Rostschäden nach 36(!) Monaten
Ich war gestern bei meiner Niederlassung und habe wegen drohender Leasingrückgabe mal meine Gebrauchsspuren am Wagen beleuchten lassen. Und jetzt kommts: Auf dem Dach als auch auf der Heckklappe schlägt der rote Lack Blasen, was darauf zurückzuführen ist, dass darunter Rost schmort (Aussage Dekra-Gutachter).
Nicht dass mir das als Haftungsschaden angerechnet werden würde - BMW hat das schon durchgewunken - aber es ist doch nicht üblich, dass das Fahrzeug eines Premiumgerstellers nach nicht einmal vier Jahren Rostschäden auf den Flächen (= nicht Kanten) zeigt, oder? Ich überlege nur was wäre, wenn ich den Wagen übernommen hätte... nicht auszudenken.
Frage: Welche Erfahrungen/Erlebnisse habt Ihr bei Eurem 1er mit Rostschäden gemacht? Eigentlich ging ich bis dato davon aus, dass innerhalb der ersten 10 Jahre man sich über das Thema keine Sorgen machen sollte...
Beste Antwort im Thema
Premium gibt es nicht mehr.
Qualität ist heute egal.
Es wird gespart an allen Ecken. Denn es ist egal wenn ein Auto nach 3-4 Jahren Rostmängel oder sonst was aufweißt da meist das Leasing endet und somit ist es egal.
Es wird halt nur mehr für Leasing produziert.
Nur der Kunde der das Auto bar gekauft hat ist dann der angeschmierte.
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Bei mir auch. Rückgabe des Fahrzeuges war vor einer Woche. Rost an den selben stellen. Traurig. 36 Monate alt und 28.000 km runter.
Von Rostblasen an der Heckklappe in vereinzelten Fällen weiß ich leider auch. Dass das Dach auch betroffen sein soll, ist mir hingegen neu. Fotos wären hilfreich!
BTW: Egal ob BMW oder Dacia, ein Auto hat nach drei Jahren nicht zu rosten...
Ich kann keine Fotos mehr machen, der Wagen ist ja schon zurück gegeben. An der Heckklappe am Ausgang Wischarm sehr deutlich. Auf dem Dach hingegen nur bei genauem hinschauen kleine Rost Punkte. Farbe des Wagens war weiß, daher fiel es auch doll auf.
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Was mich - neben Fotos - mal interessieren würde: Stehen heute Autos draußen oder sind es Garagenfahrzeuge?
Ich habe glücklicherweise keinerlei Rosterfahrungen gemacht und ehrlich gesagt darf das bei einem unbeschädigten Fahrzeug nach so kurzer Zeit auch nicht sein.
Ich bin Laternenparker, aber das ändert nichts daran, dass das Auto nicht zu rosten hat.
Bei einem weißen Auto denke ich erstmal an Flugrostpartikel. Sieht man da besonders gut! Konnte man Flugrost ausschließen? Zumindest was das Dach betrifft, denn bei der Heckklappe weiß ich, dass sich leider wirklich Rostblasen bilden können.
7 Jahre auf Durchrostung. Das heißt, es muss ein Loch in der Karosse sein. Das hilft hier also nicht.
Der Anspruch auf Nachbesserung gilt 12 Jahre (früher 6), so lange der Service bei BMW druchgeführt wird und es sich nicht um Fremdeinwirkung handelt.
Auch mich würden Bilder zu o.g. Fahrzeug interessieren. Die Heckklappen sämtlicher Baureihen bereiten schon immer Probleme, was teilweise auch konstruktionsbedingt der Fall ist. Jedoch würde mich die Stelle auf dem Dach interessieren ...
Unser F21 (Alpinweiß), einer der ersten F21 aus 2012, weißt zum Glück keine derartigen Probleme auf. Auch sonst läuft er trotz draussenparken bei Wind und Wetter ohne Fehl und Tadel.
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Qualität ist heute egal.
Es wird gespart an allen Ecken. Denn es ist egal wenn ein Auto nach 3-4 Jahren Rostmängel oder sonst was aufweißt da meist das Leasing endet und somit ist es egal.
Es wird halt nur mehr für Leasing produziert.
Nur der Kunde der das Auto bar gekauft hat ist dann der angeschmierte.
Zitat:
@martinbmwfan schrieb am 17. Juni 2015 um 19:23:40 Uhr:
Premium gibt es nicht mehr.
Qualität ist heute egal.
Es wird gespart an allen Ecken. Denn es ist egal wenn ein Auto nach 3-4 Jahren Rostmängel oder sonst was aufweißt da meist das Leasing endet und somit ist es egal.
Es wird halt nur mehr für Leasing produziert.Nur der Kunde der das Auto bar gekauft hat ist dann der angeschmierte.
Selten so ein Unsinn gelesen!
Ob BMW, VAG oder MB, denen allen ist die Geschichte vom Untergang Opels bekannt. Und ein wesentlicher Aspekt warum es Opel so schlecht geht - neben all den sonstigen GM-Katastrophen - ist, dass Opel lange Zeit keine Gebrauchtwagenstrategie hatte. Die haben BMW, VAG und MB heute mehr denn je!
Zwar ist es ein Problem, dass gerne gespart wird, um die Rendite zu erhöhen, und zwar manchmal auch am falschen Ende, aber, dass die Autos halten müssen, haben alle begriffen. Zudem macht bei dem Aspekt u.a. Kia mit der 7 Jahre Garantie Druck. Wer jetzt lacht, von wegen kaum ein BMW-Fahrer geht zu KIA. Das mag richtig sein, aber Kia steht da nicht alleine...
BMW sollte dann aber wirklich mehr auf Haltbarkeit und Qualität achten, wenns dauerhaft weiter ein Platz an der Premiumsonne sein soll.
BMW hat mit Steuerketten, Injektoren, hdps, Ölverbräuchen um nur ein paar zu nennen genug Baustellen.
Und wenn alle aus Opels Dilemma gelernt hätten, warum hat MB Autos bis 2007, die rosten wie die Sau angeboten? Warum hat VAG Motoren, die bis vor kurzem keine 80 tsd km geschafft haben, weil sie vorher verrecken?
Lerneffekte? Wo denn??