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Rost an der hinteren Bremsscheiben

VW Passat B7/3C
Themenstarteram 29. Mai 2012 um 21:50

Hallo zusammen,

mein eiserner Freund wartet paar mal im Jahr auf mich am Flughafen (steht ca. ein Monat) und an der Bremsscheiben entsteht [Flug]Rost. Die vorderen werden beim Bremsen ganz gut gereinigt und die hinteren leider nicht.

Verrostete hintere Bremsscheiben verursachen ein Geräusch beim Fahren: immer wenn ich nach ein paar Stunden stehen wieder losfahre, dann kommt so ein metallisch klingelnde Schleifgeräusch (das nach paar Hundert Meter und paar mal bremsen wieder verschwindet). Neulich war ich bei VW und dort sagte der Meister da hilft nichts und man muss sie komplett wechseln...

Vielleicht hat jemand Tipps? Bei meinem alten Wagen habe ich die hinteren Scheiben immer ganz gut gereinigt indem ich nach langem Stehen immer ein Stück mit angezogener Handbremse fuhr... (aber beim Passat ist das wohl nicht möglich)

Danke und Gruss

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125 Antworten

Hallo, ich habe zwar eine Lösung für das Problem, aber keine, die man gerne anwenden möchte. Hatte auch einen leichten Hauch von Flugrost an den hinteren Bremsscheiben, der war weg nachdem ich ein Stopschild an ner Landstraße (keine Geschwindigkeitsbegrenzung, also Tempo 100) arg spät gesehen hab und das gesamte Bremsvermögen meines Passat ausnutzen musste. Es lag sicherlich nicht am Adrenalin in meinem Blut, sondern an den endlich mal zupackenden hinteren Bremszangen.

Viele Grüße, Martin

Themenstarteram 30. Mai 2012 um 0:47

Die Bremskraftverteilung ist doch so, dass (wenn ich nichts verwechsele) nur 30% der Bremskraft an hintere Bremsen geht. Deswegen werden sie auch nicht/kaum gereinigt.

Zitat:

Original geschrieben von NochEinAxel

Die Bremskraftverteilung ist doch so, dass (wenn ich nichts verwechsele) nur 30% der Bremskraft an hintere Bremsen geht. Deswegen werden sie auch nicht/kaum gereinigt.

.... es sei denn man wirft den Wurfanker raus und gibt dem ABS eine Existenzberechtigung...;)

 

viele Grüße, Martin

Themenstarteram 30. Mai 2012 um 1:08

wie meinst du das? Elektronische Handbremse während der Fahrt drücken?

Zitat:

Original geschrieben von NochEinAxel

wie meinst du das? Elektronische Handbremse während der Fahrt drücken?

Nö, wie oben beschrieben eine Not- Panikbremsung, nicht materialschonend, aber effektiv :eek:

Viele Grüße, Martin

Moin,

ich denke dieses Problem besteht bei fast jedem Auto was hinten Scheibenbremsen hat und vorausschauend (wenig Bremsverschleiß) gefahren wird. Meine vorderen Bremsen (Scheiben und Klötze) hab ich bei 200tkm nach 7 Jahren zum ersten mal gewechselt. Die hinteren Scheiben hat der Tüv nach 5 Jahren zum ersten mal wegen Korrosion beanstandet, seitdem darf ich hinten alle zwei Jahre zum Tüv neue drauf machen - kostet zum Glück nicht die Welt aber grad bei meinem Kleinwagen würd ich mir hinten Trommelbremsen wünschen.

Ich habe zwar noch eine richtige Handbremse aber sobald man es einmal verpasst hat (z. B. wenn der Wagen ein paar Wochen nicht bewegt wurde) ist der Rost schon so tief dass man ihn auch mit intensivem Gebrauch der Handbremse nicht mehr wegkriegt.

Mit folgenden Maßnahmen kann man das mit dem Rost etwas abmildern:

1. Handbremse nicht anziehen wenn nicht notwendig (in der Ebene reicht der 1. Gang völlig).

2. Im Winter keine Alus sondern Stahlräder mit Radkappen fahren (dadurch kommt viel weniger Salz an die Bremsen)

3. hin und wieder absichtlich eine ABS Bremsung hinlegen (z. B. wenn auf der Autobahn mal wieder ein LKW einfach rauszieht und man eh von 160 auf 80 runterbremsen muss)

Stefan

Flugrost auf den Bremsscheiben ist kein Problem. Der enststeht schon nach dem Waschen, wenn das Auto einen Tag gestanden hat. Der geht nach einmaligem Bremsen wieder weg und beinträchtigt nicht die Funktion der Scheibenbremse. Auch wenn der Rost auf der Scheibe dick ist, wird die selbe nach ein-/zweimaligem Gebrauch wieder blank. Wenn nicht (was ich aber noch nicht gesehen habe), sollte man dringend die Bremsanlage im Allgemeinen inspizieren lassen.

Ich habe das Problem auch mit meinem B6. Ich hatte den zum Sicherheitscheck wegen Urlaub in der Werkstatt. Gestern kam dann der Schock: Über 800 Euro für Bremsen austauschen wegen Rost. Der Wagen ist in der letzten Zeit auch mehr gestanden als gefahren. Aber was ist denn das für ein Schrott. Muss ich jetzt einmal im Monat auf die Autobahn und eine Vollbremsung hinlegen oder ständig auf die Bremse treten, bloss damit die sauber bleiben? Das ist doch konstruktiv überhaupt nicht durchdacht. Bei dem Preis, den das Auto kostet kann man eigentlich mehr erwarten. Der Mehrpreis zu einem Billigauto scheint sich ja nicht zu lohnen.

Zitat:

Original geschrieben von cabraibex

Ich habe das Problem auch mit meinem B6. Ich hatte den zum Sicherheitscheck wegen Urlaub in der Werkstatt. Gestern kam dann der Schock: Über 800 Euro für Bremsen austauschen wegen Rost. Der Wagen ist in der letzten Zeit auch mehr gestanden als gefahren.

Vom Herumstehen verrosten die Bremsen aber nicht so, dass sie getauscht werden müssen. Ich denke mal eher, die waren verschlissen wegen Beanspruchung. Wieviel KM hat der Karren denn mit den Scheiben runter? Wie sahen denn die Scheiben aus? Riefen drin? Grat gebildet? Beläge runter?

Zitat:

Aber was ist denn das für ein Schrott.

Schrott ist, wenn man sich bei den einschlägigen Schnellschrauberbuden billigen Chinaschrott einbauen lässt, um ein paar Euronen zu sparen.

Zitat:

Muss ich jetzt einmal im Monat auf die Autobahn und eine Vollbremsung hinlegen oder ständig auf die Bremse treten, bloss damit die sauber bleiben?

Das muss man natürlich nicht. Bremsscheiben bleiben sauber und rostfrei bei normaler Verwendung/Fahrt. Spätestens beim Stop an der nächsten Einmündung sind die Scheiben durch leichtes Anbremsen wieder blank.

Den Rest deiner Ausführungen kommentiere ich nicht, weil Blödsinn.

Zitat:

Original geschrieben von Bauernfreund

Zitat:

Original geschrieben von cabraibex

Ich habe das Problem auch mit meinem B6. Ich hatte den zum Sicherheitscheck wegen Urlaub in der Werkstatt. Gestern kam dann der Schock: Über 800 Euro für Bremsen austauschen wegen Rost. Der Wagen ist in der letzten Zeit auch mehr gestanden als gefahren.

Vom Herumstehen verrosten die Bremsen aber nicht so, dass sie getauscht werden müssen. Ich denke mal eher, die waren verschlissen wegen Beanspruchung. Wieviel KM hat der Karren denn mit den Scheiben runter? Wie sahen denn die Scheiben aus? Riefen drin? Grat gebildet? Beläge runter?

Die Bremsen wurden zuletzt vor 2 Jahren und rund 35000 km ausgetauscht (Bremsscheiben und Beläge bei VW Vertragwerkstatt). Bei zwei Checks die letzten Herbst und dieses Frühjahr (bei der gleichen VW Vertragswerkstatt die jetzt die Bremsen beanstandet hat) waren die Bremsen noch in Ordnung. Erst jetzt nachdem der Wagen nicht mehr so oft benutzt wurde waren die Bremsen verrostet. Laut dem Monteur (VW Vertragswerkstatt, Note sehr gut bei Auto-Motor-Sport) ist genau das seltene Fahren des Fahrzeugs das Problem. Laut ihm gibt es keine Lösung außer vielleicht die oben angesprochenen (oft und heftig Bremsen). Also taugen meiner Meinung nach entweder die VW-Bremsen nichts oder die VW-Vertragswerkstatt.

Den genauen Zustand der Bremsscheiben kenne ich leider nicht, die waren beim Abholen des Fahrzeugs leider schon im Schrott.

Ich werde das nächste mal jedenfalls meinen Wagen nicht erst direkt kurz vorm Urlaub zum Check bringen, so dass ich noch zeitlich die Möglichkeit habe mich zu Informieren und mir das selber anzusehen.

Zitat:

Original geschrieben von Bauernfreund

Zitat:

Aber was ist denn das für ein Schrott.

Schrott ist, wenn man sich bei den einschlägigen Schnellschrauberbuden billigen Chinaschrott einbauen lässt, um ein paar Euronen zu sparen.

War alles VW-Vertragswerkstatt.

Zitat:

Original geschrieben von Bauernfreund

Zitat:

Muss ich jetzt einmal im Monat auf die Autobahn und eine Vollbremsung hinlegen oder ständig auf die Bremse treten, bloss damit die sauber bleiben?

Das muss man natürlich nicht. Bremsscheiben bleiben sauber und rostfrei bei normaler Verwendung/Fahrt. Spätestens beim Stop an der nächsten Einmündung sind die Scheiben durch leichtes Anbremsen wieder blank.

Den Rest deiner Ausführungen kommentiere ich nicht, weil Blödsinn.

Was ist den deiner Meinung nach normale Verwendung? Wenn ich dem Monteur glaube, kommt darin stehen lassen und energieeffizientes Fahren (Bremsen vermeiden) nicht vor.

Wenn eine Bremse korrodiert, so dass sie ausgetauscht werden muss, wenn man den Wagen nicht regelmäßig fährt, dann ist es finde ich kein Blödsinn, über die Tauglichkeit dieser Konstruktion zu zweifeln. Trommelbremsen halten das jedenfalls auch. Weiter ist es kein Blödsinn zu sagen, dass der Mehrpreis eines VWs sich nicht mehr rechtfertigt, wenn solche Qualitätsmängel vorhanden sind. Sei es bei den Bremsen oder der Vertragswerkstatt.

Da vergißt man aber ganz schnell, dass Trommelbremsen ein geschlossenes System sind und an Scheibenbremsen (die zwar effizienter sind) aber leider äußere Einflüsse eine stärkere Rolle spielen. Auch ein Grund, warum ich im Winter bisher immer mit Stahlfelge und schützenden Radkappen unterwegs war. Dieses Rostproblem (nach langer Standzeit) dürften alle Hersteller haben, besonders an den hinteren Scheiben weil die Bremsleistung hier viel geringer ist.

P.S. mein Nachbar fährt einen großen Fiat (Camper) mit Alurädern und war letztes Jahr knapp 6 Monate auf Australienreise. Der Wagen steht immer unter einem Carport und die Scheibenbremsen sahen danach aus wie Rostklumpen, wo Bremssattel und Scheibe fast miteinander verwachsen waren. Trotzdem fuhr das Ding 4 Wochen später zum TÜV ohne nennenswerte Mängel. Die Scheiben waren auch nach mehreren Wochenendausflügen nach Frankreich wieder sauber. Momentan rosten die wieder etwas, weil dieses Wanderwohnheim mal wieder nur rumsteht.

Aber den letzten Satz kann ich leider so nicht stehen lassen, denn hier gehts um blankes Metall, dass eben nunmal ungeschützt ist und bei Feuchtigkeit rostet wenn man nicht fährt. Das ist nicht nur bei VW so.

Das mit den Bremsscheiben ist normal. Habe ich beim Scirocco regelmässig weil dieser öfters für eine Woche oder im Urlaub auch mal für 3 Wochen hier ungenutzt steht. Einfach im Ort oder auf der Landstrasse 2x etwas fester bremsen und gut ist. Die aktuellen Bremsscheiben die VW verbaut scheinen da etwas anfälliger für Rost zu sein, scheint wohl ein anderes Material zu sein. Die im 3BG Passat haben jedenfalls nicht wirklich Rost angesetzt.

Solange die Bremswirkung gegeben ist stört mich dieses Geräusch beim ersten Bremsen nicht.

Zitat:

Original geschrieben von cabraibex Die Bremsen wurden zuletzt vor 2 Jahren und rund 35000 km ausgetauscht (Bremsscheiben und Beläge bei VW Vertragwerkstatt).

Nach 35tkm sind vieleicht die Beläge inne Fritten, aber noch keine Scheiben.

Zitat:

Laut dem Monteur (VW Vertragswerkstatt, Note sehr gut bei Auto-Motor-Sport) ist genau das seltene Fahren des Fahrzeugs das Problem. Laut ihm gibt es keine Lösung außer vielleicht die oben angesprochenen (oft und heftig Bremsen). Also taugen meiner Meinung nach entweder die VW-Bremsen nichts oder die VW-Vertragswerkstatt.

... oder die VW-Vertragswerkstatt. Da hat er dir einen Bären aufgebunden.

Zitat:

Den genauen Zustand der Bremsscheiben kenne ich leider nicht, die waren beim Abholen des Fahrzeugs leider schon im Schrott.

Großer Fehler, immer zeigen lassen.

Sportlich Beläge und Scheiben wechseln, obwohl es eigentlich noch nicht nötig war, wird gerne mal von der ein oder anderen Werkstatt gemacht. Man verdient Geld und es fällt um so leichter, je unwissender und unkritischer der Kunde ist.

Ich möchte diesen älteren Thread nutzen, um ein eher ästhetisches Problem zu platzieren.

Die hinteren Bremsscheiben sind bei mir angerostet (Erstausrüstung, Bj. 04/2011), allerdings nicht auf der 'Gebrauchsfläche', sondern wie auf dem Bild zu sehen (Ganzjährig-Draußenparker). Sicherlich nicht schädlich, aber es sieht v.a. mit meinen Sima- und Barcelona-Felgen sehr unschön aus, da beide Felgentypen viel Einblick zulassen.

GIbt es irgendein Gegenmittel, um das jetzt zu kaschieren oder wenigstens bei den nächsten Bremsscheiben ganz zu vermeiden?

Besten Dank für Eure Hilfe.

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