ForumOctavia 2
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. Skoda
  5. Octavia
  6. Octavia 2
  7. Rußentwicklung trotz DPF und Geräuschentwicklung beim Einlenken-2.0 TDI

Rußentwicklung trotz DPF und Geräuschentwicklung beim Einlenken-2.0 TDI

Skoda Octavia 2 (1Z)
Themenstarteram 10. Oktober 2012 um 14:54

Hallo Ihr,

 

Ich komme ursprünglich aus der Audi Ecke hier, habe mich jedoch in einen Octavia Scout verschaut gehabt- und mir diesen auch zugelegt!

Die Motorisierung 2,0 TDI mit den 140 Ps- MKB BMM, das Baujahr des Wagens 2007.

Meine Probleme sind nun zweierlei;

Zum ersten verursacht der Wagen stark rußige Ablagerungen in den beiden Endrohren- aber keine trockenen Ablagerungen, sondern fettige. Meine bisherigen Audi´s mit DPF hatten bei teils identem Motor immer saubere und blanke Endrohre!

Der Ölstand oder Wassersstand des Skoda´s verändert sich aber nicht.

Getauscht wurden bereits der AGR Kühler und der DPF, beides Neuteile.

Auch soll laut reparierendem Porsche Betrieb die MWB in Ordnung sein, dass Ladedrucksystem dicht und sie selber keine Ahnung mehr haben, warum der Wagen den Ruß absondert. Oder sie wollen keine Ahnung mehr haben, weil alles Garantiereparaturen sind...

In meinem Ermessen pfeift auch der Turbo relativ laut und hat der Wagen im Vergleich zu meinen bisherigen Fahrzeugen auch eine miserable Motorbremswirkung. Wenn man nur von Gas geht, rollt er mit fast unveränderter Geschwindigkeit weiter, erst wenn man auf die Kupplung tritt, den Motor in Leerlaufdrehzahl fallen lässt und dann die Kupplung kommen lässt, tut sich erst was!

Bei Skoda sagen sie zu mir, dass punkto Turbopfeifen die Dämmung eine andere ist im Vergleich Audi zu Skoda- was sicher auch seine Richtigkeit hat, jedoch komme ich mir in jedem Stau schon vor wie beim Zahnarzt, wenn dieser seinen Bohrer aktiviert...

Auch erscheint es mir seltsam, dass das Turbopfeifen sogar hörbar ist, wenn ich den Wagen ausrollen lasse-siehe mangelnde Motorbremswirkung.

Fällt einem von Euch vielleicht etwas ein, auf was diese Symptomatik hindeutet?

 

Das zweite Problem ist eine Geräuschentwicklung beim Einlenken in eine Kurve;

Es klingt wie wenn ein Radlager defekt wäre (diese sind aber in Ordnung) und kommt bei jeder Lenkrichtung- egal ob Links oder Rechtskurve in der gleichen Intensität!

Ich kann es auch nicht lokalisieren von wo es kommt, das Geräusch ist aus jeder Ecke des Octavia´s zu hören und lässt sich permanent reproduzieren.

Ein Meister eines VW Betriebes meinte, dass ich eine Sägezahnbildung an den Reifen habe.

Was mir aber dann nicht einleuchtet, warum das Geräusch bereits bei Schritttempo sehr laut ist, aber bei flotterer Gangart nicht auftritt?!

Wenn es denn die Reifen wären, dann müsste doch bei höherer Geschwindigkeit (öfteres rotieren der Räder), das Geräusch doch lauter und intensiver sein?

 

Alles in allem verleiden mir diese Symptome schon langsam den Wagen- resp. die Skoda Betriebe, die einen da vollkommen in Dunklem stehen lassen.

 

Als i-Tüpfelchen haben sie mir gestern nachts versucht, den Scout zu stehlen!

Resultat: Türschloß und Zündschloß kaputt, Wagen nicht mehr fahrbar und wieder ca. 14 Tage Werkstattaufenthalt...

 

Aber trotz alldem gefällt und liegt mir der "billige" Skoda besser, als mein letzter 2010er Audi A4!

 

Danke im voraus für Eure Hilfe!

 

Lg aus Wien

 

 

 

 

 

 

 

Ähnliche Themen
5 Antworten

Zum Thema dreckige Endrohre:deine Werkstatt sollte mal in den Behälter vom Kraftstofffilter schauen wie es da drin aussieht.

Wenn der Diesel sehr dreckig ist lässt das auf eine defekte/undichte Tandempumpe schliessen.

Die kann aber von jedem Skoda/VW/AUDI-Partner geprüft werden.

Dabei kann in einem Atemzug der Zustand der Dichtringe der PD`s geprüft werden.

Auch mal bitte die Messwerte der Leerlaufruheregelung ausdrucken lassen und ggf posten.

Themenstarteram 10. Oktober 2012 um 21:54

Hallo,

 

Danke für die Tip´s, ich werde sie gleich nachdem ich meinen Octavia wieder aus der Werkstatt habe, an den behandelnden Porsche Betrieb weiterleiten!

Ich habe nun schon tagelang im I-net herumgestöbert, was anhand der Symptomatik schuld sein könnte (im Bezug auf Turbopfeifen und rußen) und da rückt die AGR resp. das Taktventil immer mehr in die engere Auswahl- könnt Ihr das bestätigen?

 

Ich habe auch einem "Fehlersuchbaum" abgearbeitet, wobei ich bei MWB 67 Anzeigegruppe 3 in 01 Motorsteuergerät eine höhere Differenz habe. Vorgegeben sind 300 mbar +/- 20, hier habe ich aber nur 240-245 mbar, was als mögliche Ursache "Differenzdrucksensor def., Leitungspfad zw. MSG und Sensor n.i.O oder Geberrefenrenzspannung C n.i.O. heissen soll.

 

Was sich aber bei MWB 10 Anzeigegruppe 2+3 wiederfindet. Dort sollte die Differenz zwischen den MWB +/- 50 mbar betragen, ich habe aber auf erster Anzeigegruppe 250 und auf der zweiten 430 mbar! Die mögliche Ursache hierbei "Höhengeber Ladedrucksensor (G31) def., Leitungspfad zw. MSG und Ladedruck/Höhengeber n.i.O., MAsseverbindungen im Motorraum korrodiert.

 

Bei MWB 23 falle ich auf 2 Zylindern knapp unter -80, was als Ursache haben könnte- Kraftstoffvordruck zu gering,Luft im Kraftstoffsystem,Kraftstofffilter verschmutzt oder eben die O-Ringe der PDE´s n.i.O. oder eventuelle Falschbetankung (kann man aber ausschliessen).

 

Ich habe dies nur mal abgeschrieben, weil wir in der Firma das VAS 6150B haben und ich mich damit etwas spielte. Was das nun alles auszusagen hat, habe ich keine Ahnung.

 

Auf alle Fälle nochmals Danke!

 

 

MWB 10 ist schon gar nicht so schlecht,aber: ich weis ja nicht wo du wohnst aber der erste Wert ist der normale Umgebungsdruck( bei uns so um 1000mbar bei ca 50m NN).Der zweite Wert ist der Ladedruck.der sollte bei "Motor aus-zündung an" eben bis auf max 50mbar unterschied gleich sein.

da erscheint mir der angegebene wert seltsam.

Auch würde ein fehler hier-z.B.Übergangswiderstand in den Leitungen-zwangsläufig einen Fehler in Richtung "Ladedruckregelung Ladedruck zu hoch" nach sich ziehen.

 

Den Kraftstoffvordruck würde ich mal aussen vor lassen da bei einem Problem mit der Vorförderpumpe ebenfalls Leistungsmangel auftreten würde.

 

Den Differenzdruckgeber würde ich eigentlich ausschliessen da der ziemlich schnell im Speicher stehen würde.

Wobei eine Überprüfung der Geberreferenzspannung evtl Klarheit bringt und auch recht schnell geht.

 

 

Themenstarteram 11. Oktober 2012 um 20:59

Also echt-Hut ab, dass nenne ich fundiertes Fachwissen!

 

Danke Dir auf alle Fälle nochmals. Ich werde mir Deine Ausführungen ausdrucken und die Mannen bei Porsche sollen sich anhand diesen mal ransetzen!

 

Ich habe beim Suchen nach der Symptomatik langsam schon das AGR Ventil oder die komplette AGR in Verdacht, würde das sporadische rußen erklären- eben sehr stark bei höherer Last, also Autobahn oder so.

In der Stadt belegen sich die Endrohre kaum, jedoch wenn der Motor "gefordert" wird, dann wird´s rußig. Aber nicht in Form von schwarzen Wolken, sondern nur rußig-fettiger Belag innerhalb der Endrohre, was bei einem DPF nicht vorkommen darf!

 

Wird wahrscheinlich erst Anfang übernächster Woche abzuarbeiten sein,da jetzt erst mal der Diebstahlschaden repariert wird- aber ich poste ein eventuelles Ergebnis auf alle Fälle!

 

Bis dahin!

 

Liebe Grüsse

 

Ps; Bin in Wien zu Hause ;-)

 

Themenstarteram 10. November 2012 um 16:01

Hallo allerseits,

Hier wie versprochen die Auflösung der Probleme, die in der Überschrift beschrieben sind.

Hat zwar alles lange gedauert, weil sie mir den Scout doch glatt stehlen wollten und den Innenraum als auch alle Schlösser ruinierten- Werkstattaufenthalt fast 4 Wochen...

 

Als Verursacher der ganzen Misere, hat sich tatsächlich das AGR entpuppt! Dieses war im kleinen Rohr das vom AGR abgeht, derartig versifft, dass das Ventil nicht mehr richtig schliessen konnte und eben die Symptome wie das rußen, den laut pfeifenden Turbolader und das sporadisch gefühlte Vibrieren des Motor´s im Standgasbetrieb hervorgerufen hat.

 

Aber nun zum absoluten Clou- der Geräuschentwicklung beim Einlenken in eine engere Kurve, oder aber beim einparken.

Es gibt hierzu eine TPI von Skoda, diese ist unter dem Stichwort "Geräusche bei langsamer Kurvenfahrt" zu finden, die dieses Geräusch als Haldex typenspezifisch verifiziert.

Es steht hierzu auch beschrieben, wie man es kontrollieren kann, ob das Geräusch auch von der Haldex kommt (auf Wunsch tippe ich die TPI gerne ab).

Da diese Kontrolle bei mir aber nicht griff, rechnete ich damit, dass meine Haldex-resp. das HA Differential einen Schlag weg hat und begab mich wiederum zum Porsche Betrieb.

Dieser Betrieb hatte mir ja vor kurzer Zeit den vorderen und hinteren Schwingungsdämpfer (Hardyscheibe) gewechselt und jetzt kommt´s- die hintere (Haldex seitig) wurde falsch herum eingebaut!

 

Zum Glück hat dieser Betrieb einen sehr fähigen Mann, der das vom Stand weg erkannte.

Aber ich frage mich nur- warum zahlt man bei Porsche einen Horrorbetrag für jede Kleinigkeit und muss dann scheinbar selber nachkontrollieren, ob auch wirklich alles passt?!

Mag vielleicht ein Einzelfall sein, aber im ELSA steht es sogar bebildert und dann sowas?

Das verunsichert mich persönlich schon etwas...

 

Nun ist alles gemacht und ich habe zum ersten Mal seit Kauf vor ca. 4 Monaten, das erste Mal Freude am Scout!

Fährt komplett ruhig, nichts vibriert oder dröhnt mehr, der Verbrauch hat sich enorm verringert (Dank neuem AGR Ventil).

 

Ich glaube und hoffe, dass nun alles passt und freu mich schon am Winter (ist mein erster 4WD), den wir hoffentlich unbeschadet (knitterfrei) überstehen!

 

Danke nochmals an "Skodabauer", für die Aufmerksamkeit und die Tip´s!

 

Liebe Grüsse aus Wien

 

 

 

 

 

 

Deine Antwort
Ähnliche Themen
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. Skoda
  5. Octavia
  6. Octavia 2
  7. Rußentwicklung trotz DPF und Geräuschentwicklung beim Einlenken-2.0 TDI