Rücktritt von Fahrzeugbestellung

Mercedes

Guten Morgen,

Ich habe mir einen cla per Leasingvertrag bestellt.

Die Übernahme steht kurz bevor, nur bin ich leider auf Grund eines Schicksaalsschlags nicht mehr in der Lage das Fahrzeug zu bezahlen (sowohl Anzahlung als auch monatliche Rate).

Der Vertrag wurde nur per Email abgeschlossen, sprich ich habe die unterschriebenen Dokumente per Email versendet. Nun bei Abholung hätte ich noch einmal im Original unterschrieben müssen.

Weiteres Problem ich habe nie eine Bestellbestätigung erhalten und bei der Fahrzeug-Bestellung ist die Rede von akzeptierung der angehängten Neufahrzeugsverkaufsbedingungen. Nur sind diese Bedingungen nicht angehängt, ich gehe davon aus das dort die Vertragsstrafe festgelegt ist.

Zugelassen habe ich das Fahrzeug bereits, gibt es eine Möglichkeit für mich kostenfrei aus dem Vertrag zu kommen?

Beste Antwort im Thema

Ich hatte kürzlich mal in einem anderen Leasing/Finanzierungsthread geschrieben, dass der Barkauf eines Autos bedeutet, dass man in der Vergangenheit Konsumverzicht geleistet hat um den Betrag anzusparen. Leasing oder Finanzierung bedeutet, dass man ein Versprechen abgibt in Zukunft Konsumverzicht für das Auto zu leisten.

Da man zwar weiß, wie die Vergangenheit war, aber nicht sicher weiß, wie die Zukunft sein wird, birgt Leasing-Finanzierung ein gewisses Risiko. Dafür habe ich dann viel Kritik eingesteckt, weil man ja das alles absichern könne. Da mir nicht nach endlosen Diskussionen war, habe ich mich dann zurückgenommen. Aber offensichtlich ist es doch so, dass das Leben einen hin und wieder mit Situationen konfrontiert, die man eben nicht mit einberechnet.

Dir fehlt ein wenig die Fantasie yeahman, ich könnte Dir aus dem Stegreif diverse Schicksalsschläge nennen, gegen die man meist nicht versichert ist, die aber zum Einen die Barreserven verbrennen und gleichzeitig das verfügbare Einkommen für die Zukunft dezimieren.

Sie es, dass Vater/Mutter pflegebedürftige werden. Sei es, dass ein behindertes Kind zur Welt kommt, oder ein Kind durch einen Unfall behindert wird. Da muss dann mal schnell die Wohnung für Tausende von Euros umgebaut werden und ein Elternteil zum Pflegen zu Hause bleiben. Usw. usw.

So schlimm muss es aber nicht mal kommen. Es reicht schon, wenn Dir eines Morgens Deine Frau erzählt, dass sie sich in einen anderen verliebt hat und sich scheiden lassen möchte. Deine Barreserven gehen für Zugewinnausgleich und Rechtsanwalt/Gerichtskosten drauf und die geplante Leasingrate darfst Du dann als Unterhalt überweisen. Wenn Du dann noch ein Haus abbezahlen mußt, hast Du die absolut A...karte.

Ich denke nicht, dass uns der TE die Art des Schicksalsschlages offenbaren muss. Ich glaube ihm einfach mal, dass es so ist und er tut mir leid.

Denn er hat sich wohl Monate auf das neue Auto gefreut, kann es jetzt nicht übernehmen und wird dennoch auf ein paar Tausend Euro sitzenbleiben.

Daher wünsche ich ihm, dass er möglichst glimpflich aus der Sache rauskommt, auch wenn ich da so meine Zweifel habe. Denn wenn es wirklich ein Schicksalsschlag war, wird er noch deutlich größere Probleme haben, als das Auto, das er nicht abnehmen kann.

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Zitat:

Original geschrieben von Holgernilsson



Zitat:

Original geschrieben von Pepperduster


Nee er muss erstmal jemanden finden der den Vertrag überhaupt übernimmt, das geht nur übers Geld. Bei der geringen Km Leistung im Leasingvertrag kostet jeder mehr km richtig Geld

Das sehe ich leider auch so. Ein weiteres Problem ist die eher magere Ausstattung, wenn die oben aufgeführte Ausstattung wirklich alles ist, was das Auto hat.

Naja, der Wagen kostet ca 44.700 €, wenn 67 € = 0,15% des Fahrzeugpreises darstellen. Aber vielleicht hat der TE ja einen guten Rabatt ausgehandelt?

VOR Vertragsabschluss geht man ALLE Eventualitäten durch!
"best case, worst case"

MB wird es wohl wenig interessieren was und wieso 😉 Die wollen die Steine sehen. Und die werden sie auch bekommen.
Die einzige Chance die ich sehe ist jemanden zu finden der die Karre übernimmt. Man muss es nur ein bissle geschickt anstellen 😉

Sollte nicht "hämisch" herüberkommen.
Sry dafür.
Aber man muss doch erst überlegen und dann handeln oder nicht?!

Zitat:

Original geschrieben von yeahman



Zitat:

Original geschrieben von Holgernilsson


Das sehe ich leider auch so. Ein weiteres Problem ist die eher magere Ausstattung, wenn die oben aufgeführte Ausstattung wirklich alles ist, was das Auto hat.

Naja, der Wagen kostet ca 44.700 €, wenn 67 € = 0,15% des Fahrzeugpreises darstellen. Aber vielleicht hat der TE ja einen guten Rabatt ausgehandelt?

Für den Übernehmer des Leasingvertrages zählt aber nur, was er während der Laufzeit des Vertrages aufzuwenden hat. Und das ist eben nicht wenig.

Es ist ja serienmäßig ja beim sport viel verbaut (amg Paket, Red line Alcantara Ausstattung, rote bremssättel, Fahrwerk, Auspuff)

Oben drauf kommt dann Drivekit fürs iPhone 5, Night Paket. Harman kardon, Rückfahrkamera.

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Zitat:

Original geschrieben von Danny88A3


VOR Vertragsabschluss geht man ALLE Eventualitäten durch!
"best case, worst case"

MB wird es wohl wenig interessieren was und wieso 😉 Die wollen die Steine sehen. Und die werden sie auch bekommen.
Die einzige Chance die ich sehe ist jemanden zu finden der die Karre übernimmt. Man muss es nur ein bissle geschickt anstellen 😉

Sollte nicht "hämisch" herüberkommen.
Sry dafür.
Aber man muss doch erst überlegen und dann handeln oder nicht?!

Einen Schicksalsschlag kann man nicht durchspielen und man kann eben nicht ALLE Eventualitäten im Vorfeld erkennen.

In diesem Zusammenhang finde ich die klugen Ratschläge und Hinweise, wie man an solche Dinge herangehen sollte eben einfach an der Sache vorbei gehend. Sicherlich hätte der TE den Vertrag nicht abgeschlossen, wenn er hätte absehen können oder müssen, dass der Vertrag für ihn nicht zu erfüllen sein wird.

Zitat:

Original geschrieben von Holgernilsson



Zitat:

Original geschrieben von Danny88A3


VOR Vertragsabschluss geht man ALLE Eventualitäten durch!
"best case, worst case"

MB wird es wohl wenig interessieren was und wieso 😉 Die wollen die Steine sehen. Und die werden sie auch bekommen.
Die einzige Chance die ich sehe ist jemanden zu finden der die Karre übernimmt. Man muss es nur ein bissle geschickt anstellen 😉

Sollte nicht "hämisch" herüberkommen.
Sry dafür.
Aber man muss doch erst überlegen und dann handeln oder nicht?!

Einen Schicksalsschlag kann man nicht durchspielen und man kann eben nicht ALLE Eventualitäten im Vorfeld erkennen.

In diesem Zusammenhang finde ich die klugen Ratschläge und Hinweise, wie man an solche Dinge herangehen sollte eben einfach an der Sache vorbei gehend. Sicherlich hätte der TE den Vertrag nicht abgeschlossen, wenn er hätte absehen können oder müssen, dass der Vertrag für ihn nicht zu erfüllen sein wird.

Achso!

Ich würde das Fahrzeug gleich ins Netz stellen. Dass das Fahrzeug sehr wahrscheinlich mit etwas verlust verkauft wird davon kann der TE ausgehen.

Er sollte das min und max des verlustes berechnen und dementsprechen kalkulieren.

Nicht lange in Foren lesen und schreiben sondern handeln 😉

Evlt. zum nächste Händler gehen und mit ihm sprechen und ihm um Hilfe bitten.

Das Fahrzeug möglichst NICHT anmelden und möglichst NICHT fahren.

Zitat:

Original geschrieben von Danny88A3


Achso!
Ich würde das Fahrzeug gleich ins Netz stellen. Dass das Fahrzeug sehr wahrscheinlich mit etwas verlust verkauft wird davon kann der TE ausgehen.
Er sollte das min und max des verlustes berechnen und dementsprechen kalkulieren.
Nicht lange in Foren lesen und schreiben sondern handeln 😉
Evlt. zum nächste Händler gehen und mit ihm sprechen und ihm um Hilfe bitten.
Das Fahrzeug möglichst NICHT anmelden und möglichst NICHT fahren.

Da sind einige sinnvolle Ansätze dabei.

Aber: Warum soll der TE sich nicht im Forum Ratschläge einholen. Damit tut er doch genau das, was Du ihm zunächst geraten hast: Erst überlegen, dann handeln. Jetzt rätst Du ihm, er solle sofort Handeln. Irgendwie widersprüchlich, oder?

Leider ist das Fahrzeug bereits zugelassen worden.

Der Rat zum Händler zu gehen, ist sicherlich nicht verkehrt. Allerdings ist zu befürchten, dass dieser nicht viel erreichen kann bzw. will.

... angemeldet wurde er ja schon, dass steht ja gleich am Anfang des Threads im ersten Posting und dieser Haltereintrag wird einen nicht unerheblichen Wertverlust verursachen, auch wenn der Wagen nicht gefahren wurde. Ist traurig, ist aber so.

Zitat:

Original geschrieben von Danny88A3



Zitat:

Original geschrieben von Holgernilsson


Einen Schicksalsschlag kann man nicht durchspielen und man kann eben nicht ALLE Eventualitäten im Vorfeld erkennen.

In diesem Zusammenhang finde ich die klugen Ratschläge und Hinweise, wie man an solche Dinge herangehen sollte eben einfach an der Sache vorbei gehend. Sicherlich hätte der TE den Vertrag nicht abgeschlossen, wenn er hätte absehen können oder müssen, dass der Vertrag für ihn nicht zu erfüllen sein wird.

Achso!
Ich würde das Fahrzeug gleich ins Netz stellen. Dass das Fahrzeug sehr wahrscheinlich mit etwas verlust verkauft wird davon kann der TE ausgehen.
Er sollte das min und max des verlustes berechnen und dementsprechen kalkulieren.
Nicht lange in Foren lesen und schreiben sondern handeln 😉
Evlt. zum nächste Händler gehen und mit ihm sprechen und ihm um Hilfe bitten.
Das Fahrzeug möglichst NICHT anmelden und möglichst NICHT fahren.

Das Fahrzeug hat er schon angemeldet. Aber sonst bin ich deiner Meinung! Wie ich in meinem ersten Post schon erwähnte, glaube ich, dass er sich einfach verkalkuliert hat und nun kurz vor Fahrzeugübergabe erst merkt, was abgeht.

Bei 7.500 km / Jahr braucht man kein Fahrzeug für 45.000 €, wenn man nicht genügend Reserven hat. Die Anzahlung hätte ich übrigens schon längst geleistet. 320 € / Monat + Versicherung etc. (max. 500 € / Monat) sollte bei einem durchschnittlichen Gehalt auch nicht allzu viel sein.

Dass er bei einem Schicksalsschlag noch die Gelassenheit hat, hier im Forum nachzufragen, spricht auch nicht für ihn! Ich wäre schon längst beim Anwalt. Wenn man keine Knete hat (btw: wozu dann ein Auto für 45 K), dann geht man zum Amt und holt sich nen Schein!

Zitat:

Original geschrieben von yeahman


Das Fahrzeug hat er schon angemeldet. Aber sonst bin ich deiner Meinung! Wie ich in meinem ersten Post schon erwähnte, glaube ich, dass er sich einfach verkalkuliert hat und nun kurz vor Fahrzeugübergabe erst merkt, was abgeht.

Bei 7.500 km / Jahr braucht man kein Fahrzeug für 45.000 €, wenn man nicht genügend Reserven hat. Die Anzahlung hätte ich übrigens schon längst geleistet. 320 € / Monat + Versicherung etc. (max. 500 € / Monat) sollte bei einem durchschnittlichen Gehalt auch nicht allzu viel sein.

Dass er bei einem Schicksalsschlag noch die Gelassenheit hat, hier im Forum nachzufragen, spricht auch nicht für ihn! Ich wäre schon längst beim Anwalt. Wenn man keine Knete hat (btw: wozu dann ein Auto für 45 K), dann geht man zum Amt und holt sich nen Schein!

Erstaunlich welche persönlichen Wertungen einige abgeben können....

Ich denke auch, dass persönliche Angriffe gegen den TE nicht zielführend sind. Aber es interessiert mich schon, wie die Sache weitergeht und was der "Spass" letztendlich kostet.

Man könnte die Rechnung auch so machen, wenn der TE das Fahrzeug dem Leasinggeber abkauft um es dann selbst zu verkaufen, wie hoch wäre der Verlust ?

Ich denke das der Verlust ebenfalls so um die 8 Millie liegen würde, vielleicht deshalb würde ein Leasingübernahmeangebot ohne Anzahlung und 320 € monatlich wohl eine Lösung darstellen.

Zitat:

Original geschrieben von Holgernilsson



Zitat:

Original geschrieben von yeahman


Naja, der Wagen kostet ca 44.700 €, wenn 67 € = 0,15% des Fahrzeugpreises darstellen. Aber vielleicht hat der TE ja einen guten Rabatt ausgehandelt?

Für den Übernehmer des Leasingvertrages zählt aber nur, was er während der Laufzeit des Vertrages aufzuwenden hat. Und das ist eben nicht wenig.

Für einen potentiellen Übernehmer ist der LV nicht interessant genug. Wenn ein Übernehmer sich 48 bzw. annähernd 48 Monate binden soll, kann er genau so gut einen neuen LV abschließen und hat dann ein Fahrzeug in seiner Wunschausstattung.

Die meisten Leasingübernehmer suchen aus irgendwelchen Gründen eine Übergangslösung. Zumindest, wenn ich von mir ausgehe. Ich habe vor einigen Jahren einen LV mit einer Restlaufzeit von 15 bis 18 Monaten gesucht. Ich bin dann fündig geworden, weil jemand einen 9 Monate alten BMW E61 loswerden wollte, der gerade mal 7.000 km drauf hatte.

Bei einer Laufzeit von 36 oder mehr Monaten würde ich stets einen neuen LV abschließen und käme nicht auf die Idee, einen bestehenden Vertrag zu übernehmen - es sei denn, er wäre extrem günstig.

Gruß
Der Chaosmanager

Zitat:

Original geschrieben von Pepperduster


Man könnte die Rechnung auch so machen, wenn der TE das Fahrzeug dem Leasinggeber abkauft um es dann selbst zu verkaufen, wie hoch wäre der Verlust ?

Ich denke das der Verlust ebenfalls so um die 8 Millie liegen würde, vielleicht deshalb würde ein Leasingübernahmeangebot ohne Anzahlung und 320 € monatlich wohl eine Lösung darstellen.

Meiner Vermutung nach würde der Verlust sogar noch höher sein.

Damit wäre der Verlust ja enorm hoch. Mind. die 8640 € und dazu noch ein Teil der Raten als Bonus. Dann kann der TE ihn auch selbst weiter fahren. Sind ja recht kommode Monatsraten.

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