, steht in meiner Anleitung drin was ich tanken darf und wie das an der Zapfsäule aussieht.

Und ein Ölwechsel ist so billig, das ich bestimmt nicht Ultimate tanke um mir den Ölwechsel zu spare, das wäre ne Milchmädchenrechnung. Spritkosten ist der größte Kostenfaktor bei meinen Auto im Jahr, d.h. kommt der billigste rein den ich bekommen kann.

Zitat:

@där kapitän schrieb am 17. April 2015 um 11:50:30 Uhr:

Wobei der Sprit gleich bis höherwertiger als unserer ist.

Die Amerikaner verwenden eine anders ermittelte Oktanzahl als wir. Die teilen die Summe aus ROZ und MOZ durch zwei und nennen das "AON" für Average Octane Number. Da kann aus 95 ROZ eine 85 AON werden und aus 98 ROZ eine 88 AON werden.

Ich meine nicht die Klopffestigkeit. Die übrigens keine Kennzahl für die Kraftstoffqualität ist. Nein, was ich meine ist, dass der Sprit da drüben förmlich zum Himmel stinkt. Es ist dreckig und stark schwefelhaltig.

Zitat:

@Provaider schrieb am 17. April 2015 um 12:27:03 Uhr:

Du als Opel/GM fahren solltest das doch wissen was die Opel Motoren dort an Motorölwechselintervallen erreichen und was hier.

Nö.

Ich habe einen Opel gekauft, weil ich viel Auto für's Geld bekommen habe. Und nicht, weil ich ein "Opelfahrer" wie aus einem schlechten 90er Jahre Film bin.

Und ich bezweifle, dass mein Z18XE jemals in einem US-Fahrzeug gelaufen ist. Eher baut GM eigene Motoren dort. Bei den Brasilianern usw. kann ich mir das eher vorstellen.

Die Intervalle kenne ich allerdings. 3-5.000 Meilen und 10.000 Meilen als "LL" machen die gerne.

Dann weiß ich wenigstens jetzt auch, warum. ;)

Vielen Dank für die Aufklärung.

Wir hatten nämlich letztens eine Diskussion, wo ich mich über die lächerlichen Intervalle wunderte, obwohl die Motoren teilweise dreimal so groß sind wie z.B. meiner (1,8 x 3 = 5,4 Liter... 5 bis 6 Liter sind nicht so selten, auch wenn es mittlerweile viele Importfahrzeuge, Downsizer und sogar Fiat 500 dort gibt). Und trotzdem das Herzflattern bei 5.000 Meilen kommt.

cheerio

http://de.wikipedia.org/wiki/Chevrolet_Cruze

Das sind doch alles Opel Motoren oder? Und die sind in Rüsselsheim entwickelt worden, werden aber auch im US Markt verkauft. Und da sind eben die Intervalle anders.

@Provaider wo ging es denn hier um verlängerte Intervalle?

@TE da wäre eine Ölanalyse interessant gewesen

am 17. April 2015 um 15:48

Zitat:

@Provaider schrieb am 17. April 2015 um 12:27:03 Uhr:

Nein deren Sprit ist nicht höherwertiger in der USA, der enthält durchgehend mehr Schwefel...

So ist auch mein Wissensstand. Aus diesem Grund wurden manche Motoren mit schwefelempfindlichem Speicherkatalysator (z.B. der BMW N53) dort gar nicht angeboten.

Zitat:

@Mark-86 schrieb am 16. April 2015 um 13:35:48 Uhr:

Natürlich, der Kraftstoff ist deutlich sauberer und er verbrennt deutlich sauberer, das habe ich mir selbst im Labor angesehen. Ich habe eine Zeit lang (80.000km) in meinem PKW E85 gefahren, nach 5.000km ist im Benzinbetrieb das Öl schwarz, nach 10.000km der eigentliche Wechselintervall. Auf E85 war es erst nach 20.000km leicht schwarz, aber noch kein Vergleich zu 5.000km Benzinbetrieb.

Hier geht es um verlängerte Intervalle, 10tkm ist der Intervall, gefahren wurde 20tkm. Das ist für mich ein verlängertes Intervall.

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