S60: Endschalldämpfer und andere Kleinigkeiten für den TÜV
Hallo in die Runde,
ich fahre einen Volvo S60 Bj. 2003 mit mittlerweile 199.000 km und nahm nun mit einigem Entsetzen den Kostenvoranschlag der KfZ-Werkstatt entgegen - Anlass ist der fällige TÜV.
All-in-all rd. 1.000,-, das kann mir schon mal den Urlaub verhageln!
Und so sieht das Gröbste aus:
Bremsbacken Handbremse erneuern:
51,- Material (TBB Satz)
87,- Arbeit
Endschalldämpfer erneuern:
366,- Material (Endschalldämpfer)
31,- Arbeit
Trag-/Führungsgelenk links unten erneuern
69,- Material (Traggelenk)
47,- Arbeit
Gelenkschutzhülle re. außen (Vorderachse) erneuern:
23,- Material (Gelenkmanschettensatz Rads.)
127,- Arbeit
Was meint ihr dazu, sind das realistische Werte? (Ich mein ja nur so, kann ja sein, dass der eine oder andere deutliche Bedenken hat. Eigentlich besteht für mich kein Grund, der Werkstatt zu misstrauen)
Beim Endschalldämpfer tendiere ich zu einer günstigeren Lösung: nicht unbedingt eBay-Testgeräte, sondern das hier im Forum schön öfters erwähnte Teil von IMASAF. Ist immerhin 120,- darunter. Wenn jemand einen andere Tip hat: immer her damit!
Was mich ein wenig wundert ist bei den Gelenkschutzhüllen: Soviel Arbeitsaufwand dafür?
Was meint ihr dazu?
Gruß
Ulf (ex 244, ex 850, nun s60 ... und generell zufrieden mit den Schweden)
Beste Antwort im Thema
Nein,es ist faktisch kein Edelstahl.
Sicherlich hochwertiger Stahl,aber kein Edelstahl.
Kein V2A und kein V4A.
Punkt.
19 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von VpitV
Ich bin raus hier.
Das freut mich,hast Dich ja sonst nicht konstruktiv beteiligt.
WENN man 2mal im jahr die reifen wechselt, mag es sein das das traggelenk auffällt. die achsmanschette ehr nur wenn ein reifenhändler den wagen hochhebt und man von unten schauen u fühlen kann. das setzt vorraus, mann A) wechselt die räder (macht mancher städter nicht weil es sich nicht lohnt, oder weil er ganzjahresreifen hat) und B) man macht das dann beim reifenfutzi. mit dem fahrzeigeigenen wagenheber kann man nämlich auch reifenwechseln. aber da ist es schon nicht so prickelnd zwischen radhaus und boden zu "kriechen". und mut braucht es auch, ein so aufgebocktes fahrzeug feste zu rütteln u zu schütteln. ;-)
und zu den bremsbacken, naaaa? um dich mal zu zitieren ;-) nicht jeder zieht die handbrems während der fahrt zu testzwecken. die heisst ja eigentlich auch feststellbremse. die benutzen diese halt nur im stand,beim parken. viele automatikfahrer nutzen die sogar garnicht. ok. da verschleissen die beläge zwar nicht, aber die ganze anlage rottet fest. ds fällt dann halt auch nur bei tüv alle zwei jahre auf.
nur mal so als gedankengang.
finde die preise aus dem kostenvoranschlag alle ok, wenns ein volvo vertragshändler ist sogar sehr ok.
auspuff/bremsen kannst du mit bissl werkzeug und ner soliden aufbockmöglichkeit selber machen, vom Fahrwerk/antrieb würd ich die finger lassen. im übrigen finde ich das jetzt auch nicht wartungsstau, eher normale verschleißteile beim p26…
bg
jürgen
Naja,aus Sicherheitsgründen würde ich einen Auspuff nur auf ner Hebebühne wechseln.
Im Nachhinein ist das Geschrei groß,wenn ein Wagenheber abrutscht...
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das stimmt, mir ist meiner auch schon vom onboard wagenheber abgeschmiert beim Reifenwechseln… hab sehr solide auffahrrampen, da kann man sich beruhigt unters halbe auto legen. bühne ist natürlich sehr komfortabel und rückenschonend…
die arbeit an bremsen und auspuff sind bei solider aufbockung und mit bissl handwerklichem geschick und werkzeug aber ohne weiteres selber zu erledigen finde ich…
lg
jürgen