Risiko bei 4 Vorbesitzer?

VW Caddy 3 (2K/2C)

Moin,

ich bin ganz neu hier im Forum. Ich habe nämlich folgendes Problem: Ich habe mir gestern einen VW Caddy aus 2014 angeschaut, der mir eigentlich gut gefällt. Der sieht wirklich top aus, hat nur 99650km runter und die Vorbesitzer scheinen sehr pfleglich damit umgegangen zu sein. HU wird auch noch neu gemacht. Nun habe ich den Kaufvertrag geschickt bekommen und da stehen vier(!) Vorbesitzer drin. Das hatte mir der Verkäufer nicht gesagt. Auf meine Nachfrage, ob das stimme, meinte er, dass es die aktuellen Besitzer gebe, davor eine Firma und zu den ersten beiden Besitzern habe er keine Infos, das könne aber gut sein, dass das ein Vorführwagen war und deswegen zwei Eintragungen im KFZ-Brief erhalten habe.

Nun meine Fragen: Werden bei Vorführwagen Besitzer im KFZ-Brief eingetragen? Ich wäre dann ja der 5. Besitzer. Wenn ich das Auto in ein paar Jahren wieder verkaufen möchte, kriege ich den doch nie wieder los, oder? Andererseits zählt am Ende der Zustand des Autos, und der scheint echt gut zu sein. Allerdings habe ich nun ein ungutes Gefühl, dass ich was übersehen habe. Bin ja kein KFZ-Profi.

Der Verkäufer machte auf mich eigentlich übrigens einen sehr seriösen Eindruck (es handelt sich um einen Toyota-Händler mit sehr vielen top Bewertungen). An zwei Stellen am Caddy gibt es z.B. zwei Roststellen, auf die ich während der Besichtigung aufmerksam gemacht hatte. Er hat dann sofort den Lackierer dazu geholt, der den Rost bestätigt hat, und das wird auch noch repariert.

Was meint Ihr dazu? Ist das Risiko überschaubar?

33 Antworten

Die Mechatronik wird also undicht weil zu wenig Öl drin ist?

Und das Gehäuse reißt auch weil zu wenig Öl drin ist?

Wo geht das Öl den hin?

Wenn es weniger wird muss es ja irgendwo rauskommen.

Zitat:

@AudiJunge schrieb am 4. Februar 2024 um 10:03:36 Uhr:


Die Mechatronik wird also undicht weil zu wenig Öl drin ist?

Und das Gehäuse reißt auch weil zu wenig Öl drin ist?

Wo geht das Öl den hin?

Wenn es weniger wird muss es ja irgendwo rauskommen.

Weil bereits im Werk zuwenig Öl befüllt wurde.

Wenn man das Öl nicht korrekt ablässt bzw. absaugt ist es klar dass man erzählen kann das ab Werk zu wenig drin war.

Aber man braucht ja einen Grund um dem Kunden die Kohle aus der Tasche zu ziehen.

Zitat:

@Ursblank schrieb am 4. Februar 2024 um 09:35:50 Uhr:



Somit gibt es drei Unsicherheiten: DSG7, keine komplette Inspektionshistorie und 4 Vorbesitzer

Nein, es gibt 5 Unsicherheiten.
-KM 99650 da sprechen wir Heutzutage von #End of Life# hier ist Ärger, Zirkus und Stress zu erwarten!
-Toyota Händler-->kein VW Händler nimmt ein dsg seven in Zahlung. Warum wohl?

m.M.n. war der letzte Besitzer froh die Karre noch einem aufs Auge zu Drücken.
Der Gekaufte Toyota fährt sicher zuverlässiger.

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@FBonNET kurzer offtopic zum DQ200, dass geht oft kaputt weil das Gehäuse der Mechatronik bricht wo der Druckspeicher sitzt. Im Druckspeicher befindet sich eine Feder, wird diese müde schlägt der Kolben vom Speicher an das Gehäuse beim Anlauf der Hydraulikpumpe. VW hat ab etwa 2017 die Software angepasst und lässt die Pumpe sanfter anlaufen um die mechanische Belastung auf Speicher und Gehäuse zu reduzieren. Was trotzdem bleibt, dass viel zu schwache Gehäuse der Mechatronik. Es gibt aber im Zubehör verbesserte Speicher und Gehäuse. Gelegentlich kommt es vor das die Schlupfperlen kaputt gehen.
In Anbetracht über 20 Millionen verkauften DSG Getriebe, ist es aber nicht verwunderlich daß es viele Ausfälle gibt.

Ein komfortables Getriebe ists eben trotzdem nicht.

@CivicTourer ich finde das DQ250 im Caddy an 2.0 TDI träge und das DQ200 am 1,2 TSI im Golf spritzig.

Zitat:

@mambaela schrieb am 4. Februar 2024 um 11:22:27 Uhr:


@FBonNET kurzer offtopic zum DQ200, dass geht oft kaputt weil das Gehäuse der Mechatronik bricht wo der Druckspeicher sitzt. Im Druckspeicher befindet sich eine Feder, wird diese müde schlägt der Kolben vom Speicher an das Gehäuse beim Anlauf der Hydraulikpumpe. VW hat ab etwa 2017 die Software angepasst und lässt die Pumpe sanfter anlaufen um die mechanische Belastung auf Speicher und Gehäuse zu reduzieren. Was trotzdem bleibt, dass viel zu schwache Gehäuse der Mechatronik. Es gibt aber im Zubehör verbesserte Speicher und Gehäuse. Gelegentlich kommt es vor das die Schlupfperlen kaputt gehen.
In Anbetracht über 20 Millionen verkauften DSG Getriebe, ist es aber nicht verwunderlich daß es viele Ausfälle gibt.

Danke, das wusste ich noch nicht!

Ob das Getriebe spritzig oder eher träge ist, hat für mich nicht so eine Relevanz. Ich komme vom T4, dagegen ist alles flott 🙂. Mir geht es in erster Linie um das Risiko eines Schadens. Ein Bekannter, der dasselbe Getriebe in seinem Touran hat, und es schon austauschen musste, hat seither seine Ruhe. Er meinte noch, dass bei einem zehn Jahre alten Auto das Getriebe bestimmt schon einmal getauscht wurde. Das werde ich morgen auf jeden Fall noch mal abklären. Dann wäre das Risiko vielleicht tragbar.

Moin zusammen,

ich habe anhand der Fahrgestellnummer über VW herausgefunden, dass 2017 ein Update durchgeführt worden ist.

Das klingt doch ganz gut.

Zitat:

@Ursblank schrieb am 5. Februar 2024 um 11:42:04 Uhr:



ich habe anhand der Fahrgestellnummer über VW herausgefunden, dass 2017 ein Update durchgeführt worden ist.

Gäähn, das ist 7 Jahre her...7-->das klingt für mich nicht Gut.

Zitat:

@PKGeorge schrieb am 5. Februar 2024 um 19:33:42 Uhr:



Gäähn, das ist 7 Jahre her...7-->das klingt für mich nicht Gut.

Wie ist das zu verstehen ?

Ne Runde Zahl wie 6 oder 8 wäre besser oder was ?

Moin,
ich nochmal...

Es ist vielleicht etwas offtopic. Der Caddy, um den es hier geht, ist ja ein Trendline aus 2014 und soll 14800 Euro kosten bei 99650km. Nun habe ich noch einen anderen gefunden in vergleichbar gutem Zustand, allerdings ist das ein Comfortline aus 2011, auch bei knapp unter 100000km und soll 13000 Euro kosten. Dass die Preise generell sehr hoch sind, ist mir klar, die sind aber nun mal so zurzeit. Die Frage, die ich mir stelle: Was zählt mehr, das Alter oder die gelaufenen Kilometer? Für die Technik dürften die Kilometer relevant sein, für Rost eher das Alter, sehe ich das richtig?

(den älteren ziehe ich in Betracht, weil er eine schönere Farbe hat)

Die km sollten zum Baujahr passen.

100 k km in 13 Jahren ist absolute Kurzstrecke und damit evtl tödlich für'n Diesel.

Oh, an sowas hatte ich ja gar nicht gedacht. Guter Einwand. Ich fuhr die letzten 20 jahre allerdings ca. 7000km pro Jahr nur Langstrecke (halt immer nur am Wochenende an die Küste). Ich versuche mal herauszufinden, wie der genutzt wurde (sofern das geht). Der Wagen hat allerdings noch die original DSG7 drin. Bei einem Kurzstreckenprofile wäre die doch schonmal ausgetauscht worden, oder? Aber danke für den Hinweis!

Wenn Du überwiegend Langstrecke und Autobahn fährst: Warum das Risiko mit einem DSG bei einem älteren Gebrauchtfahrzeug überhaupt eingehen?

Auf der Autobahn im Flachland muss doch eigentlich gar nicht geschaltet werden.

Was nicht dran ist, kann nicht kaputt gehen ...

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