Sag uns Deine Meinung: Elektromobilität in Deutschland
Hallo zusammen,
Am 22. und 23. Mai findet in Berlin der 4. eMobility Summit des Tagesspiegels statt. MT-Tom wird im Rahmen der Konferenz einen Vortrag halten. Da ihr hier ja schon sehr interessiert seid an der Thematik „Elektromobilität“, haben wir Tickets für 5 MOTOR-TALKer mit Begleitung, um an der Konferenz teilzunehmen. Die Tickets verlosen wir unter den interessierten Diskussionsteilnehmern. Wenn ihr Interesse habt, schickt mir gerne eine PN.
Hier in diesem Forum wird ja schon fleißig über Fahrzeuge mit Hybridantrieb oder Elektromotoren diskutiert. Deswegen würden wir gerne in den kommenden zwei Wochen von euch wissen, welche Hemmnisse ihr persönlich im Zusammenhang mit eMobility seht? Oder fahrt ihr vielleicht sogar schon ein Fahrzeug mit Elektroantrieb und seht gar keine Hemmnisse?
Was glaubt ihr, warum gibt es noch nicht mehr Fahrzeuge mit alternativem Antrieb auf den deutschen Straßen?
Viele Grüße aus der Werkstatt,
Svenja
P.S.: Hier findet ihr unsere Umfrage zum Thema.
Beste Antwort im Thema
Zitat:
@Blow_by schrieb am 6. Februar 2015 um 19:38:21 Uhr:
Da sieht man mal, mit welch Fachleuten man hier diskutiert.Ein kompletter Herd mit Backofen hat eine Anschlussleistung von etwa 11 kW. Allerdings werden diese 11 kW nicht, wie beim Laden eines PKW, über Stunden gezogen, sondern immer nur kurzzeitig. ....
Sorry, aber du hast von Elektrotechnik wirklich keine Ahnung, willst mir hier aber was von Machbarkeit von Millionen Ladesäulen erzählen. Das ist wirklich lächerlich 😉
Das heißt also, dass alle Leute in einem Mehrfamilienhaus sich in einen Zeitplan eintragen müssen, wann am Wochenende die Brötchen und / oder Kuchen gebacken werden oder vielleicht ein Fisch, ein Stück Schwein oder gar ein toter Vogel zum Verzehr in der Backröhre verschwinden soll?
Nenn mir EIN Mehrfamilienhaus, wo sowas gehandhabt wird.
ICH kann die aber sofort 20 Millionen Adressen nennen, wo die Anschaltung eines 3kW Ladekabels problemlos möglich ist, Bei ca. 2 Mio Haus- bzw. Wohnungsanschlüssen ist eine Anschaltung von 3x 25A 400V machbar.
Und JA diese Anschlüsse dürfen, fachgerecht ausgeführt, sogar mit richtigem Strom betrieben werden.
Wer sowas verneint ist schlicht ein Stromdieb, der irgendwo unterirdisch seinen Strom "besser" bezieht, aber nicht auffallen möchte oder schlicht ein elektrischer Aufschneider.
Blow! ich zähle dich zu den Besseren, ich bezeichne dich NICHT als Stromdieb!
Das heißt, wir haben für ca 10.000 E-Autos bereits 20Mio Lademöglichkeiten und ja die meisten E-Fahrzeughalter stellen zum Feierabend ihr Auto zu Hause ab.
Du würdest sicher 20km in die Pampa fahren, wo garantiert keine Lademöglichkeit ist, nur um recht zu haben.
Naja, der Fortschritt macht eben nicht halt, aber bei dir hat er einen Umweg gemacht, zumindest was den Strom und das Denkvermögen betrifft 😁
543 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von 6502
Wie bereits geschrieben: grundsätzlich habe ich keine Vorbehalte gegen den Elektro-Antrieb.Zitat:
Original geschrieben von AlexT87
6502, leih mal nen i3 aus oder nen Leaf. Lass deine Frau ein paar km fahren und plötzlich braucht sie nicht mehr 160 fahren😉. Ich wette meinen Ar... drauf! Vom Platz ok...aber das elektrische Fahrgefühl wird sie nicht mehr los lassen, 100 % !!!
Ich bin eine Zeit in der Firma einen A6 TFSI DSG was weiß ich für ein Ding gefahren. Schnell, direkt am Gas, sauber verarbeitet, auch noch hübsch. Ich würde aber NIE tauschen.
Eine Fahrt mit einem E-Auto (war damals ein Peugeot I-On) hat meine ganze Autowelt auf den Kopf gestellt! Im letzten Jahr bin ich ein paar Fahrten mit einem Verbrenner gefahren, es war eine Qual!Ich habe nur bestimmte Anforderungen - und mit Elektroantrieb können die nicht oder nur unzureichend erfüllt werden. Noch. In 3, 5 oder 10 Jahren mag das anders sein.
Schau dir doch mal diese Liste an:
http://de.wikipedia.org/.../Liste_von_Elektroautos_in_Serienproduktion
Was fehlt? Die "gesunde Mitte".
"Mittelklassewagen" fehlen. Die Passat-/Insignia/Mondeo/3er-/A4-Klasse.
Und auch in der Oberklasse sieht es düster aus: der Tesla S wird da zwar eingeordnet - aber es ist kein (zumindest bei uns Deutsch so bleibten) Kombi ... und er wird preislich auch eher mit Sportwägen wie S6/S8/R8 verglichen.... Das (preisliche & raumtechnische) Äquivalent zum A6 2.0 TDI / 520D / E 200 CDI fehlt dort....
Und selbst in der Kompaktklasse gibt es nur 2 .... wobei mir optisch der Focus Electric besser gefällt. Aber auch hier wieder: kein Kombi dabei...
---> Ich würde - raumtechnisch - im Moment weder einen Ersatz für den Octavia Combi meiner Frau noch für meinen A6 Avant finden.
---> für einen bestimmten Teilmarkt ist das Angebot an E-Mobile ok. Für einen Massenmarkt (noch) nicht.
6502
Hast du schonmal gesehen wieviel Platz ein Model S bietet?
Auch im vorderen Kofferraum? 😉
Und ja Kombis fehlen ansonsten
Ausnahme vll der Nissan NV200.
Ist aber naja. Nicht mein Fall.
Was aber auch kommt: ein BMW i5 (davon geht man aus) und der Tesla Model E (3er BMW Niveau und vertretbarer Preis).
Zitat:
Original geschrieben von Slimbox89
Hast du schonmal gesehen wieviel Platz ein Model S bietet?
Auch im vorderen Kofferraum? 😉
Noch nicht geprüft.
Von den Bildern her reicht das für meine Außendiensteinsätze alleine auf jeden Fall. Für Familientouren & -urlaub müsste ich es am realen Objekt ausmessen / anschauen. Der große Buggy muß halt reinpassen - der passt in den A6 Avant Kofferraum quer rein. Beim Octavia ...hm, entweder längs oder diagonal, weiß nicht mehr. Oder auch "nur" quer... (die Ladetiefe ist da wohl das Problem).
Aber: der Tesla 85 kostet Basis 75.340 Liste. Der A6 Avant 3.0 TDI quottro S-tronic kostet Basis 51.750 Liste (Ende 2013). Nicht nur, daß die über 20.000 EUR bezahlt werden mpssen - ich muß sie auch noch zusätzlich versteuern. Auf den ersten Blick: wesentlich teurer.
Natürlich müsste ich eine Gesamtrechnung machen: was kostet der A6 und der Tesla an Unterhalt & Betriebskosten.
Ich müsste auch vorher wissen, wo ich laden kann - prüfen, wo (kostenlose) SUpercharger sind, vermuten wie oft ich da laden kann, und für den Rest berechnen, was mich das Laden kostet... dann wüsste ich, um wieviel der Mehrpreis des Kaufs bzw. Leasings wieder durch geringere "Treibstoffkosten" eliminiert wird.
Im Moment gibt es 14 Supercharger in Europa - aber selbst mit 14 in ganz Deutschland kann es gut sein, daß ich 100 km zum nächsten fahren muß... ich muß also damit kalkulieren, den Strom selber zu zahlen...
(Und es kostet ja auch Zeit, wenn der Supercharger nicht gerade auf der Roue liegt).
Vorhin habe ich übrigens noch einen ADAC Testbericht des Leaf gelesen ... und da ist mir was aufgefallen, an das ich gar nicht gedacht hatte: im Winter sind E-Mobile ein wenig im Nachteil: es gibt keinen Verbrennungsmotor - und somit auch keine Wärme für die Heizung. Es muß also elektrisch gehiezt werden .... was man stationär (zuhause, im Haus) doch vermeiden will, da ineffizient... ?
Gibt es für den Tesla S eigentlich eine Standheizung? Die müsste dann ja mit Strom funktionieren - und man ist darauf angewiesen, daß am Parkplatz (Landhotel im 800 Seelen-Dorf bei mir) eine Steckdose ist (sonst wird die Batterie leer gesaugt...). Das (mit der Steckdose) wird nicht funktionieren - manchmal habe ich einen Parkplatz neben dem Eingang, da gine es evtl. noch ... aber manchmal auch 50 Meter weiter weg ...
Ich habe eine Standheizung - und ich möchte sie, neben dem automatischen Getriebe, nicht mehr missen - ich bin "Laternenparker" ... und bin froh, wenn im Herbst, Winter & kalten Frühling das Auto vorgewärmt ist. Sitzheizung alleine reicht da nicht...
---> das sind alles so Sachen, die man sich VOR dem Kauf überlegen muß. Es sind Sachen, die einem nachher Streß machen könnten.
Bin ich jeden Abend zuhause (Heimscheißer-Job, sagen wir dazu), habe ich diese Probleme nicht. Am besten Beamter mit 15 Uhr Feierabend, da kann man nachmittags schon mit dem Laden anfangen ;-)
6502
Am besten du kontaktierst einen Tesla Instructor.
Der kann dir alles sagen.
Oder schau ins tff-forum bzw GoingElectric.de
Dort sitzen die Besitzer.
Klar hat er eine ... naja haha Standheizung
Das ist ein veralteter Begriff.
Bei den Elektroautos nennt man das Vorkonditionierung.
Du stellst selbst ein (auch zb via app am handy) wieviel grad du haben willst. Fertig. Mein Zoe kann das auch.
Der hat ne Wärmepumpe.
Ich glaube der Tesla hat das nicht der hat PTC Heizelemente.
Ja der Tesla hat eine Akkuheizung.
Genauer gesagt Flüssigkeitstemperierung.
Da du die Platzverhältnisse nicht geprüft hast nehme ich an bist ihn gefahren auch noch nicht? Mach das und der A6 ist gestorben für dich.
Du wirst es sehen. Auch du wirst grinsen und eine Freude haben 🙂
Immerhin kriegt man 7 Personen in das Auto.
5 + 2 Kinder 🙂
Und du hast vorne viel Stauraum und hinten sowieso.
Ebenso die ganzen Features wie Luftfahrwerk, 17 Zoll Touchscreen usw.
Supercharger sind am Aufbauen werden immer mehr.
Sie liegen günstig auf den reiserouten aber außerorts in der Regel.
Man will nicht, dass du Dort quasi jeden tag vorm heimfahren laden gehst sondern man soll damit gewisse strecken fein schaffen.
Von supercharger zu supercharger. Für das 85 kWh Modell auf Lebenszeit gratis Nutzung.
Hier schonmal allgemeine Infos:
http://www.teslamotors.com/de_CH/models/specs
Und zu den beiden Kofferräumen:
wie gesagt das ist soweit kein Problem 🙂
Ist ja auch sehr lang der Tesla.
Zitat:
Original geschrieben von 6502
Schau dir doch mal diese Liste an:http://de.wikipedia.org/.../Liste_von_Elektroautos_in_Serienproduktion
Was fehlt? Die "gesunde Mitte".
"Mittelklassewagen" fehlen. Die Passat-/Insignia/Mondeo/3er-/A4-Klasse.
Und auch in der Oberklasse sieht es düster aus: der Tesla S wird da zwar eingeordnet - aber es ist kein (zumindest bei uns Deutsch so bleibten) Kombi ... und er wird preislich auch eher mit Sportwägen wie S6/S8/R8 verglichen.... Das (preisliche & raumtechnische) Äquivalent zum A6 2.0 TDI / 520D / E 200 CDI fehlt dort....
Und selbst in der Kompaktklasse gibt es nur 2 .... wobei mir optisch der Focus Electric besser gefällt. Aber auch hier wieder: kein Kombi dabei...
---> Ich würde - raumtechnisch - im Moment weder einen Ersatz für den Octavia Combi meiner Frau noch für meinen A6 Avant finden.
---> für einen bestimmten Teilmarkt ist das Angebot an E-Mobile ok. Für einen Massenmarkt (noch) nicht.
Woran liegt das denn?
Wo bleiben die E-Mercedes, wo die E-Audi, usw....
Soll Tesla alleine jetzt eine Lösung für alle Fahrzeugsegmente finden?
Ähnliche Themen
Zitat:
Original geschrieben von 6502
Ich müsste auch vorher wissen, wo ich laden kann - prüfen, wo (kostenlose) SUpercharger sind, vermuten wie oft ich da laden kann, und für den Rest berechnen, was mich das Laden kostet... dann wüsste ich, um wieviel der Mehrpreis des Kaufs bzw. Leasings wieder durch geringere "Treibstoffkosten" eliminiert wird.Im Moment gibt es 14 Supercharger in Europa - aber selbst mit 14 in ganz Deutschland kann es gut sein, daß ich 100 km zum nächsten fahren muß... ich muß also damit kalkulieren, den Strom selber zu zahlen...
(Und es kostet ja auch Zeit, wenn der Supercharger nicht gerade auf der Roue liegt).
Das Prinzip der Supercharger wird immer noch nicht richtig verstanden.
Sie sollen die Ladezeit und somit die Fahrzeit auf der Langstrecke reduzieren.
Das sie kostenlos sind, ist ein netter Zusatzeffekt. Aber nicht das primäre Ziel.
Klar muss man ggf. Umwege fahren, ähnlich wie bei LPG/CNG.
Es wird auch immer wieder gesagt, wo man alles nicht mit einem E-Auto hin fahren kann.
LPG und CNG gibt es auch nicht flächendeckend. Zum Glück können diese Autos noch auf Benzin fahren, sonst wären sie aufgeschmissen.
Zitat:
Original geschrieben von 6502
Vorhin habe ich übrigens noch einen ADAC Testbericht des Leaf gelesen ... und da ist mir was aufgefallen, an das ich gar nicht gedacht hatte: im Winter sind E-Mobile ein wenig im Nachteil: es gibt keinen Verbrennungsmotor - und somit auch keine Wärme für die Heizung. Es muß also elektrisch gehiezt werden .... was man stationär (zuhause, im Haus) doch vermeiden will, da ineffizient... ?Gibt es für den Tesla S eigentlich eine Standheizung? Die müsste dann ja mit Strom funktionieren - und man ist darauf angewiesen, daß am Parkplatz (Landhotel im 800 Seelen-Dorf bei mir) eine Steckdose ist (sonst wird die Batterie leer gesaugt...). Das (mit der Steckdose) wird nicht funktionieren - manchmal habe ich einen Parkplatz neben dem Eingang, da gine es evtl. noch ... aber manchmal auch 50 Meter weiter weg ...
Ich habe eine Standheizung - und ich möchte sie, neben dem automatischen Getriebe, nicht mehr missen - ich bin "Laternenparker" ... und bin froh, wenn im Herbst, Winter & kalten Frühling das Auto vorgewärmt ist. Sitzheizung alleine reicht da nicht...
---> das sind alles so Sachen, die man sich VOR dem Kauf überlegen muß. Es sind Sachen, die einem nachher Streß machen könnten.
Bin ich jeden Abend zuhause (Heimscheißer-Job, sagen wir dazu), habe ich diese Probleme nicht. Am besten Beamter mit 15 Uhr Feierabend, da kann man nachmittags schon mit dem Laden anfangen ;-)
Der große Vorteil eine E-Autos ist ja die elektrische Heizung, die sofort Wärme abgibt und somit die Heizzeit reduziert.
Die Reichweitenverluste muss man als Laternenparken mit einplanen.
Auch das Problem mit dem Parken an Hotel`s wird sich zeitnah ändern und man wird spezielle E-Parkplätze anbieten müssen, um sich die Kunden zu sichern.
Ich kenne bereits mehrere Hotels, die Extra ein PV-bedachten Carport mit Lademöglichkeiten gebaut haben, um E-Autofahrer "an zu locken".
Zitat:
Original geschrieben von vectoura
PV-Anlagen rechnen sich nur dank immenser früherer Subventionen für relativ wenige Leute und eine Vorrausetzung dafür ist, dass die Anlage mehr als 10-12 Jahre störungsfrei und ohne Reparaturkosten möglichst immer mit über 90% des Nominalertrages arbeitet.
Das ist Bullshit. Man bekommt schon seit längerem für seinen Solarstrom eine geringere Vergütung wie man für den Strom vom Versorger bezahlt. Nun lohnt es sich seinen Strom zu Speichern und selber zu verbrauchen. Selbst das machen schon die Niederländer, weil es sich rechnet, wo es in holland doch immer regnet. Und sofern kein SRAM vorbei kommt und absichtlich die Anlage kaputt macht gibt es hier nichts zu reparieren.
JA ICH HABE EINE SOLCHE ANLAGE BESICHTIG. Ich stand auf dem Dach und diese lief seit 8 oder 10 Jahren. Das Wartungsfrei, außer mal einer Reinigung.
Zitat:
Original geschrieben von SRAM
Wer ein E-Mobil einfach mal zwecks Eigenversuch anschaffen will der kann gegenwärtig den ZOE [..] sehr preiswert erstehen.
Danke, jetzt lese ich seit langem mal einen sinnvollen Post von dir. Ich habe heute einen car sharing ZOE in der Stadt gesehen. Sieht sehr flott aus. gefällt mir richtig gut.
Trotzdem liebäugle ich mit einem Volt/Ampera/Outlander PHEV.
Zitat:
Original geschrieben von 6502
Nein, bei mir nicht. Mein Fahrprofil bedingt, daß ich auch mal 400 km am Stück mit sehr geringen Pausen fahren muß. Oder mal abends um 24 Uhr im Landhotel ankomme, ohne Lademöglichkeit.
Aber .... für 25.000 würde ich des Tesla S sofort als Zweitwagen für die Frau nehmen. DIe fährt hier nur lokal, max. 50km. Die kann auch nachts zuhause laden.
Nun ein Tesla schafft die 400km. Wenn das Hotel einen Drehstromanschluss hat bekommt man ihn wieder voll. Da man ein Hotel reservieren muss, kann man da idr auch nachfragen.
Aber was will die Frau mit max 500km reichweite wenn sie eh nur 50 km fährt? da kann man selbst einen Zoe/Leaf auch mal auf der Straße stehen lassen.
Man MUSS ein Elektroauto nicht immer 100% aufladen. Was auch die US-Statistiken (war es von tesla) zeigten. Anfangs haben die Besitzer TÄGLICH geladen. Danach seltener, da man sich an den umgang gewöhnte.
Zitat:
Original geschrieben von 6502
Aber auch hier wieder: kein Kombi dabei...
Er ist vielleicht noch etwas teuer mit 56k euro, aber es gibt ihn.
Einen Volvo V60 plug-in. Kombi, 50km elektrisch, 900km mit diesel, 230 km/h spitze und ALLRAD!
Einer der top seller in den niederlanden. er kann auch einen großen anhänger ziehen
Zitat:
original geschrieben von GandalfTheGreeN.
Das ist Bullshit. Man bekommt schon seit längerem für seinen Solarstrom eine geringere Vergütung wie man für den Strom vom Versorger bezahlt. Nun lohnt es sich seinen Strom zu Speichern und selber zu verbrauchen. Selbst das machen schon die Niederländer, weil es sich rechnet, wo es in holland doch immer regnet. Und sofern kein SRAM vorbei kommt und absichtlich die Anlage kaputt macht gibt es hier nichts zu reparieren.
JA ICH HABE EINE SOLCHE ANLAGE BESICHTIG. Ich stand auf dem Dach und diese lief seit 8 oder 10 Jahren. Das Wartungsfrei, außer mal einer Reinigung.
"Schon seit längerem" ist relativ...
Bei Inbetriebnahme einer PV-Anlage bis 10 kWp bis zum 01.07.2012 bekommen die Anlagenbetreiber immer noch 0,1892 € / kWh (netto) an garantierter Vergütung, während zu gleicher Zeit der Allgemeinstrom aus dem öffentlichen Netz ca. 0,1886 € (netto und natürlich ohne EEG-Umlage) kostete.
Erst ab September 2012 sank die garantierte Einspeisevergütung unter die netto-Strompreise (ohne EEG-Umlage).
Wieviel kWp hat deine PV-Anlage eigentlich?
Weder ein PV-Anlage noch eine Wärmepumpe rechnet sich derzeit (ohne Subventionen) für den Endverbraucher, was natürlich die "Verkäuferseite" dieser Anlagen anders sieht bzw. "anders" vorrechnet. Ich sehe aber immer wieder mal "Pferde vor der Apotheke" kotzen, weil sich die wunderbaren fabulösen "Amortisationsberechnungen" der Verkäufer nach Installation der Anlagen in heiße und nicht vergütete Luft auflösen.
Hier mal die Ertragsauswertung von (niederländischen) PV-Anlagen, bitte die (theoretischen und für Amortisationsrechnungen der "Verkäuferseite" angenommenen) Soll-Erträge, hier "gelb" markiert, beachten und die "Ist-Erträge" vergleichen und auch mal die Ertragsabrechnungen in Relation zu den Anschaffungskosten setzen...Stichwort: Amortisation. Nicht vergessen: PV-Einnahmen werden im Rahmen der EKSt.-Erklärung dann mit dem persönlichen Steuersatz versteuert...Stichwort nochmal: Amortisatonsrechnung. Abschreibung einer PV-Anlage (in D): 20 Jahre.
PV-Anlagen Erträge Niederlande
Prinzipiell kenne ich (allgemein, nicht nur auf PV-Anlagen) keine technische Anlage, welche wartungs-und störungsfrei 20 Jahre lang mit voller Leistung funktioniert.
Letzlich ist es mir aber egal, wer was mit seinem eigenen Geld anstellt...wenn aber Leute auf Kosten der Allgemeinheit (EEG-Umlage) Profit erzielen wollen und mein verbrauchter Strom dadurch teurer wird, dann ist mir das nicht mehr egal.
Kurz zum Volvo V60 Plug In: Dieser kostet in Deutschland ab 59.410 € und ist damit über 11.000 € teurer als ein vergleichbarer V60 D5 AWD. In den Niederlanden kostet der V60 Plug In aber wegen der Subventionen und der extra Dienstwagenregelung (für Autos mit unter 50 g CO2/Km Aussstoß, der V60 Plug In hat 48 g/km) dann weniger als der V60D5 AWD. Gleiches gilt für den Misubishi Outlander PHEV, dieser ist wegen der Subventionen günstiger ein Outlander ohne Plug In-Hybridantrieb. Damit ist doch klar, dass sich dann diese billigeren Fahrzeuge mit zusätzlichen Kundenutzen in den Niederlanden besser verkaufen als die konventionellen Pendants.
Viele Grüße,vectoura
Den Outlander PHEV finde ich aber günstig! In Deutschland ab 39.000 €, 50 km rein elektrisch und hat sogar zwei Elektromotoren. Vergleichbare Diesel/Benzin Fahrzeuge kosten genauso viel oder mehr.
Hier ein sehr positiver Test.
Den Volvo V60 Plug-In kannte ich gar nicht. Sieht super aus, nur etwas teuer und schwer.
Ach Alex..., was du wieder für einen Quatsch schreibst...
Vergleichbare Fahrzeuge mit Benzinmotor kosten locker um die 10.000-15.000 € weniger, am besten taugt zum Preisvergleich allerdings der ansonsten baugleiche und von den technischen Daten her äquivalente Mitsubishi Outlander 2,0 /150 PS 4WD "Invite", welcher ab (Straßenpreis) ca. 25.000 € zu kaufen ist. Der Outlander PHEV kostet (Straßenpreis) ab ca. 39.000 €, der Preisunterschied ist also "relevant", manch einer würde sogar sagen "verdammt groß".
Viele Grüße,vectoura.
Wer hat gestern VOX Automobil gesehen?
Thema u.a.: Mobilität im Wandel
Eine coole Antwort eines E-Autofahrers auf die Frage, wie lange muss man den Akku laden?
5 Sekunden, denn so lange brauche ich um den Stecker ein zu stecken und danach brauche ich ja nicht mehr dabei bleiben.
😁
Zitat:
Original geschrieben von KaJu74
Wer hat gestern VOX Automobil gesehen?Thema u.a.: Mobilität im Wandel
Eine coole Antwort eines E-Autofahrers auf die Frage, wie lange muss man den Akku laden?
5 Sekunden, denn so lange brauche ich um den Stecker ein zu stecken und danach brauche ich ja nicht mehr dabei bleiben.
😁
Ich mach das fast immer.
Anstecken dann was einkaufen gehen oder Freunde treffen.
Man muss es sich nur richten. Dann geht das.
Herrlich
Zitat:
Original geschrieben von der_hausmeister
Ich widerspreche ungern, aber auch die PV-Anlage musste hergestellt werden, und das war definitiv alles andere als CO2-neutral. Das fängt bei der Gewinnung des Siliziums an, über die Herstellung der Module... leider alles andere als umweltfreundlich. Da ist mir Wasser- oder Windkraft lieber...Zitat:
Original geschrieben von KaJu74
Denn du wirst nie einsehen, das z.B. ich, die PV-Anlage nur für das E-Auto gekauft habe und somit auch CO2 frei fahren.Und von der 85 kWh Batterie in deinem Tesla brauchen wir gar nicht anfangen ^^ Das Ding ist ein Monstrum, in jeder Hinsicht.
Das mit der Oekobilanz der Solarzellen hört man immer wieder....
Die EMPA hat dieses Thema untersucht und ist zum Schluss gekommen, dass die Herstellung der Solarzellen absolut vernachlässigbar ist.
Zitat:
Original geschrieben von ganderpe
Das mit der Oekobilanz der Solarzellen hört man immer wieder....Zitat:
Original geschrieben von der_hausmeister
Ich widerspreche ungern, aber auch die PV-Anlage musste hergestellt werden, und das war definitiv alles andere als CO2-neutral. Das fängt bei der Gewinnung des Siliziums an, über die Herstellung der Module... leider alles andere als umweltfreundlich. Da ist mir Wasser- oder Windkraft lieber...
Und von der 85 kWh Batterie in deinem Tesla brauchen wir gar nicht anfangen ^^ Das Ding ist ein Monstrum, in jeder Hinsicht.
Die EMPA hat dieses Thema untersucht und ist zum Schluss gekommen, dass die Herstellung der Solarzellen absolut vernachlässigbar ist.
Naja, "vernachlässigbar" ist auch so ein dehbarer Begriff und zu einer PV-Anlage gehören mehr Komponenten als nur die Solarmodule. Allgemein unstrittig ist z.B., dass die Energierückzahldauer (also der Zeitraum, ab dem eine Anlage kumuliert mehr Energie erzeugt hat als zu deren Herstellung benötigt wurde) bei PV-Anlagen in Deutschland bei um die 4 Jahren liegt. Hierbei gilt noch zu beachten, dass bei diesen Berechnungen i.d.R. unrealistische (weil rein auf Herstellerangaben beruhende) Jahresertragswerte angenommen werden, d.h., letzlich liegt die Energierückzahldauer vielleicht bei ca. 5 Jahren. Was aber natürlich trotzdem bedeutet, dass die Energiebilanz einer PV-Anlage im laufenden Betrieb nach eben diesen 4-5 Jahren positiv ist.
Viele Grüße,vectoura
Zitat:
Original geschrieben von ganderpe
Das mit der Oekobilanz der Solarzellen hört man immer wieder....
Die EMPA hat dieses Thema untersucht und ist zum Schluss gekommen, dass die Herstellung der Solarzellen absolut vernachlässigbar ist.
Hier ist "Jemand" zu einem anderen Schluss gekommen:
Nach Gas und Kohle hat die Photovoltanik die 4. schlechtste CO2- Bilanz!
Kernenergie, Wasser und Wind haben die CO2-Bilanz.
Nachzulesen hier:
(In der Grafik: Spezifische äquivalente CO2-Emissionen)
Link
Zitat:
Original geschrieben von vectoura
Was aber natürlich trotzdem bedeutet, dass die Energiebilanz einer PV-Anlage im laufenden Betrieb nach eben diesen 4-5 Jahren positiv ist.Viele Grüße,vectoura
Etwas positives zu einer PV-Anlage von dir?
Wer hat vectoura`s Konto gehackt? 😁