Sag uns Deine Meinung: Elektromobilität in Deutschland

Hallo zusammen,

Am 22. und 23. Mai findet in Berlin der 4. eMobility Summit des Tagesspiegels statt. MT-Tom wird im Rahmen der Konferenz einen Vortrag halten. Da ihr hier ja schon sehr interessiert seid an der Thematik „Elektromobilität“, haben wir Tickets für 5 MOTOR-TALKer mit Begleitung, um an der Konferenz teilzunehmen. Die Tickets verlosen wir unter den interessierten Diskussionsteilnehmern. Wenn ihr Interesse habt, schickt mir gerne eine PN.

Hier in diesem Forum wird ja schon fleißig über Fahrzeuge mit Hybridantrieb oder Elektromotoren diskutiert. Deswegen würden wir gerne in den kommenden zwei Wochen von euch wissen, welche Hemmnisse ihr persönlich im Zusammenhang mit eMobility seht? Oder fahrt ihr vielleicht sogar schon ein Fahrzeug mit Elektroantrieb und seht gar keine Hemmnisse?

Was glaubt ihr, warum gibt es noch nicht mehr Fahrzeuge mit alternativem Antrieb auf den deutschen Straßen?

Viele Grüße aus der Werkstatt,
Svenja

P.S.: Hier findet ihr unsere Umfrage zum Thema.

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@Blow_by schrieb am 6. Februar 2015 um 19:38:21 Uhr:


Da sieht man mal, mit welch Fachleuten man hier diskutiert.

Ein kompletter Herd mit Backofen hat eine Anschlussleistung von etwa 11 kW. Allerdings werden diese 11 kW nicht, wie beim Laden eines PKW, über Stunden gezogen, sondern immer nur kurzzeitig. ....
Sorry, aber du hast von Elektrotechnik wirklich keine Ahnung, willst mir hier aber was von Machbarkeit von Millionen Ladesäulen erzählen. Das ist wirklich lächerlich 😉

Das heißt also, dass alle Leute in einem Mehrfamilienhaus sich in einen Zeitplan eintragen müssen, wann am Wochenende die Brötchen und / oder Kuchen gebacken werden oder vielleicht ein Fisch, ein Stück Schwein oder gar ein toter Vogel zum Verzehr in der Backröhre verschwinden soll?

Nenn mir EIN Mehrfamilienhaus, wo sowas gehandhabt wird.

ICH kann die aber sofort 20 Millionen Adressen nennen, wo die Anschaltung eines 3kW Ladekabels problemlos möglich ist, Bei ca. 2 Mio Haus- bzw. Wohnungsanschlüssen ist eine Anschaltung von 3x 25A 400V machbar.

Und JA diese Anschlüsse dürfen, fachgerecht ausgeführt, sogar mit richtigem Strom betrieben werden.

Wer sowas verneint ist schlicht ein Stromdieb, der irgendwo unterirdisch seinen Strom "besser" bezieht, aber nicht auffallen möchte oder schlicht ein elektrischer Aufschneider.

Blow! ich zähle dich zu den Besseren, ich bezeichne dich NICHT als Stromdieb!

Das heißt, wir haben für ca 10.000 E-Autos bereits 20Mio Lademöglichkeiten und ja die meisten E-Fahrzeughalter stellen zum Feierabend ihr Auto zu Hause ab.

Du würdest sicher 20km in die Pampa fahren, wo garantiert keine Lademöglichkeit ist, nur um recht zu haben.

Naja, der Fortschritt macht eben nicht halt, aber bei dir hat er einen Umweg gemacht, zumindest was den Strom und das Denkvermögen betrifft 😁

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Zitat:

Original geschrieben von vectoura



Zitat:

Original geschrieben von Slimbox89


Naja gut 1 Modell weltweit
Klar kann man das nicht mit einem Golf oder Fiesta vergleichen.
Aber ich meine wie verbreitet und wielange gibt es verbrenner und wielange MODERNE E-Autos mit halbwegs akzeptabler Reichweite?
Man muss dem E-Auto auch ein wenig zeit lassen und bitte komm jetzt nicht mit: E-Autos gibt seit 1880...

Es liegt einzig und allein an der Batterie
Wenn die entsprechend hohe Energiedichten bzw Kapazitäten hat und das Laden entsprechend funktioniert seh ich da wenig Nachteile.

Vor 30-40 Jahren hatten Verbrenner auch ganz andere Verbrauchswerte ...

Und in den letzten Jahren hat sich schon einiges getan

Ich für meinen Teil hoffe nur, dass die asiatische Automobilindustrie entsprechend Gas gibt, sind sie doch was Batterietechnik angeht sehr gut aufgestellt.
eine Qualität die der deutschen Automobilindustrie und überhaupt hier bei uns, fehlt....

Ich zitiere mich mal selber:

Zitat:

Original geschrieben von vectoura



Zitat:

original geschrieben von vectoura am 29.05.2012:

Hier wird wegen populistischer politischer Interessen der 2.Schritt vor dem 1 getan und sowas geht immer betriebswirtschaftlich mächtig in die Hose. Es macht erst dann Sinn, industriell in die Akkufertigung einzusteigen, wenn die F&E (Forschung&Entwicklung) deutlich leistungsfähigere Akkus für den Praxiseinsatz vorweisen kann. Bis dahin ist aber noch ein sehr weiter Weg.

Das, was uns Kunden momentan als "Elektromobilität" angeboten wird, ist überteuerte und praxisuntaugliche Technik für finaziell potente Öko-Enthusiasten und Möchtegern-Go-Green-Firmen, das bringt aber die Elektromobilität an sich nicht einen Schritt weiter.

Derjenige Hersteller, der nun die Nerven behält und sich nicht von Politik und technisch oft nicht sehr bewanderter Öko-Lobby treiben läßt und keinen teuer entwickelten, aber marktuntauglichen "Elektro-Schnellschuss" auf den Markt bringt, wird letzlich das Rennen um die Stückzahlen beim Elektroantrieb machen...wenn die F&E die dazu notwendige Akkutechnik bringt.

Zitat:

Original geschrieben von vectoura



Zitat:

original geschrieben von vectoura am 01.04.2013:

Und ...jetzt bist du genau da, wo ich immer schon war/bin. Es liegt/lag schlichtweg immer am realen Stand der Akkutechnik, dass die E-Mobilität nicht wettbewerbsfähig war/ist, egal zu welchen Zeitpunkt. Und es gab in den letzten 30 Jahren (meine Fakten/Daten aus dem vorherigen Beitrag) keinen Stillstand bei F&E bezüglich der Akkuforschung, bloß dass es trotz hoher Aufwendungen und trotz intensiver F&E bisher keinen entscheidenden Durchbruch bei der Akkutechnik gab.

Seit 1991, dem Jahr der massenhaften Markteinführung von Li-Io-Akkus in Konsumertechnik (um nur in den letzten ca. 20 Jahren zu bleiben....siehe wieder mein vorheriger Beitrag) gab es weltweit einige langjährige und koordinierte Versuche (Politik+Wirtschaft), die Elektromobilität zu etablieren, es gab (Firmenpleiten und Mißerfolge hin oder her) deswegen aber zwischen den Versuchen keinen "Stillstand" der F&E in diesem Bereich, das ist "Legende".

Die Story mit den NiMh-Akkus (Patentstreit mit Texaco/ Chevron etc., Limitierung auf max. 10 AHh...usw.) kenne ich selbstverständlich auch, aber im Ernst: Mit ca. 80Wh/kg und nur wenigen hundert Lade-/Entladezyklen sind auch NiMh-Akkus für "vollwertige" E-Autos ohnehin nicht geeignet. Die Streitigkeiten mit Chevron hatten sogar den positiven Nebeneffekt, dass die F&E sich nicht mehr auf NiMh-Akkus konzentrierte, sondern Alternativen, besonders Li-Io-Akkus, forciert weiterentwickelt wurden. Bloß das die gegenüber NiMh ca. doppelte Leistungsdichte noch lange nicht für einen wettbewerbsfähigen Energiespeicher in einem PKW ausreicht, wie man bei z.B. beim Tesla S sehen kann: Ein 85 kWh Li-Io-Akku für (jederzeit) sichere ca. 300 Km Reichweite wiegt um die 700 Kg und kostet um die 35.000-40.000 €.

Viele Grüße,vectoura

So Bitte jetzt um einen Link zur Quelle wo steht das der Model S 85kWh Akku soviel kostet

Tesla kauft für bereits unter 200 Dollar pro kWh ein.

Da kostet der Akku mit BMS und allen dran SICHER NICHT soviel!!

Bitte informieren.

Zitat:

Original geschrieben von KaJu74


Auch wenn es jetzt großkotzig klingen mag, dafür gibt es Banken. Wie habe ich meinen Tesla wohl bezahlt?
Ich habe ihn finanziert.
Dank der Hausbank sogar sehr günstig.

Es muss doch jeder selber für sich entscheiden, was kann ich noch bezahlen und was nicht.

Aber wir kommen vom Thema ab.

Da hast du Recht, Banken erleichtern manche Träume. Aber selbst mit 0%-Finanzierung ginge das nicht für alle, denn 0% ist ja nur der Zins - nicht die Tilgung *g*

Und wenn ich (Beispiel) 40.000 EUR statt 30.000 finanzieren muß, muß ich halt höhere Tilgungen machen.

Insofern ist die E-Mobil Förderung "günstige Darlehen über KfW-Kredite" nur ein kleines Strohfeuer. Blendwerk unserer Regierung. Nebelkerzen.

Das gleiche übirgens wieder beim Haus dämmen: mein Energieberater rechnet mir vor, daß sich eine Außenwanddämmung in 24, 28 oder 35 Jahren amortisiert ... da bin ich längst tot ... und es ist fraglich, on sich die Außendämmung so lange hält ohne erneute Erneuerung...

So, ich geh jetzt noch Einkaufen.... einen wunderschönen Tag noch!

(Und dir KaJu im speziellen noch viel Spaß, solltest du noch eine Tour machen :-) )

Zitat:

Original geschrieben von KaJu74



Zitat:

Original geschrieben von 6502


Wenn es dann immer mehr E-Mobile gibt, lohnt sich auch der Aufbau von Ladeinfrastruktur ... und dann könnte das Reichweitenproblem für einige wegfallen oder abgeschwächst werden.
Das ist aber wieder das Huhn-Ei Prinzip.

Der eine kauft sich kein E-Auto weil es kein ausgebautes Ladenetz gibt.
Weil aber so wenige ein E-Auto kaufen, wird kein Ladenetz benötigt/gebaut.

Ich finde den Weg von Tesla, den richtigen und genialen.
Sie bauen das Ladenetz von sich aus auch ohne oder mit wenig Kunden, damit mehr Kunden kommen.
Wenn dann das Netzwerk steht und das Model E wird bezahlbar und gefällt auch noch.
Was wird dann wohl passieren?

Seh ich auch so.

Vorallem weil der Kunde sieht das alles aus 1 hand kommt UND tesla hat das Prestige. Elon Musk hat Elektroautos cool gemacht und deshalb wollte er vorm Roadster auch dass man an der Marke arbeitet nicht erst am Produkt.

Elon versteht den Markt sicher auch besser als ein vectoura oder sram... oder ich 😉

Aber wenn deine Frau nen Skoda für 25.000 € fährt, dann hätte sich auch ein Nissan Leaf gerechnet. Vom Platz weiß ich natürlich nicht obs reicht.

Kurze Kostenrechnung bei 10.000 km pro Jahr und 8 Jahren Nutzungsdauer, Restwert 15 %:

______________________Leaf (30.000 €)_Skoda
Abschreibung 8 Jahre: 3770 € /a____ 3150 €/a
Strom- Kraftstoffkosten: 390 €/a____ 1100 €/a
Betriebskosten pro Jahr 580 €/a____ 1150 €/a
Gesamtkosten pro Jahr: 4750 €/a___ 5400 €/a

Und wenn du Angst vorm Akkuwechsel hast, wird der Akku eben gemietet...

EDIT: Bei den Betriebskosten stecken Wartungskosten nach ADAC, Versicherung (SF Klasse 10, KFZ Steuer) mit drinn.

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Zitat:

original geschrieben von slimbox89:

So Bitte jetzt um einen Link zur Quelle wo steht das der Model S 85kWh Akku soviel kostet

Tesla kauft für bereits unter 200 Dollar pro kWh ein.

Da kostet der Akku mit BMS und allen dran SICHER NICHT soviel!!

Bitte informieren.

So, bitte beachte in deiner Aufgeregtheit, wann ich diese Äußerung getätigt habe (Auflösung: lt. Zitat am 01.04.2013, bitte informieren).

Dann bitte ich um einen link aus dem nachvollziehbar hervorgeht, zu welchen Preisen Tesla die kWh-LiIo-Akkus zu diesem Zeitpunkt ( März/April 2013) eingekauft hat und dann in der Folge die nachvollziehbare Information, was dann letzlich die kWh des einbaufertigen Akkus inklusive betriebsnotwendiger Peripherie (BMS, Kühlung, Sicherheitszellen, Gehäuse,Arbeitsleistung, etc.) Tesla kalkulatorisch im Eigenerstellungspreis gekostet hat. Dann bringe bitte einen nachvollziehbaren link, wie sich diese kumulierten Erstellungspreise vom Frühjahr 2013 bis heute entwickelt haben und bitte dann den link nicht vergessen, aus dem nachvollziehbar hervorgeht, was im Frühjahr 2013 dann den Endkunden ein 85 kWh-Akku gekostet hat und was dieser Ersatzakku aktuell den Endkunden kostet.

Hier mal eine nachvollziehbare Quelle mit Li-Io Akkupreisen vom Oktober 2013,

Akkupreise Herbst 2013

hier wird von "um die 500 $/kWh" (bitte beachten, bei derartigen Preisangaben wird i.d.R. nur über die "nackten" Li-IoZellen ohne Peripherie, welche zur Erstellung eines einbau-bzw. betriebsfertigen Akkupacks notwendig ist) gesprochen, bei 85 kWh wären das im Herbst 2013 dann nur für die "Zellen-Chemie" um die 42.500 $ gewesen, davon ausgehend, dass Tesla schon damals bei Panasonic "super EK-Preise" erhält habe ich dann die Gesamtkosten des betriebsfertigen Akkupacks niedriger angsetzt.

Tesla selber hat ja im Frühjahr 2013 beim Model "S" eine Marge von um die 17-18% angegeben, ausgehend von dem ermittelten Durchschnittspreis von um die 81.000 $ pro verkauften Auto kommt man so rechnerisch auf ca. 67.000 $ an Erstellungskosten für ein durchschnittliches Model "S". Was wird wohl davon für den betriebsfertigen Akkupack und was für den "Rest" des Fahrzeuges an Eigenerstellungskosten anfallen?

Ein vergleichbar "großer" 5er BMW mit Vollausstattung und 8-Zylinder Benzinmotor kostet(e) dem Vernehmen einiger automobiler Fachblätter ca. 15.000 € in der Herstellung (inkl. Material und Personalkosten, exklusive Kosten für F&E), der netto-Verkaufspreis lag bei um die 85.000 €, der Rest war schlichtweg "Marge" im Rahmen einer Vollkostenrechnung.

Ich gehe mal ganz naiv davon aus, dass Tesla weder im Frühjahr 2013 noch heute irgendwelche Ersatzteile nicht zum kalkulatorischen Eigenerstellungspreis und ohne Einpreisung der Kosten für Forschung und Entwicklung (F&E) an die Endkunden weitergibt, wenn dem doch so ist, dann bitte ich untertänigst auch hierfür um einen nachvollziehbaren link.

Hier mal ein link Li-Io Akkupreise Tesla, geschätzt von Morgan Stanley April 2014

zu den aktuellen kWh-Preisen bei Tesla, welche z.B. Morgan Stanley (wurde hier ja schon als qualifizierte Quelle angeführt...) derzeit bei ihren Prognosen/Analysen annehmen, hier wird von aktuellen "battery production cost" von um die 300 $/kWh gesprochen, hier ist also die Einbaufertige Kwh gemeint. Bei 85 kWh wären das dann bei Tesla auch aktuell immer noch ca. 25.500 € (netto) an Eigenerstellungskosten nur für den einbaufertigen Akku, Marge, Kosten für F&E sowie Garantieleistungen etc. noch nicht eingepreist.

Zur "Gegenprobe": Für das 4.Quartal 2013 gibt Tesla eine Bruttomarge von ca. 24-25 % beim Tesla S an, der Großteil diesen Margenzuwachses wird sicherlich auf realisierbare Preissenkungen beim Einkauf der Li-Io-Zellen zurückzuführen sein, ca. 9 Monate zuvor (siehe weiter oben) betrug die Marge ja noch um die 17-18%.

Also, bitte informieren und her mit den nachvollziehbaren links, welche deine Behauptungen belegen, ich habe nun ja (wie eigentlich immer) "geliefert"...

Viele Grüße,vectoura

Zitat:

Original geschrieben von Slimbox89



Zitat:

Original geschrieben von KaJu74


Das ist aber wieder das Huhn-Ei Prinzip.

Der eine kauft sich kein E-Auto weil es kein ausgebautes Ladenetz gibt.
Weil aber so wenige ein E-Auto kaufen, wird kein Ladenetz benötigt/gebaut.

Ich finde den Weg von Tesla, den richtigen und genialen.
Sie bauen das Ladenetz von sich aus auch ohne oder mit wenig Kunden, damit mehr Kunden kommen.
Wenn dann das Netzwerk steht und das Model E wird bezahlbar und gefällt auch noch.
Was wird dann wohl passieren?

Seh ich auch so.
Vorallem weil der Kunde sieht das alles aus 1 hand kommt UND tesla hat das Prestige. Elon Musk hat Elektroautos cool gemacht und deshalb wollte er vorm Roadster auch dass man an der Marke arbeitet nicht erst am Produkt.
Elon versteht den Markt sicher auch besser als ein vectoura oder sram... oder ich 😉

Mittlerweile sollte sich herumgesprochen haben, dass zuerst ein Ei "da war" (gelegt wurde, aber nicht von einem Huhn) und dann erst "daraus" ein Huhn schlüpfte. Aber gut...zum eigentlichen Thema...

Elon Musk versteht mit Sicherheit "den Markt" besser als du, aber "den Markt zu verstehen" und Gewinn und am besten noch "nachhaltigen und für die permanente Refinanzierung ausreichenden Gewinn" zu erzielen, sind verschiedene Sachverhalte. Auch im Jahr 2014 ist Tesla als Unternehmen immer noch vordergründig ein "Finanzierungsjongleur" (Schneeballsystem aufgebaut...) und kein nachhaltiges Unternehmen. Ich hatte ja für 2013 bei ca. 22.000 verkauften Tesla "S" und vertrauend auf die offiziellen Tesla-Informationen schon mit einem kleinen Gewinn von Tesla gerechnet und mich hier tatsächlich ganz schwer geirrt, die 2013 dann real aufgelaufenen ca. 250 Mio. operativer Verlust haben mich zum Umdenken und zu einem kritischeren Umgang mit den offiziellen Unternehmensverlautbarungen veranlasst.

Trotzdem bleibt weiterhin mein Fazit, dass Tesla ein sehr gutes, wenn auch extrem "amerikanisches" Management betreibt, aber Tesla ist auf real (be)greifbare und Kundenutzen erhöhende Fortschritte bei der Akkutechnik angewiesen, sonst blatzt die Blase in wenigen Jahren.

Viele Grüße,vectoura

Ach Vectoura, du schreibst so viel Quatsch. Tesla ist schon weit unter 200 Dollar.

Die Akkus von Nissan sind teurer als die von Tesla. Und schon bei Nissan bekommst du eine kWh für 209 Dollar + Mwst.

Ein User aus dem Goingelectric Forum hat sich schon ein Batterie Modul bestellt.

Den kompletten Leaf Akku bekommt man in USA für 4300 Dollar+ Mwst, also sagen wir 4000 € für 24 kWh Endkundenpreise = 166 € / kWh.

In Deutschland kostet der Leaf Akku eben noch etwas mehr (6900 € = 290 € / kWh).

Zitat:

Original geschrieben von AlexT87


Ach Vectoura, du schreibst so viel Quatsch. Tesla ist schon weit unter 200 Dollar.

Die Akkus von Nissan sind teurer als die von Tesla. Und schon bei Nissan bekommst du eine kWh für 209 Dollar + Mwst.

Ein User aus dem Goingelectric Forum hat sich schon ein Batterie Modul bestellt.

Den kompletten Leaf Akku bekommt man in USA für 4300 Dollar+ Mwst, also sagen wir 4000 € für 24 kWh Endkundenpreise = 166 € / kWh.

In Deutschland kostet der Leaf Akku eben noch etwas mehr (6900 € = 290 € / kWh).

Ach AlexT87, du schreibst soviel Quatsch. Ein Nissan Leaf hat doch einen lufgekühlten und damit sehr einfach aufgebauten 24 kWh-Akku verbaut, welcher aus 48 Modulen besteht. Schau in deinem link, dort wird 1 Modul für 109 $/netto exklusive Steuern, Transport und Zoll angeboten. 48 x 109 $/24 sind wieviel? Ich komme da auf 218 $ netto/Kwh.

Und dann schau mal hier...was da bei dem von dir verlinkten Anbieter zurm Thema "Akkus für E-Autos" steht:

Zitat:

Batteries for HV and EV cars

We have for sale new and slightly used batteries for many different Hybrid and Electric cars. Most is coming from new total loss cars or used under 10k miles with the at least 90-95% of the capacity as new. We test all batteries and guarantee the described condition.
NISSAN LEAF BATTERY MODULES AND BATTERY BLOCKS - LITHIUM
CHEVROLET VOLT BATTERIES - LITHIUM
TYOYOTA PRIUS PLUG-IN HYBRID LITHIUM BATTERIES
FORD C-MAX HYBRID BATTERIES - LITHIUM
Shopping Cart

Tesla hat aber einen flüssigkeitsgekühlten Akku im Model "S" verbaut, der ist schon "ein wenig" aufwändiger und kostenintensiver als der einfach gestrickte Leaf-Akku.

Natürlich kannst du nun die amerikanischen Preise für "mehr oder weniger gebrauchte" Akkumodule "unklarer Herkunft" hernehmen, zum aktuellen Wechselkurs in Euro umrechnen und die deutsche Mwst. draufsatteln, allein wird das dann doch nicht dem realen Endkundenpreis pro Kwh für tatsächlich neue Module entsprechen.

Ähnliche Diskussionen sind auch im Ampera-Forum schon aufgeflammt, hier wurden von Preisen für den 16,5 kWh-Akkupack des Ampera/Volt von um die 2.500 € gesprochen. Vielleicht ist das so, vielleicht auch nicht, ein user in besagten Forum hat den Anbieter eines solchen Akkus angeschrieben und immer noch keine Antwort erhalten, die Diskussion wurde danach auch nicht weiter verfolgt.
Ich bin dann mal lieber eben zu meinem FOH und habe den nach den aktuellen Preisen für einen Ersatzakku (im Austausch) gefragt. Er hat dann einen Preis im Chevrolet-System gefunden, es waren um die 5.6xx € . Und natürlich ist das 2014 schon viel weniger als die 2012 noch (auch von mir) angenommenen ca. 8.500 €, aber diese ca. 340 €/kWh sind immer noch recht weit von "deinen" 209 $/kWh "entfernt.

Und ja, die 5.600 € Akkupreis für den Volt/Ampera sind vielleicht auch nicht viel mehr als der offizielle Preis für einen zu ersetzenden 150-PS Motor inklusive Aus/Einbau. Aber ein "irgendwann" benötigter Ersaztakku ist eben kein Argumentations-Äquvalent zum Antriebsmotor eines Verbrennerfahrzeuges, das wäre ja der Tank. Denn ein E-Auto benötigt ja auch (noch) einen Motor zusätzlich zum Akku und so ein Hochleistungs E-Motor kostet dann sicherlich in (falscher) Analogie zum Kraftstofftank eines konventionellen Autos mehr als um die 120 -180 €.

Zitat:

Original geschrieben von AlexT87


Aber wenn deine Frau nen Skoda für 25.000 € fährt, dann hätte sich auch ein Nissan Leaf gerechnet. Vom Platz weiß ich natürlich nicht obs reicht.

Wir haben den Octavia seit Anfang 2010 - da gab es den Leaf in DE noch nicht.

Abgesehen davon:

Der Platz ist das erste ko-Kriterium. Im Octavia Kombi ist "gerade so" genug Platz für Familien-Touren (z.B. zu den 35 km entfernten Schwiegereltern oder zu den 60 km entfernten Eltern oder in die Großstadt):
Auf der Rückbank 2 Kindersitze, vorne die Eltern. Im Kofferraum nimmt ein Kinderwagen oder ein Buggy die Hälfte des Platzes ein. Danaben stehen Taschen und Körbe mit Windeln, Essen, Kinderspielzeug. Manchmal nimmt ein Kind Laufrad oder Bobby Car mit. Früher mussten wir auch immer noch einen portablen Baby-Kleinkind-Stuhl mitnehmen, weil bei den Eltern keiner war. Bald kommt dafür die Zeit, in der 2 Kinder die Fahrräder, Laufräder oder Bobby Cars oder Dreiräder fahren / mitnehmen wollen.

550 Liter Ladevolumen hat der Octavia - und vor allem (doppelter Ladeboden) eine ebene innere Ladefläche (es geht innen also nicht mehr"runter"😉, bei der auf die Frau von außen einfach den schweren Kinderwagen oder Buggy verstauen kann.

Wir hatten sogar schon überlegt: ein S-Max oder Sharan oder Peugeot Partner/Citroen Berlingo wäre z.B. ein "Erleichterung": mehr Stauraum, teils Schiebetüren. Sollten es mal 3 Kinder werden, kommen wir da wohl nicht rum.... und wenn man viel Urlaub macht, könnte man sogar in Dimensionen eines VW T5 Bus denken.

Das zweite könnten die Fahrleistungen sein: 145 km/h Vmax und 11,3s auf 100 beim Leaf .... gegenüber 203 VMax und 9,7s beim Octavia ... Meine Frau fuhr vorher einen Fiesta mit ähnlichen Fahrleistungen wie der Leaf. Leichte Steigungen hoch wurde der Fiesta gar langsamer ... sowas will meine Frau nie wieder. Die will 160-180 fahren können .... und das macht sie auch gerne.

Das dritte ko-Kriterium könnte vermutlich des Design sein. Ich will nicht sagen, daß der Leaf ähnlich schrecklich wie der Fiat Multipla aussieht - aber "richtig schön" sieht in meinen Augen anders aus. Der Tesla S ist schön, sehr schön. Beim Leaf galt wohl: Form follows function. Ich vermute: meine Frau hätte so ein Auto nicht schön gefunden ... da war selbst der alte Fiesta "hübscher" ;-)

(Auch Golf Variant, Peugeot 30x Break, Opel Insignia, Ford Fiesta Kombi.... sind vom Desin her besser als der Leaf. Selbst der Dacia Duster sieht (für mich) besser aus als ein Leaf....)

---> Würde es den Skoda Ocatavia Combi mit einem E-Motor geben (Fahrleistungen vergleichbar dem 1.4 TSI, Reichweite: 150-200 km würden wohl ausreichen), dann wären die ersten großen Hürden genommen.

Der Leaf aber ist einfach "zu klein". Es ist die für unsere Zwecke falsche Fahrzeugklasse (Kompaktklasse) - ich vermute einen Golf-Fahrer (nicht Variant!) könnte man damit zufrieden stellen? Vielleicht auch nur den Polo-Fahrer? ... kann ich nicht beurteilen, habe die 3 Fahrzeuge noch nicht nebeneinander im Platzangebot detailiert verglichen - ich kann nur sagen, daß er an den Kofferraum des Octavia Combi, der ja ein vergrößterer Golf ist, nicht rankommt...)

Dann muß nur noch der Preis stimmen.

Die große Frage:
- Wäre es heute technisch möglich, ein dem Octavia 1.4 TSI vergleicbaren E-Octavia zu bauen - und zwar so, daß der Kofferraum auf einmal nicht halb sol groß ist... mit ähnlichen Fahrleistungen.
- Was würde der kosten / mehr kosten?

--> wenn ich VW wäre, und es wäre technisch machbar zu vernünftigen Kosten ... ich hätte es schon längst gemacht

Aber was sind "vernünftige Kosten"? Max. 5% mehr als der verbrenner? Max. 10% mehr? Max. 20% mehr? Was wäre "die breite Masse" (nicht die Millionäre, nicht die Auto-affinen Freaks, nicht die "ich muß-nur-noch-kurz-die-Welt-retten-Ökos) bereit, mehr zu zahlen?

Ich vermute: 5% max. Vielleicht auch 0.

Wenn man mal sieht, wie sich hier bei MT immer über Rabatte und den günstigsten Händler ausgetauscht wird (selbst das tesla Forum bleibt von der "Rabatte?" Frage ja nicht verschon, wie man an einem anderen Thread sieht...), dann könnte "zwischen 0 und 5" realistisch sein.

6502

Auf deinen vorigen Beitrag komm ich die Tage zurück
Es ist Ostern. Familie ist wichtiger als mich vor dir zu rechtfertigen heute 😉 (und eigentlich überhaupt).
Aber ich meine diese ganzen Vergleiche.

Wieviel investiert Tesla denn im Moment?
Soweit ich weiß haben die derzeit ca 25% Bruttomarge erreicht pro Model S. Wieviel verkaufen sie denn hm?
Ich mein mit 0815 Verbrennermodellen, die seit Jahren auf dem Markt sind da zu prallen ist ja echt fein. Aber wertlos.
Wir wissen dass die Stinker länger Zeit hatten was aus sich zu machen.
Es gab ja auch kaum Alternativen. Und nur zur Information: das mit der aufwendigen Batterie stimmt, ändert aber nix daran dass die Zellen das teure sind und die gibts wie schon gesagt für Tesla relativ günstig.
Sanyo-Panasonic kommt gar nicht mehr nach. Mal sehen was die Giga Factory rausholt.
Und was meintest du mit dem Motor?

Der E-Motor hält sicher länger als deine Verbrennermotoren.
Und er muss nicht wirklich gewartet werden wohingegen Verbrennungsmotoren im Alter an Leistung einbüßen (gibts ja öfter mal Tests auf dem Prüfstand bei Gebrauchtwagen).
aber eh egal - ich wünsche dem Verbrennertum den Untergang.
Den Menschen dahinter, die einfach nur arbeiten, wünsche ich rechtzeitig entsprechend andere Beschäftigung.

Zitat:

Original geschrieben von Slimbox89


Auf deinen vorigen Beitrag komm ich die Tage zurück
Es ist Ostern. Familie ist wichtiger als mich vor dir zu rechtfertigen heute 😉 (und eigentlich überhaupt).
Aber ich meine diese ganzen Vergleiche.

Wieviel investiert Tesla denn im Moment?
Soweit ich weiß haben die derzeit ca 25% Bruttomarge erreicht pro Model S. Wieviel verkaufen sie denn hm?
Ich mein mit 0815 Verbrennermodellen, die seit Jahren auf dem Markt sind da zu prallen ist ja echt fein. Aber wertlos.
Wir wissen dass die Stinker länger Zeit hatten was aus sich zu machen.
Es gab ja auch kaum Alternativen. Und nur zur Information: das mit der aufwendigen Batterie stimmt, ändert aber nix daran dass die Zellen das teure sind und die gibts wie schon gesagt für Tesla relativ günstig.
Sanyo-Panasonic kommt gar nicht mehr nach. Mal sehen was die Giga Factory rausholt.

Bitte informieren und hier nachvollziehbare links anbringen. Meine aufgestellten Rechnungen sind ebenfalls begründet und nachvollziehbar, bitte überprüfen und bei Kritik hier nachvollziehbar korrigieren. Ich habe auf deine nette Bitte hin ja meine Behauptungen detailliert begründet und nachvollziehbar mit links belegt, nun bist selbstverständlich du damit an der Reihe.

Danke im Voraus.

Viele Grüße,vectoura

6502, leih mal nen i3 aus oder nen Leaf. Lass deine Frau ein paar km fahren und plötzlich braucht sie nicht mehr 160 fahren😉. Ich wette meinen Ar... drauf! Vom Platz ok...aber das elektrische Fahrgefühl wird sie nicht mehr los lassen, 100 % !!!
Ich bin eine Zeit in der Firma einen A6 TFSI DSG was weiß ich für ein Ding gefahren. Schnell, direkt am Gas, sauber verarbeitet, auch noch hübsch. Ich würde aber NIE tauschen.
Eine Fahrt mit einem E-Auto (war damals ein Peugeot I-On) hat meine ganze Autowelt auf den Kopf gestellt! Im letzten Jahr bin ich ein paar Fahrten mit einem Verbrenner gefahren, es war eine Qual!

Ich denke Mehrkosten von 20% sollten machbar sein und sind auch akzeptabel.

Pete

Zitat:

Original geschrieben von AlexT87


6502, leih mal nen i3 aus oder nen Leaf. Lass deine Frau ein paar km fahren und plötzlich braucht sie nicht mehr 160 fahren😉. Ich wette meinen Ar... drauf! Vom Platz ok...aber das elektrische Fahrgefühl wird sie nicht mehr los lassen, 100 % !!!
Ich bin eine Zeit in der Firma einen A6 TFSI DSG was weiß ich für ein Ding gefahren. Schnell, direkt am Gas, sauber verarbeitet, auch noch hübsch. Ich würde aber NIE tauschen.
Eine Fahrt mit einem E-Auto (war damals ein Peugeot I-On) hat meine ganze Autowelt auf den Kopf gestellt! Im letzten Jahr bin ich ein paar Fahrten mit einem Verbrenner gefahren, es war eine Qual!

Wie bereits geschrieben: grundsätzlich habe ich keine Vorbehalte gegen den Elektro-Antrieb.

Ich habe nur bestimmte Anforderungen - und mit Elektroantrieb können die nicht oder nur unzureichend erfüllt werden. Noch. In 3, 5 oder 10 Jahren mag das anders sein.

Schau dir doch mal diese Liste an:

http://de.wikipedia.org/.../Liste_von_Elektroautos_in_Serienproduktion

Was fehlt? Die "gesunde Mitte".

"Mittelklassewagen" fehlen. Die Passat-/Insignia/Mondeo/3er-/A4-Klasse.

Und auch in der Oberklasse sieht es düster aus: der Tesla S wird da zwar eingeordnet - aber es ist kein (zumindest bei uns Deutsch so bleibten) Kombi ... und er wird preislich auch eher mit Sportwägen wie S6/S8/R8 verglichen.... Das (preisliche & raumtechnische) Äquivalent zum A6 2.0 TDI / 520D / E 200 CDI fehlt dort....

Und selbst in der Kompaktklasse gibt es nur 2 .... wobei mir optisch der Focus Electric besser gefällt. Aber auch hier wieder: kein Kombi dabei...

---> Ich würde - raumtechnisch - im Moment weder einen Ersatz für den Octavia Combi meiner Frau noch für meinen A6 Avant finden.

---> für einen bestimmten Teilmarkt ist das Angebot an E-Mobile ok. Für einen Massenmarkt (noch) nicht.

6502

Zitat:

Original geschrieben von vectoura



Zitat:

Original geschrieben von Slimbox89


Auf deinen vorigen Beitrag komm ich die Tage zurück
Es ist Ostern. Familie ist wichtiger als mich vor dir zu rechtfertigen heute 😉 (und eigentlich überhaupt).
Aber ich meine diese ganzen Vergleiche.

Wieviel investiert Tesla denn im Moment?
Soweit ich weiß haben die derzeit ca 25% Bruttomarge erreicht pro Model S. Wieviel verkaufen sie denn hm?
Ich mein mit 0815 Verbrennermodellen, die seit Jahren auf dem Markt sind da zu prallen ist ja echt fein. Aber wertlos.
Wir wissen dass die Stinker länger Zeit hatten was aus sich zu machen.
Es gab ja auch kaum Alternativen. Und nur zur Information: das mit der aufwendigen Batterie stimmt, ändert aber nix daran dass die Zellen das teure sind und die gibts wie schon gesagt für Tesla relativ günstig.
Sanyo-Panasonic kommt gar nicht mehr nach. Mal sehen was die Giga Factory rausholt.

Bitte informieren und hier nachvollziehbare links anbringen. Meine aufgestellten Rechnungen sind ebenfalls begründet und nachvollziehbar, bitte überprüfen und bei Kritik hier nachvollziehbar korrigieren. Ich habe auf deine nette Bitte hin ja meine Behauptungen detailliert begründet und nachvollziehbar mit links belegt, nun bist selbstverständlich du damit an der Reihe.

Danke im Voraus.

Viele Grüße,vectoura

Ich werde mir Mühe geben.

Jetzt aber ist das Osterfest 🙂

Also lassen wir mal lieber die Waffen der Meinungen und Argumente ein wenig ruhen.

Aber ich komme darauf zurück

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